<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Take The Magic Step®</title>
	<atom:link href="http://de.takethemagicstep.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.takethemagicstep.com</link>
	<description>für einen gesunden Lebensstil</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 16:43:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Tausende Läuferinnen und tolle Stimmung in Berlin</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/tausende-von-frauen-und-maedchen-starten-beim-berliner-frauenlauf/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/tausende-von-frauen-und-maedchen-starten-beim-berliner-frauenlauf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 04:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14959</guid>
		<description><![CDATA[Die Rekordzahl von 18.561 Teilnehmerinnen lief in der deutschen Hauptstadt für einen guten Zweck. Während Irina Mikitenko das 10-km-Rennen für sich entschied, gewann ihre Tochter den Kinderlauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14961" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14961" src="http://de.takethemagicstep.com/files/c4-bln-frauenlauf-20111-250x271.jpg" alt="Irina Mikitenko, hier zu sehen bei der Veranstaltung im vergangen Jahr, siegte beim 29. Avon Running Berliner Frauenlauf. © SCC-Events/Camera4" width="250" height="271" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko, hier zu sehen bei der Veranstaltung im vergangen Jahr, siegte beim 29. Avon Running Berliner Frauenlauf. © SCC-Events/Camera4</p></div>
<p>Einmal im Jahr gehört der Tiergarten den Läuferinnen. Dann findet in der beliebten Parkanlage inmitten der deutschen Hauptstadt der Avon Running Berliner Frauenlauf statt. Immer populärer wird das Rennen, das 1984 mit 645 Teilnehmerinnen erstmals gestartet wurde. Am Samstag beteiligte sich bei sonnigem Wetter mit kühlen Temperaturen die Rekordzahl von 18.561 Läuferinnen an den verschiedenen Veranstaltungen. Dazu gehören ein 800-Meter-Bambini-Lauf für die Kleinen und jeweils ein Lauf-, ein Walking- und ein Nordic-Walking-Wettbewerb über die 5-km- sowie die 10-km-Distanzen. Entlang des Kurses wurden die Frauen und Mädchen dabei von tausenden jubelnden Zuschauern unterstützt, die zum Teil mit Trommeln zur tollen Atmosphäre beitrugen.</p>
<p>Den Startschuss des 10-km-Rennens gab im Tiergarten Kathrine Switzer, die in der Vergangenheit immer wieder nach Berlin gekommen war, um Deutschlands größten Frauenlauf in seiner Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Kathrine hatte sich vor 45 Jahren mit einer offiziellen Startnummer in das Feld des Boston-Marathons geschmuggelt – als das Rennen noch ausschließlich Männern vorbehalten war – und damit für Aufsehen gesorgt.</p>
<p>Irina Mikitenko gewann den 10-km-Lauf nach 2006, 2008 und 2011 nun bereits zum vierten Mal. Die 39-jährige Athletin des SC Gelnhausen war nach 33:19 Minuten im Ziel und hatte damit einen deutlichen Vorsprung vor Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt/35:37). Die 22-Jährige war sechs Tage zuvor den Hannover-Marathon gelaufen und hatte dort trotz Magenproblemen mit 2:39:03 Stunden eine persönliche Bestzeit erreicht. Dritte wurde in Berlin die Polin Paulina Lodarek mit 36:50.</p>
<p>„Es hat wieder Spaß gemacht, in dieser tollen Stimmung zu laufen. Die Zuschauer feuern einen an, aber auch die anderen Läuferinnen im Rennen“, erzählte Irina Mikitenko und fügte hinzu: „Ich komme immer wieder gerne nach Berlin.“ Unmittelbar nach dem Start konnte sich die zweifache World Marathon Majors (WMM)-Siegerin absetzen und lief fortan alleine an der Spitze. Im Ziel war sie über zwei Minuten schneller als die Konkurrenz und gut eine Minute schneller als bei ihrem Sieg vor einem Jahr an gleicher Stelle.</p>
<p>„Das war heute schon eine Motivation für das Training in den nächsten Wochen“, sagte die deutsche Marathon-Rekordlerin (2:19:19 Stunden), die am 5. August bei den Olympischen Spielen in London über die klassischen 42,195 km antreten wird. In der kommenden Woche beginnt nach einer Erholungsphase für Irina das Training für den Olympia-Marathon und so reist sie am Montag in ein erstes dreiwöchiges Höhentrainingslager nach St. Moritz.</p>
<p>Beim Frauenlauf im Tiergarten konnte Irina übrigens gleich zwei Siege feiern. Denn vor ihrem Erfolg über 10 km hatte ihre sechsjährige Tochter den Bambinilauf über 400 Meter gewonnen.</p>
<div id="attachment_14962" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14962" src="http://de.takethemagicstep.com/files/c4scc28blnfrauenlauf110514_2801-250x184.jpg" alt="Die Stimmung an und auf der Strecke war auch 2012 mitreißend. © SCC-Events/Camera4" width="250" height="184" /><p class="wp-caption-text">Die Stimmung an und auf der Strecke war auch 2012 mitreißend. © SCC-Events/Camera4</p></div>
<p>Im Vordergrund stehen für die vielen Teilnehmerinnen jedes Jahr die Freude am Laufen sowie Fitness und Gesundheit. Und so ist die Stimmung rund um die Strecke ausgelassen. „Überall standen Leute, die geklatscht und getrommelt haben – das war wirklich toll!“, erzählt die neunjährige Sofia, die gemeinsam mit einigen Mitschülerinnen am 5-km-Lauf teilgenommen hat. „Nächstes Jahr mache ich auf jeden Fall wieder mit!“</p>
<p>Zudem erfüllt die Teilnahme einen guten Zweck, denn der Berliner Frauenlauf ist eine große Benefizveranstaltung zum Thema Brustkrebs. Ein Euro der Startgebühr – diese Summe wird vom Titelsponsor Avon dann verdoppelt – kommt der Berliner Krebsgesellschaft e.V. zugute, die damit den Kampf gegen Brustkrebs unterstützt. Auch können so genannte „Sponsored Walk Teams“ gegründet werden, die von ihrer Familie, Freunden oder Kollegen für jeden gelaufenen Kilometer einen vorher frei gewählten Betrag bekommen. 2011 wurden dadurch insgesamt über 40.000 Euro aufgebracht. Dieses Geld kommt dem Härtefond der Berliner Krebsgesellschaft und damit an Brustkrebs erkrankten Frauen zugute, die sich in einer finanziellen oder sozialen Notlage befinden.</p>
<p>Die Krebsbetroffene Kathrin Lehmann sagte vor dem Rennen auf der Website des Veranstalters SCC-Events: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, auch in diesem Jahr dabei zu sein.“ Über ihre Teilnahme im vergangenen Jahr erzählte sie bewegend: „Der Avon Running Berliner Frauenlauf und die Aktion Sponsored-Walk waren für mich eine Gelegenheit, Dankbarkeit auszudrücken und Hilfestellung durch die Berliner Krebsgesellschaft für andere Frauen zu ermöglichen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/tausende-von-frauen-und-maedchen-starten-beim-berliner-frauenlauf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dennis Kimetto läuft 25-km-Weltrekord in Berlin</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/dennis-kimetto-laeuft-25-km-weltrekord-in-berlin/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/dennis-kimetto-laeuft-25-km-weltrekord-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 02:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14894</guid>
		<description><![CDATA[Der kenianische Newcomer Dennis Kimetto siegte bei der BIG 25 Berlin mit einer Zeit von 1:11:18 Stunden. Im Frauenrennen überzeugte Caroline Chepkwony in 1:22:56.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14895" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14895" src="http://de.takethemagicstep.com/files/big-25berlin-kimetto-2012-engler-small-250x170.jpg" alt="Dennis Kimetto triumphiert im Berliner Olympiastadion. © Berlin Läuft/Jürgen Engler" width="250" height="170" /><p class="wp-caption-text">Dennis Kimetto triumphiert im Berliner Olympiastadion. © Berlin Läuft/Jürgen Engler</p></div>
<p>In seinem dritten internationalen Rennen stürmte Dennis Kimetto am Sonntag mit der Weltrekordzeit von 1:11:18 Stunden ins Ziel der BIG 25 Berlin im Olympiastadion. Schnellste Frau in der deutschen Hauptstadt war seine kenianische Landsfrau Caroline Chepkwony. Sie gewann mit 1:22:56 und erzielte damit ebenfalls eine Weltklassezeit.</p>
<p>Alle Laufwettbewerbe zusammengerechnet, beteiligten sich an der 32. Auflage des gut organisierten Rennens 10.478&nbsp;Athleten. Der Kurs bietet den Teilnehmern einen hervorragenden Blick auf zahlreiche Berliner Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Siegessäule, das Brandenburger Tor und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.</p>
<p>Die Bestmarke von Dennis Kimetto ist bereits Weltrekord Nummer sieben in der Geschichte von Deutschlands ältestem City-Straßenlaufes. Der 28-jährige Newcomer, der in diesem Jahr erstmals außerhalb Kenias startete und nun seinen dritten Sieg holte, unterbot die bisherige Zeit um 32 Sekunden. Vor zwei Jahren war sein Landsmann Sammy Kosgei ebenfalls in Berlin 1:11:50 gelaufen.</p>
<p>Bei den Männern entwickelte sich ein mitreißendes Rennen, in dem die sechsköpfige Spitzengruppe von Beginn an Zwischenzeiten erreichte, die schnell genug waren für einen neuen Weltrekord. Die 5-Kilometer-Marke wurde nach 14:00 Minuten passiert, 10 km waren trotz eines leichten Gegenwindes in dieser Phase nach 28:21 gelaufen und 15 km in 42:46. Hinter dem 17-km-Punkt verloren die beiden äthiopischen Läufer Aschalew Neguse Meketa und Belay Asefa Bedada dann den Kontakt.</p>
<p>Die kenianischen Spitzenathleten waren nun unter sich. Edwin Kiptoo war der nächste, der das Weltrekordtempo nicht mehr halten konnte, doch Dennis Kimetto, Wilfred Kigen und Jacob Kendagor blieben noch einige Kilometer zusammen. Letzterer überraschte in diesem Rennen, denn er war eigentlich der Tempomacher, entschloss sich jedoch weiterzulaufen. Am Ende fiel er zwar etwas zurück, als Dritter erreichte er jedoch beachtliche 1:11:59&nbsp;Stunden.</p>
<p>Zwischen Kilometer 23 und 24 gab es dann die Entscheidung um den Sieg. Hier setzte sich Dennis Kimetto etwas ab von Wilfred Kigen, der schließlich als Zweiter mit 1:11:29 auch noch unter dem alten Weltrekord blieb. Edwin Kiptoo (Kenia) wurde Vierter mit 1:12:39, gefolgt von Aschalew Neguse Meketa (1:14:40), Moses Too (1:14:57) und Edwin Kimaiyo (beide Kenia/1:15:13). Bester deutscher Läufer war Simon Dahl (ASICS Frontrunner) auf Platz 16 mit 1:22:53.</p>
