Von Jörg Wenig

Irina Mikitenko dominierte 2009 den London-Marathon. © www.photorun.net
Drei der interessantesten Wochen in Folge, die der internationale Marathon im Frühjahr zu bieten hat, beginnen am kommenden Sonntag in Rotterdam und enden Anfang Mai in Düsseldorf, Hannover und Prag. Zu den spektakulären April-Marathonereignissen gehören auch zwei Läufe der World Marathon Majors (WMM): In London bewarben sich 120.000 Menschen um einen Startplatz beim Rennen entlang der Themse, während in Boston gleich 17 Athleten mit Bestzeiten von unter 2:10 Stunden auf der Startliste des Traditionslaufes stehen. Es ist in diesem Jahr auch ein Marathon-Frühling der Jubiläen: Das Rennen in Rotterdam wird ebenso zum 30. Mal gestartet wie der London-Marathon, in Hamburg steht der 25. Marathon auf dem Programm, und in Hannover gibt es die 20. Auflage. Im vergangenen Jahr wurden bei den Frühjahrs-Rennen beeindruckende Ergebnisse erzielt: Vier der schnellsten zehn je gelaufenen Zeiten der Männer gab es im April 2009. Mit Spannung werden die Rennen in diesem Jahr an den Wochenenden nach Ostern erwartet.
Londons Elitefelder sind auch 2010 hervorragend besetzt
Der City-Marathon in London am 25. April weist auch in diesem Jahr ein starkes Teilnehmerfeld auf. „Der Virgin London-Marathon ist vergleichbar gut besetzt wie ein Rennen bei einer Weltmeisterschaft. Ich laufe gerne in London und nehme die Herausforderung an. Ich hoffe, dass ich mich gut vorbereiten kann”, sagte Irina Mikitenko, bevor sie in ein mehrwöchiges Höhentrainingslager nach Kirgisien reiste. Im vergangenen Jahr triumphierte die Läuferin des TV Wattenscheid zum zweiten Mal in Folge in London und gewann so entscheidende Punkte für ihren Sieg der WMM-Serie. „Es ist mein Ziel, zum dritten Mal in London zu gewinnen, aber ich weiß natürlich, dass es angesichts der starken Konkurrenz sehr schwer wird”, erklärte sie.
In London gehören sowohl die Olympiasiegerin Constantina Dita (Rumänien) als auch die stark einzuschätzende Berliner Weltmeisterin Bai Xue (China) zu den Gegnerinnen der deutschen Marathon-Rekordlerin, die mit ihrer Bestzeit von 2:19:19 Stunden die schnellste Läuferin im Londoner Feld ist. Neben Irina Mikitenko haben gleich neun weitere Athletinnen Bestzeiten von unter 2:23:30. Die vielleicht stärkste Konkurrentin der Deutschen – Liliya Shobukhova (Russland/2:24:24) – verfügt über eine sehr starke Grundschnelligkeit und profitierte davon beim Chicago-Marathon im vergangenen Oktober, den sie vor Irina Mikitenko gewann. Auch im Rennen um den Sieg in der WMM-Serie 2009-2010 ist die 32-Jährige die zurzeit größte Konkurrentin von Irina Mikitenko.

Sammy Wanjiru auf dem Weg zum Sieg 2009 in London. © www.photorun.net
Sehr stark besetzt ist auch das Rennen der Männer an der Themse: Gleich ein halbes Dutzend Athleten hat Bestzeiten von unter 2:05:30 Stunden! Nie zuvor trafen sechs Läufer mit so schnellen persönlichen Rekorden in einem Marathon aufeinander. Darunter ist mit dem Rotterdam-Marathon-Sieger 2009, Duncan Kibet (Kenia), der zweitschnellste Läufer aller Zeiten (2:04:27) sowie der Weltmeister Abel Kirui (Kenia/2:05:04) und der Titelverteidiger Sammy Wanjiru (Kenia/2:05:10), der zugleich auch der Olympiasieger ist. Die Londoner Organisatoren haben zudem Zersenay Tadese (Eritrea) verpflichtet – Ende März sorgte er in Lissabon mit seinem Halbmarathon-Weltrekord (58:23 Minuten) für Furore.
Ein Novum wurde vor einem Jahr bei Londons Startnummern-Lotterie erzielt: Innerhalb von nur 64 Stunden hatten sich 120.000 Teilnehmer registriert, die in der britischen Metropole Marathon laufen wollten.
