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	<title>Take The Magic Step®</title>
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	<description>für einen gesunden Lebensstil</description>
	<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:27:12 +0000</pubDate>
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		<title>Bernard Lagat triumphiert bei der Hallen-WM in Doha</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 04:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-Amerikaner Bernard Lagat und die Äthiopierin Meseret Defar sind zum wiederholten Mal die 3.000-m-Goldgewinner bei den Hallenweltmeisterschaften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6869" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6869" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/010_lagat_bernardq-worldi10-250x375.jpg" alt="Bernard Lagat lief in Doha zum zweiten Mal zum Hallen-WM-Gold über 3.000 m. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Bernard Lagat lief in Doha zum zweiten Mal zum Hallen-WM-Gold über 3.000 m. © www.photorun.net</p></div>
<p>Bereits zum zweiten Mal nach 2004 gewann der US-Amerikaner Bernard Lagat am Sonntag in Doha (Katar) über 3.000 Meter und sorgte damit für die größte Überraschung bei den Laufentscheidungen dieser Hallenweltmeisterschaften.</p>
<p>Am Samstag hatten zunächst die Äthiopier Deresse Mekonnen (1.500 m) und Meseret Defar (3.000 m) zweimal Gold in Doha geholt. Einen Tag später setzte sich dann die ebenfalls aus Äthiopien stammende Kalkidan Gezahegne im 1.500-m-Finale der Frauen durch. Gold Nummer vier ging an Bernard Lagat.</p>
<p>In einem vermeintlich sehr engen 3.000-m-Finalrennen, in dem Kenenisa Bekeles jüngerer Bruder Tariku als Titelverteidiger ins Rennen ging, ließ Bernard Lagat der Konkurrenz am Ende keine Chance. Lange Zeit führte Tariku Bekele. Als der Äthiopier auf der 200-m-Rundbahn das Tempo spürbar anzog, riss er vier Runden vor Schluss das Feld auseinander. Doch Bernard Lagat blieb dran: Er startete kurz vor der letzten Runde seinen Angriff und lief davon. Während der Amerikaner in 7:37,97 Minuten ins Ziel stürmte, kam Tariku Bekele am Ende in 7:40,10 Minuten auf Platz vier. Der neue spanische Europarekordler Sergio Sanchez bestätigte seine Topform in dieser Wintersaison mit einer Silbermedaille in 7:39,55 Minuten, Bronze gewann der Kenianer Sammy Mutahi (7:39,90). Ausgezeichnet schlug sich auf Rang fünf mit Galen Rupp ein weiterer US-Amerikaner (7:42,40).</p>
<p>„Meine Kinder sind extra um sieben Uhr morgens in den USA aufgestanden, um ihren Vater rennen zu sehen – also musste ich etwas zeigen. Ich bin genau so gelaufen, wie es mir mein Trainer gesagt hatte&#8221;, erzählte der 35-jährige Bernard Lagat, der 2007 bei der WM in Osaka für Furore gesorgt hatte, als er sowohl die 1.500 m als auch die 5.000 m gewann. „Seit 2007 habe ich einige Erfolge verpasst, aber jetzt bin ich zurück. Mein Fernziel ist das olympische Gold in London 2012. Wahrscheinlich werde ich dort über 5.000 Meter laufen&#8221;, sagte Bernard Lagat, der vor Doha in der 3.000-m-Jahresweltbestenliste nicht unter den besten 25 platziert war. Allerdings hatte er in diesem Winter über andere Distanzen Topleistungen gezeigt. So gewann er zum Beispiel bei den Millrose Games in New York zum achten Mal das Meilenrennen auf dem engen Rundkurs des Madison Square Garden. Acht Tage später verbesserte er in Boston mit einer Zeit von 13:11,50 Minuten den US-Rekord über 5.000 m.</p>
<h3>Meseret Defar gewinnt vierten 3.000-m-Hallenweltmeistertitel</h3>
<div id="attachment_6870" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6870" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/002_defar_meseretq-worldi10-250x375.jpg" alt="Meseret Defar gelang ein weiterer Hallen-WM-Sieg. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Meseret Defar gelang ein weiterer Hallen-WM-Sieg. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im 3.000-m-Finale der Frauen hatte die Äthiopierin Meseret Defar ursprünglich ein schnelles Rennen geplant. „Aber dann&#8221;, erklärte sie gegenüber der Internetseite iaaf.org, „habe ich meine Taktik geändert. Ich merkte, dass es besser wäre abzuwarten und auf den Schlussspurt zu setzen – und das hat gut funktioniert.&#8221; Lange Zeit lief Defar im Finale Seite an Seite mit ihrer Landsfrau Sentayehu Ejigu. Zwei Runden vor Schluss zog die 26-Jährige dann an, übernahm die Spitze und konnte auf den finalen 200 m den kleinen Vorsprung noch etwas ausbauen. Nach 8:51,17 Minuten war Meseret Defar im Ziel und hatte damit ein Novum über die 3.000-m-Hallendistanz aufgestellt: Bereits zum vierten Mal in Folge gewann sie die Goldmedaille bei diesen Titelkämpfen, die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden.</p>
<p>Hinter Meseret Defar lag in der Schlussphase des Rennens zunächst Sentayehu Ejigu auf Rang zwei, doch Kenias 5.000-m-Weltmeisterin von Berlin, Vivian Cheruiyot, erlief sich im Endspurt noch die Silbermedaille. Sie war in 8:51,85 Minuten vor der Äthiopierin (8:52,08) im Ziel. Für Sentayehu Ejigu war es die erste Medaille bei einer großen Meisterschaft. Vierte wurde Sylvia Kibet (Kenia/8:52,16), Rang fünf belegte die Türkin Alemitu Bekele (8:53,78).</p>
<p>Im 1.500-m-Finale der Männer setzte sich mit Deresse Mekonnen der Favorit durch. Der Äthiopier, der vor zwei Jahren als 20-Jähriger überraschend bei der Hallen-WM triumphiert hatte, verließ sich auf seinen starken Endspurt. Doch es wurde knapp: Erst ausgangs der Zielkurve kam er von außen an die Spitze und gewann schließlich in 3:41,86 Minuten mit genau einer Zehntelsekunde Vorsprung vor Abdalaati Iguider (Marokko) sowie Haron Keitany (Kenia/3:42,32). Deresse Mekonnen war vor wenigen Wochen in Birmingham beachtliche 3:33,10 Minuten gelaufen und wurde damit zum fünftschnellsten Läufer in der Halle. Der einzige deutsche Läufer in Doha, Christian Klein (LC Rehlingen), kam am Freitag im Vorlauf als Siebenter in 3:46,14 Minuten ins Ziel und schied vorzeitig aus. Auch bei den Frauen ging Gold über diese Distanz nach Äthiopien: Kalkidan Gezahegne siegte in 4:08,14 Minuten vor Natalia Rodriguez (Spanien/4:08,30) und Gelete Burka (Äthiopien/4:08,39).</p>
<p>Im 800-m-Finale glich Abubaker Kaki (Sudan) mit einem Sieg in 1:46,23 Minuten die Enttäuschung aus, die er bei der WM in Berlin im vergangenen Sommer durch einen Sturz erlebt hatte. Silber gewann Boaz Lalang (Kenia/1:46,39) vor Adam Kszczot (Polen/1:46,69). Schnell war der 800-m-Endlauf bei den Frauen: Mariya Savinova (Russland) siegte mit einer Jahresweltbestzeit von 1:58,26 Minuten vor der britischen Rekord laufenden Jennifer Meadows (1:58,43). Bronze sicherte sich Alysia Johnson (USA) in 1:59,60.</p>