<p>„Es war unser Ziel, den Rekord zu brechen. Wir wussten immer, dass wir im Fahrplan sind“, erklärte Dennis Kimetto. Nun hofft er, dass er vom kenianischen Verband für die Halbmarathon-Weltmeisterschaften im Oktober nominiert wird. „Im nächsten Jahr möchte ich dann mein Marathondebüt laufen.“</p>
<div id="attachment_14896" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14896" src="http://de.takethemagicstep.com/files/big-25berlin-chepkwony-2012-250x335.jpg" alt="Caroline Chepkwony gewinnt das Frauenrennen der BIG 25 Berlin. © Berlin Läuft/Jürgen Engler" width="250" height="335" /><p class="wp-caption-text">Caroline Chepkwony gewinnt das Frauenrennen der BIG 25 Berlin. © Berlin Läuft/Jürgen Engler</p></div>
<p>Im Gegensatz zum Männerrennen riss die Führungsgruppe bei den Frauen schon bald nach der 5-km-Marke auseinander. Caroline Chepkwony lief fortan konkurrenzlos an der Spitze des Feldes. Dabei hielt sie das Tempo hoch und erreichte mit 1:22:56 Stunden die drittbeste Siegzeit in der Geschichte der BIG 25 Berlin. Den Kurs- und Weltrekord hält die Virgin London-Marathon-Siegerin Mary Keitany (Kenia/1:19:53).</p>
<p>„Dies ist eine tolle, schnelle Strecke. Ich bin rund eine Minute schneller gelaufen als geplant“, sagte die 27-Jährige, die im Olympiastadion deutlich vor Taemo Shumye Woldegebriel (Äthiopien/1:25:21) und der Französin Christelle Daunay (1:25:27) im Ziel war. Als beste deutsche Läuferin wurde die Berlinerin Inga Krahn Achte mit 1:41:49.</p>
<p>Im parallel veranstalteten 10-km-Lauf gewann Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken), die sich auf ihren Marathon-Olympiastart in London vorbereitet, das Rennen in 35:12 Minuten. Sie war zudem als Botschafterin der SOS Kinderdörfer, dem neuen Charity-Partner des Veranstalters ‚Berlin Läuft‘, bei dem Event dabei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/dennis-kimetto-laeuft-25-km-weltrekord-in-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wilson Kipsang und Mary Keitany beeindrucken in London</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-und-mary-keitany-beeindrucken-in-london/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-und-mary-keitany-beeindrucken-in-london/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 20:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14724</guid>
		<description><![CDATA[Kenias Wilson Kipsang überzeugte in 2:04:44 Stunden beim Marathon in der britischen Hauptstadt, während seine Landsfrau Mary Keitany mit 2:18:37 einen neuen Afrikarekord aufstellte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14748" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14748" src="http://de.takethemagicstep.com/files/710424_th4v34xkzbnqowhfx5mb_xl-250x375.jpg" alt="Wilson Kipsang gewann zweimal in Frankfurt und nun auch in London. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Wilson Kipsang gewann zweimal in Frankfurt und nun auch in London. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der Kenianer Wilson Kipsang lief in der Weltklassezeit von 2:04:44 Stunden ins Ziel des Virgin London-Marathons am Buckingham Palast und hatte am Ende einen Vorsprung von über zwei Minuten auf seinen Landsmann Martin Lel (2:06:51) sowie den Äthiopier Tsegaye Kebede (2:06:52). Mit dieser Leistung hat Wilson sicherlich die Qualifikation für die Olympischen Spiele in der britischen Metropole geschafft. Der 30-Jährige hatte erst im vergangenen Herbst den Frankfurt-Marathon mit einer Zeit von 2:03:42 Stunden gewonnen und war damit bis auf vier Sekunden an den Weltrekord von Patrick Makau (Kenia) herangekommen.</p>
<p>Mary Keitany bestätigte im Frauenrennen von London, dass sie zu den großen Favoritinnen bei den Olympischen Spielen im Sommer zählt. Sie setzte sich in 2:18:37 Stunden in England durch. Damit verbesserte die 30-jährige kenianische Läuferin den knapp elf Jahre alten Afrikarekord, den ihre Landsfrau Catherine Ndereba in Chicago mit 2:18:47 aufgestellt hatte. Zudem erzielte sie das fünftbeste Ergebnis aller Zeiten und eine Jahresweltbestzeit. Hinter Paula Radcliffe – die Britin lief insgesamt dreimal noch schneller als Mary heute und hält den in London 2003 aufgestellten Weltrekord mit 2:15:25 – sowie Liliya Shobukhova (Russland/2:18:20) ist Mary Keitany jetzt die drittschnellste Läuferin aller Zeiten.</p>
<p>Mit der Weltmeisterin Edna Kiplagat (Kenia) blieb in London am Sonntag eine zweite Läuferin unter 2:20. Sie war nach 2:19:50 im Ziel und dürfte sich so ebenfalls für die Olympischen Spiele qualifiziert haben. Dritte wurde Priscah Jeptoo (2:20:14), gefolgt von der BMW Berlin-Marathon-Siegerin Florence Kiplagat (2:20:57) und Lucy Kabuu (2:23:12). Damit belegten die kenianischen Elite-Athletinnen gleich die ersten fünf Plätze. Hinter der sechstplatzierten Aberu Kebede (Äthiopien/2:24:04) wurde Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) wie im vorigen Jahr in London Siebente. Die deutsche Marathon-Rekordlerin (2:19:19 Stunden) kam in diesem stark besetzten Rennen nach 2:24:53 ins Ziel und war damit die beste nicht-afrikanische Läuferin.</p>
<p>Von rund 50.000 gemeldeten Teilnehmern hatten über 37.500 ihre Startnummer abgeholt, davon waren 35.970 Athleten bei guten Wetterbedingungen mit kühlen Temperaturen, Sonnenschein und nur etwas Wind an den Start gegangen.</p>
<p>Die Männer liefen von Beginn an ein hohes Tempo, wobei sowohl Wilson Kipsang als auch der Weltrekordler Patrick Makau (2:03:38) die Tempomacher zusätzlich antrieben. Doch für Patrick Makau endete das Rennen viel früher als gedacht. Eine Muskelzerrung an der Oberschenkel-Rückseite stoppte ihn nach zehn Meilen (16 km). Als dann die Tempomacher bereits kurz vor der Halbmarathonmarke aus dem Rennen gingen, ergriff Wilson Kipsang die Initiative und riss damit die zehnköpfige Spitzengruppe frühzeitig auseinander.</p>
<p>Die erste Hälfte lief Wilson in 62:12 Minuten. Der Äthiopier Bazu Worku war zunächst der einzige, der mit ihm Schritt halten konnte. Doch kurz darauf fiel er zurück, während sein Landsmann Feyisa Lilesa zu dem späteren Sieger aufschloss. Es sah nach einem Zweikampf aus, aber auf den folgenden fünf Kilometern arbeitete sich auch Weltmeister Abel Kirui (Kenia) an die Spitze. Den 25-km-Punkt erreichte das Trio dann nach 1:13:22 Stunden, was auf eine Endzeit von knapp unter 2:04 Stunden hinauslief. Auch an der 30-km-Marke (1:28:04) fehlte nicht viel zu einer Zwischenzeit, die auf Weltrekordkurs gelegen hätte.</p>
<p>„Ich wusste, dass ich stark sein würde. Aber ich wusste natürlich nicht genau, wie gut die anderen laufen würden“, erklärte Wilson Kipsang auf die Frage, ob er sich vor dem Start Siegchancen ausgerechnet hatte. „Aber ich wurde dann im Rennen immer zuversichtlicher und habe gemerkt, dass die anderen mein Tempo nicht würden halten können.“ Bei 33 km riss Wilson ein zweites Mal mit einer Tempoverschärfung die nun nur noch dreiköpfige Spitzengruppe auseinander – dieses Mal konnte ihm keiner mehr folgen. Auf den letzten Kilometern verlor der Frankfurt-Marathon-Sieger der vergangenen beiden Jahre dann jedoch etwas an Geschwindigkeit, aber er konnte noch bis auf vier Sekunden an den erst ein Jahr alten Kursrekord seines Landsmannes Emmanuel Mutai (2:04:40) heranlaufen. Es war eine beeindruckende Vorstellung gegen eine starke Konkurrenz – zehn Läufer waren mit Bestzeiten von unter 2:05:30 Stunden ins Rennen gegangen.</p>
<p>Hinter Wilson Kipsang wurde Martin Lel (Kenia) schließlich mit 2:06:51 Zweiter vor Tsegaye Kebede (Äthiopien/2:06:52). Adil Annani (2:07:43), Jaouad Gharib (beide Marokko/2:07:44), Abel Kirui (2:07:56) und Emmanuel Mutai (beide Kenia/2:08:01) belegten die nächsten Ränge.</p>
<div id="attachment_14783" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14783" src="http://de.takethemagicstep.com/files/keitany_maryfv1-london121-250x386.jpg" alt="Mary Keitany wurde am Sonntag zur drittschnellsten Läuferin aller Zeiten. © www.photorun.net" width="250" height="386" /><p class="wp-caption-text">Mary Keitany wurde am Sonntag zur drittschnellsten Läuferin aller Zeiten. © www.photorun.net</p></div>
<p>Verhältnismäßig langsam hatte das Frauenrennen begonnen, obwohl die Strecke auf den ersten Kilometern leicht abfällt. In der Anfangsphase lagen dabei auch Constantina Dita (Rumänien) und Irina Mikitenko unmittelbar hinter den beiden Tempomacherinnen. Doch schnell fiel die rumänische Olympiasiegerin zurück, und als das Tempo erhöht wurde, konnte auch die Deutsche nicht mehr dranbleiben. Nach 70:53 Minuten erreichte die zu diesem Zeitpunkt noch zehnköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke – Irina Mikitenko folgte alleine laufend mit 72:01.</p>
<p>Zehn Kilometer später waren die kenianischen Athletinnen unter sich: Mary Keitany, Lucy Kabuu, Priscah Jeptoo, Edna und Florence Kiplagat liefen an der Spitze. Es waren dann zunächst Edna Kiplagat und Mary Keitany, die sich zwischen 30 und 35 km lösen konnten. Letzteren Punkt erreichten die beiden noch gemeinsam nach 1:56:01. Damit lagen die führenden Frauen in einem immer schneller werdenden Lauf erstmals auf Kurs für eine Zielzeit von unter 2:20 Stunden. Mary Keitany hielt das Tempo hoch und konnte dann Edna Kiplagat rund sechs Kilometer vor dem Ziel hinter sich lassen. Die Titelverteidigerin, die im vergangenen Jahr in London mit 2:19:19 gewonnen hatte, absolvierte die zweite Hälfte in famosen 67:44 Minuten. Dies wäre in der Halbmarathon-Jahresweltbestenliste gut genug für Rang sieben!</p>
<p>„Ich wusste, dass ich unter 2:19 Stunden laufen kann. Aber Catherines Nderebas Rekord zu brechen, das ist etwas Besonderes“, sagte Mary Keitany. „Ich bin überwältigt, ein zweites Mal in London gewonnen zu haben. Wir arbeiteten bis 35 km zusammen. Danach fühlte ich mich so gut, dass ich das Tempo erhöhte.“</p>
<p>Irina Mikitenko wurde auf der zweiten Hälfte in dem Klassefeld kaum langsamer. Zufrieden war sie jedoch nicht. „Ich hatte eine bessere Zeit erwartet und konnte leider nicht das zeigen, was ich erwartet hatte. Aber mir hat heute einfach die Kraft gefehlt“, sagte die 39-Jährige, die lange Zeit des Rennens alleine laufen musste.</p>
<p>Zu den Teilnehmern zählten auch Tausende von Charity-Läufern, die in zum Teil lustigen Kostümen wie Micky Maus, Supermann, Graf Dracula oder der Uhr ‚Big Ben‘ an den Start gingen. Es wird angenommen, dass beim London-Marathon auch in diesem Jahr über 50 Millionen Pfund für einen guten Zweck gesammelt wurden. Zur großartigen Atmosphäre an der Strecke trugen viele tausend Zuschauer bei. Sie feuerten begeistert die Athleten auf ihrem Weg zum Ziel an.</p>
