Grüβe von Uta: Yoga-Pose der Woche – 4. Kriegerstellung 2

29. June 2014 Von Uta
Uta hilft Allan bei der Krieger II-Pose. © Take The Magic Step

Die Kriegerstellung 2 – Virabhadrasana II

Virabhadrasana II ist eine der Lieblingsposen meiner kenianischen Lauffreunde aus unserem Yogaprogramm. Sie hilft dabei, ein Gefühl der Stärke und des Selbstvertrauens zu entwickeln, da sie den Geist mit der in den Beinen ruhenden Kraft verbindet und uns motiviert, aktiv zu werden.

Der „kriegerische“ Charakter dieser Pose motiviert die Athleten auch, ihr Augenmerk auf ein bestimmtes Ziel zu richten und sich ganz darauf zu konzentrieren.

Die Kriegerstellung 2 kräftigt die Oberschenkelbeuger und -strecker. Sie dehnt zudem die Adduktoren und verbessert die Beweglichkeit der Hüften.

Die Pose eignet sich gut nach einem leichten Training um Verspannungen der Muskulatur aufzulösen. Sie ist die erste Asana einer kurzen Übungsserie, die ich gerne zusammenhängend praktiziere: Nach der Kriegerstellung 2 gehe ich in die Dreiecks-Pose, die ich für etwa 20 Sekunden halte, und von dort begebe ich mich langsam in die seitliche Winkelstellung.

So wird’s gemacht:

Die Kriegerstellung 2. © Tim DeFrisco
  1. Beginnt in der Berg-Pose. Macht mit dem linken Bein einen großen Schritt nach hinten. Der rechte Fuß bleibt nach vorne gerichtet stehen, während der linke Fuß um etwa 15 Grad leicht nach außen gedreht wird. Die Ferse des rechten Fußes sollte dabei auf einer Linie mit dem Gewölbe des linken Fußes liegen.
  2. Hebt dann die Arme während des Einatmens gestreckt bis auf Schulterhöhe an: Der rechte Arm wird dabei nach vorne über das rechte Bein gestreckt, der linke nach hinten, die Handflächen zeigen nach unten. Die Knöchel sollten direkt unterhalb der Handgelenke liegen. In dieser Haltung solltet Ihr Euch ausgeglichen und wohl fühlen.
  3. Während Ihr versucht, die Finger noch weiter nach vorne beziehungsweise nach hinten von Euch weg zu strecken – als würde man die Arme verlängern wollen –, lockert und senkt Ihr die Schultern. Dreht dann den Kopf und schaut auf den Mittelfinger der rechten Hand. Spürt dem Gefühl der Stärke nach und konzentriert Euch auf die vollständige Ausrichtung und richtige Haltung der Arme und Beine.
  4. Beugt nun beim Ausatmen das rechte Knie. Ziel ist es, den Oberschenkel parallel zum Boden zu halten. Achtet darauf, dass sich Euer Knie direkt oberhalb des Knöchels befindet. Drückt gleichzeitig die Außenkante des linken Fußes kräftig in den Boden, um das Bein weiterhin lang und gerade zu halten.
  5. Atmet gleichmäßig weiter und lasst den Blick nach vorne gerichtet. Sagt im Geiste „Ha!“ zu einem imaginären Feind (oder einem Problem). Geht dann zurück in die Berg-Pose und macht diese Übung zur anderen Seite oder dreht einfach die Füße in die entgegengesetzte Richtung.

Namaste!

Eure,

Lesetipps:

  1. Utas Weg zu ihrem persönlichen Yoga-Programm: „Yoga – ein Weg zur inneren Ausgeglichenheit
  2. Einführung in Utas Yoga für Performancesm-Programm für Einsteiger und Athleten: „Yoga für Performancesm: Einleitung
  3. Yoga für Performancesm: Yoga für Läufer, Teil 1

Weitere Grüße

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