Mel schlägt Tergat in Lissabon, Kipkorir gewinnt Rom

David Kipkorir gewinnt den Rom-Marathon. © Colombo / Photo Run

David Kipkorir gewinnt den Rom-Marathon. © Colombo / Photo Run

Es war ein Wochenende mit zwei schnellen Läufen. In Lissabon wurde dabei Paul Tergat auf der Halbmarathon-Distanz geschlagen. Der Kenianer wurde Vierter, während sein Landsmann Martin Lel in schnellen 59:30 Minuten gewann. Im Frauenrennen verlor ebenfalls die Titelverteidigerin: Susan Chepkemei wurde von Salina Kosgei, die 67:52 Minuten lief, besiegt. In Italien wurde währenddessen beim Rom-Marathon die schnellste Zeit des Jahres von David Kipkorir aus Kenia gelaufen. Er siegte in 2:08:38 Stunden.

Wieder einmal war der Lissabon-Halbmarathon die Generalprobe für den Flora London-Marathon im nächsten Monat. Trotz der guten Form von Paul Tergat und schnellen 59:42 Minuten hat diese Zeit nicht gereicht, um zu gewinnen. Er wurde Vierter, während Londons Titelverteidiger einen perfekten letzten Testlauf vor dem Marathon hatte: Martin Lel siegte beim Halbmarathon in 59:30. Es war ein rein kenianischer Auftritt auf den vorderen Plätzen. Robert Cheruiyot wurde Zweiter in 59:35 und Samuel Wanjiru Dritter in 59:37. Es ging auch im Frauenrennen nur um Kenia. Salina Kosgei kam in schnellen 67:52 ins Ziel und lag acht Sekunden vor Susan Chepkemei. Rose Cheruiyot lief 69:34 und wurde damit Dritte.

Am selben Tag lief David Kipkorir in Rom die bisher schnellste Marathonzeit des Jahres. Er gewann in 2:08:38 Stunden. Italiens Daniele Caimmi wurde in 2:09:30 Zweiter und qualifizierte sich für die Europameisterschaften in Göteborg im August. Der Kenianer Laban Kipnetich belegte Rang drei in 2:10:00. „Ich habe nicht erwartet, hier zu gewinnen, aber als ich bei 35 Kilometern das Tempo anzog, merkte ich, dass mir keiner folgen konnte”, sagte Kipkorir. Tetyana Hladyr aus der Ukraine siegte bei den Frauen in einer schnellen persönlichen Bestzeit von 2:25:44. Larissa Zousko (Russland) wurde Zweite in 2:26:26 und Zekiros Adanech (Äthiopien) Dritte in 2:27:38. Jen Rhines (USA) kam auf den vierten Platz in 2:29:31.