<p><strong>Die zwölf besten Zeiten der Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:15:25 Stunden </td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 13.04.2003</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:17:18</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:17:42</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:20</td>
<td> Liliya Shobukhova</td>
<td> RUS</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 09.10.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:37</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN </td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 22.04.2012</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:47</td>
<td> Catherine Ndereba</td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 07.10.2001</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:56</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 14.04.2002</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:58</td>
<td> Tiki Gelana</td>
<td> ETH</td>
<td> Rotterdam (NED) </td>
<td> 15.04.2012</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:12</td>
<td> Mizuki Noguchi</td>
<td> JPN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:19</td>
<td> Irina Mikitenko</td>
<td> GER</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:19</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:26</td>
<td> Catherine Ndereba </td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002 </td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-und-mary-keitany-beeindrucken-in-london/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wesley Korir und Sharon Cherop siegen im Hitzerennen von Boston</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/wesley-korir-und-sharon-cherop-siegen-im-hitzerennen-von-boston/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/wesley-korir-und-sharon-cherop-siegen-im-hitzerennen-von-boston/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 02:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14661</guid>
		<description><![CDATA[Bei der 116. Auflage des Boston-Marathons konnten sich Kenias Wesley Korir und seine Landsfrau Sharon Cherop bei warmen Temperaturen durchsetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14663" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14663" src="http://de.takethemagicstep.com/files/screen-shot-2012-04-16-at-11.05.26-am-250x376.png" alt="Wesley Korir war der schnellste Läufer in der Hitze von Boston. © www.photorun.net" width="250" height="376" /><p class="wp-caption-text">Wesley Korir war der schnellste Läufer in der Hitze von Boston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der Kenianer Wesley Korir gewann am Montag in 2:12:40 Stunden den Marathon-Klassiker an der US-Ostküste. Im vergangenen Jahr lief sein Landsmann Geoffrey Mutai mit 2:03:02 Stunden bei idealen Bedingungen und phasenweise Rückenwind die schnellste je gelaufene Zeit über die 42,195 Kilometer, ein Jahr später war Wesley Korir nun fast zehn Minuten länger unterwegs. Auch bei den Frauen wurden die Zeiten durch die Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius beeinflusst. Sharon Cherop siegte in 2:31:50 und war damit ebenfalls rund zehn Minuten langsamer als ihre kenianische Landsfrau Caroline Kilel, die 2011 noch 2:22:36 gelaufen war. Beim ersten World Marathon Majors (WMM)-Rennen des Jahres belegten kenianische Athleten sowohl bei den Männern als auch den Frauen die ersten drei Plätze.</p>
<p>Aufgrund der sich abzeichnenden hohen Temperaturen hatten sich die Veranstalter des Boston-Marathons kurzfristig zu einem einmaligen Angebot an alle Teilnehmer entschlossen. Wer sich der Hitze nicht gewachsen fühlte und gesundheitliche Risiken befürchtete, durfte seine Startnummer gegen einen garantierten Startplatz im kommenden Jahr eintauschen. All jene Läufer, die ihre Startnummer abgeholt hatten und am Montagmorgen nicht in Hopkinton im Startbereich registriert wurden, erhalten automatisch einen der begehrten Startplätze für 2013.</p>
<p>„Die Sicherheit unserer Läufer steht absolut im Vordergrund. Und wir wollen nicht, dass sich jemand gezwungen fühlt, laufen zu müssen“, erklärte der Chef des Rennens, Tom Grilk. „Dies wird kein Tag für persönliche Bestzeiten“, fügte der medizinische Direktor des Rennens, Pierre D’Hemecourt, hinzu. Von gut 27.000 gemeldeten Athleten gingen 22.480 in Hopkinton an den Start. Nach ersten Schätzungen könnten fast 3.000 Läufer auf das Rennen verzichtet haben. Etliche zusätzliche Wasserstellen wurden für die Teilnehmer entlang der Strecke eingerichtet. Insgesamt überquerten 21.554 Läufer, 35 Rollstuhlfahrer sowie 14 Handbiker die Ziellinie.</p>
<p>Uta sagte im Anschluss: „Das waren schwere Bedingungen hier in Boston. Ich gratuliere jedem Athleten, der bei dieser rekordverdächtigen Hitze ins Ziel gekommen ist. Ihr habt eine wahnsinnige Leistung vollbracht. Einen besonderen Dank möchte ich auch den Einwohnern von Boston, allen Zuschauern und dem medizinischen Team des Boston-Marathons für all die Unterstützung entlang der Strecke und am Ziel aussprechen. Ich war einige Stunden am Ziel und habe so viel Lob von vielen Läufern über die Zuschauer und den medizinischen Dienst gehört.“</p>
<p>Entsprechend langsam ließen es die Favoriten bei strahlendem Sonnenschein angehen. Nach 66:11 Minuten hatte die Spitze, die aus 15 Athleten bestand, die Halbmarathonmarke erreicht. Als es in die Newton-Hügel ging, war es Matthew Kisorio (Kenia), der das Tempo bestimmte und so dafür sorgte, dass die Gruppe auseinanderriss. Neun Läufer rannten bei der 25-km-Marke noch gemeinsam in der Spitzengruppe, doch auf den folgenden fünf Kilometern änderte sich das Bild komplett. Geoffrey Mutai gehörte zu jenen, die das Tempo nicht mehr halten konnten. 16:21 Minuten benötigte der Titelverteidiger, um von der 25- zur 30-km-Marke zu gelangen. Kurz danach ging der Boston- und New-York-Sieger des vergangenen Jahres aufgrund von Krämpfen frühzeitig aus dem Rennen.</p>
<p>An der Spitze waren bei 30 km (1:33:06) nun nur noch zwei kenianische Eliteathleten. Matthew Kisorio und Levy Matebo lieferten sich einen harten Zweikampf über die bekannten Hügel des Boston-Marathons. Levy Matebo, der Zweitplatzierte des Frankfurt-Marathons, der dort im vergangenen Oktober 2:05:16 Stunden gelaufen war, schien dann eine Vorentscheidung zu gelingen. Er konnte sich von Matthew Kisorio lösen und führte an der 35-km-Marke mit zehn Sekunden Vorsprung. Zweiter war jedoch inzwischen ein anderer: Wesley Korir, der in Chicago 2011 mit einer persönlichen Bestzeit von 2:06:15 Zweiter gewesen war und zuvor zweimal den Los Angeles-Marathon gewonnen hatte, holte Platz um Platz auf. „Nach 20 Meilen (32 km) rief mir jemand zu, dass ich Sechster sei. Dann überholte ich den vor mir laufenden und auch noch den Vierten. Als ich dann den Dritten vor mir sah, dachte ich mir: ‚Wow, ich kann auf das Podium&#8217;“, erzählte der 29-Jährige, der mit seiner kanadischen Ehefrau in den USA lebt. Immer weiter kam Wesley Korir nach vorne, und es gelang ihm schließlich zu Levy Matebo aufzuschließen. Kurz nach der 40-km-Marke überholte er seinen Landsmann und gewann in 2:12:40 Stunden noch klar vor Levy Matebo (2:13:06). Bernard Kipyego komplettierte den kenianischen Triumph mit 2:13:13. Vierter wurde Jason Hartmann (USA) in 2:14:31 vor Wilson Chebet (2:14:56), Laban Korir (beide Kenia/2:15:29) sowie dem Holländer Michel Butter (2:16:38).</p>
<p>„Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, Boston gewonnen zu haben“, erzählte Wesley Korir nach dem Rennen Universal Sports. Auf die Frage, ob er etwas Besonderes mit seinem Preisgeld vorhat, antwortete er bewegend: „Ich werde viele Kinder über die Kenyan Kid&#8217;s Foundation in die Schule schicken können. Wir unterstützen Kinder. Daher denke ich, dass dies für viele arme Kinder eine Chance sein wird, eine Ausbildung zu erhalten.“ Die Stiftung wurde von Wesley und seiner Ehefrau gegründet.</p>
<div id="attachment_14664" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14664" src="http://de.takethemagicstep.com/files/screen-shot-2012-04-16-at-11.05.57-am-250x375.png" alt="Sharon Cherop gewann mit nur zwei Sekunden Vorsprung. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Sharon Cherop gewann mit nur zwei Sekunden Vorsprung. © www.photorun.net</p></div>
<p>Ein spannendes Rennen entwickelte sich auch bei den Frauen, die ebenfalls sehr vorsichtig begonnen und die 10-km-Marke nach 37:14 Minuten erreicht hatten. Hier waren an der Halbmarathonmarke (1:17:08) noch neun Läuferinnen in der Führungsgruppe. Im Gegensatz zu den Männern liefen die Frauen an der Spitze die zweite Hälfte schneller als die erste. Carolin Kilel führte bei 30 km (1:48:51) noch eine fünfköpfige Gruppe an, darunter auch die Siegerin Sharon Cherop. Doch fünf Kilometer später gelang es Carolin nicht mehr, das Tempo zu halten, und nachdem sie bei 40 km nur noch gehen konnten, musste die Titelverteidigerin das Rennen vorzeitig beenden.</p>
<p>An der Spitze entwickelte sich zunächst ein Drei- und dann ein Zweikampf. Sharon Cherop führte mit ihren Landsfrauen Jemima Jelagat Sumgong und Georgina Rono. Letztere fiel jedoch bald zurück, während Jemima Jelagat Sumgong an Sharon Cherop, die im vergangenen Jahr in Boston und auch bei den Weltmeisterschaften jeweils Dritte gewesen war, bis zum Ziel dran bleiben konnte. Zum vierten Mal in Folge gab es in Boston bei den Frauen so einen dramatischen Endspurt um den Sieg. Die 28-jährige Sharon Cherop, die erst im Januar in Dubai als Siebente ihre Bestzeit auf 2:22:39 gesteigert hatte, gewann schließlich mit 2:31:50 vor ihrer Landsfrau (2:31:52). Georgina Rono belegte Rang drei mit 2:33:09. Firehiwot Dado (Äthiopien/2:34:56), Diana Sigei (2:35:40), Rita Jeptoo (beide Kenia/2:35:53) und Mayumi Fujita (USA/2:39:11) folgten. „Das vergangene Jahr war sehr hart, deswegen bin ich froh, dass ich jetzt gewonnen habe“, sagte Sharon Cherop nach dem Rennen.</p>