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		<title>Titelverteidiger kehren nach Boston und London zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 02:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Boston- und der London-Marathon sind zwei der vielen interessanten Marathonläufe in diesem Frühjahr. Mit dem Start der Titelverteidiger versprechen die Rennen zusätzliche Spannung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6862" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6862" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/merga-kosgeia-boston09-250x166.jpg" alt="Salina Kosgei und Deriba Merga nach ihrem Sieg beim Boston-Marathon 2009. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Salina Kosgei und Deriba Merga nach ihrem Sieg beim Boston-Marathon 2009. © www.photorun.net</p></div>
<p>Mit Deriba Merga und Salina Kosgei werden beide Titelverteidiger beim Boston-Marathon an den Start gehen. Das Rennen am 19. April ist der erste Lauf des Jahres, der zur World Marathon Majors (WMM)-Serie gehört. Wie der Titelsponsor des Traditionslaufes, der Finanzdienstleister John Hancock, bekannt gab, wurden vier weitere frühere Boston-Sieger für die 114. Auflage des Marathons verpflichtet.</p>
<p>Der Äthiopier Deriba Merga gewann 2009 auf dem hügeligen Kurs in 2:08:42 Stunden und beendete damit die Siegserie von Robert Kipkoech Cheruiyot, der von 2006 bis 2008 dreimal in Folge triumphiert hatte. Der Kenianer wird am 19. April ebenfalls am Start stehen. Cheruiyot, der auch schon 2003 in Boston gewonnen hatte, ist mit einer Zeit von 2:07:14 Stunden auch der Streckenrekordhalter des ältesten City-Marathons. Deriba Merga liegt in der WMM-Serie 2009-2010 zurzeit gemeinsam mit anderen Läufern auf dem zweiten Platz. Mit einem Sieg könnte er zumindest kurzzeitig zum Spitzenreiter Sammy Wanjiru (Kenia) aufschließen, der dann sechs Tage später in London als Titelverteidiger starten wird.</p>
<p>Bei den Frauen kommt es zu einem neuen Aufeinandertreffen zwischen der Kenianerin Salina Kosgei und der Äthiopierin Dire Tune. Im vergangenen Jahr lieferten sich die beiden das knappste Finish in der Geschichte des Frauenrennens von Boston. Kosgei gewann in 2:32:16 Stunden mit nur einer Sekunde Vorsprung vor der Titelverteidigerin. Zwei weitere Siegerinnen der letzten Jahre werden nach Boston zurückkehren: Lidiya Grigoryeva (Russland) holte 2007 den Titel und Catherine Ndereba ist die Rekordgewinnerin bei den Frauen. Viermal (2000, 2001, 2004, 2005) war die Kenianerin bei dem prestigeträchtigen Rennen ganz vorne, außerdem wurde sie zweimal Marathon-Weltmeisterin und holte zwei olympische Silbermedaillen über die klassische Distanz.</p>
<p>In der WMM-Serie 2009-2010 liegt aus der Gruppe der vier Boston-Starterinnen Salina Kosgei am besten im Rennen. Sie ist zurzeit Dritte und würde mit einem erneuten Sieg am 19. April, aber auch mit einem zweiten Platz die Führung übernehmen. Allerdings starten die auf Platz eins stehende Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) und die zweitplatzierte Russin Liliya Shobukhova dann am 25. April beim London-Marathon, wo sie weitere Punkte sammeln dürften.</p>
<p>Zusammen mit den Teilnehmern des Boston-Marathons und den Eliteathleten wird auch in diesem Jahr wieder einer begrenzten Anzahl von Charity-Läufern der Start beim Boston-Marathon ermöglicht, um so Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Mehr über diese erfolgreiche Initiative erfahren Sie <a href="http://de.takethemagicstep.com/news-events/gruesse-von-uta/charity-laeufer-setzen-meilenstein-beim-boston-marathon-2009/" target="_self">hier</a>.</p>
<h3>Irina Mikitenko trotzt dem Winter beim Training für London</h3>
<div id="attachment_6861" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6861" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/mikitenko_irinar_london08-250x166.jpg" alt="Irina Mikitenko triumphiert 2008 zum ersten Mal in London. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko triumphiert 2008 zum ersten Mal in London. © www.photorun.net</p></div>
<p>Für Irina Mikitenko hat mitten im Winter die Haupttrainingsphase für den London-Marathon begonnen, bei dem sie am 25. April starten wird. Die 37-jährige Läuferin des TV Wattenscheid wird in der britischen Metropole als Titelverteidigerin antreten und hat sogar die Chance, einen Hattrick zu erreichen. „Es ist mein Ziel, zum dritten Mal in London zu gewinnen, aber ich weiß natürlich, dass es angesichts der starken Konkurrenz sehr schwer wird. Der Virgin London-Marathon ist vergleichbar gut besetzt wie ein Rennen bei einer Weltmeisterschaft. Aber ich laufe gerne in London und nehme die Herausforderung an. Ich hoffe, dass ich mich gut vorbereiten kann&#8221;, sagt Irina Mikitenko, die bei ihrem letzten ernsthaften Rennen beim Chicago-Marathon im Oktober Zweite war und damit die World Marathon Majors (WMM)-Serie gewann.</p>
<p>Die Trainingsplanung gestaltet sich angesichts des extremen Winters jedoch nicht einfach für sie. So musste die deutsche Marathonrekordlerin (2:19:19 Stunden) ein Trainingslager im spanischen Albufeira vor kurzem zweimal verlängern, um damit dem Schnee in der Heimat auszuweichen. „Geplant waren ursprünglich zwei Wochen in Spanien, dann wurden es drei und schließlich vier&#8221;, erzählt Irina Mikitenko, die in Albufeira bei angenehmen Temperaturen von rund 18 Grad Celsius gut trainieren konnte und bisher auch ohne Erkältungen durch den Winter gekommen ist.</p>
<p>„Hier zu Hause ist es schon schwierig mit dem Training. Im Wald kann man aufgrund des Schnees gar nicht laufen. Ich trainiere zurzeit auf einem Stück Radweg. Mein Mann Alexander hat den teilweise freigeschaufelt.&#8221; Auf einem 1,5 km langen Weg läuft sie hin und her, was bei langen Läufen nicht einfach ist. Rund 200 Kilometer pro Woche gilt es in dieser Trainingsphase zu absolvieren. Ist es zu glatt oder rutschig, steigt zudem das Verletzungsrisiko. Tempoläufe, die eigentlich jetzt in die London-Vorbereitung integriert werden sollten, sind nicht möglich. „Wenn die Bedingungen nicht besser werden, fahren wir eventuell noch einmal kurzfristig nach Spanien&#8221;, sagt Irina Mikitenko, die in der Vorbereitung auf London voraussichtlich noch ein Rennen über eine kürzere Distanz laufen wird. Ein längeres Höhentrainingslager ist im Vorfeld von London in jedem Fall auch noch vorgesehen.</p>
