Auf den Straßen der World Marathon Majors

Von Andy Edwards

Die fünf Rennen – Boston, London, Berlin, Chicago und New York – der World Marathon Majors-Serie ziehen Läufer aller Leistungsstufen an. Spitzenläufer sehen in ihnen die Chance, weltweite Anerkennung zu erlangen, die Erfahrung zu machen die Nummer eins zu sein und ein attraktives Preisgeld zu gewinnen. Freizeitläufer sehen die Rennen als Herausforderungen, persönliche Bestzeiten sowie andere Ziele zu erreichen oder auch Spendengelder für gemeinnützige Projekte zu sammeln.

Doch ganz gleich auf welchem Niveau sich der einzelne Läufer befindet, es gibt eine Herausforderung, die für alle gleich ist: die Marathonstrecke. Take The Magic Step®-Autor Andy Edwards sprach mit Professor Sean Hartnett über die spezifischen Profile und die Strecken dieser fünf großen Rennen. Hartnett, Professor für Geographie und Anthropologie an der Eau Claire University in Wisconsin (USA), verfügt über Detailwissen, was die Streckenführung von Straßenrennen betrifft – ein Wissen, das jedem Läufer helfen kann, einen bestimmten Kurs mit detaillierter Vorkenntnis und daraus folgend besserer Strategie zu meistern.

Boston

© www.photorun.net
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Das Fehlen von architektonischen Orientierungspunkten ist einer der Faktoren, in denen Boston sich von den anderen Strecken großer Marathonläufe unterscheidet. Wie der London- wird auch der Boston-Marathon im April ausgetragen, zudem ist er der älteste der fünf WMM-Rennen. Seine Premiere fand 1897 statt. Inspiriert wurden die Initiatoren damals durch die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Für Sean Hartnett ist die Wahl Hopkintons als Startpunkt des Rennens, wie eine Rückblende in diese Zeit. „Der Streckenverlauf“, so Hartnett, „ähnelt einer Bahnlinie, die von Station zu Station führt“, während sie sich ihren Weg ins Zentrum von Boston bahnt.

Dieser traditionelle Kurs birgt einige potenzielle Probleme. „Die Straßen sind an einigen Stellen sehr eng“, erklärt Hartnett, „aus diesem Grund ist das Teilnehmerfeld auch begrenzt. Teilweise sind die Straßen nur 12,2 Meter breit. Doch das größte Problem ist das Gelände. Im Grunde läuft man von den Vororten aus kontinuierlich bergab bis auf Meereshöhe.“

Aufgrund dieses Gefälles und der Tatsache, dass es sich um einen Punkt-zu-Punkt-Kurs handelt, wird den in Boston gelaufenen Zeiten inzwischen die offizielle Anerkennung für Weltrekorde und Bestzeiten verwehrt. Nach Hartnetts Ansicht muss bei den strategischen Überlegungen darüber, wie die „Newton Hills“ zu bewältigen sind, die nach etwa 26 Kilometern beginnen, auch das Gefälle beachtet werden.

„Auf dem ersten Streckenabschnitt – sagen wir, auf den ersten fünf oder sechs Kilometern – beträgt der Höhenunterschied mehr als 106 Meter. Die Spitzenathleten halten sich auf diesem Teilstück zurück, um eine zu starke Belastung der Beinmuskulatur zu vermeiden. Von dort aus bis kurz vor Kilometer 26 ist die Strecke mehr oder minder flach, so dass man hier gute Zeiten herausholen kann. Unmittelbar danach geht es bergab zum Charles River; kurz vor Kilometer 27 befindet man sich fast schon auf Meereshöhe und dann geht es wieder bergauf über eine Reihe von Hügeln.“

Die „Newton Hills“ – eine Reihe von Hügeln, die mit dem berühmten „Heartbreak Hill“ endet – sind nun erreicht. „Diese Hügel sind wie Treppenstufen, wellenartig aneinandergereiht“, erklärt Hartnett. „Auf diesen acht Kilometern gehen lediglich 1,6 bis 1,9 Kilometer wirklich stark bergauf. Nach diesem Anstieg wird das Gelände wieder flach oder sogar leicht abfallend und dann geht es wieder bergauf. Nachdem man zunächst bis auf Meereshöhe herunter gelaufen ist, bedeutet es eine unglaublich große Kraftanstrengung, diese Hügel wieder hinauf zu laufen. Doch das größte Problem, das die meisten Athleten mit Boston haben, sind die letzten acht Kilometer danach. Die Läufer müssen sich jetzt wieder auf ein Gefälle einstellen, was zunächst einfach erscheinen mag, doch in diesem Stadium sind die Beine bereits sehr müde geworden. Das Ziel für Boston lautet daher, die letzten fünf bis sechs Kilometer zu meistern und dabei die jubelnde Menge zu genießen.“

Utas Tipp: Achten Sie darauf, das Rennen nicht zu schnell zu beginnen, denn das Gefälle auf den ersten Kilometern mag Sie dazu verleiten, schneller zu laufen. Das ist sehr anstrengend für Ihre Beine und raubt Ihnen die Energie, die Sie auf den letzten Kilometern brauchen werden.