<p>Tausende von Läufern gingen auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des offiziellen Charity-Programms des Boston-Marathons und des John Hancock Non-Profit-Programms an den Start. Ihr Ziel war es, insgesamt über 16 Millionen US-Dollar für einen guten Zweck zu sammeln.</p>
<div id="attachment_15350" class="wp-caption alignright" style="width: 515px"><img class="captionimg  wp-image-15350" src="http://www.takethemagicstep.com/wp-content/blogs.dir/1/files/Pippig-Hoyts-Boston121.jpg" alt="Uta zusammen mit Dick und Rick Hoyt und den Läufern der Hoyt-Foundation vor dem Start des Boston-Marathons. ©&nbsp;www.photorun.net" width="505" height="330" /><p class="wp-caption-text">Uta zusammen mit Dick und Rick Hoyt und den Läufern der Hoyt-Foundation vor dem Start des Boston-Marathons. ©&nbsp;www.photorun.net</p></div>
<p>Darüber hinaus feiert Boston das 150-jährige Bestehen des Finanzdienstleisters John Hancock. Der Titelsponsor des ältesten jährlich stattfindenden Marathons der Welt arbeitet seit 27 Jahren mit den Organisatoren zusammen. Die Boston Athletic Association selbst feiert ihr 125-jähriges Bestehen. John Hancock unterstützt auch die Hoyt-Foundation, die das inspirierende Vater-Sohn-Gespann Dick und Rick Hoyt gründete. Um ihre außergewöhnlichen Leistungen zu ehren, stellte John Hancock Financial Services am Samstag die Miniaturversion einer Statue der beiden vor, die dann in Originalgröße nach ihrer Fertigstellung in der Nähe der Startlinie in Hopkinton zu sehen sein wird. Uta war äußerst bewegt von den emotionalen Ereignissen und brachte nach diesem außergewöhnlichen Wochenende ihre tief empfundene Anerkennung zum Ausdruck. „Meine Bewunderung gehört Dick und Rick Hoyt und den fantastischen Läufern der Hoyt-Foundation. Vielen Dank für Eure unwahrscheinliche Inspiration. Meine Gedanken sind bei Euch, und ich gratuliere Euch von ganzem Herzen zu Eurem Rennen und dem magischen 30. Boston-Marathon!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/wesley-korir-und-sharon-cherop-siegen-im-hitzerennen-von-boston/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tiki Gelana läuft unter 2:19 Stunden beim Rotterdam-Marathon</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/tiki-gelana-lauft-unter-219-stunden-beim-rotterdam-marathon/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/tiki-gelana-lauft-unter-219-stunden-beim-rotterdam-marathon/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 03:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14637</guid>
		<description><![CDATA[Die Äthiopierin Tiki Gelana gewann in den Niederlanden mit hervorragenden 2:18:58 und wurde damit zur viertschnellsten Läuferin aller Zeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14640" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14640" src="http://de.takethemagicstep.com/files/gelana_tiki-rak09-250x361.jpg" alt="Tiki Gelana, hier zu sehen beim Ras Al Khaimah-Halbmarathon 2009, siegte mit großem Vorsprung beim Rotterdam-Marathon am Sonntag. © www.photorun.net" width="250" height="361" /><p class="wp-caption-text">Tiki Gelana, hier zu sehen beim Ras Al Khaimah-Halbmarathon 2009, siegte mit großem Vorsprung beim Rotterdam-Marathon am Sonntag. © www.photorun.net</p></div>
<p>Auf der schnellen Strecke durch die holländische Hafenstadt überraschte Tiki Gelana mit einer Siegzeit von 2:18:58. Damit hat sich die 24-Jährige in der Liste der schnellsten je gelaufenen Zeiten auf Rang sieben platziert. Sie ist zudem nur eine von vier Athletinnen, die jemals unter 2:19 Stunden bleiben konnten. Die anderen drei sind die Britin Paula Radcliffe (2:15:25/Weltrekord), die Russin Liliya Shobukhova, die im vergangenen Oktober in Chicago in 2:18:20 gewann, und die Kenianerin Catherine Ndereba (2:18:47).</p>
<p>Auch bei den Männern gab es in Rotterdam bei windigen Bedingungen einen äthiopischen Sieger mit einer erstklassigen Zeit. Yemane Adhane gewann in einem packenden Spurt mit 2:04:48. Eine Sekunde später folgte sein Landsmann Getu Feleke, und Dritter wurde Moses Mosop (Kenia) mit 2:05:02 Stunden. Das Ergebnis von Yemane Adhane ist das elftbeste aller Zeiten und das zweitschnellste des Jahres. Die Jahresweltbestenliste wird zurzeit von Ayele Abshero (Äthiopien) angeführt, der in Dubai 2:04:23 gelaufen war. Entlang der Strecke wurden die Marathonläufer von über 900.000 Zuschauern angefeuert.</p>
<p>Tiki Gelana unterbot am Sonntag beim 32. ABN AMRO Rotterdam-Marathon den nicht einmal drei Monate alten äthiopischen Rekord von Aselefech Mergia (2:19:31 in Dubai im Januar) und dürfte im Rennen um einen der drei Olympia-Startplätze nun sehr gute Chancen haben. Tiki, die sich im vergangenen Oktober als Siegerin des Amsterdam-Marathons auf 2:22:08 verbessert hatte, stellte schließlich mit ihrer Jahresweltbestzeit auch noch den prestigeträchtigen Streckenrekord ein: 1998 war Tegla Loroupe in Rotterdam 2:21:47 und damit Weltrekord gelaufen. Es ist der einzige Frauen-Weltrekord, der je in Rotterdam erzielt wurde.</p>
<p>Es war von Beginn an ein Rennen gegen die Uhr für Tiki Gelana. Sie war fast durchweg an der Spitze und konnte sich bald von ihren Konkurrentinnen absetzen. Mit einem Rückstand von fast fünf Minuten kam Valeria Straneo schließlich in 2:23:43 Stunden ins Ziel. Das war für die 36-jährige Italienerin eine persönliche Bestzeit und ein nationaler Rekord. Sie verbesserte die Marke, die Maura Viceconte vor zwölf Jahren in Wien mit 2:23:47 aufgestellt hatte, um vier Sekunden. Dritte wurde die Äthiopierin Merima Hasen in 2:25:47. Auch die viertplatzierte Miranda Boonstra (Niederlande) blieb mit 2:27:32 noch unter 2:30 Stunden. </p>
<p>Yemane Adhane hat nach einer weiteren starken Verbesserung sicherlich auch gute Chancen im Rennen um eine Nominierung für die Olympischen Spiele. Erst im Januar war der 27-Jährige in Dubai als Zehnter 2:06:29 gelaufen. Nach einer weltrekordverdächtigen Halbmarathon-Zwischenzeit von 61:38 Minuten hatten sich Yemane Adhane und Getu Feleke vor der 25-km-Marke (1:13:00) von ihren kenianischen Konkurrenten um Moses Mosop und Sammy Kitwara abgesetzt. Als dann der Tempomacher aus dem Rennen ging, wurden sie etwas langsamer. Doch die kenianischen Verfolger kamen nicht mehr an die überraschend starken äthiopischen Läufer heran, die am Ende nur eine Sekunde voneinander trennte. Yemane Adhane kam bis auf 20 Sekunden an den Streckenrekord von Duncan Kibet und James Kwambai (beide Kenia/2:04:27) heran. Hinter dem drittplatzierten Moses Mosop belegten dessen Landsleute Stephen Kibet (2:08:05) und Stephen Chemlany (2:10:07) die nächsten Plätze. Sechster und bester Europäer wurde der Holländer Koen Raymaekers mit 2:10:35 Stunden.</p>
<p><strong>Die zehn besten Zeiten der Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:15:25 Stunden </td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR </td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 13.04.2003 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:17:18</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:17:42</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:20</td>
<td> Liliya Shobukhova</td>
<td> RUS</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 09.10.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:47</td>
<td> Catherine Ndereba </td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 07.10.2001</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:56</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 14.04.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:58</td>
<td> Tiki Gelana</td>
<td> ETH</td>
<td> Rotterdam (NED) </td>
<td> 15.04.2012</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:12</td>
<td> Mizuki Noguchi</td>
<td> JPN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2005</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:19</td>
<td> Irina Mikitenko</td>
<td> GER</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:19</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN </td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/tiki-gelana-lauft-unter-219-stunden-beim-rotterdam-marathon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere Vorschau auf die spannenden Frühjahrs-Marathonläufe</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/unsere-vorschau-auf-die-spannenden-fruehjahrs-marathonlaeufe/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/unsere-vorschau-auf-die-spannenden-fruehjahrs-marathonlaeufe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 22:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14475</guid>
		<description><![CDATA[Boston, London, Rotterdam, Paris, Wien – eine Reihe der spektakulärsten Marathonrennen der Welt werden binnen acht Tagen im April gestartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<p><a href="#Boston">Geoffrey Mutai verteidigt in Boston seinen Titel</a><br />
<a href="#London">Patrick Makau trifft in London auf William Kipsang</a><br />
<a href="#Rotterdam">Moses Mosop startet in Rotterdam</a><br />
<a href="#Fruehjahrsrennen">Ausgewählte Frühjahrsrennen</a></p>
<div id="attachment_14550" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14550" src="http://de.takethemagicstep.com/files/womenstart-boston11-250x166.jpg" alt="Der Start des Frauenrennens 2011 in Boston. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Der Start des Frauenrennens 2011 in Boston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Nach einem begeisternden Marathon-Jahr 2011 werden Mitte April nun die Rennen der Frühjahrs-Marathonsaison gestartet. Im vergangenen Jahr liefen die Männer die vier schnellsten je erzielten Zeiten, außerdem wurden bei allen fünf World Marathon Majors-Events (Boston, London, Berlin, Chicago und New York) sowie beim Frankfurt-Marathon die Streckenrekorde verbessert. In den Frauenrennen blieben drei Läuferinnen unter der 2:20-Stunden-Barriere – eine Marke, die zuvor fast drei Jahre lang nicht mehr erreicht worden war. Gibt es nun im Frühjahr eine Fortsetzung dieser herausragenden Resultate?</p>