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		<title>800 Läufer beim Marathon in der Sahara</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 04:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[In der größten Wüste der Erde siegte der Spanier Jon Salvador beim Sahara-Marathon. Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem ein spannendes Kinderrennen statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6842" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6842" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/dahkla142-2-250x250.jpg" alt="Ein Rennen für Kinder und Jugendliche zählte zum Programm des Sahara-Marathons. © Pat Butcher" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Ein Rennen für Kinder und Jugendliche zählte zum Programm des Sahara-Marathons. © Pat Butcher</p></div>
<p>Ein Spanier gewann eines der extremsten und außergewöhnlichsten Marathonrennen der Welt: Jon Salvador war der schnellste Läufer beim Sahara-Marathon. Für die 42,195 Kilometer quer durch die Wüste benötigte er 2:42:40 Stunden. Damit stellte Salvador einen Veranstaltungsrekord auf. Bei der 10. Auflage des Sahara-Marathons verzeichneten die Organisatoren einen Teilnehmerrekord von über 800 Läufern aus 28 Nationen. Parallel zu dem Rennen über die klassische Distanz fand auch ein kürzerer Lauf für Kinder und Jugendliche statt, der von der Association of International Marathons and Distance Races (AIMS) unterstützt wird.</p>
<p>Der 43-jährige aus Bilbao stammende Jon Salvador war in den vergangenen Jahren dreimal beim Sahara-Halbmarathon gestartet, der ebenfalls in den Marathon integriert ist. Zweimal hatte er dabei gewonnen, einmal war er Dritter. Die Erfahrung aus der Vergangenheit half dem Spanier beim Sieg über die volle Distanz. „Es war sehr heiß am Start, und es gab einige gute algerische Läufer. Doch sie rannten sehr schnell los. Da ich durch meine Halbmarathonrennen – die Läufe finden auf der zweiten Hälfte der Marathonstrecke statt – wusste, dass die Strecke schwerer wird, habe ich es vorsichtiger angehen lassen. Diese Taktik hat sich ausgezahlt&#8221;, erklärte Jon Salvador.</p>
<p>Die Strecke führt durch die Wüste im westlichen Teil Algeriens und verbindet drei Flüchtlingslager miteinander. Seit 1975 wohnen dort 200.000 Menschen, die aus ihren Wohngegenden in der West-Sahara vertrieben worden sind, obwohl es eine UNO-Resolution zugunsten eines Staates West-Sahara gibt. „Wir Basken verstehen die Probleme der Menschen hier und wissen, was sie durchmachen. Der Wettkampf ist auch wichtig, um damit auf die Probleme aufmerksam zu machen&#8221;, sagte Jon Salvador.</p>
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		<title>Lel schneller als Wanjiru beim Halbmarathon in New Orleans</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 03:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[In New Orleans gewann Martin Lel die Halbmarathon-Premiere und bezwang Sammy Wanjiru. Währenddessen siegten beim Tokio-Marathon Masakazu Fujiwara und Alevtina Biktimirova.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6805" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6805" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/002_lel_martinfh_mardigras10-250x166.jpg" alt="Martin Lel triumphierte in New Orleans. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Martin Lel triumphierte in New Orleans. © www.photorun.net</p></div>
<p>Martin Lel (Kenia) und Berhane Adere (Äthiopien) sind die Sieger der Premiere des Halbmarathons in New Orleans. Der Kenianer lief 61:07 Minuten und ließ dabei seinen prominenten Landsmann Sammy Wanjiru, den Halbmarathon-Weltrekordler und Marathon-Olympiasieger, hinter sich. Die Äthiopierin Adere lief in New Orleans die schnellste je von einer Frau auf US-amerikanischem Boden erzielte Zeit. Sie war nach hervorragenden 67:52 Minuten im Ziel. Rund 16.000 Läufer hatten für die Premiere dieses Rennens gemeldet. Parallel fand auch ein Marathon statt, der jedoch kein Elitefeld hatte. Im Zuge der Veranstaltungen sammelten am Sonntag Charity-Läufer fast 24.000 US-Dollar für wohltätige Zwecke.</p>
<p>In der Stadt, die durch den Wirbelsturm ,Katrina&#8217; und die folgende Flutkatastrophe schwer beschädigt worden war, bestimmten nun die Läufer das Straßenbild. Vorneweg rannte zunächst eine fünfköpfige Führungsgruppe mit Martin Lel, Sammy Wanjiru, Shadrack Biwott, McDonard Ondara (alle Kenia) sowie dem Iren Martin Fagan. Nach dem 15-Kilometer-Punkt, der nach 43:42 Minuten erreicht wurde, löste sich Martin Lel von seinen Konkurrenten und vergrößerte seinen Vorsprung ständig. Im Ziel lag der mehrfache London-Marathon-Sieger dann mit 61:07 schließlich 26 Sekunden vor Sammy Wanjiru (61:33). Dritter wurde mit Shadrack Biwott (61:40) der Bruder des kenianischen Weltklasse-Marathonläufers Duncan Kibet. Als Vierter erreichte Martin Fagan das Ziel in 62:11.</p>
<p>„Ich habe erwartet, dass ich heute gewinnen würde. Dieses Rennen gibt mir Selbstvertrauen für die Vorbereitung auf den London-Marathon. Ich habe mich gut gefühlt&#8221;, erklärte Martin Lel, der in Kenia zeitweilig gemeinsam mit Sammy Wanjiru trainiert. Auch Wanjiru wird am 25. April den Virgin London-Marathon laufen, bei dem er als Titelverteidiger startet.</p>
<div id="attachment_6813" class="wp-caption alignright" style="width: 259px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6813" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/000_adere_berhane-mardigras102-249x347.jpg" alt="Berhane Adere setzte sich im Endspurt durch. © www.photorun.net" width="249" height="347" /><p class="wp-caption-text">Berhane Adere setzte sich im Endspurt durch. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im Frauenrennen entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen Berhane Adere und Kim Smith, das erst auf der Zielgeraden entschieden wurde. Dabei war es die Neuseeländerin, die praktisch durchweg in Führung lag, am Ende aber mit Platz zwei vorlieb nehmen musste. Im Schlussspurt profitierte die 36-jährige Adere – eine frühere 10.000-Meter-Weltmeisterin – von ihrer Grundschnelligkeit. „Ich wusste, dass ich mich auf meinen Spurt verlassen konnte&#8221;, erklärte eine völlig erschöpfte Berhane Adere. Kim Smith erreichte mit 67:55 Minuten ebenfalls eine Topzeit. „Ich habe alles versucht, Berhane unterwegs abzuhängen, aber es hat nicht ganz geklappt. Ich wusste um ihren starken Endspurt&#8221;, sagte Kim Smith. Auch die drittplatzierte Azalech Maresha (Äthiopien) blieb mit 69:46 noch unter der     70-Minuten-Marke.</p>
<h3>Tokio-Marathon mit Regen, Schnee, Tsunami-Warnung und Rekordfeld</h3>
<p>Vor drei Jahren wurden die Läufer bei der Premiere des neuen Tokio-Marathons von eiskaltem Regen begrüßt, im vergangenen Jahr gab es stürmischen Wind während des Rennens. Doch bei der vierten Auflage von Japans größtem Marathon standen die Läufer vor einer noch schwierigeren Herausforderung: Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt, Regen der später in Schnee überging und obendrein auch noch eine Tsunami-Warnung für das Zielgebiet an der Küste beeinträchtigten den Lauf. Trotz allem ist der Tokio-Marathon so gefragt wie kein anderes Rennen auf der Welt: Die unglaubliche Zahl von 272.134 Läufern bewarben sich in Tokio um eine Startnummer. Die Rekordzahl von 32.000 Läufern erhielt schließlich eine Startzusage. Tokio hat das Potenzia,l eines Tages zum größten Marathonrennen der Welt zu werden. Und die Japaner hätten damit auf jeden Fall eine Berechtigung für die World Marathon Majors (WMM).</p>
