Von Jörg Wenig
Die Schnellsten des Jahres starten in Berlin
Irina Mikitenko in Chicago
Frankfurt und seine starke Entwicklung
Haile Gebrselassie in New York
Ausgewählte Herbst-Marathonrennen

Der Zieleinlauf in Berlin, unmittelbar hinter dem Brandenburger Tor. © www.photorun.net
Spannende Duelle, hochklassige Zeiten, ein Millionenpublikum an den Strecken und ein einmaliges Jubiläum – all das versprechen die bedeutendsten Herbst-Marathonrennen in den kommenden Wochen. Der erste dieser hervorragend besetzten Läufe über die klassischen 42,195 Kilometer wird am 26. September in Berlin gestartet. Während dieses Rennen ebenso wie die im Oktober und November folgenden Veranstaltungen von Chicago und New York zur prestigeträchtigen World Marathon Majors (WMM)-Serie gehören, gibt es in Deutschland inzwischen noch einen zweiten Lauf, bei dem Weltklasseresultate zu erwarten sind: den Frankfurt-Marathon am 31. Oktober. Am gleichen Tag findet auf der klassischen Strecke von Marathon in das Athener Panathinaikon-Stadion das Lauf-Jubiläum schlechthin statt: Die Griechen feiern 2.500 Jahre Marathon. Im Jahr 490 vor Christus fand die Schlacht von Marathon statt, nach der der Bote Pheidippides die Strecke nach Athen gelaufen sein soll, um den Sieg der Griechen über die Perser zu vermelden. Ob wahr oder nicht, es war die Grundlage für den Marathonlauf. Zu diesem besonderen Anlass wird die Rekordzahl von rund 20.000 Läufern in Athen erwartet.
Während auf der schweren Athener Strecke Weltklassezeiten nicht möglich sein werden, zeichnet sich beim Berlin-Marathon ab, dass die verpflichteten kenianischen Topläufer einen Weltrekordangriff starten werden. Auch in Chicago kann es Zeiten im Bereich des Weltrekordes geben, wenn in der ‚windigen Stadt‘ das Wetter mitspielt. Aus deutscher Sicht haben zwei Läuferinnen zumindest sehr gute Platzierungschancen: Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) startet beim Berlin-Marathon, während Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) in Chicago läuft.
Die zwei Schnellsten des Jahres starten in Berlin

Patrick Makau, der bisher schnellste Läufer des Jahres, startet in Berlin. © www.photorun.net
Zwei Läufer haben es in diesem Jahr bisher geschafft, die 42,195-km-Distanz in einer Zeit von unter 2:05 Stunden zu laufen: Patrick Makau und Geoffrey Mutai. Beide werden beim real,- Berlin-Marathon an den Start gehen. Sie gehören zu jener Gruppe von kenianischen Athleten, denen man sogar zutrauen kann, bei idealen Bedingungen den Weltrekord von Haile Gebrselassie zu verbessern. Nach 2:03:59 Stunden war der Äthiopier vor zwei Jahren in Berlin ins Ziel gelaufen. Fünf weitere Läufer gehen mit Bestzeiten von unter 2:07 bei der größten deutschen Marathonveranstaltung an den Start.
Haile Gebrselassie ist nach vier Siegen in Folge dieses Mal nicht in Berlin dabei. Die Zuschauer werden dadurch ein anderes Rennen sehen als in den vergangenen Jahren. Es wird sicherlich offener als zuletzt, es kann bis in die Schlussphase spannend bleiben und dabei trotzdem sehr schnell sein. Mit Patrick Makau ist zudem ein Athlet im Rennen, der die Berliner Straßen genauso gut kennt wie Haile Gebrselassie. Der 25-jährige Kenianer startete wie der äthiopische Superstar bisher viermal in Berlin und gewann ebenfalls alle seine Rennen. 2006 und 2007 siegte er bei den 25 km von Berlin, 2007 und 2008 triumphierte er beim Berliner Halbmarathon, bei dem er mit 58:56 Minuten nach wie vor den Kursrekord hält. In seinem dritten Marathonrennen verbesserte sich Patrick Makau im April dieses Jahres auf 2:04:48 Stunden. Damit gewann er nicht nur den prestigeträchtigen Fortis Rotterdam-Marathon, sondern etablierte sich als viertschnellster Läufer aller Zeiten. Wenn Sie mehr über Patrick Makau erfahren möchten, haben wir auf unserer Website für Sie ein Athletenprofil zur Verfügung gestellt.