<p>Eine Rolle spielt dabei sicherlich, dass 2012 ein olympisches Jahr ist. Einige Topathleten wie zum Beispiel Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien) oder die aktuelle World Marathon Majors-Siegerin Liliya Shobukhova (Russland) verzichten auf einen Marathon-Start im Frühjahr, um sich ganz auf das Rennen in London Anfang August zu konzentrieren. Kenias Top-Marathonläufer, die 2011 das Geschehen wie nie zuvor bestimmten, werden von ihrem Verband entgegen früherer Planungen noch zu den großen City-Rennen im April geschickt. Erst nach den Läufen in Rotterdam, Boston und London wird die kenianische Mannschaft aufgestellt. Für die Athleten ist dies eine herausfordernde Situation – sie müssen zum einen, vor allem in London, ihre nationalen Konkurrenten hinter sich lassen, brauchen aber auch eine sehr schnelle Zeit, um sich einen der drei Startplätze zu sichern.</p>
<p>Millionen Zuschauer werden auch in diesem Jahr wieder an den Strecken ihre Favoriten anfeuern oder in den Medien die Rennen mitverfolgen. Vielleicht haben auch Sie sich in diesem Jahr vom Marathonfieber anstecken lassen und sind als Läufer oder Zuschauer bei einem Event in Ihrer Nähe dabei.</p>
<h3>Der Vorjahressieger Geoffrey Mutai verteidigt in Boston seinen Titel<a id="Boston" name="Boston"></a></h3>
<div id="attachment_14553" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14553" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mutai_geoffreyfhl_bostonm111-250x166.jpg" alt="Geoffrey Mutai kehrt zum Boston-Marathon zurück. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Geoffrey Mutai kehrt zum Boston-Marathon zurück. © www.photorun.net</p></div>
<p>In Boston steht am traditionellen Montags-Termin (16. April) ein Athlet aus der ost-afrikanischen Läufernation im Mittelpunkt: Kenias Titelverteidiger Geoffrey Mutai. Im vergangenen Jahr sorgte er mit dem schnellsten Marathonlauf aller Zeiten an der US-Ostküste für Furore. Aufgrund der Streckenbeschaffenheit (Punkt-zu-Punkt-Kurs und insgesamt abfallend) können seine 2:03:02 Stunden jedoch nicht als Weltrekord anerkannt werden. Geoffrey hat bei seinem New York-Sieg Anfang November sein Boston-Ergebnis bestätigt. Er gewann auch in ‚Big Apple&#8217; und ist nun der erste Läufer, der beide Streckenrekorde hält (2:05:06 in New York). Siegt der Langstreckler erneut, hat er wohl gute Chancen auf das Olympiaticket.</p>
<p>Doch Geoffrey ist nur einer von acht Läufern, die mit Bestzeiten von unter 2:06:30 in Hopkinton an den Start gehen werden. Mit Gebre Gebremariam (Äthiopien), der im vergangenen Jahr als Dritter in Boston nach 2:04:53 das Ziel erreichte, und Robert Kiprono Cheruiyot (Kenia), der vor zwei Jahren in der damaligen Streckenrekordzeit von 2:05:52 gewonnen hatte, sind Wettkämpfer im Rennen, die den hügeligen und nicht einfach zu laufenden Kurs gut kennen.</p>
<div id="attachment_14557" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14557" src="http://de.takethemagicstep.com/files/boston-massesv-bostonm11-250x375.jpg" alt="Das große Feld beim Boston-Marathon 2011. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Das große Feld beim Boston-Marathon 2011. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die Veranstalter des Boston-Marathons, dem ersten World Marathon Majors (WMM)-Ereignis des neuen Jahres, haben auch ein erstklassiges Frauenfeld verpflichtet. Die Vorjahressiegerin Caroline Kilel (Kenia), die dort mit 2:22:36 ihre persönliche Bestzeit erreichte, ist dabei nur die viertschnellste Läuferin im Rennen. Aselefech Mergia (Äthiopien/2:19:31), Galina Bogomolova (Russland/2:20:47) und Mamitu Daska (Äthiopien/2:21:59) gehören zur starken Konkurrenz. Insgesamt neun Läuferinnen gehen mit Bestzeiten von unter 2:23:30 ins Rennen.</p>
<p>In diesem Jahr wird in Boston das 150-jährige Bestehen des Finanzdienstleisters John Hancock gefeiert. Der Titelsponsor des ältesten jährlich stattfindenden Marathons der Welt arbeitet seit 27 Jahren mit den Organisatoren zusammen. John Hancock unterstützt auch die <a title="The Hoyt Foundation" href="http://de.takethemagicstep.com/charity/charities/team-hoyt/">Hoyt-Foundation</a>, die das inspirierende Vater-Sohn-Gespann Dick und Rick Hoyt gründete. Die Charity-Läufer der Stiftung wurden in den vergangenen Monaten für ihre Teilnahme am Boston-Marathon von Uta trainiert.</p>
<h3><a id="London" name="London"></a>Weltrekordler Patrick Makau trifft in London auf Frankfurt-Sieger Wilson Kipsang, Kursrekordler Emmanuel Mutai und Weltmeister Abel Kirui</h3>
<div id="attachment_14559" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14559" src="http://de.takethemagicstep.com/files/leadmentowerbridge-london11-250x166.jpg" alt="Ein starkes Feld wird in London an den Start gehen. Dieses Bild zeigt die Spitzengruppe im Jahr 2011 an der Tower Bridge. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Ein starkes Feld wird in London an den Start gehen. Dieses Bild zeigt die Spitzengruppe im Jahr 2011 an der Tower Bridge. © www.photorun.net</p></div>
<p>Ein mit Spannung erwartetes Frühjahrs-Marathonrennen findet einmal mehr in London am 22. April statt. Gleich zehn Athleten mit Bestzeiten von unter 2:05:30 gehen in Greenwich an den Start. Drei von ihnen liefen schon unter 2:05 – und alle kommen aus Kenia: Weltrekordler Patrick Makau, der die Marke in Berlin im vergangenen September auf 2:03:38 verbessert hatte, der Frankfurt-Sieger Wilson Kipsang, der im Oktober am Main bis auf vier Sekunden an den Weltrekord heranlaufen konnte, und der Londoner Titelverteidiger und Kursrekordler Emmanuel Mutai (2:04:40). Sieben weitere Athleten haben Bestzeiten von unter 2:06 Stunden, darunter der amtierende Weltmeister Abel Kirui (Kenia/2:05:04). Für die kenianischen Teilnehmer ist der London-Marathon zu einer Art Ausscheidungsrennen für die Olympischen Spiele geworden. Der Beste von ihnen hat große Chancen auf einen der drei Olympia-Startplätze.</p>
<p>Bei den Frauen gehen an der Themse drei Läuferinnen ins Rennen, die bereits unter 2:20 Stunden gelaufen sind: Vorjahressiegerin Mary Keitany (Kenia) trifft auf Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) – beide haben mit 2:19:19 die gleiche Bestzeit – und ihre Landsfrau Florence Kiplagat, die 2011 in Berlin mit 2:19:44 gewann. Doch diese drei treffen auf weitere schnelle Konkurrentinnen. Gleich zehn Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:23 Stunden sind gemeldet, darunter auch die Olympiasiegerin Constantina Dita (Rumänien/2:21:30).</p>
<h3>Moses Mosop hofft in Rotterdam auf schnelle Zeiten<a id="Rotterdam" name="Rotterdam"></a></h3>
<div id="attachment_14576" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14576" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mosop_moses-boston113-250x375.jpg" alt="Kann Moses Mosop in den Niederlanden erneut triumphieren? © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Kann Moses Mosop in den Niederlanden erneut triumphieren? © www.photorun.net</p></div>
<p>Auf der flachen Strecke von Rotterdam will Moses Mosop am 15. April den Marathon-Weltrekord von Patrick Makau (Kenia), der in Berlin im vergangenen September 2:03:38 Stunden gelaufen war, anvisieren. Der kenianische Spitzenathlet besuchte nach seinem Start beim Paris-Halbmarathon, wo er mit Rang sechs in 62:00 Minuten ins Ziel lief, im März die Niederlande und war beeindruckt von dem Kurs. „Das ist die schnellste Strecke, die ich bisher gesehen habe“, sagte Moses, der im vergangenen Jahr mit Platz zwei in Boston in 2:03:06 das schnellste Marathondebüt aller Zeiten gelaufen war und dann im Oktober in Chicago mit einem Streckenrekord von 2:05:37 gewann.</p>
<p>Zwei starke äthiopische Läufer werden ebenfalls in Rotterdam an den Start gehen: Getu Feleke hat eine Bestzeit von 2:05:16 und Yemane Adhane erreichte bisher 2:06:29. Doch es könnte ein kenianischer Mitstreiter sein, der zum schärfsten Konkurrenten von Moses Mosop wird: Peter Kirui war bereits beim Weltrekordrennen von Patrick Makau in Berlin im vergangenen September und rund einen Monat später auch bei der Frankfurter Weltrekordjagd von Wilson Kipsang (Kenia) erfolgreich als Tempomacher im Einsatz. Am Ende entschloss sich Peter jedoch, das Frankfurter Rennen nicht vorzeitig zu beenden und stattdessen bis ins Ziel zu laufen. In 2:06:31 absolvierte er am Main sein Debüt über die klassische Distanz. In Rotterdam könnte er diese Zeit deutlich unterbieten. Zu beachten sein wird in Holland auch Kenias Sammy Kitwara. Er ist mit einer Zeit von 58:48 Minuten der viertschnellste Halbmarathonläufer der Welt.</p>
<h3>Paris und Wien versprechen weitere Marathon-Highlights in diesem Frühjahr</h3>
<div id="attachment_14584" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14584" src="http://de.takethemagicstep.com/files/starth_vienna08-250x166.jpg" alt="Am Start des Wien-Marathons. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Am Start des Wien-Marathons. © www.photorun.net</p></div>
<p>Am gleichen Tag wie der ABN AMRO Rotterdam-Marathon werden auch die Rennen in Paris und Wien gestartet. Beide wurden vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) in die höchste Kategorie der Straßenläufe eingestuft und haben somit den „IAAF Gold Label“. In Paris ist Albert Matebor (Kenia) der schnellste Mann im Feld. Er war im vergangenen Jahr in Frankfurt Dritter mit 2:05:26. Gemeinsam mit seinem Landsmann Benjamin Kiptoo (2:06:29) könnte er den drei Jahre alten Kursrekord von Vincent Kipruto (2:05:47) unterbieten. Bei den Frauen gelten Tirfi Beyene (Äthiopien/Bestzeit: 2:22:44) und die Kenianerin Salina Kosgei (2:23:22), die das Rennen bereits im Jahr 2004 mit 2:24:32 gewonnen hatte, als Favoritinnen.</p>
<p>Gleich sechs frühere Champions kehren zum Vienna City-Marathon zurück. Der schnellste Läufer im Feld ist Gilbert Kirwa (Kenia), der 2009 in Wien mit 2:08:21 Stunden gewann und sich dann ein halbes Jahr später bei seinem Sieg in Frankfurt auf 2:06:14 steigerte. Das ist nach wie vor seine Bestzeit. Mit John Kiprotich (Kenia), der vor einem Jahr in 2:08:29 gewann und sich inzwischen auf 2:07:08 verbessert hat, sowie Fate Tola (Äthiopien), die im vergangenen Jahr in Wien ihre Bestzeit von 2:26:21 erreichte, sind beide Vorjahressieger erneut im Rennen. Henry Sugut (Sieger 2010), Luke Kibet (beide Kenia/2007) und die Rumänin Luminita Talpos (2007 und 2008) sind die weiteren ehemaligen Titelhalter, die am 15. April wieder am Start stehen. Bei den Männern ist der Kursrekord von Abel Kirui (Kenia), der 2008 mit 2:07:38 gewonnen hatte, ein realistisches Ziel.</p>