Um sich mental auf Boston vorzubereiten, ist es besonders wichtig, das Bergan- und Bergablaufen in hügeligem Gelände zu trainieren. Sind Sie die ersten 26 Kilometer in einem nicht zu hohen Tempo gelaufen, werden Sie auch das Durchhaltevermögen besitzen, die berüchtigten Newton Hills mit einem guten Gefühl zu bestehen.

London

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Das Rennen in der britischen Hauptstadt bietet schon seit dem ersten London-Marathon im Jahr 1981 zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten. Von besonderem Interesse für Hartnett ist dabei ein abfallender Streckenabschnitt unweit des Startpunktes in Blackheath im Süden Londons.

„Eine der Schwierigkeiten besteht darin, dass das größte Gefälle im Bereich der 5-Kilometer-Marke liegt. Dies machen sich viele Spitzenathleten nicht zunutze – mit Ausnahme von Paula Radcliffe, die 2003 einen Weltrekord aufstellte und den wertvollen Vorteil erkannte, den ihr dieses Gefälle bot.“

Nach diesem abfallenden Teilstück am Anfang der Strecke führt der London-Marathon zwar überwiegend durch flaches Gelände, doch er weist eine ganze Reihe von Kurven auf, vor allem im Mittelteil der Streckenführung. Ein kurviger Verlauf kann mehr Energie erfordern als eine völlig gerade Strecke, doch nicht in dem Maße, dass es einen gut vorbereiteten Athleten wirklich stören würde. Was die Orientierungspunkte betrifft: Die Läufer überqueren die Themse über die Tower Bridge nach der Hälfte der Strecke und rennen später nochmals an ihr vorbei. Während sie auf das Ziel zulaufen, ist bereits der Buckingham Palast zu sehen. Hartnett ist überzeugt, dass es für Läufer – auch für Spitzenathleten – hilfreich sein kann, sich während des Rennens an diesen Punkten zu orientieren.

„Du absolvierst eine Strecke und vor deinem geistigen Auge siehst du Ausschnitte davon, es entsteht eine gewisse Sogwirkung auf das Ziel hin und du weißt, du wirst es bald erreichen. Das letzte Teilstück vorbei an der U-Bahnstation „Embankment“ (neben der Themse) führt ziemlich geradewegs zum Ziel und auf diesem Abschnitt entscheidet sich traditionsgemäß das Rennen, es ist der perfekte Ort dafür.“

„Auf dem Schlussteil der Strecke gibt es noch einige Kurven. Die letzte befindet sich 280 bis 250 Meter vor dem Ziel und sie spielt eine ganz entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kamen manchmal vier oder fünf Athleten gleichzeitig aus dieser Kurve, in diesem Moment ist deine Position entscheidend dafür, ob du den Schluss-Sprint gewinnst.“

Utas Tipp: Ich bin den London-Marathon selbst nie gelaufen, doch aus den Erzählungen anderer Athleten und Trainer konnte ich erfahren, dass die Strecke sehr schnell ist und das Potenzial für das Aufstellen persönlicher Bestzeiten bietet. Während Sie sich auf den Marathon vorbereiten ist es hilfreich, neben den erforderlichen langen Dauerläufen besonders Tempo- und Wiederholungsläufe zu trainieren. Diese Schnelligkeit bietet sich für den flachen Kurs in London an. Und: Denken Sie bei Ihrer Wettkampfvorbereitung und der Planung Ihrer Laufstrategie unbedingt an das unberechenbare Londoner Frühlingswetter!

Berlin

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Bereits in den 80ern baute sich der Berlin-Marathon, der in den ersten Jahren seit 1974 noch am Grunewald stattfand, ein respektables Image auf. Doch 1990 begann für ihn eine neue Ära: Jetzt führte die Strecke mitten durch die wiedervereinigte Stadt! Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde dieses Rennen auch für Spitzenläufer interessanter, die sehr schnelle Zeiten laufen wollten. Der Austragungstermin Ende September sorgt fast immer für nahezu perfekte Bedingungen. Wie auch Chicago, hat Berlin mittlerweile den Ruf ein Rennen zu sein, bei dem es möglich ist, Weltrekordzeiten zu laufen und dafür sieht Hartnett zwei Gründe:

„Ich halte Berlin für das schnellste der fünf Rennen. Die Straßen sind flach, haben keine Wölbungen, und abgesehen von ein paar kleinen Stellen in der Innenstadt sind sie meist mit Asphalt beschichtet. Doch was Berlin wirklich für Rekorde qualifiziert, ist der Streckenverlauf von der 10- bis zur 30-Kilometer-Marke. Man läuft auf schönen, baumgesäumten, breiten Alleen, die den Läufern Schutz bieten. Das ist es, was Berlin von den anderen Austragungsorten unterscheidet. Ein weiterer Grund sind die vielen Zuschauer, die die Straßen säumen, besonders in den Alleen. Wenn die Läufer dann in den offeneren Teil der Strecke kommen, erwarten sie in der Innenstadt die vielen Fans und das macht den Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor zu einem Höhepunkt.“

Noch bevor das Ziel in Sichtweite ist, profitieren die Läufer auf den letzten zehn Kilometern von der allmählich abfallenden Strecke – es gibt kein belastendes Gefälle wie in Boston – sondern einen Abschnitt, der vielen Läufern noch einmal frischen Schwung gibt.

Utas Tipp: Die Zuschauer in Berlin sind unglaublich! Ich stimme Sean zu, diese Strecke ist die schnellste der fünf – und dazu bekommt man eine ganz wundervolle Unterstützung von den vielen Menschen, die die Straßen füllen und das gibt einem natürlich noch einmal Kraft, eine tolle Zeit zu erreichen. Laufen Sie mit nicht zu hohem Tempo bis zu dem berühmten Platz „Wilder Eber“ an der 28-Kilometer-Marke. Das ist ausschlaggebend! Nehmen Sie die Strecke bis „Wilder Eber“ mit Bedacht, damit Sie anschließend noch genügend Energie haben, einen Nutzen aus der allmählich abfallenden Strecke zu ziehen, wenn es Richtung Ziel geht.

Chicago

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Seit seinem Debüt 1977, entwickelte sich der Chicago-Marathon zu einem der weltweit bedeutendsten Marathon-Events der 80er, doch dann endete diese Erfolgssträhne. Mittlerweile hat man ihn wieder aufleben lassen – jetzt bietet Chicago eine schnellere Strecke, auf der in den letzten Jahren Weltrekorde in den Frauen- und Männerrennen aufgestellt wurden. Er findet Anfang Oktober statt und Sean Hartnett bestätigt, dass die Marathon-Strecke in Chicago eine der flachsten ist. Die einzigen Erhebungen bilden Brücken und die Zielgerade. Wie auch in Berlin, liegen Start- und Zielpunkt günstig nah bei einander. Hartnett weist noch auf einige grundlegenden Veränderungen hinsichtlich des Streckenverlaufs während der letzten Jahre hin.

„Die Strecke wurde verändert, weil man sie verbessern wollte. Vor vier oder fünf Jahren wurde der letzte Abschnitt verlegt, um den Kurs schneller zu machen, jetzt hat die Zielgerade statt einem Zement- einen Asphaltbelag.“

Chicago wird auch „Die windige Stadt“ genannt, doch gilt das auch für den Tag des Rennens? Hartnett gibt darauf eine kompetente Antwort und liefert zugleich einen Einblick in die sich ändernden Sichtweisen bezüglich der Frage, inwieweit Wetterbedingungen ein Rennen beeinflussen.

„Das ist schon möglich. Wir sind der Auffassung, dass die Windverhältnisse wohl eher zu den subtileren Störfaktoren für schnelle Zeiten zählen. Wir sind lange davon ausgegangen, dass das gleiche auch für Temperaturen gilt, doch heute haben wir in diesem Punkt eine etwas flexiblere Sichtweise. Als Khannouchi 1999 einen Weltrekord aufstellte, betrug die Außentemperatur beim Start null Grad Celsius, es gab Frost und wir dachten, es wäre zu kalt – doch er hat den Weltrekord aufgestellt. Der Wind war in diesem Fall allerdings sehr schwach.“

Hartnett räumt jedoch warnend ein, dass der Wind in der Schlussphase durchaus ein Faktor sein kann.

„Ein Problem der neuen Zielgeraden in Chicago ist, dass man auf den letzten drei oder vier Kilometern gegen den Wind laufen kann. Im ersten Jahr mit der neuen Strecke, lief Evans Rutto auf Weltrekordskurs, bis er gegen den Wind rennen musste. Er wurde abgebremst und der Rekord war außer Reichweite.“

Utas Tipp: Ich bin diese Strecke einige Male gelaufen – abschnittsweise, um Freunde oder Topathleten zu unterstützen, doch ich habe nie die gesamte Marathon-Strecke im Rahmen eines Rennens absolviert. Ich stimme Sean zu, dass der Wind einen entscheidenden Einfluss auf die Schlussphase haben kann. Es ist gut, den Streckenverlauf vor dem Rennen einmal unter die Lupe zu nehmen und vor allem die Vorhersage der Windrichtung am Renntag zu verfolgen. Denn diese bestimmt auch Ihre Wettkampfstrategie auf den Schlusskilometern, wenn der Wind Sie auf den letzten Kilometern treffen sollte.