<div id="attachment_6807" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6807" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/biktimirova-frankfurt-siegerin-05-250x375.jpg" alt="Alevtina Biktimirova, hier bei ihrem Sieg beim Frankfurt-Marathon, gewann am Sonntag in Tokio. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Alevtina Biktimirova, hier bei ihrem Sieg beim Frankfurt-Marathon, gewann am Sonntag in Tokio. © www.photorun.net</p></div>
<p>Das extreme Wetter hatte natürlich entsprechende Auswirkungen auf das Rennen der Eliteläufer. Masakazu Fujiwara gewann das Rennen in 2:12:19 Stunden. Er ist der erste Japaner, der beim neuen Tokio-Marathon triumphierte. Die Russin Alevtina Biktimirova entschied das Frauenrennen in 2:34:39 für sich.</p>
<p>„Da es so kalt war, ist mir klar gewesen, dass eine schnelle Zeit nicht möglich sein würde. Deswegen habe ich mich darauf konzentriert, das Rennen zu gewinnen&#8221;, erklärte Masakazu Fujiwara, der in Japan 2003 für Furore sorgte, als er bei seinem Debüt den Lake Biwa-Marathon in 2:08:12 Stunden gewonnen hatte. Es ist die bis heute schnellste Debüt-Zeit eines Japaners. Danach stoppten ihn mehrfach Verletzungen in der Folge zu harten Trainings. Doch in Tokio hat sich Masakazu Fujiwara nun eindrucksvoll zurückgemeldet. Bei Kilometer 33 hatte er kurzzeitig das Tempo an der Spitze forciert. Dann ließ sich der Japaner wieder etwas zurückfallen, um dann bei Kilometer 40 entscheidend anzugreifen. „Dies war genau meine geplante Taktik&#8221;, erklärte Fujiwara, der sich zutraut, zukünftig rund sechs Minuten schneller zu laufen – wenn die Bedingungen stimmen. „Ich hatte mich auf ein derart schnelles Rennen vorbereitet.&#8221;</p>
<p>Platz zwei belegte in Tokio Arata Fujiwara mit 2:12:34 Stunden, Dritter wurde Atsushi Sato in 2:12:35. Die Japaner belegten die ersten fünf Plätze. Offenbar kamen die stark eingeschätzten afrikanischen Läufer an diesem Tag mit den extremen Wetterbedingungen nicht zurecht. Rachid Kisri (Marokko) war als Siebenter in 2:12:59 der Beste von ihnen.</p>
<p>Anders als bei den Männern entwickelte sich das Frauen-Rennen bei Eiseskälte. Die Russin Alevtina Biktimirova ergriff dabei frühzeitig die Initiative und löste sich nach 12 km von ihren Konkurrentinnen. Kontinuierlich baute sie ihren Vorsprung aus. Der war dann schließlich so groß, dass sie auch nicht mehr in Gefahr geriet, als sie ab der 35-km-Marke deutlich langsamer wurde. „Nachdem ich im vergangenen Jahr Vierte war, freue ich mich natürlich besonders, dass ich dieses Mal gewonnen habe&#8221;, sagte Alevtina Biktimirova, die ihren bis dahin größten Marathonsieg 2005 in Frankfurt gefeiert hatte. Damals gewann sie in ihrer immer noch aktuellen Bestzeit von 2:25:12. Diese Zeit wollte sie eigentlich in Tokio verbessern. „Deswegen bin ich auch schnell losgelaufen. Aber aufgrund der Kälte merkte ich, dass ich diese Zeit nicht erreichen kann. Daher ging es mir im zweiten Teil des Laufes nur noch um den Sieg.&#8221; Mit fast zwei Minuten Rückstand belegte Robe Guta (Äthiopien) Rang zwei (2:36:29), Dritte wurde die Rumänin Nuta Olaru mit 2:36:42. Maki Kono war als Vierte die beste Japanerin (2:39:01).</p>
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		<title>Elvan Abeylegesse läuft starkes Halbmarathon-Debüt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 03:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Weltklassezeit bei ihrem Halbmarathon-Debüt in Ras Al Khaimah lief die Türkin Elvan Abeylegesse. Das Rennen der Männer gewann der Kenianer Geoffrey Mutai. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6792" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6792" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/004_abeylegesse_elvanfv1-rak10-250x375.jpg" alt="Elvan Abeylegesse läuft ein perfektes Halbmarathondebüt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">: Elvan Abeylegesse läuft ein perfektes Halbmarathondebüt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die Türkin Elvan Abeylegesse sorgte bei dem hochklassig besetzten Halbmarathon in Ras Al Khaimah für Schlagzeilen. Die 27-Jährige lief bei ihrem ersten Rennen über die ,halbe Distanz&#8217; auf Anhieb eine Weltklassezeit von 67:07 Minuten. Der Kenianer Geoffrey Mutai gewann das Männerrennen in der Wüste in ebenfalls schnellen 59:43 Minuten. Ein Rekordfeld von rund 2.000 Läufern ging bei guten Wetterbedingungen bei dem Halbmarathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Start.</p>
<p>Der Kurs des RAK-Halbmarathons führt zu großen Teilen an einem mit Mangroven bewachsenem Gebiet entlang und bietet Sicht auf die Berge des Hajjar Gebirges.</p>
<p>Ursprünglich hatte die äthiopische Vorjahressiegerin Dire Tune am vergangenen Freitag vor, den Weltrekord von Lornah Kiplagat (Niederlande) anzugreifen. Kiplagat war 2007 in Udine (Italien) bei der WM 66:25 Minuten gelaufen. Doch in Ras Al Khaimah stimmte das Tempo der Pacemaker nicht. Schon die ersten fünf Kilometer waren mit 16:02 Minuten deutlich zu langsam. Die 15 Kilometer waren dann in 48:03 Minuten gelaufen, so dass der Weltrekord außer Reichweite geriet. Dafür allerdings wurde es spannend. Denn nun wagte sich die Debütantin Elvan Abeylegesse, die den 10.000-m-Europarekord hält und bei Olympia in Peking 2008 jeweils Silber über 5.000 sowie 10.000 Meter gewonnen hatte, nach vorne und forcierte das Tempo. Überraschenderweise war es dann Äthiopiens Dire Tune, die nicht mehr Schritt halten konnte und sich schließlich mit Rang fünf in 67:58 Minuten zufrieden geben musste. Mit Mare Dibaba und Aselefech Mergia folgten aber zwei weitere Äthiopierinnen. Doch in der Schlussphase des Rennens war die türkische Läuferin aufgrund ihrer starken Grundschnelligkeit nicht zu schlagen.</p>
<p>Mit 67:07 Minuten verbesserte Elvan Abeylegesse den ein Jahr alten Kursrekord von Dire Tune um elf Sekunden und stellte sowohl einen türkischen Landesrekord als auch eine Jahresweltbestzeit auf. Dennoch war auch die Siegerin nicht ganz zufrieden: „Wenn das Tempo schneller und gleichmäßiger gewesen wäre, dann wäre meine Zeit noch deutlich besser.&#8221; Doch Elvan Abeylegesse kann mit diesem Debüt mehr als zufrieden sein, denn auf Anhieb wurde sie zur sechstschnellsten Halbmarathonläuferin aller Zeiten (jene Ergebnisse außer acht gelassen, die auf nicht rekordgerechten Strecken erzielt wurden). Hinter der Türkin blieben noch vier weitere Läuferinnen unter 68 Minuten, was im Halbmarathon ein Novum war. Mare Dibaba wurde Zweite in starken 67:13 Minuten, gefolgt von Aselefech Mergia (67:22), Teyba Erkesso (Äthiopien/67:41) und Dire Tune. Drei weitere Läuferinnen blieben unter 69 Minuten.</p>