<h3>Düsseldorf und Hamburg bieten deutschen Spitzensportlern die Möglichkeit zur Olympia-Qualifikation</h3>
<div id="attachment_14581" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14581" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko_irinar1a-berlin11-250x375.jpg" alt="Irina Mikitenko wird beim London-Marathon an den Start gehen. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko wird beim London-Marathon an den Start gehen. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die einzige deutsche Läuferin, die bei einem der World Marathon Majors (WMM)-Rennen an den Start geht, ist Irina Mikitenko. Sie wurde bereits für Olympia nominiert. Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken), die nach einer Babypause beim Frankfurt-Marathon überzeugt hat, läuft im Frühjahr keinen Marathon und konzentriert sich stattdessen auf das olympische Rennen. Durch den Verzicht von Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) auf einen Marathon-Olympiastart in der Folge eines Ermüdungsbruches ist theoretisch noch ein Startplatz offen. In Düsseldorf werden Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) und Anna Hahner (Run2Sky.com/Debüt) am 29. April versuchen, die Norm von 2:30 Stunden zu unterbieten.</p>
<p>Bei den Männern steht die Qualifikation deutscher Läufer für die Olympischen Spiele noch aus. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf), der eine Bestzeit von 2:13:09 aufweisen kann, visiert die Norm vom 2:12:00 ebenso wie Jan Fitschen (TV Wattenscheid/2:15:40) in Düsseldorf an. Falk Cierpinksi (SG Spergau/2:13:30) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42) starten in Hamburg.</p>
<h3>Marathon-Termine des Frühjahrs im Überblick<a id="Fruehjahrsrennen" name="Fruehjahrsrennen"></a></h3>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left">
<td>15. April  </td>
<td>Rotterdam</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Paris</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Wien</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Mailand</td>
</tr>
<tr align="left">
<td>16. April</td>
<td>Boston</td>
</tr>
<tr align="left">
<td>22. April</td>
<td>London</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Zürich</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Madrid</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Enschede</td>
</tr>
<tr align="left">
<td>29. April</td>
<td>Düsseldorf</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Hamburg</td>
</tr>
<tr align="left">
<td>6. Mai</td>
<td>Hannover</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td>Toronto</td>
</tr>
<tr align="left">
<td>13. Mai</td>
<td>Prag</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Daten und Favoriten ausgewählter Frühjahrsrennen</h3>
<p><strong>Rotterdam (15. April)</strong></p>
<p>IAAF Silver Label Race<br />
Meldezahl: rund 12.000<br />
Meldungen noch möglich: Nein<br />
Website: <a title="ABNAMRO Rotterdam-Marathon" href="http://www.abnamromarathonrotterdam.com/" target="_blank">www.ABNAMROMarathonRotterdam.com</a><br />
TV: Live vorauss. im RTV Rijnmond und vorauss. Live-Stream im Internet (universalsports.com und nos.nl)</p>
<p>Siegprämie: abhängig von Siegzeit<br />
Gesamtpreisgeld: 1 Million US-Dollar</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:04:27 Duncan Kibet (KEN/2009), James Kwambai (KEN/2009)<br />
2:21:47 Tegla Loroupe (KEN/1998)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Moses Mosop (KEN/2:03:06), Getu Feleke (ETH/2:05:16), Yemane Adhane (ETH/2:06:29), Peter Kirui (KEN/2:06:31), Rashid Kisri (MAR/2:06:48), Stephen Kibet (KEN/2:09:27), Sammy Kitwara (KEN/Debüt), Koen Raymaekers (NED/2:11:09).<br />
Frauen: Miranda Boonstra (NED/2:29:23) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Paris (15. April)</strong></p>
<p>IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: 40.000<br />
Meldungen noch möglich: Nein<br />
Website: <a title="Paris-Marathon" href="http://www.parismarathon.com/index_us.html" target="_blank">www.ParisMarathon.com</a><br />
TV: Live vorraus. im Eurosport und auf France3</p>
<p>Siegprämie: 25.000 oder 50.000 Euro (zeitabhängig)<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): zwischen 136.500 und 268.500 Euro (zeitabhängig)</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:05:47 Vincent Kipruto (KEN/2009)<br />
2:22:04 Atsede Bayisa (ETH/2010)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Albert Matebor (KEN/2:05:26), Benjamin Kiptoo (KEN/2:06:29), Eshetu Wendemu (ETH/2:06:46), Hendrick Ramaala (RSA/2:06:55), Stanley Biwott (KEN/2:07:03), Abdellatif Meftah (FRA/2:09:46), Eric Ndieman (TAN/2:13:14).<br />
Frauen: Tirfi Beyene (ETH/2:22:44), Salina Kosgei (KEN/2:23:22), Teyba Erkesso (ETH/2:23:53), Shitaye Bedaso (ETH/2:25:09), Misikir Mekonin (ETH/2:25:21), Julia Mumbi (KEN/2:26:00) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Wien (15. April)</strong></p>
<p>IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: rund 8.500<br />
Meldungen noch möglich: Ja<br />
Website: <a title="Vienna-Marathon" href="http://www.vienna-marathon.com/?lang=de" target="_blank">www.Vienna-Marathon.com</a><br />
TV: Live vorauss. im ORF und Live-Stream im Internet (www.Vienna-Marathon.com)</p>
<p>Siegprämie: 15.000 Euro<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 64.500 Euro</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:07:38 Abel Kirui (KEN/2008)<br />
2:23:47 Maura Viceconte (ITA/2000)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Gilbert Kirwa (KEN/2:06:14), Gilbert Yegon (KEN/2:06:18), John Kiprotich (KEN/2:07:08), John Komen (KEN/2:07:13), Patrick Ivuti (KEN/2:07:46), Wilson Kigen (KEN/2:08:16), Henry Sugut (KEN/2:08:22), Iaroslav Musinschi (MDA), Geoffrey Ndungu (KEN/2:08:35), Luke Kibet (KEN/2:08:52), Lusapho April (KEN/2:09:25), Dmitriy Safronov (RUS/2:09:35).<br />
Frauen: Fate Tola (ETH/2:26:21), Luminita Talpos (ROM/2:26:43), Olga Glok (RUS/2:28:27), Aberesh Bedasa (ETH/2:29:47), Helaria Johannes (NAM/2:30:37), Pauline Njeri (KEN/Debüt), Emebet Bedada (ETH/Debüt) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Boston (16. April)</strong></p>
<p>World Marathon Majors (WMM)-Rennen<br />
IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: 26.800<br />
Meldungen noch möglich: Nein<br />
Website: <a title="Boston-Marathon" href="http://www.baa.org" target="_blank">www.BAA.org</a><br />
TV: Live vorauss. im WBZ-TV und vorauss. Live-Stream im Internet (www.Boston.CBSLocal.com und www.UniversalSports.com) und Live Internet Berichterstattung (www.BAA.org)</p>
<p>Siegprämie: 150.000 Dollar<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 746.000 Dollar</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:03:02 Geoffrey Mutai (KEN/2011)<br />
2:20:43 Margaret Okayo (KEN/2002)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Geoffrey Mutai (KEN/2:03:02), Gebre Gebremariam (ETH/2:04:53), Levy Matebo (KEN/2:05:16), Wilson Chebet (KEN/2:05:27), Robert Kiprono Cheruiyot (KEN/2:05:52), Laban Korir (KEN/2:06:05), Wesley Korir (KEN/2:06:15), Bernard Kipyego (KEN/2:06:29), David Barmasai (KEN/2:07:18), Dickson Chumba (KEN/2:07:23), Josphat Ndambiri (KEN/2:07:36), Peter Kamais (KEN/2:07:37).<br />
Frauen: Aselefech Mergia (ETH/2:19:31), Galina Bogomolova (RUS/2:20:47), Mamitu Daska (ETH/2:21:59), Caroline Kilel (KEN/2:22:36), Sharon Cherop (KEN/2:22:42), Ashu Kasim (ETH/2:23:09), Firehiwot Dado (ETH/2:23:15), Bizunesh Deba (ETH/2:23:19), Rita Jeptoo (KEN/2:23:38), Agnes Kiprop (KEN/2:23:54), Caroline Rotich (KEN/2:24:26), Georgina Rono (KEN/2:24:33), Alevtina Biktimirova (RUS/2:25:12), Genet Getaneh (ETH/2:25:57), Tatyana Pushkareva (RUS/2:26:14), Diana Sigei (KEN/2:26:53).</p>
<p><strong>London (22. April)</strong></p>
<p>World Marathon Majors (WMM)-Rennen<br />
IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: rund 50.000<br />
Meldungen noch möglich: Nein<br />
Website: <a title="London-Marathon" href="http://www.virginlondonmarathon.com/" target="_blank">www.VirginLondonMarathon.com</a><br />
TV: Live vorauss. im BBC Sport, Eurosport und Sky Sport und vorauss. Live-Stream im Internet (www.VirginLondonMarathon.com [nur für die USA])</p>
<p>Siegprämie: 55.000 Dollar<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 295.000 Dollar</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:04:40 Emmanuel Mutai (KEN/2011)<br />
2:15:25 Paula Radcliffe (GBR/2003/WR)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Patrick Makau (KEN/2:03:38), Wilson Kipsang (KEN/2:03:42), Emmanuel Mutai (KEN/2:04:40), Abel Kirui (KEN/2:05:04), Vincent Kipruto (KEN/2:05:13), Martin Lel (KEN/2:05:15), Tsegaye Kebede (ETH/2:05:18), Feyisa Lilesa (ETH/2:05:23), Bazu Worku (ETH/2:05:25), Jaouad Gharib (MAR/2:05:27), Marilson Gomes dos Santos (BRA/2:06:34), Markos Geneti (ETH/2:06:35), Yared Asmerson (ERI/2:07:27), Samuel Tsegay (ERI/2:07:28), Abreham Cherkos (ETH/2:07:29), Abderrahim Bouramdane (MAR/2:07:33), Adil Annani (MAR/2:10:15), Scott Westcott (AUS/2:11:36), Zersenay Tadese (ERI/2:12:03).<br />
Frauen: Mary Keitany (KEN/2:19:19), Irina Mikitenko (SC Gelnhausen/2:19:19), Florence Kiplagat (KEN/2:19:44), Edna Kiplagat (KEN/2:20:46), Constantina Dita (ROM/2:21:30), Atsede Baysa (ETH/2:22:04), Ejegayehu Dibaba (ETH/2:22:09), Inga Abitova (RUS/2:22:19), Korene Jelila (ETH/2:22:43), Priscah Jeptoo (KEN/2:22:51), Bezunesh Bekele (ETH/2:23:09), Isabellah Andersson (SWE/2:23:41), Mariya Konovalova (RUS/2:23:50), Aberu Kebede (ETH/2:23:58), Jessica Augusto (POR/2:24:33), Nadia Ejjafini (ITA/2:26:15), Yuliya Ruban (UKR/2:27:00), Liz Yelling (GBR/2:28:33), Claire Hallissey (GBR/2:29:27), Louise Damen (GBR/2:30:00).</p>
<p><strong>Düsseldorf (29. April)</strong></p>
<p>IAAF Bronze Label Race<br />
Meldezahl: rund 4.000<br />
Anmeldungen noch möglich: Ja<br />
Website: <a title="Düsseldorf-Marathon" href="http://www.metrogroup-marathon.de/" target="_blank">www.Metrogroup-Marathon.de</a></p>
<p>Siegprämie: 5.000 oder 7.000 Euro (zeitabhängig)<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 25.400 bis 35.850 Euro (zeitabhängig)</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:08:32 Iaroslav Musinschi (MDA/2010)<br />
2:26:44 Luminita Zaituc (GER/2004)</p>
<p>Favoriten und Bestzeiten:<br />