Nur sieben Sekunden langsamer als Patrick Makau war in Rotterdam der zweitplatzierte Geoffrey Mutai, der ebenfalls in Berlin starten wird und im Sommer eine beachtliche Form über 10.000 Meter zeigte. Als dritter Favorit geht mit Eliud Kiptanui ein weiterer kenianischer Athlet ins Rennen. Der gerade erst 21-Jährige rannte beim Prag-Marathon im April sein erstes internationales Rennen über die 42,195 km und verbesserte den Kursrekord auf einer nicht ganz einfachen Strecke auf erstaunliche 2:05:39.

Sabrina Mockenhaupt will in Berlin ihre Bestzeit knacken. © www.photorun.net
Vergleichsweise nicht ganz so hochklassig besetzt wie das starke Männer-Feld ist das der Frauen. Als Favoritinnen gehen hier zwei Äthiopierinnen an den Start: Bezunesh Bekele ist mit einer Bestzeit von 2:23:09 Stunden die schnellste Läuferin im Feld. Damit war sie 2008 Zweite in Dubai. Diesen Rang belegte in diesem Jahr dort auch ihre Landsfrau Aberu Shewaye mit 2:24:26. Im April gewann sie zudem den Rotterdam-Marathon in 2:25:29 Stunden.
Tomo Morimoto (Japan/2:24:33), Genet Getaneh (Äthiopien/2:26:37) und auch Sabrina Mockenhaupt (2:26:22) können sich Hoffnungen auf eine sehr gute Platzierung machen. Die 29-jährige Deutsche peilt dabei bei ihrem ersten Start beim Berlin-Marathon eine Zeit von unter 2:25 Stunden an. So langfristig wie nie zuvor in ihrer Karriere hat sich Sabrina Mockenhaupt auf den Marathonstart vorbereitet. Wenn alles zusammen passt, könnte die Frankfurt-Marathon-Siegerin von 2008 in der deutschen Hauptstadt einen Platz auf dem Podium erreichen.
Irina Mikitenko und WMM-Entscheidungen in Chicago

Irina Mikitenko läuft in Chicago. © www.photorun.net
Die Entscheidungen in der World Marathon Majors (WMM)-Serie werden sicherlich beim Bank of America Chicago-Marathon am 10. Oktober fallen. Dort wird auch die deutsche Rekordlerin Irina Mikitenko (2:19:19 Stunden in Berlin 2008) starten. Die 38-jährige Läuferin des TV Wattenscheid trifft dabei zum vierten Mal in Folge im Marathon auf Liliya Shobukhova. 2008 in London siegte Irina Mikitenko, während Liliya Shobukhova Dritte war, in Chicago gewann dann die Russin vor der Deutschen, und in London siegte Liliya Shobukhova im April erneut, während die deutsche Titelverteidigerin verletzungsbedingt aus dem Rennen gehen musste. Irina Mikitenko litt an einer Reizung des Muskelansatzes im linken Unterschenkel und einer Knochenhautentzündung. Erst im Juli konnte sie wieder 100-prozentig trainieren.
„Der Chicago-Marathon ist ein Rennen, das ich in meiner Karriere gerne gewinnen möchte. Nachdem ich im vergangenen Jahr Zweite war, freue ich mich auf die neue Chance. Ich weiß natürlich, dass es schwer wird”, sagte Irina Mikitenko, die sich zurzeit in St. Moritz auf den Marathon vorbereitet.