<p>Auf die Frage, ob sie nun auch bald ihr Marathondebüt laufen würde, verneinte Elvan Abeylegesse, die seit zehn Wochen mit dem kroatischen Trainer Nicola Boric zusammenarbeitet. Ein Marathondebüt sei erst nach Olympia 2012 geplant, erklärte die Türkin, die im Sommer bei der EM in Barcelona über 10.000 m starten möchte.</p>
<p>Auch bei den Männern erreichten die Tempomacher in Ras Al Khaimah nicht die anvisierten Zwischenzeiten, die im Bereich des Weltrekords von Sammy Wanjiru (Kenia/58:33) liegen sollten. Nach 28:11 Minuten beziehungsweise 42:33 wurden die Kilometer 10 und 15 erreicht. Der favorisierte Deriba Merga (Äthiopien) beendete dann überraschend nach 18 km das Rennen vorzeitig. In einem Vierkampf setzte sich schließlich der 28-jährige Kenianer Geoffrey Mutai mit 59:43 Minuten durch. Auch seine drei Konkurrenten unterboten noch die Stunde: Tadese Tola (Äthiopien) lief 59:49, Titus Masai (Kenia) war nach 59:51 im Ziel und Getu Feleke (Äthiopien) folgte fünf Sekunden später.</p>
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		<title>Meseret Defar zeigt in Stockholm erneut Topform</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 23:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Meseret Defar (Äthiopien) gewann in Schweden über 5.000 m mit der zweitschnellsten je in der Halle gelaufenen Zeit. Dem Franzosen Bob Tahri und dem Spanier Sergio Sánchez gelangen Hallen-Europarekorde bei Meetings am vergangenen Wochenende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6705" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6705" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/defar-smith-rbkboston08-250x375.jpg" alt="Meseret Defar ist der Konkurrenz voraus. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Meseret Defar ist der Konkurrenz voraus. © www.photorun.net</p></div>
<p>Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen näherte sich Meseret Defar einem Hallen-Weltrekord um weniger als eine Sekunde. Die 26-jährige Äthiopierin wollte am Mittwochabend beim GE Galan Hallen-Meeting in Stockholm ihre eigene 5.000-Meter-Bestzeit verbessern, die sie vor einem Jahr bei dem schwedischen Meeting mit 14:24,37 Minuten aufgestellt hatte. Vor der bemerkenswerten Zahl von 9.484 begeisterten Zuschauern stürmte sie nach 14:24,79 Minuten ins Ziel und erzielte damit die zweitschnellste je in der Halle gelaufene Zeit. Erst am vorhergehenden Samstag hatte Meseret Defar in Stuttgart ihren eigenen 3.000-m-Hallenweltrekord anvisiert. Dieser steht bei 8:23,72, die Äthiopierin lief 8:24,46 Minuten.</p>
<p>Die zweitplatzierte türkische Läuferin Alemitu Bekele erzielte mit 14:46,44 Minuten einen europäischen Rekord. Die 32-Jährige war damit knapp vor der Äthiopierin Sentayehu Ejigu (14:46,80) im Ziel. Alemitu Bekele brach den elf Jahre alten Europarekord von Gabriela Szabo (Rumänien), die 1999 in Dortmund 14:47,35 Minuten gelaufen war. An dritter Stelle dieser europäischen Hallen-Bestenliste steht übrigens eine Deutsche: Irina Mikitenko war 2001 in Dortmund 14:55,99 Minuten gelaufen. Weitere zehn Jahre zuvor hatte Uta Pippig in Stuttgart mit 15:13,72 einen Weltrekord über diese Distanz aufgestellt.</p>
<p>Ein erstklassiges Ergebnis gab es auch im 3.000-m-Rennen der Männer in Stockholm: Augustine Choge setzte sich in 7:31,75 Minuten mit dem hauchdünnen Vorsprung von drei Hundertstelsekunden vor Tariku Bekele (Äthiopien) durch. Der Kenianer übernahm damit Platz eins in der Jahresweltbestenliste und avancierte zum fünftschnellsten 3.000-m-Läufer in der Halle. Während seine beiden Landsleute Sammy Mutahi (7:32,02) und Paul Koech (7:32,78) die Ränge drei und vier belegten, lief Bob Tahri (Frankreich) mit 7:33,73 Minuten auf Platz fünf.</p>
<h3>Bob Tahri und Sergio Sánchez verbessern Europarekorde</h3>
<p>Zwei Europarekorde gab es bei Hallen-Leichtathletik-Meetings am vergangenen Wochenende über die Langstrecken. Am Sonntag stand dabei in Metz der Franzose Bob Tahri im Mittelpunkt. Der 31-jährige Lokalmatador lief zu einem Europarekord über 5.000 m. Nach 13:11,13 Minuten war Bob Tahri im Ziel und hatte damit die alte Bestmarke des Spaniers Alberto Garcia (13:11,39) knapp unterboten. Tahri war sogar gut eine Sekunde schneller als bei seiner Freiluft-Bestmarke über diese Distanz. Der Hindernis-Spezialist hatte bei der WM in Berlin 2009 die Bronzemedaille über 3.000-m-Hindernis gewonnen und hält auch über diese Strecke den Europarekord.</p>
<p>Der Spanier Sergio Sánchez sorgte tags zuvor für einen Höhepunkt beim ‚Reunión Internacional Atletismo Ciudad de Valencia‘ Hallen-Meeting von Valencia. Vor heimischem Publikum lief er am Samstag einen Europarekord über 3.000 m. Der 27-Jährige war nach 7:32,41 Minuten im Ziel und verbesserte die bisherige kontinentale Bestmarke (7:32,98) um gut eine halbe Sekunde. Auch diesen Rekord hielt Alberto Garcia. Entscheidend war ein sehr schneller letzter Kilometer von Sánchez. Diese Strecke legte er in knapp unter 2:26 Minuten zurück. Der Hindernis-Olympiasieger Brimin Kipruto (Kenia) belegte in 7:42,99 Minuten Platz zwei vor Mohamed Moustaoui (Marokko/7:45,43) und dem amtierenden 5.000-m-Europameister Jesus Espana (7:45,60).</p>
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		<title>Bernard Lagat siegt mit US-Hallenrekord in Boston</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Hallen-Meeting in Boston verbesserte Bernard Lagat den US-Hallenrekord über 5.000 m, während die Äthiopierin Tirunesh Dibaba den Sieg bei den Frauen holte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6694" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6694" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/untitled2-250x166.jpg" alt="Bernard Lagat triumphierte in Boston. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Bernard Lagat triumphierte in Boston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Acht Tage nach seinem Meilensieg bei den New Yorker Millrose Games stellte Bernard Lagat am Wochenende einen neuen US-Hallenrekord über 5.000 Meter in Boston (USA) auf. In einem spannenden Finish setzte er dabei erfolgreich seine Grundschnelligkeit ein und gewann in 13:11,50 Minuten knapp vor den zeitgleichen Äthiopiern Dejen Gebremeskel und Bekana Daba (beide 13:11,78). Den alten US-Rekord hatte Galen Rupp im vergangenen Jahr aufgestellt (13:18,12).</p>