Männer: Seboka Diriba Tola (ETH/2:06:17), Joseph Ngeny (KEN/2:08:10), Evans Ruto (KEN/2:08:36), Yuki Kawauchi (JPN/2:08:37), Abraham Chelanga (KEN/2:08:43), Nahashon Kimaiyo (KEN/2:10:36), André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf/2:13:09), Jan Fitschen (TV Wattenscheid/2:15:40).<br />
Frauen: Kebebush Haile (ETH/2:24:09), Melanie Kraus (Bayer Leverkusen/2:27:58), Fantu Eticha Jimma (ETH/2:30:25), Tanith Maxwell (RSA/2:32:33), Jane Rotich (KEN/2:33:42), Nastassia Staravoitava (RUS/2:34:08), Anna Hahner (Run2Sky.com/Debüt) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Hamburg (29. April)</strong></p>
<p>Meldezahl: rund 15.000<br />
Anmeldungen noch möglich: Ja<br />
Website: <a title="Hamburg-Marathon" href="http://www.marathon-hamburg.de/index.php/de" target="_blank">www.Marathon-Hamburg.de</a><br />
TV: Live vorauss. im NDR</p>
<p>Siegprämie: 12.000 Euro<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 68.500 Euro</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:06:52 Julio Rey (ESP/2006)<br />
2:24:14 Irina Timofeyeva (RUS/2008)</p>
<p>Favoriten und Bestzeiten:<br />
Männer: Dadi Yami (ETH/2:05:41), Shami Dawit (ETH/2:05:42), Evans Cheruiyot (KEN/2:06:25), Chele Dechase (ETH/2:06:33), Paul Biwott (KEN/2:06:54), Charles Kamathi (KEN/2:07:33), Augustine Ronoh (KEN/2:08:05), Robert Kipchumba (KEN/2:08:07), Deribe Robi (ETH/2:08:40), Alberto Chaica (POR/2:09:25), Joseph Biwott (KEN/2:09:40), Joel Kipsang (KEN/2:09:50), Norman Dlomo (RSA/2:10:39), Falk Cierpinksi (SG Spergau/2:13:30), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42), Tujuba Megersa (ETH/Debüt).<br />
Frauen: Robe Guta (ETH/2:24:35), Rael Kiyara (KEN /2:25:23), Netsanet Abeyo (ETH/2:26:12), Etalemahu Kidane (ETH/2:31:11), Natalia Sokolova (RUS /2:31:52), Beatrice Toroitich (KEN/2:32:58), Valentine Kipketer (KEN/Debüt), Malika Asahssah (ESP/69:54).</p>
<p><strong>Hannover (8. Mai)</strong></p>
<p>IAAF Bronze Label Race<br />
Meldezahl: rund 2.000<br />
Anmeldungen noch möglich: Ja<br />
Website: <a title="Hannover-Marathon" href="http://www.marathon-hannover.de/" target="_blank">www.Marathon-Hannover.de</a><br />
TV: Live vorauss. im NDR</p>
<p>Siegprämie: 4.000 Euro<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 20.400 Euro</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:08:52 Yussuf Songoka (KEN/2010)<br />
2:31:19 Georgina Rona (KEN/2011)</p>
<p>Favoriten und Bestzeiten:<br />
Männer: Nixon Machichim (KEN/2:08:22), Edwin Kutto (KEN/2:08:57), Amos Matui (KEN/2:09:35), Botoru Tsegaye (ETH/2:09:57), Joseph Kiptum (KEN/2:10:07), Reuben Kosgei (KEN/2:11:22), Johnstone Chepkwony (KEN/2:11:33).<br />
Frauen: Fatuma Sado (ETH/2:28:01), Leah Malot (KEN/2:29:17), Halima Hassen Beriso (ETH/2:32:42), Natalya Puchkova (RUS/2:33:02), Bernadette Pichlmaier (LAG Mittlere Isar), Remalda Kergyte (LTU/2:38:48), Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt/2:42:10).</p>
<h3>Die zehn schnellsten Marathonzeiten*</h3>
<p><strong>Männer:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:02* Stunden </td>
<td> Geoffrey Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:03:06*</td>
<td> Moses Mosop</td>
<td> ETH</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:38</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 15.09.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:53</td>
<td> Wilson Kipsang</td>
<td> KEN</td>
<td> Frankfurt (GER)</td>
<td> 30.10.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:59</td>
<td> Haile Gebrselassie </td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:23</td>
<td> Ayele Abshero</td>
<td> ETH</td>
<td> Dubai (UAE)</td>
<td> 27.01.2012</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:26</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 30.09.2007</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:27</td>
<td> Duncan Kibet</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED) </td>
<td> 05.04.2009</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:27</td>
<td> James Kwambai</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 05.04.2009 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:40</td>
<td> Emmanuel Mutai</td>
<td> KEN </td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:15:25 Stunden   </td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR </td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 13.04.2003</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:17:18</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:17:42</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:20</td>
<td> Liliya Shobukhova</td>
<td> RUS</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 09.10.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:47</td>
<td> Catherine Ndereba</td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)     </td>
<td> 07.10.2001</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:56</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 14.04.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:12</td>
<td> Mizuki Noguchi</td>
<td> JPN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:19</td>
<td> Irina Mikitenko</td>
<td> GER</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:19</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:26</td>
<td> Catherine Ndereba  </td>
<td> KEN</td>
<td>Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* Die Strecke des Boston-Marathons erfüllt nicht die für die Anerkennung von Rekorden nötigen Bedingungen.</p>
<h3>World Marathon Majors (WMM)<br />
Stand der Serie 2011-2012*</h3>
<p><strong>Männer:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 1. </td>
<td> Geoffrey Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> 50 Punkte </td>
<td> 1. Boston 2011 und 1. New York 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2.</td>
<td> Moses Mosop</td>
<td> KEN</td>
<td> 40</td>
<td> 2. Boston 2011 und 1. Chicago 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 3.</td>
<td> Emmanuel Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> 40</td>
<td> 1. London 2011 und 2. New York 2011 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 4.</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
<td> 3. London 2011 und 1. Berlin 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 5.</td>
<td> Abel Kirui</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
<td> 1. WM in Daegu 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 6.</td>
<td> Stephen Chemlany </td>
<td> KEN</td>
<td> 15</td>
<td> 2. Berlin 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Gebre Gebremariam   </td>
<td> ETH</td>
<td> 15</td>
<td> 3. Boston 2011 und 4. New York 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Viencent Kipruto</td>
<td> KEN</td>
<td> 15</td>
<td> 2. WM in Daegu 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Wesley Korir</td>
<td> KEN</td>
<td> 15</td>
<td> 2. Chicago 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Martin Lel</td>
<td> KEN </td>
<td> 15</td>
<td> 2. London 2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 1. </td>
<td> Liliya Shobukhova </td>
<td> RUS</td>
<td> 40 Punkte </td>
<td> 2. London 2011 und 1. Chicago 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2.</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
<td> 1. London 2011 und 3. New York 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 3.</td>
<td> Edna Kiplagat</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
<td> 3. London 2011 und 1. WM in Daegu 2011 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 4.</td>
<td> Firehiwot Dado</td>
<td> ETH</td>
<td> 25</td>
<td> 1. New York 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Caroline Kilel</td>
<td> ETH</td>
<td> 25</td>
<td> 1. Boston 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Florence Kiplagat</td>
<td> ETH</td>
<td> 25</td>
<td> 1. Berlin 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 7.</td>
<td> Sharon Cherop</td>
<td> KEN</td>
<td> 20</td>
<td> 3. Boston 2011 und 3. WM in Daegu 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 8.</td>
<td> Desiree Davila</td>
<td> USA</td>
<td> 15</td>
<td> 2. Boston 2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Buzunesh Deba</td>
<td> ETH</td>
<td> 15</td>
<td> 2. New York 2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Ejegayehu Dibaba</td>
<td> ETH </td>
<td> 15</td>
<td> 2. Chicago 2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>*Eine WMM-Serie erstreckt sich jeweils über einen Zwei-Jahres-Zyklus. Die beiden Sieger teilen sich am Ende ein Preisgeld von einer Million US-Dollar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/unsere-vorschau-auf-die-spannenden-fruehjahrs-marathonlaeufe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Rückblick auf die Rennen der Halbmarathonsaison 2012</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/ein-rueckblick-auf-die-rennen-der-halbmarathonsaison/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/ein-rueckblick-auf-die-rennen-der-halbmarathonsaison/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 03:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14377</guid>
		<description><![CDATA[In Vorbereitung auf die Frühjahrsmarathonläufe überzeugten Mary Keitany in Ras Al Khaimah und Florence Kiplagat in Ostia. Sie werden beide beim London-Marathon am 22. April starten. In Boston läuft die Siegerin des New York-Halbmarathons, Firehiwot Dado.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14383" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14383" src="http://de.takethemagicstep.com/files/tadese_zersenay-lisbon121-250x378.jpg" alt="Zersenay Tadese gewann zum dritten Mal in Lissabon. © www.photorun.net" width="250" height="378" /><p class="wp-caption-text">Zersenay Tadese gewann zum dritten Mal in Lissabon. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im Februar und März nutzen einige der besten Marathonläufer der Welt die Rennen über die „halbe Distanz“, um ihre Form vor den Marathon-Höhepunkten im April zu testen. Sie treffen dabei traditionell auch auf starke Halbmarathonläufer, die bisher noch nicht den Sprung zu den 42,195 Kilometern gemacht haben. Zu ihnen zählt zum Beispiel Stephen Kibet (Kenia), der mit der bisher schnellsten Zeit des Jahres in Den Haag gewann (58:54 Minuten). Bei den Frauen führt Mary Keitany die Jahresweltbestenliste an: Die 30-Jährige gewann im Februar in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) mit 66:49. Sie bereitet sich auf den Virgin London-Marathon vor und zählt zu den großen Favoritinnen auf den Olympiasieg.</p>
