Giving

South Boston Neighborhood House

Das South Boston Neighborhood House wurde 1901 mit dem Ziel gegründet, das Familien- und Nachbarschaftsleben in diesem sehr unterschiedlich geprägten Stadtteil zu fördern und zu unterstützen. Die Arbeit der Vereinigung umfasst Leseangebote für Kinder, Betreuung für Kinder im Vorschul- und Schulalter, Jugendveranstaltungen, Sommercamps, Familienangebote, Drogen- aufklärungsprogramme und ein Seniorenzentrum. Das House ist für alle da – jung und alt, arm und reich.

Seit ihrer erfolgreichen Teilnahme am Ollie Road Race im Jahre 2002 arbeitet Uta mit dem House zusammen. Das traditionelle Fünf-Meilen-Rennen fand erstmals 1941 statt und der Erlös kommt dem House zugute. „Es ist ein großartiges familienorientiertes Rennen und Wohltätigkeitsereignis“, sagt Uta. „Neben der Arbeit mit großen, nationalen Organisationen, liegt mir auch die Zusammenarbeit mit kleinen Wohltätigkeitseinrichtungen auf kommunaler Ebene sehr am Herzen. Seit meinem ersten Ollie Road Race im Jahr 2002 habe ich jedes Jahr daran teilgenommen.“ Am Rennwochenende startet Uta auch die Kinderrennen und hilft bei der Preisverleihung.

Im nächsten Abschnitt können Sie eine Zusammenfassung über das aufregende Rennwochenende von 2006 lesen.
Weitere Informationen über das South Boston Neighborhood House finden Sie auf der South Boston Neighborhood House Website. Falls Sie einen Beitrag leisten möchten, besuchen Sie die Spendenseite „How To Give“ der Organisation. Und zusätzliche Informationen zum Ollie Road Race sind auf der Ollie Road Race Facebook Seite erhältlich.


Rekordfeld unterstützt Neighborhood House bei Ollie Road Race in Boston

© Raymond Chisholm
© Raymond Chisholm

Beim traditionellen Ollie Road Race am 9. und 10. September 2006 tourten mehr als 1.000 Läufer durch den südlichen Stadtteil von Boston (Massachusetts/ USA). Sie alle haben sich auf den Weg gemacht, um das South Boston Neighborhood House in der Zielsetzung zu unterstützen, den vielschichtigen Bedürfnissen der Bewohner dieses Viertels gerecht zu werden. Mit der Teilnahme an der 66. Ausgabe des Fünf- Meilen-Straßenrennens am 9. September, den tags darauf Tag stattfindenden Jugendrennen sowie dem legendären Volksfest, hat das Rekordfeld wieder dazu beigetragen, dass das House auch weiterhin seine Dienste anbieten kann: Kinderbetreuung, Literaturangebote für Familien, Jugendveranstaltungen, Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiter, Hilfe für Familien und Senioren.

Das Fünf-Meilen-Rennen am Sonnabend war zugleich die Meisterschaft über diese Distanz von New England. Koichiro Nagata, Mitglied einer japanischen Ekiden-Staffel, gewann das Rennen der Männer in 24:04 Minuten vor dem irischen Olympia-Teilnehmer Mark Carroll (24:28). Die lokale Läuferin Emily Raymond (Medford) war die schnellste Frau in 28:47 vor Tammie Robie (New Hampshire/29:16). Uta belegte Platz zwei in der Master-Wertung der Frauen und hat es sichtlich genossen, sich nach dem Rennen mit den anderen Läufern und den Zuschauern zu unterhalten. Alle Läufer erhielten nach dem Finish ein Buch als Symbol für das große Engagement des Boston Neighborhood House, den Menschen dieses Stadtteils Literatur näher zu bringen.

Bei den meisten Rennen finden die Kinderrennen kurz vor oder nach den Hauptrennen statt. Doch der Ollie-Kinderlauf erfreut sich mittlerweile so großer Beliebtheit, dass dieses Rennen seit einigen Jahren einen eigenen Veranstaltungstag hat. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal ein Jahr alt – sie starteten beim „Windelrennen“ wie Uta es liebevoll nannte. Die ältesten Kinder waren 14 Jahre alt, sie haben eine Distanz von 1,2 Meilen zurückgelegt. Natürlich hat auch jeder von ihnen im Ziel jeweils ein anderes Buch bekommen.

„Ich liebe Kinder und es macht mir großen Spaß mit ihnen zusammen zu sein”, sagt Uta über ihre Rolle als Starterin bei allen Kinderrennen. „Der Morgen hier mit den Kindern ist etwas ganz Besonderes. Ich rede mit ihnen übers Laufen und gebe die Fackel weiter an die nächste Gruppe von Läufern. Außerdem freut es mich immer sehr, wenn Eltern mich nach einem Training für Kinder fragen. Ich glaube, sie spüren meine Begeisterung fürs Laufen, die ich an die Kleinen weitergeben möchte.“

Aktualisiert am 5. März 2015