<p>Einen Bonus über 2.500 US-Dollar, den Bernard Lagat bei den Reebok Boston Indoor Games erhielt, wird er nach Angaben der USA Track &amp; Field Website wie zuvor bei den Millrose Games an die Hilfsorganisation ‚Haiti Relief Fund&#8217; zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti spenden.</p>
<div id="attachment_6693" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6693" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/009_dibaba_tiruneshh1a-reebok10-250x166.jpg" alt="Tirunesh Dibaba auf dem Weg zum 5.000-m-Sieg. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Tirunesh Dibaba auf dem Weg zum 5.000-m-Sieg. © www.photorun.net</p></div>
<p>Tirunesh Dibaba gewann das 5.000-m-Frauenrennen in Boston. Zweimal, 2005 und 2007, stellte die Äthiopierin an der US-Ostküste Hallen-Weltrekorde über diese Strecke auf. Vor drei Jahren erreichte sie dabei 14:27,42 Minuten. Jedoch steigerte Meseret Defar 2009 in Stockholm diese Marke auf 14:24,37 Minuten. Nun versuchte Tirunesh Dibaba, sich den Rekord in Boston zurückzuholen. Doch es war nicht der Tag der aktuellen Doppel-Olympiasiegerin (5.000 und 10.000 m): Zunächst fiel eine Tempomacherin frühzeitig aus, dann litt Tirunesh Dibaba unter Verkrampfungen der Muskulatur. Ihr Sieg war aber ungefährdet. Und mit 14:44,53 Minuten setzte sie einen ersten internationalen Richtwert in dieser Hallensaison. Mit deutlichem Abstand folgte Sally Kipyego (Kenia) als Zweite in 14:52,67.</p>
<p>Während Tirunesh Dibaba am Samstag in Boston überzeugte, siegte ihre nationale Rivalin Meseret Defar einige Stunden zuvor beim 24. Sparkassen-Cup Stuttgart.</p>
<p>Hier wollte Meseret Defar ihren eigenen 3.000-m-Weltrekord verbessern, den sie vor zwei Jahren mit 8:23,72 Minuten bei diesem Meeting aufgestellt hatte. Angetrieben von ihrer überraschend stark laufenden Landsfrau Sentayehu Ejigu erzielte Meseret Defar eine schnelle Zeit, allerdings reichte es nicht ganz zu einem neuen Rekord. Nach 8:24,46 Minuten war Defar in Stuttgart im Ziel. Das ist die drittschnellste je in der Halle über diese Distanz gelaufene Zeit. Und der Blick auf die bislang schnellsten Ergebnisse über diese Strecke verdeutlicht dabei die Dominanz der 26-Jährigen: Acht der 20 schnellsten 3.000-m-Zeiten gehen auf das Konto von Meseret Defar. Die zwei Jahre jüngere Sentayehu Ejigu hielt lange Zeit Schritt mit der großen Favoritin und erreichte am Ende als Zweite mit 8:25,27 Minuten die viertschnellste je erzielte Zeit.</p>
<p>Mit deutlichem Abstand belegte hinter dem äthiopischen Duo die Kenianerin Sylvia Kibet Rang drei (8:42,15). Vierte wurde die Portugiesin Ines Monteiro (8:59,05), auf Rang sechs kam Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon/9:13,72) ins Ziel.</p>
<p>Die 3.000 m bildeten auch bei den Männern einen Höhepunkt des Meetings von Stuttgart. Hier setzte sich der Kenianer Eliud Kipchoge mit einer persönlichen Bestzeit von 7:32,99 Minuten durch. Damit rückte der 5.000-m-Weltmeister von 2003 in der Liste der schnellsten Läufer in der Halle auf Rang neun vor. Kipchoge entschied dabei den Zweikampf mit Tariku Bekele (dem Bruder von Serien-Weltrekordler Kenenisa Bekele) für sich, der nach 7:33,81 Minuten im Ziel war. Dritter wurde Sammy-Alex Mutahi (Kenia) in 7:37,01.</p>
<p>Die Kette von hochklassigen Hallen-Veranstaltungen im Februar mündet in die Indoor-Weltmeisterschaften, die vom 12. bis 14. März in Doha (Katar) auf dem Programm stehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Amane Gobena gewinnt den Frauen-Marathon in Osaka</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/amane-gobena-gewinnt-den-frauen-marathon-in-osaka/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 03:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Äthiopierin Amane Gobena holte beim Frauen-Elitemarathon in Osaka den Sieg. Unterdessen triumphierte Bernard Lagat zum achten Mal über die Meile bei den Millrose Games in New York und schrieb damit ein Stück Renngeschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6686" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6686" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/gobena_amane-freihofers07-250x375.jpg" alt="Amane Gobena feierte den größten Sieg ihrer Karriere beim Osaka-Marathon. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Amane Gobena feierte den größten Sieg ihrer Karriere beim Osaka-Marathon. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die 27-jährige Äthiopierin Amane Gobena gewann am Sonntag in 2:25:14 Stunden den prestigeträchtigen Osaka-Marathon in Japan und feierte damit den größten Triumph ihrer Karriere. Bei sehr kühlem und zeitweise leicht regnerischem Wetter war sie vor der Portugiesin Marisa Barros (2:25:45) und der Japanerin Mari Ozaki (2:26:27) im Ziel. Der Osaka-Marathon ist traditionell ein reiner Frauen-Elitemarathon. In Japan finden innerhalb der Marathonsaison zwischen November und März eine Reihe von Eliterennen statt, die jeweils nur Männern oder nur Frauen vorbehalten sind.</p>
<p>Nach einem schnellen ersten Rennabschnitt erreichte eine sechsköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke in Osaka in 1:10:44 Stunden. Rund fünf Kilometer später hatte sich die Führungsgruppe halbiert, obwohl das Tempo etwas langsamer geworden war. Marisa Barros hatte die Spitze übernommen, gefolgt von Amane Gobena und Mari Ozaki. Die Japanerin verlor dann kurz nach der 30-km-Marke (1:40:57) den Kontakt, so dass sich ein spannendes Duell entwickelte. Knapp vier Kilometer vor dem Ziel forcierte Amane Gobena das Tempo und setzte sich entscheidend von ihrer portugiesischen Konkurrentin ab, die immerhin bei der WM in Berlin 2009 Rang sechs im Marathon belegt hatte. Barros wurde Zweite, Ozaki lief auf Rang drei, gefolgt von Lidia Simon (Rumänien/2:27:11), Kyoko Obata (2:27:19) und Ryoko Kizaki (beide Japan/2:27:34). Insgesamt sechs Läuferinnen blieben somit unter 2:28 Stunden.</p>
<p>Mit 2:25:14 Stunden stellte Amane Gobena in Osaka auch eine persönliche Bestzeit auf. Erst im vergangenen Jahr lief die Äthiopierin ihr Marathon-Debüt und wurde in Houston Fünfte in 2:32:06. Anschließend belegte sie im Mai beim Los Angeles-Marathon einen guten zweiten Platz und steigerte sich dabei deutlich (2:26:53). Im Herbst lief die 27-Jährige dann noch ein drittes Marathonrennen und gewann diesmal in Toronto mit 2:28:31.</p>
<h3>Bernard Lagat schreibt Millrose Games-Geschichte in New York</h3>