Als Favoritin gilt in Chicago die Titelverteidigerin Liliya Shobukhova, die mit 2:22:00 zudem die Jahresweltbestenliste anführt. Sie liegt auch in der WMM-Serie 2009-2010 vorne, die Irina Mikitenko in den vergangenen zwei Jahren jeweils gewonnen hatte. Die Russin hat kurz vor Ende der Serie 60 Punkte und liegt 20 Zähler vor der zweitplatzierten Irina Mikitenko. Die Deutsche müsste in Chicago mit einer möglichst schnellen Zeit gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Liliya Shobukhova dürfte zudem nicht unter die ersten drei kommen. Doch die Russin will selbst schnell laufen und kündigte an, den nationalen Rekord von 2:20:47 (Galina Bogomolova 2006 in Chicago) angreifen zu wollen.

Sammy Wanjiru kehrt als Titelverteidiger zurück nach Chicago. © www.photorun.net
Ein außergewöhnlich starkes Feld konnten die Organisatoren des Chicago-Marathons um Race Director Carey Pinkowski für ihr Männerrennen verpflichten – gleich vier Athleten weisen eine Bestzeit von unter 2:06 Stunden auf. Dabei kehrt der Titelverteidiger und Olympiasieger Sammy Wanjiru zurück. Der Kenianer wird unter anderen auf Tsegaye Kebede (Äthiopien) und seinen Landsmann Robert Kiprono Cheruiyot treffen. Tsegaye Kebede ist der aktuelle London-Marathon-Sieger, der mit einer Bestzeit von 2:05:18 Stunden im Rennen um den WMM-Jackpot zurzeit punktgleich mit Sammy Wanjiru in Führung liegt. Robert K. Cheruiyot verbesserte auf der schweren Strecke des Boston-Marathons im April den Kursrekord auf 2:05:52 Stunden (Mehr zu Robert K. Cheruiyot können Sie in seinem Athletenprofil auf unserer Website hier nachlesen.). Mit der zweitschnellsten Bestzeit wird in Chicago zudem Vincent Kipruto (Kenia/2:05:13) starten. Außerdem ist der US-Amerikaner Ryan Hall (2:06:17) im Rennen. „Die Wetterbedingungen sind in Chicago nie vorhersehbar. Sind sie gut, dann will ich dort 2:04 Stunden laufen”, erklärte Sammy Wanjiru, der im vergangenen Jahr den Streckenrekord um eine Sekunde auf 2:05:41 verbesserte.
Frankfurt möchte seine starke Entwicklung fortsetzen

Der Zieleinlauf in Frankfurt befindet sich in der Stadthalle. © www.photorun.net
Eine starke spitzensportliche Entwicklung hat in den vergangenen Jahren der Commerzbank Frankfurt-Marathon beim Männerrennen gemacht. Hier fiel mehrfach der Kursrekord, so dass diese Marke nun schon bei 2:06:14 Stunden steht. Schneller wurde in Deutschland bisher lediglich in Berlin gelaufen. Während das Starterfeld für ein hoffentlich gutes Rennen am letzten Oktobersonntag noch nicht komplett bekannt ist, fällt bei den bisher verpflichteten Athleten besonders Wilson Kipsang auf. Der Kenianer lief erst in diesem Jahr in Paris sein Marathondebüt und erreichte dabei auf Anhieb Rang drei. Der 28-Jährige hat zudem eine viel versprechende Halbmarathon-Bestzeit von 58:59 Minuten. Er kommt aus der gleichen Trainingsgruppe wie der dreifache Frankfurt-Sieger und frühere Kursrekordler Wilfred Kigen (Kenia), der ebenfalls starten wird. Nach zwei in diesem Jahr vorzeitig beendeten Rennen in Hamburg und bei der EM in Barcelona will sich Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Frankfurt zurückmelden.