Die Titelverteidiger Deriba Merga und Salina Kosgei kehren nach Boston zurück
Das zweite WMM-Rennen des Frühjahrs findet sechs Tage vor London, am 19. April, in Boston statt. Die 114. Auflage des Traditionsrennens ist bei den Männern in diesem Jahr besonders stark besetzt. Verpflichtet wurden gleich 17 Läufer, die Bestzeiten von unter 2:10 Stunden aufweisen. Deriba Merga (Äthiopien/2:06:38) geht als Titelverteidiger in das Rennen mit dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Hopkinton nach Boston. Der Schnellste im Elitefeld kommt aus Marokko: Abderrahim Goumri hat eine Bestzeit von 2:05:30 Stunden.

Salina Kosgei gewann vor einem Jahr mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Dire Tune den Boston-Marathon. Beide gehen in Boston wieder an den Start. © www.photorun.net
Auch bei den Frauen ist eine Vierfach-Siegerin am Start: Die zweifache Weltmeisterin Catherine Ndereba (Kenia/Bestzeit 2:18:47) hat das Rennen 2000, 2001, 2004 und 2005 gewonnen. Sie trifft unter anderen auf die Vorjahressiegerin Salina Kosgei (Kenia/2:23:22) und Dire Tune (Äthiopien/2:24:40), die im vergangenen Jahr mit nur einer Sekunde Rückstand Rang zwei belegt hatte.
Zusammen mit den Teilnehmern des Boston-Marathons und den Eliteathleten werden auch in diesem Jahr erneut Hunderte von Charity-Läufern an den Start gehen. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement sammeln sie Spenden, um so die karitative Arbeit von 24 Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen zu können.
Der diesjährige Boston-Marathon markiert zugleich das 25-jährige Jubiläum des Rennens mit John Hancock Financial als Hauptsponsor. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht den Veranstaltern nicht nur die Organisation von spannenden Rennen mit Spitzenathleten, sondern auch die Verwirklichung eines Laufes, der sowohl für die Teilnehmer aus aller Welt als auch die zahlreichen Zuschauer an der Strecke ein unvergleichliches Ereignis darstellt. Darüber hinaus unterstützt John Hancock Financial in Koorperation mit dem Boston-Marathon seit vielen Jahren Gemeinschaftsinitiativen innerhalb Bostons und in den umliegenden Gemeinden.
Informationen zu den Streckenverläufen des London- und des Boston-Marathons können Sie in unserem Artikel „Auf den Straßen der World Marathon Majors” finden.
Rotterdam, Paris, Wien, Hamburg, Düsseldorf und Hannover setzen weitere Highlights in dieser Marathonsaison
Den Anfang der Kette großer Frühjahrs-Marathonrennen machen am Sonntag nach Ostern der Fortis Rotterdam- und der Paris-Marathon. In Rotterdam tritt erneut der Kenianer James Kwambai an – hier hatte er im vergangenen Jahr eine Bestzeit von 2:04:27 Stunden aufgestellt. Nach einem dramatischen Zweikampf mit seinem Landsmann Duncan Kibet, der nun in London antritt, lief er nur einen Schritt hinter ihm auf den zweiten Rang und wurde so ebenfalls zum zweitschnellsten Läufer aller Zeiten. Als sein stärkster Rivale gilt in diesem Jahr Vincent Kipruto (Kenia), der im vergangenen Jahr in Paris einen Kursrekord aufgestellt hatte und seine Bestzeit auf 2:05:47 Stunden verbesserte. Zwei Landsleute könnten für eine Überraschung sorgen: Patrick Makau Musyoki, der im vergangenen Jahr in Rotterdam bei seinem Debüt auf Anhieb 2:06:14 Stunden lief, und der Debütant Bernard Kipyego.