<div id="attachment_6685" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6685" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/002_lagat_bernarda-millrose09-250x375.jpg" alt="Bernard Lagat krönte seine Siegserie bei den Millrose Games. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Bernard Lagat krönte seine Siegserie bei den Millrose Games. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der US-Amerikaner Bernard Lagat erzielte bei den Millrose Games in New York einen Rekordsieg: Er gewann zum achten Mal das Meilenrennen auf der engen Bahn im Madison Square Garden. Lagat war bei dem Lauf über elf Runden nach 3:56,34 Minuten im Ziel und hatte einen komfortablen Vorsprung auf Asbel Kiprop (Kenia/3:58,03) und den Briten Andy Baddeley (3:58,09).</p>
<p>Einen Bonus über 2.500 US-Dollar, den Bernard Lagat bei dieser Veranstaltung erhielt, sowie weitere mögliche Bonus-Einnahmen dieser Hallensaison, wird er nach Angaben der Millrose Games Website an die Hilfsorganisation ‚Haiti Relief Fund’ zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti spenden.</p>
<p>Bernard Lagat schrieb mit seinem Sieg ein Stück Millrose Games-Geschichte, denn bei der 103. Auflage des Leichtathletik-Hallenmeetings übertrumpfte er die Meilen-Siegzahl von Eamonn Coghlan. Der Ire hatte das Rennen bei den Millrose Games sieben Mal gewonnen.</p>
<p>„Dass ich heute gewonnen habe, ist für mich wie ein Olympiasieg. Ich gehe hier seit 2001 an den Start. Und heute habe ich Kindern Autogramme gegeben, die damals noch nicht einmal auf der Welt waren&#8221;, erklärte der 35-jährige Bernard Lagat, der 2007 bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit einem Doppelsieg über 1.500 und 5.000 Meter für Furore gesorgt hatte. Zwei Jahre später gewann er bei der WM in Berlin Bronze über 1.500 m und Silber über 5.000 m.</p>
<p>Bei den Frauen gewann die Britin Hannah England den Meilenlauf im Madison Square Garden in 4:31,49 Minuten vor der US-Amerikanerin Sarah Hall (4:31,50) und der Kenianerin Sally Kipyego (4:32,30).</p>
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		<title>Haile Gebrselassie läuft in Dubai zum dritten Sieg</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/haile-gebrselassie-laeuft-in-dubai-zum-dritten-sieg/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 23:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Äthiopier Haile Gebrselassie hat trotz eines Rückenproblems zum dritten Mal in Folge den Dubai-Marathon gewonnen. Das Frauenrennen entschied seine Landsfrau Mamitu Daska für sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_6636" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6636" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/gebrselassiedechasewendimu-dubai.bmp" alt="Haile Gebrselassie löst sich entscheidend von seinen Konkurrenten Chala Dechase (rechts) und Eshetu Wendimu. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Haile Gebrselassie löst sich entscheidend von seinen Konkurrenten Chala Dechase (rechts) und Eshetu Wendimu. © www.photorun.net</p></div>
<p>Mit einer famosen Energieleistung und guter Taktik gewann Haile Gebrselassie am frühen Freitagmorgen zum dritten Mal in Folge den Standard Chartered Dubai-Marathon. Ursprünglich wollte Haile Gebrselassie in Dubai noch ein Stück höher hinaus, doch ein über Nacht aufgetretenes Rückenproblem stoppte die Weltrekordjagd des Äthiopiers in den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>
<p>Haile Gebrselassie selbst hält die Bestmarke über die 42,195 Kilometer mit jenen 2:03:59 Stunden, die er 2008 in Berlin gelaufen war. In Dubai war er in schnellen 2:06:09 im Ziel. Auch bei den Frauen gewann eine Äthiopierin das Marathonrennen: Mamitu Daska sicherte sich den Sieg mit einer Zeit von 2:24:18. Rennen über kürzere Distanzen hinzugerechnet, gingen beim Dubai-Marathon rund 12.000 Läufer aus mehr als 100 Ländern an den Start.</p>
<div id="attachment_6630" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6630" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/gebrselassie-burjkalifa1d-dubai101-250x375.jpg" alt="Haile Gebrselassie am Burj Khalifa. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Haile Gebrselassie am Burj Khalifa. © www.photorun.net</p></div>
<p>Zu den Sehenswürdigkeiten in Dubai zählen das 1999 eröffnete Hotel Burj Al Arab, an dem der Marathonkurs direkt vorbei führt, sowie der erst kürzlich eröffnete Burj Khalifa Hochhaus-Turm, der mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt ist.</p>
<p>Es war nicht das warme Wetter mit Temperaturen von rund 20 Grad zur Startzeit um 6:30 Uhr, das Haile Gebrselassie dieses Mal Schwierigkeiten bereitete. „Ich hatte ein Rückenproblem. Ich habe gestern Abend ferngesehen, bin dann eingeschlafen und muss irgendwie in der falschen Position gelegen haben. Als ich aufstand merkte ich, jetzt stimmt etwas nicht&#8221;, erzählte Haile Gebrselassie. Früh morgens kam der Physiotherapeut. „Er hat mir sehr geholfen, so dass ich das Rennen wenigstens gewinnen konnte.&#8221;</p>
<p>Sein Ziel, seinen eigenen Weltrekord zu verbessern, konnte er auf der superflachen Strecke in Dubai jedoch nicht verfolgen. Vor zwei Jahren war er zu schnell angegangen und am Ende eingebrochen, 2009 stoppte ihn im Schlussabschnitt ein Unwetter. Nun machte Haile Gebrselassie eine neue Erfahrung. „Da kannst du nichts machen. Ich habe nur gehofft, dass ich ins Ziel kommen und gewinnen würde&#8221;, sagte der 36-Jährige, der in seiner einmaligen Karriere bisher 20 offizielle und sieben inoffizielle Weltrekorde aufgestellt hat.</p>
<p>„Ich bin mit den Tempomachern mitgelaufen, aber ich habe die Pace nicht forcieren können. Ich konnte einfach keinen Gang höher schalten. Zwischen Kilometer 20 und 25 war klar, dass ich den Rekord nicht mehr erreichen kann. Deshalb habe ich mich dann nur noch auf den Sieg konzentriert&#8221;, erklärte Haile Gebrselassie. Nach dem Ausstieg des letzten Tempomachers Dereje Gebrihiwot (Äthiopien) nach 32 km kamen zwei Landsleute immer dichter an den Weltrekordler heran und holten ihn schließlich ein: Chala Dechase setzte sich bei Kilometer 33 an die Spitze und Eshetu Wendimu schaffte den Anschluss nach 36 km.</p>
<p>Doch kurz nach Kilometer 40 gelang es Haile Gebrselassie noch einmal etwas zuzulegen. Er löste sich entscheidend von seinen beiden Konkurrenten, die schließlich die Ränge zwei (Dechase/2:06:33) und drei (Wendimu/2:06:46) belegten und beide ihre Bestzeiten um knapp zwei Minuten steigerten. Zur Freude von einigen tausend äthiopischen Fans an der Strecke waren auch die viert- und fünftplatzierten Läufer Landsleute: Abiyote Guta Duguma lief 2:09:03 und auch Debele Tulu blieb mit 2:09:43 noch unter 2:10 Stunden.</p>
<p>„Als Haile morgens aufgestanden war, konnte er zunächst kaum laufen&#8221;, erzählte sein holländischer Manager Jos Hermens. „Doch nach der Behandlung war ich zuversichtlich. Wenn das vor ein paar Tagen passiert wäre, wäre es überhaupt kein Problem gewesen – so war es Pech.&#8221;</p>