Dire Tune startet in Frankfurt. © www.photorun.net
Bei den Frauen steht in Frankfurt der Kursrekord schon seit fünf Jahren bei 2:25:12 Stunden (Alevtina Biktimirova/Russland). Dementsprechend wurde für das Rennen am 31. Oktober ein stärkeres Frauenfeld zusammengestellt als zuletzt. Sechs Läuferinnen stehen auf der Startliste, die bereits unter 2:26 Stunden gelaufen sind. Dazu gehören die Boston-Marathon-Siegerin des Jahres 2008, Dire Tune (Äthiopien), und die aktuelle Marathon-Europameisterin von Barcelona, Zivile Balciunaite (Litauen). Die Frankfurter Hoffnungen ruhen dabei besonders auf der Äthiopierin. In der Vergangenheit feierte die 25-Jährige zwar schon einige große Erfolge. So siegte sie im Jahre 2008 zunächst beim Houston-Marathon, wo sie mit 2:24:40 ihre Bestzeit aufstellte. Drei Monate später gewann sie dann auch den Boston-Marathon mit 2:25:25 Stunden. Jedoch blieb Dire Tune in Peking bei den Olympischen Spielen 2008 im Sommer ohne Medaille. In diesem Jahr wird Frankfurt ihr erster Marathon sein.
Haile Gebrselassie möchte in New York gewinnen

New York statt Berlin, heißt es für Haile Gebrselassie. © www.photorun.net
Nicht für Berlin sondern für den ING New York-Marathon hat sich Haile Gebrselassie in diesem Jahr entschieden. Der Äthiopier will das Marathon-Spektakel schlechthin gewinnen und verzichtet dafür auf eine erneute Marathon-Weltrekordjagd in Berlin. „Der New York-Marathon ist ein großes Rennen. Eines Tages wird mich jemand fragen, ,Hast du den New York-Marathon gewonnen?’ Wenn ich hier nicht gelaufen bin, fehlt ein Stück in meiner Karriere”, erklärte Haile Gebrselassie, der am 7. November unter anderen auf Viktor Röthlin treffen wird. Nach einer schweren Lungenerkrankung hatte sich der Schweizer sensationell bei der EM in Barcelona zurückgemeldet und am 1. August dort souverän Gold gewonnen.
Bei den Frauen wird in New York eine Debütantin im Mittelpunkt stehen: Die
28-jährige Mary Keitany gilt als große Marathonhoffnung, der man sogar zutrauen kann, eines Tages den Weltrekord der Britin Paula Radcliffe (2:15:25) verbessern zu können. Mary Keitany hatte im Mai in Berlin für Aufsehen gesorgt, als sie den 25-km-Weltrekord auf 1:19:53 Stunden verbesserte und als erste Frau die 1:20-Stunden-Marke über diese Distanz unterbot. Zu ihren Konkurrentinnen zählen unter anderen Mara Yamauchi (Großbritannien), die 2009 in London hinter Irina Mikitenko Zweite war, und die Äthiopierin Werknesh Kidane, die ebenfalls ihr Marathon-Debüt laufen wird.
Der New York-Marathon ist aufgrund der nicht einfach zu laufenden Strecke kein Rennen der superschnellen Zeiten. Was jedoch die Freizeitläufer betrifft, so ist New York seit Jahren die Nummer eins. 2009 erreichten 43.660 Läufer das Ziel im Central Park. Nie zuvor zählte ein Marathonrennen zuvor über 40.000 Finisher.
Daten und Favoriten ausgewählter Herbst-Marathonrennen
BERLIN (26. September)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 41.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.berlin-marathon.com
TV: Live in n-tv und Eurosport sowie Live-Stream im Internet
Siegprämie: 52.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 300.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:03:59 – Haile Gebrselassie (ETH) WR
2:19:12 – Mizuki Noguchi (JPN)
Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Patrick Makau (KEN/2:04:48), Geoffrey Mutai (KEN/2:04:55), Eliud Kiptanui (KEN/2:05:39), Bazu Worku (ETH/2:06:15), Gilbert Yegon (KEN/2:06:18), Yemane Tsegey (ETH/2:06:30), Eshetu Wondimu (ETH/2:06:46), Bernard Kipyego (KEN/2:07:01).