New York

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Während der ersten sechs Jahre fand der Marathon ausschließlich innerhalb des Central Parks statt. Der 1976 eingeführte Streckenverlauf führt nun durch die fünf Stadtbezirke und lässt auf diese Weise den New York-Marathon für jeden NY-Neuankömmling zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Die ersten 3 Kilometer unterscheiden sich deutlich von den meisten anderen Marathonstrecken: Hier überqueren die Läufer von Staten Island aus die Verrazano Narrows Bridge, durchqueren Brooklyn und zum Schluss geht es in den Central Park, wo sich schließlich auch das Ziel befindet. Sean Hartnett ist der Auffassung, dass New York und Boston in Bezug auf den Streckenverlauf gleichwertig sind – sie sind die anspruchsvollsten der fünf World Marathon Majors.

„New York stellt eine sehr große Herausforderung dar. Gleich zu Beginn müssen die Athleten nicht nur erhebliche Bergabläufe meistern und Brücken überqueren, nach etwa 26 Kilometern erreichen sie die First Avenue und die liegt nahezu auf Meereshöhe. Also müssen sie von dort aus bergauf zum Central Park laufen, was eine Steigung in der späten Phase dieses Rennens bedeutet. Insbesondere der 37. Kilometer hat es in sich, hier muss ein Höhenunterschied von fast 26 Metern überwunden werden, das macht diesen Abschnitt für viele Athleten zu einem Waterloo.“

Hartnett sieht die Beschaffenheit der Straße als einen weiteren Faktor, in dem sich New York von anderen Rennen unterscheidet.

„Die Straßen sind so gewölbt, dass das Wasser gut abläuft, jedoch kann hier jeweils das eine oder andere Bein ermüden, da die Füße beim Auftreten nicht auf der gleichen Höhe sind. Ich habe früher gesagt, dass New York das längste Crosscountry-Rennen der Welt ist, denn hier hat man Hügel, alle nur denkbaren Arten von Straßenbelägen, egal, ob man Brücken überquert oder auf mit Asphalt überzogenen Backsteinen oder auf mit Zement überzogenen Pflastersteinen rennt (man kann die Pflastersteine tatsächlich spüren). Es gab sogar einen Abschnitt aus Gras, doch der wurde abgeschafft; in New York muss man sich permanent auf einen neuen Untergrund einstellen.“

Für die Spitzenläufer und diejenigen, die etwas weiter hinten im Feld laufen, kann es ein Problem sein, die Kräfte richtig einzuteilen.
„Es ist schwierig, die Wettkampfstrategie im Voraus zu planen, denn du denkst dir ‚Wie soll ich meine Kräfte einteilen?‘ Das Einteilen der Kräfte muss immer auf das Gelände und die Bedingungen abgestimmt werden. Neben den Brücken und dem Anstieg bei Kilometer 37 gibt es auf den letzten 2,4 Kilometern, die durch den Central Park führen, kaum einen flachen Abschnitt. Ständig geht es hoch und wieder runter. Sogar vor dem Ziel geht es noch einmal bergauf und dann ein wenig bergab.“

Utas Tipp: Wenn Sie nach etwa 26 Kilometern die First Avenue erreichen, lädt das Gefälle dazu ein, schneller zu rennen. Doch hier ist es wichtig, dieser Verlockung zu widerstehen! Laufen Sie diesen Abschnitt mit nicht zu hohem Tempo, um Energie für den Anstieg vor dem Central Park zu sparen. Wenn Sie Central Park erreichen – nehmen Sie einen tiefen Atemzug, bleiben Sie innerlich stark und versuchen Sie am Ende dieses großartigen Marathons, so gut wie möglich über die Hügel zu laufen.

Utas Fazit über die fünf Marathon Majors:

Insgesamt betrachtet, hat jede einzelne der fünf Marathon-Strecken eine einzigartige Struktur, ist gut organisiert, bringt eine Menge Spaß und einen schönen Eindruck der einzelnen Städte. Schnelle Zeiten – und vielleicht sogar eine neue persönliche Bestzeit sind eher möglich in: Chicago, London und Berlin. New York und Boston stellen Sie indes vor große Herausforderungen und sind im wahrsten Sinne des Wortes eine atemberaubende Erfahrung!