<div id="attachment_6632" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-6632" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/daska-mamitu-dubai101.jpg" alt="Mamitu Daska gewinnt überraschend den Dubai-Marathon. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mamitu Daska gewinnt überraschend den Dubai-Marathon. © www.photorun.net</p></div>
<p>Während bei den Männern der große Favorit gewann, gab es bei den Frauen ein überraschenderes Rennen. Hier war der Kampf um den Sieg spannend bis auf die Zielgeraden. Als Helena Kirop (Kenia) schließlich nicht mehr ganz mithalten konnte und an dritter Position ins Ziel kam (2:24:54), löste sich auf dem letzten Kilometer Mamitu Daska von Aberu Shewaye. Doch damit war dieses äthiopische Duell noch nicht zu Ende. Denn auf der Zielgerade hatte Daska Magenprobleme und verlor einige Meter. Die 26-Jährige kam jedoch noch vor Shewaye (2:24:26) ins Ziel, wo sie mehrere Minuten lang völlig erschöpft liegen blieb. Mamitu Daska verbesserte ihren persönlichen Rekord um über zwei Minuten auf 2:24:18. Als Dritte war sie 2009 in Berlin 2:26:38 gelaufen. Zudem hatte sie im vergangenen Jahr mit einem zwölften Platz bei der Cross-WM überzeugt. „Ich habe davon geträumt, dieses Rennen zu gewinnen&#8221;, erklärte Mamitu Daska.</p>
<p>Die äthiopische Läuferin Berhane Adere (Äthiopien), die das Rennen vor zwei Jahren gewonnen hatte, sagte aufgrund mangelnder Form einige Tage vor dem Start ab. Ihre Landsfrau Askale Magarsa, die Dubai-Siegerin von 2007, wurde in 2:27:29 Stunden Sechste und die ebenfalls äthiopische Titelverteidigerin Bezunesh Bekele belegte Rang vier (2:26:05). Als Fünfte überraschte dagegen die Schwedin Isabella Andersson in 2:26:52. Um genau sieben Minuten steigerte sie ihre Bestzeit.</p>
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		<title>Der Start von Haile Gebrselassie beim Dubai-Marathon verspricht Spannung</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Männerrennen des am Freitag stattfindenden Dubai-Marathons wird mit Spannung erwartet. Haile Gebrselassie strebt zum dritten Mal die Verbesserung seines eigenen Weltrekords an. Unterdessen siegten in Mumbai der Kenianer Denis Ndiso und die Äthiopierin Bizunesh Urgesa.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6611" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/haileinraindubai093.jpg"><img class="captionimg size-medium wp-image-6611" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/haileinraindubai093-250x375.jpg" alt="Trotz starken Regens triumphierte Haile Gebrselassie 2009 in Dubai. © Standard Chartered Dubai Marathon" width="250" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz starken Regens triumphierte Haile Gebrselassie 2009 in Dubai. © Standard Chartered Dubai Marathon</p></div>
<p>Zum dritten Mal in Folge will Haile Gebrselassie am kommenden Freitag auf der superflachen Strecke des Dubai-Marathons seinen eigenen Weltrekord angreifen. In Dubai erreichte er bisher 2:04:53 Stunden (2008) und 2:05:29 (2009). Vor zwei Jahren war der Äthiopier zu schnell angegangen und am Ende eingebrochen. Nachdem er sich dann in Berlin 2008 auf 2:03:59 Stunden verbessert hatte, stoppte ihn vor einem Jahr in Dubai ein Unwetter im zweiten Streckenabschnitt.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass Haile Gebrselassie zurückkommt – vielleicht klappt es im dritten Anlauf mit dem Weltrekord&#8221;, sagt Dubais Race-Direktor Peter Connerton. Der als Favorit geltende Gebrselassie wird in Dubai unter anderen auf seinen Landsmann Tesfaye Tola (Bestzeit: 2:06:57) sowie die Kenianer Sammy Korir (2:04:56) und Joshua Chelanga (2:07:05) treffen.</p>
<p>Bei den Frauen kündigt sich ein offeneres Rennen an. Am Start sein werden unter anderen die Siegerinnen aus den vergangenen drei Jahren: Bezunesh Bekele (Bestzeit: 2:23:09) gewann 2009, Berhane Adere (2:20:42) siegte 2008 und Askale Magarsa (2:21:31) war vor drei Jahren vorne.</p>
<h3>Charity-Running in der Hitze Mumbais</h3>
<div id="attachment_6612" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/002_ndiso_denisfv-mumbai10.jpg"><img class="captionimg size-medium wp-image-6612" src="http://de.takethemagicstep.com/wp-content/uploads_de/002_ndiso_denisfv-mumbai10-250x375.jpg" alt="Denis Ndiso siegte beim Mumbai-Marathon in Indien. © www.photorun.net" width="250" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Denis Ndiso siegte beim Mumbai-Marathon in Indien. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der 26-jährige Kenianer Denis Ndiso und die erst 20 Jahre alte Äthiopierin Bizunesh Urgesa feierten beim Mumbai-Marathon am vergangenen Wochenende die jeweils bisher größten Erfolge ihrer Karriere. Bei hohen Temperaturen gewannen sie das IAAF,Gold Label‘-Rennen in Indien. Trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse stellten beide Sieger persönliche Bestzeiten auf: Ndiso war nach 2:12:34 Stunden im Ziel, Urgesa lief 2:31:09.</p>
<p>Rennen über kürzere Distanzen hinzugerechnet, gingen in Mumbai über 20.000 Läufer an den Start. Nach Veranstalterangaben wurden durch ,Charity-Running&#8217; über eine Million Euro an Spenden gesammelt – eine erstaunliche Summe für einen Lauf in Indien.</p>
<p>Der Marathon beginnt und endet vor dem Chhatrapati Shivaji Bahnhof, einem viktorianischen-gotischen Gebäude, das zum Weltkulturerbe zählt. Der Kurs führt zudem an Teilen der Küste Mumbais entlang und über eine erst 2009 eröffnete 5,6 km lange Seebrücke, die den Vorort Bandra mit dem Bezirk Worli verbindet.</p>
<p>Denis Ndiso löste sich nach etwa 35 Kilometern entscheidend von seinen Konkurrenten und lief dann einem souveränen Sieg entgegen. In seiner bisherigen Karriere hatte der Kenianer bereits eine Reihe von Halbmarathonläufen gewonnen (Bestzeit: 60:33 Minuten). In Mumbai siegte er nun im dritten Anlauf erstmals über die 42,195 km. Im vergangenen Herbst konnte er sich als Vierter des Eurasia-Marathons in Istanbul (Türkei) auf 2:13:51 steigern. Jetzt war er über eine Minute schneller. Mit deutlichem Abstand belegten in Mumbai Siraj Amda Bene (Äthiopien/2:13:58) und Samson Limareng (Kenia/2:14:24) die nächsten Plätze.</p>
<p>Zwei Marathonstarts, zwei Siege – das ist die Bilanz der 20-jährigen Bizunesh Urgesa. Die Äthiopierin hatte im Oktober 2009 ihr Debüt beim Eurasia-Marathon in 2:32:45 Stunden gewonnen und steigerte sich nun auf 2:31:09. Bei kühlerer Witterung wäre sie sicherlich ebenso wie Denis Ndiso deutlich schneller gewesen. Im Gegensatz zum Männerrennen fiel die Entscheidung jedoch erst auf den letzten Metern. Urgesa setzte sich im Schlussspurt knapp gegen ihre Landsfrau Haile Kebebush (2:31:11) durch. Auch auf Rang drei lief mit Azalech Masresha (2:32:12) eine äthiopische Läuferin.</p>
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