Frauen: Bezunesh Bekele (ETH/2:23:09), Aberu Kebede (ETH/2:24:26), Tomo Morimoto (JPN/2:24:33), Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon/2:26:22), Genet Getaneh (ETH/2:26:37), Adriana Pirtea (ROM/2:28:52), Leah Malot (KEN/2:29:17).
CHICAGO (10. Oktober)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 45.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.chicagomarathon.com
TV: vorauss. Live-Stream im Internet
Siegprämie: 125.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 485.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:05:41 – Sammy Wanjiru (KEN)
2:17:18 – Paula Radcliffe (GBR)
Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Sammy Wanjiru (KEN/2:05:10), Vincent Kipruto (KEN/2:05:13), Tsegaye Kebede (ETH/2:05:18), Robert K. Cheruiyot (KEN/2:05:52), Ryan Hall (USA/2:06:17), noch nicht sicher: Duncan Kibet (KEN/2:04:27).
Frauen: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid/2:19:19), Naoko Sakamoto (JPN/2:21:51), Liliya Shobukhova (RUS/2:22:00), Lidiya Grigoryeva (RUS/2:25:10), Magdalena Lewy-Boulet (USA/2:26:22), Desiree Davila (USA/2:27:53), Liz Yelling (GBR/2:28:33), Maria Konovalova (RUS/2:35:21).
AMSTERDAM (17. Oktober)
IAAF Silver Label Race
Meldezahl: rund 10.000
Anmeldungen noch möglich: nur noch in dieser Woche
Internet: www.amsterdammarathon.nl
Prämien: nicht bekannt
Streckenrekorde:
2:06:18 – Gilbert Yegon (KEN)
2:22:20 – Gete Wami (ETH)
Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Chala Dechase (ETH/2:06:33), Paul Kirui (KEN/2:06:44), Wilson Chebet (KEN/Debüt).
Frauen: noch nicht bekannt
FRANKFURT (31. Oktober)
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: vorauss. 13.000
Anmeldungen noch möglich: ja
Internet: www.frankfurt-marathon.com
TV: Live im hr und vorauss. Live-Stream im Internet
Siegprämie: 20.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 120.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:06:14 – Gilbert Kirwa (KEN)
2:25:12 – Alevtina Biktimirova (RUS)
Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Wilson Kipsang (KEN/2:07:10), Wilfred Kigen (KEN/2:07:33), Alemayehu Shumye (ETH/2:08:46), Lusapho April (KEN/2:10:44), Evans Kiplagat (KEN/2:10:46), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42).
Frauen: Dire Tune (ETH/2:24:40), Zivile Balciunaite (LIT/2:25:14), Caroline Kilel (KEN/2:25:24), Azalech Masresha (ETH/2:25:34), Mare Dibaba (ETH/2:25:38), Hellen Kimutai (KEN/2:25:52), Natalia Volgina (RUS/2:27:32), Hilda Kibet (NED/2:30:33), Yelena Sokolova (RUS/2:31:54).
NEW YORK (7. November)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: ca. 50.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.ingnycmarathon.org
TV: Live vorauss. in Eurosport und vorauss. Live-Stream im Internet
Siegprämie: 130.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 800.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:07:43 – Tesfaye Jifar (ETH)
2:22:31 – Margaret Okayo (KEN)
Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Haile Gebrselassie (ETH/2:03:59/WR), Abel Kirui (KEN/2:05:04), Emmanuel Mutai (KEN/2:06:15), Viktor Röthlin (SUI/2:07:23), Arata Fujiwara (JPN/2:08:40), Meb Keflezighi (USA/2:09:15), Dathan Ritzenhein (USA/2:10:00), Gebre Gebremariam (ETH/Debüt), Peter Kamais (KEN/Debüt).