Der attraktive Wien-Marathon führt die Läufer vorbei an historischen Bauten wie dem Opernhaus. © www.photorun.net
Ein Mann, der bei den Europameisterschaften in Barcelona eine entscheidende Rolle spielen könnte, will beim Wien-Marathon am 18. April starten: Der frühere Hindernisläufer Günther Weidlinger (Österreich) steigerte sich im vergangenen Herbst in Frankfurt bereits auf beachtliche 2:10:47 Stunden. Ebenfalls auf der Startliste steht mit Luke Kibet (Kenia) ein Läufer, der 2007 zunächst in Wien gewann und dann Weltmeister wurde. Gespannt blicken Österreichs Marathonfans auch auf das Frauenrennen, wo Andrea Mayr den Landesrekord auf unter 2:30 Stunden verbessern und zugleich möglichst dicht an Hellen Kimutai (Kenia/2:25:53) und die zweimalige Wien-Siegerin Luminita Talpos (Rumänien/2:26:43) herankommen möchte.
Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, werden in Wien über 30.000 Läufer an den Start gehen. Damit ist es das größte Frühjahrsrennen im deutschsprachigen Raum.
Bis zu 20.000 Marathonläufer können beim Möbel Kraft Hamburg-Marathon starten. Für die 25. Auflage des Rennens entlang der Alster gelang es den Veranstaltern erneut Wilfred Kigen (Kenia/Bestzeit: 2:07:33) zu gewinnen.
Während Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Hamburg Marathon laufen möchte, steht Falk Cierpinski (SG Spergau) in Düsseldorf auf der Startliste. Bei den Frauen plant Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) am Rhein ihren ersten Marathonstart seit sie vor einem Jahr an gleicher Stelle verletzungsbedingt nach wenigen Kilometern aus dem Rennen gegangen war.
Der TUIfly Hannover-Marathon könnte, was schnelle Zeiten an der Spitze betrifft, bei seiner 20. Auflage in den Blickpunkt rücken. Hier ist mit Samson Bungei (Kenia) der Zweitplatzierte des Köln-Marathons 2009 gemeldet (2:08:36). Er ist der Bruder des 800-Meter-Olympiasiegers Wilfred Bungei. Zudem startet ein weiterer Läufer mit einem prominenten Bruder: Edwin Kutto (Kenia), der 2009 in Köln als Tempomacher durchlief und 2:11:55 erreichte, ist der Bruder des Marathon-Weltmeisters Abel Kirui. Auch der frühere 3.000-m-Hindernis-Weltrekordler Wilson Boit Kipketer (Kenia/2:11:07) läuft in Hannover, wo im Marathon rund 2.000 Meldungen erwartet werden (das wäre ein Plus von rund 40 %). Bei den Frauen stehen die Dublin-Marathon-Siegerin 2009, Kateryna Stetsenko (Russland/2:32:45) und Georgina Rono (Kenia/2:31:49) auf der Startliste.
Marathon-Termine des Frühjahrs im Überblick
11. April Rotterdam
Paris
Mailand
Zürich
18. April Wien
Nagano
Belgrad
19. April Boston
25. April London
Hamburg
Madrid
Enschede
2. Mai Düsseldorf
Hannover
9. Mai Prag
Daten und Favoriten ausgewählter Frühjahrs-Rennen
1. ROTTERDAM (11. April)
Meldezahl: 12.456
Meldungen noch möglich: nein
Internetseite: www.fortismarathonrotterdam.nl
Siegprämie: abhängig von Siegzeit
Gesamtpreisgeld: 1 Million US-Dollar
Streckenrekorde:
2:04:27 Duncan Kibet (KEN/2009), James Kwambai (KEN/2009)
2:20:47 Tegla Loroupe (KEN/1998)
Topathleten und Bestzeiten:
Männer: James Kwambai (KEN/2:04:27), Vincent Kipruto (KEN/2:05:47), Patrick Makau (KEN/2:06:14), Daniel Rono (KEN/2:06:58), Geoffrey Mutai (KEN/2:07:01), Francis Kiprop (KEN/2:07:04), Isaac Macharia (KEN/2:07:16), Elias Kemboi (KEN/2:08:15), Yirdaw Dejene (ETH/2:08:30), Dereje Tesfaye (ETH/2:08:36), Feyisa Lelisa (ETH/2:08:47), Robert Kipchumba (KEN/2:09:56), Bernard Kipyego (KEN/Debüt), Koen Raymaekers (NED/2:12:59).
Frauen: Zhu Xiaolin (CHN/2:23:57), Anne Kosgei (KEN/2:27:46), Olga Glok (RUS/2:28:27), Irene Jerotich (KEN/2:28:57).