Frauen: Mara Yamauchi (GBR/2:23:12), Kim Smith (NZL/2:25:21), Mary Keitany (KEN/Debüt), Werknesh Kidane (ETH/Debüt), Shalane Flanagan (USA/Debüt).
Termine weiterer Herbst-Marathonrennen
| 3. Oktober | Köln |
| 10. Oktober | Eindhoven |
| 10. Oktober | München |
| 17. Oktober | Peking |
| 24. Oktober | Venedig |
| 31. Oktober | Athen (2.500 Jahre Marathon) |
| 7. November | Seoul |
| 14. November | Turin |
| 5. Dezember | Fukuoka (Männereliterennen) |
| 5. Dezember | Singapur |
World Marathon Majors (WMM)
Stand der Serie 2009-2010*
Männer:
| 1. | Sammy Wanjiru | KEN | 50 Punkte |
| Tsegaye Kebede | ETH | 50 | |
| 3. | Deriba Merga | ETH | 35 |
| Emmanuel Mutai | KEN | 35 | |
| 5. | Jaouad Gharib | MAR | 30 |
| 6. | Meb Keflezighi | USA | 26 |
| Robert Kiprono Cheruiyot | KEN | 26 | |
| Abel Kirui | KEN | 26 | |
| 9. | Haile Gebrselassie | ETH | 25 |
Frauen:
| 1. | Liliya Shobukhova | RUS | 60 Punkte |
| 2. | Irina Mikitenko | GER | 40 |
| 3. | Salina Kosgei | KEN | 25 |
| 4. | Teyba Erkesso | ETH | 30 |
| 5. | Derartu Tulu | ETH | 25 |
| Atsede Habtamu | ETH | 25 | |
| Xue Bai | CHN | 25 | |
| 8. | Aselefech Mergia | ETH | 20 |
(*Eine WMM-Serie erstreckt sich jeweils über einen Zwei-Jahres-Zyklus. Die beiden Sieger erhalten am Ende ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar.)
Die 10 besten je gelaufenen Marathonzeiten
Männer:
| 2:03:59 Stunden | Haile Gebrselassie | ETH | Berlin | 28.09.2008 |
| 2:04:26 | Haile Gebrselassie | ETH | Berlin | 30.09.2007 |
| 2:04:27 | Duncan Kibet | KEN | Rotterdam | 05.04.2009 |
| 2:04:27 | James Kwambai | KEN | Rotterdam | 05.04.2009 |
| 2:04:48 | Patrick Makau | KEN | Rotterdam | 11.04.2010 |
| 2:04:53 | Haile Gebrselassie | ETH | Dubai | 18.01.2008 |
| 2:04:55 | Paul Tergat | KEN | Berlin | 28.09.2003 |
| 2:04:55 | Geoffrey Mutai | KEN | Rotterdam | 11.04.2010 |
| 2:04:56 | Sammy Korir | KEN | Berlin | 28.09.2003 |
| 2:19:36 | Abel Kirui | KEN | Berlin | 28.09.2003 |
Frauen:
| 2:15:25 Stunden | Paula Radcliffe | GBR | London | 13.04.2003 |
| 2:17:18 | Paula Radcliffe | GBR | Chicago | 13.10.2002 |
| 2:17:42 | Paula Radcliffe | GBR | London | 17.04.2005 |
| 2:18:47 | Catherine Ndereba | KEN | Chicago | 07.10.2001 |
| 2:18:56 | Paula Radcliffe | GBR | London | 14.04.2002 |
| 2:19:12 | Mizuki Noguchi | JPN | Berlin | 25.09.2005 |
| 2:19:19 | Irina Mikitenko | GER | Berlin | 28.09.2008 |
| 2:19:26 | Catherine Ndereba | KEN | Chicago | 13.10.2002 |
| 2:19:36 | Deena Kastor | USA | London | 23.04.2006 |
| 2:19:39 | Yingjie Sun | CHN | Peking | 19.10.2003 |