2. PARIS (11. April)
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 40.000
Meldungen noch möglich: nein
Internetseite: www.parismarathon.com
Siegprämie: noch nicht bekannt (50.000 Euro in 2009)
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): noch nicht bekannt (268.500 Euro in 2009/zeitabhängig)
Streckenrekorde:
2:05:47 Vincent Kipruto (KEN/2009)
2:23:05 Marleen Renders (BEL/2002)
Topathleten und Bestzeiten:
Noch nicht bekannt
3. WIEN (18. April)
Meldezahl: 7.500
Meldungen noch möglich: ja
Internetseite: www.vienna-marathon.com
Siegprämie: 15.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 64.500 Euro
Streckenrekorde:
2:07:38 Abel Kirui (KEN/2008)
2:23:47 Maura Viceconte (ITA/2000)
Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Luke Kibet (KEN/2:08:52), Günther Weidlinger (AUT/2:10:47).
Frauen: Hellen Kimutai (KEN/2:25:53), Luminita Talpos (ROU/2:26:43), Andrea Mayr (AUT/2:30:43), Derebe Godana (ETH/2:31:31).
4. BOSTON (19. April)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 25.000
Meldungen noch möglich: nein
Internetseite: www.baa.org
Siegprämie: 150.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 746.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:07:14 Robert K. Cheruiyot (KEN/2006)
2:20:43 Margaret Okayo (KEN/2002)
Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Abderrahim Goumri (MAR/2:05:30), Ryan Hall (USA/2:06:17), Gilbert Yegon (KEN/2:06:18), Robert Kiprono Cheruiyot (KEN/2:06:23), Evans Cheruiyot (KEN/2:06:25), Chala Dechase (ETH/2:06:33), Deriba Merga (ETH/2:06:38), Elijah Keitany (KEN/2.06:41), David Mandago (KEN/2:06:53), Benjamin Maiyo (KEN/2:07:09), Tekeste Kebede (ETH/2:07:52), Gashaw Asfaw (ETH/2:08:03), John Komen (KEN/2:08:06), Samuel Mugo (KEN/2:08:20), Stephen Kiogora (KEN/2:08:24), Meb Keflezighi (USA/2:09:15).
Frauen: Catherine Ndereba (KEN/2:18:47), Madai Perez (MEX/2:22:59), Salina Kosgei (KEN/2:23:22), Teyba Erkesso (ETH/2:23:53), Dire Tune (ETH/2:24:40), Lidiya Grigoryeva (RUS/2:25:10), Weiwei Sun (CHN/2:25:15), Bruna Genovese (ITA/2:25:28), Albina Ivanova (RUS/2:25:35), Yurika Nakamura (JPN/2:25:51), Agnes Kiprop (KEN/2:26:22), Nailya Yulamanova (RUS/2:26:30).
5. LONDON (25. April)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 51.266
Meldungen noch möglich: nein
Internetseite: www.london-marathon.co.uk
Siegprämie: 55.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 295.000 Dollar
Streckenrekorde:
2:05:10 Samuel Wanjiru (KEN/2009)
2:15:25 Paula Radcliffe (GRB/2003/WR)
Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Duncan Kibet (KEN/2:04:27), Abel Kirui (KEN/2:05:04), Samuel Wanjiru (KEN/2:05:10), Martin Lel (KEN/2:05:15), Tsegaye Kebede (ETH/2:05:18), Jaouad Gharib (MAR/2:05:27), Emmanuel Mutai (KEN/2:06:15), Yonas Kifle (ERI/2:07:34), Marilson dos Santos (BRA/2:08:37), Abdi Abdirahman (USA/2:08:37), Yuko Matsumiya (JPN/2:09:18), Zersenay Tadese (ERI/ — ).
Frauen: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid/2:19:19), Deena Kastor (USA/2:19:36), Lyudmila Petrova (RUS/2:21:29), Constantina Dita (ROU/2:21:30), Svetlana Zakharova (RUS/ 2:21:31), Askale Tafa Magarsa (ETH/2:21:31), Bezunesh Bekele (ETH/2:23:09), Mara Yamauchi (GBR/2:23:12), Bai Xue (CHN/2:23:27), Yoshimi Ozaki (JPN/2:23:30), Liliya Shobukhova (RUS/2:24:24), Atsede Habtamu (ETH/2:24:47), Aselefech Mergia (ETH/2:25:02).
6. HAMBURG (25. April)
Meldezahl: 20.000
Anmeldungen noch möglich: ja
Internetseite: www.marathon-hamburg.de
Siegprämie: nicht bekannt
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): nicht bekannt
Streckenrekorde:
2:06:52 Julio Rey (ESP/2006)
2:24:14 Irina Timofeyeva (RUS/2008)
Favoriten und Bestzeiten:
Männer: Wilfred Kigen (KEN) 2:07:33, Matthew Bowen (KEN/2:13:39), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42), James Yatich (KEN/2:14:19).
Frauen: eventuell Ulrike Maisch (LAV Rostock).
7. DÜSSELDORF (2. Mai)
Meldezahl: 4.000
Anmeldungen noch möglich: ja
Internetseite: www.metrogroup-marathon.de
Siegprämie: 7.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 35.750 Euro
Streckenrekorde:
2:09:47 Bellor Yator (KEN/2007)
2:26:44 Luminita Zaituc (GER/2004)
Favoriten und Bestzeiten:
Männer: Yuriy Hychun (UKR/2:10:59), Dmitriy Semyonov (RUS/2:11:15), Andriy Toptun (UKR/2:12:41), Falk Cierpinski (SG Spergau/2:13:30), Tobias Sauter (SG Spergau/2:17:27).
Frauen: Natalya Volgina (RUS/2:27:32), Melanie Kraus (Bayer Leverkusen/2:27:58), Kirsten Otterbu (NOR/2:29:12), Mehtap Dogan (TUR/2:31:13).
Die zehn schnellsten Marathonzeiten
Männer:
2:03:59 Haile Gebrselassie (ETH) Berlin 2008
2:04:26 Haile Gebrselassie (ETH) Berlin 2007
2:04:27 Duncan Kibet (KEN) Rotterdam 2009
2:04:27 James Kwambai (KEN) Rotterdam 2009
2:04:53 Haile Gebrselassie (ETH) Dubai 2008
2:04:55 Paul Tergat (KEN) Berlin 2003
2:04:56 Sammy Korir (KEN) Berlin 2003
2:05:04 Abel Kirui (KEN) Rotterdam 2009
2:05:10 Samuel Wanjiru (KEN) London 2009
2:05:15 Martin Lel (KEN) London 2008
Frauen:
2:15:25 Paula Radcliffe (GBR) London 2003
2:17:18 Paula Radcliffe (GBR) Chicago 2002
2:17:42 Paula Radcliffe (GBR) London 2005
2:18:47 Catherine Ndereba (KEN) Chicago 2001
2:18:56 Paula Radcliffe (GBR) London 2002
2:19:12 Mizuki Noguchi (JPN) Berlin 2005
2:19:19 Irina Mikitenko (GER) Berlin 2008
2:19:26 Catherine Ndereba (KEN) Chicago 2002
2:19:36 Deena Kastor (USA) London 2006
2:19:39 Yingjie Sun (CHN) Peking 2003
World Marathon Majors (WMM)
Stand der Serie 2009-2010*
Männer:
1. Samuel Wanjiru (KEN) 50 Punkte
2. Meb Keflezighi (USA) 25
Deriba Merga (ETH) 25
Tsegaye Kebede (ETH) 25
Abel Kirui (KEN) 25
Haile Gebrselassie (ETH) 25
7. Emmanuel Mutai (KEN) 20
Jaouad Gharib (MAR) 20
9. Robert K. Cheruiyot (KEN) 16
10. Francis Kiprop (KENI) 15
Daniel Rono (KEN) 15
Abderrahim Goumri (MAR) 15
Ryan Hall (USA) 15
Frauen:
1. Irina Mikitenko (GER) 40
2. Liliya Shobukhova (RUS) 35
3. Salina Kosgei (KEN) 26
4. Derartu Tulu (ETH) 25
Atsede Habtamu (ETH) 25
Xue Bai (CHN) 25
7. Silvia Skvortsova (RUS) 15
Dire Tune (ETH) 15
Mara Yamauchi (GBR) 15
Ludmila Petrova (RUS) 15
Yoshimi Ozaki (JPN) 15
(* Eine WMM-Serie erstreckt sich jeweils über einen Zwei-Jahres-Zyklus. Die beiden Sieger erhalten am Ende ein Preisgeld von je 500.000 US-Dollar.)