<p>Nachfolgend fasst Take The Magic Step® für Sie ausgewählte Halbmarathonrennen der letzten Wochen zusammen.</p>
<h3>Lissabon am 25. März: Zersenay Tadese und Shalane Flanagan überzeugen</h3>
<p>Zersenay Tadese und Shalane Flanagan haben bei warmem Wetter mit Temperaturen von über 20 Grad Celsius den EDP Lissabon-Halbmarathon gewonnen. Der Weltrekordler aus Eritrea (58:23 Minuten) erreichte nach starken 59:34 das Ziel, die US-Amerikanerin lief auf der schnellen Strecke 68:52.</p>
<div id="attachment_14380" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14380" src="http://de.takethemagicstep.com/files/flanagan_shalanefv-lisbon12-250x375.jpg" alt="Shalane Flanagan kann optimistisch Richtung Olympia-Marathon blicken. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Shalane Flanagan kann optimistisch Richtung Olympia-Marathon blicken. © www.photorun.net</p></div>
<p>Für Zersenay Tadese war es in Lissabon ein Hattrick. Vor zwei Jahren hatte er das Rennen mit der aktuellen Weltrekordzeit gewonnen, 2011 erreichte er 58:30. Bei seinem dritten Halbmarathon in Portugal nahmen mit ihm rund 38.000 Läufer an diesem Event teil. Dem vierfachen Straßenlauf-Weltmeister (20 km beziehungsweise Halbmarathon) gelang in diesem Jahr mit großem Vorsprung ein Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde der kenianische Läufer John Mwangangi (60:44), Rang drei belegte dessen Landsmann Lucas Rotich mit 61:00. Es war bereits Zersenay Tadeses neunte Zeit unter einer Stunde!</p>
<p>Für Shalane Flanagan war der Sieg ein gutes Zeichen bezüglich ihrer Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in London im Sommer. Die US-Amerikanerin hatte im Januar die US-Marathon-Trials in Houston (Texas) gewonnen und wird daher im Frühjahr kein Rennen über die 42,195-km-Distanz mehr laufen. Sie bereitet sich langfristig auf London vor. In Lissabon erreichte Shalane deutlich vor den drei kenianischen Läuferinnen Diana Chepkemoi (69:08), Margaret Muriuki (69:21) und Peninah Arusei (70:24) das Ziel. Shalane sagte im Anschluss gegenüber der Website des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF): „Das war ein großartiges Rennen. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit und hoffe, dass es mir mehr Vertrauen für den Olympischen Marathon in diesem Sommer in London geben kann.”</p>
<h3>New York am 18. März: Firehiwot Dado bereit für Boston</h3>
<p>Für einen Veranstaltungsrekord sorgte Firehiwot Dado (Äthiopien) beim New York-Halbmarathon: Sie gewann bei guten Wetterbedingungen das Rennen mit 68:35 und lief damit einen gelungenen Test für den Boston-Marathon am 16. April. Peter Kirui (Kenia) siegte bei den Männern in starken 59:39 Minuten. Hinter ihnen startete ein Rekordteilnehmerfeld von fast 15.400 Läufern.</p>
<p>Im Männerrennen entwickelte sich schon nach wenigen Kilometern ein Zweikampf zwischen dem äthiopischen Marathonläufer Deriba Merga und Peter Kirui. Kein anderer konnte dem hohen Tempo, das Deriba Merga gleich zu Beginn anging, auf Dauer folgen. Doch Peter Kirui blieb an seinem Konkurrenten dran. Auf den letzten paar hundert Metern konnte der kenianische Läufer, der im vergangenen Jahr als Tempomacher des BMW Frankfurt-Marathons durchgelaufen war und in 2:06:31 Rang sechs belegt hatte, dann an seinem Rivalen vorbeiziehen und gewann mit 59:39. Für Peter Kirui war es ein guter Test für den ABN AMRO Rotterdam-Marathon am 15. April. Der zweitplatzierte Deriba Merga war nach 59:48 im Ziel. Rang drei belegte sein Landsmann Feyisa Lelisa (60:45).</p>
<div id="attachment_14385" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14385" src="http://de.takethemagicstep.com/files/dado-smith-nyc_half12-250x166.jpg" alt="Firehiwot Dado, hier noch hinter Kim Smith laufend, ist nach ihrem Sieg in New York bereit für Boston. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Firehiwot Dado, hier noch hinter Kim Smith laufend, ist nach ihrem Sieg in New York bereit für Boston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Auch im Rennen der Frauen hatte sich eine Läuferin gleich zu Beginn an die Spitze gesetzt und das Tempo hoch gehalten: Die Neuseeländerin Kim Smith konnte sich jedoch nicht von Firehiwot Dado, der Siegerin des ING New York City-Marathons 2011, absetzen und wurde schließlich ebenso wie Deriba Merga bei den Männern auf dem letzten Kilometer überholt. Hinter Firehiwot Dado, die den ein Jahr alten Veranstaltungsrekord der Kenianerin Caroline Rotich um 17 Sekunden verbesserte, wurde Kim Smith schließlich mit 68:43 Zweite. Rang drei ging an die US-Amerikanerin Kara Goucher (69:12). „Ich bin sehr glücklich darüber, den Rekord gebrochen zu haben. Es hilft mir bei meiner Vorbereitung auf mein nächstes Rennen,“ sagte die glückliche Firehiwot gegenüber dem Magazin <em>Running Times</em> nach ihrem Sieg.</p>
<h3>Den Haag am 11. März: Stephen Kibet bleibt unter 59 Minuten</h3>
<p>Mit einer Topzeit hatte Stephen Kibet eine Woche zuvor den Halbmarathon in Den Haag gewonnen. Der aus Kenia stammende Sieger erreichte das Ziel in 58:54 Minuten und stellte damit eine Jahresweltbestzeit auf. Seine zwei Jahre alte persönliche Bestzeit von 60:09 verbesserte der 25-Jährige, der bisher noch keinen Marathon gelaufen ist, deutlich und blieb erstmals unter der 60-Minuten-Marke. Mit dieser Leistung wurde er zum sechstschnellsten Halbmarathonläufer und erzielte die achtbeste je gelaufene Zeit. Vier weitere kenianische Läufer blieben in Den Haag unter einer Stunde: Jonathan Maiyo belegte in 59:02 Rang zwei, gefolgt von Kenneth Kipkemoi (59:11), Geoffrey Kipsang (59:26) und Victor Kipchirchir (59:31).</p>
<p>Schnellste Frau war Kenias Josephine Chepkoech mit 71:20. Rang zwei belegte Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken/72:50), die sich langfristig auf die Olympischen Spiele vorbereitet und daher im April nicht bei einem Marathon starten wird.</p>
<h3>Paris am 4. März: Stanley Biwott und Pauline Njeri siegen mit Kursrekord</h3>
<p>Gleich beide Streckenrekorde wurden bei der 20. Auflage des Paris-Halbmarathons verbessert und zum ersten Mal gelang bei dem Rennen durch die französische Hauptstadt die Unterbietung der Stundenmarke: Der Kenianer Stanley Biwott gewann in 59:44 Minuten mit deutlichem Vorsprung. Zweiter wurde Bernard Koech (Kenia) in 60:06. Den kenianischen Dreifach-Triumph machte dann Reuben Lima mit 60:57 perfekt. Moses Mosop, der kenianische Sieger des Bank of America Chicago-Marathons 2011, lief in 62:00 Minuten auf Platz sechs. Er wird am 15. April in Rotterdam an den Start gehen.</p>
<p>Auch im Frauenrennen von Paris belegten kenianische Athletinnen die ersten drei Plätze: Als Schnellste lief Pauline Njeri (Kenia) in 67:55 Minuten ins Ziel. Hinter der neuen Streckenrekordlerin wurde die Vorjahressiegerin Peninah Arusei mit 68:12 Zweite, auf Rang drei folgte Sarah Jepchirchir mit 68:34.</p>
<h3>Rom-Ostia am 26. Februar: Florence Kiplagat läuft Weltklassezeit</h3>
<div id="attachment_14393" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14393" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kiplagat_florencea-berlin11-250x166.jpg" alt="Florence Kiplagat, hier zu sehen 2011 beim Berlin-Marathon, wird am 16. April in Boston an den Start gehen. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Florence Kiplagat, hier zu sehen 2011 beim Berlin-Marathon, wird am 16. April in Boston an den Start gehen. © www.photorun.net</p></div>
<p>Acht Wochen vor ihrem Marathonstart in London zeigte Florence Kiplagat bereits eine hervorragende Form. Die 25-jährige Kenianerin lief eine der schnellsten je erzielten Zeiten über die Halbmarathondistanz. Bei dem Rennen von Rom nach Ostia war sie an ihrem Geburtstag nach 66:38 Minuten im Ziel. Die Strecke in Italien ist allerdings nicht rekordtauglich, da es sich um einen abfallenden Punkt-zu-Punkt-Kurs handelt. In diesem Jahr lief jedoch noch keine andere Athletin schneller über die Halbmarathondistanz. Bessere Zeiten als Florence Kiplagat erzielten überhaupt erst vier andere Läuferinnen: Paula Radcliffe (Großbritannien) erreichte 2003 beim Rennen von Newcastle nach South Shields in England 65:40 Minuten, Susan Chepkemei (Kenia) lief 2001 in Lissabon 65:44 – diese beiden Ergebnisse werden aufgrund der jeweiligen Streckenverhältnisse auch nicht in den offiziellen Bestenlisten geführt. Der Weltrekord von Mary Keitany (Kenia) steht bei 65:50 Minuten. Lornah Kiplagat (Kenia) war 2007 in Udine (Italien) nach 66:25 im Ziel.</p>
<p>Hinter Florence Kiplagat, die im vergangenen September den BMW Berlin-Marathon in 2:19:44 Stunden gewann, wurde Agnes Kiprop (Kenia) mit 67:22 Minuten Zweite, Rang drei belegte Tirfi Tsegaye (Äthiopien/67:42). Überraschend folgte dann die Italienerin Valeria Straneo als Vierte mit 67:46.</p>
<p>Auch bei den Männern gab es gute Zeiten: Hier gewann der Kenianer Philemon Limo in 59:30 Minuten vor Shumi Dechasa (Äthiopien/59:50) und seinem Landsmann Kiprop Limo (59:55). Als Vierter lief John Kiprotich (Kenia), der beim Wien-Marathon am 15. April starten wird, mit einer Zeit von 60:02 ins Ziel.</p>
<h3>Ras Al Khaimah am 17. Februar: Mary Keitany triumphiert bei windigen Bedingungen</h3>
<div id="attachment_14386" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14386" src="http://de.takethemagicstep.com/files/keitany_maryaims-rak12-250x166.jpg" alt="Mary Keitany wurde von der AIMS (Association of International Marathons and Distance Races) als Läuferin des Jahres 2011 in Ras Al Khaimah ausgezeichnet. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Mary Keitany wurde von der AIMS (Association of International Marathons and Distance Races) als Läuferin des Jahres 2011 in Ras Al Khaimah ausgezeichnet. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die Halbmarathon-Weltrekordlerin Mary Keitany gewann das Rennen in Ras Al Khaimah und zeigte einmal mehr eine Topform. Die 30-jährige Titelverteidigerin, die 2011 bei dem Wüstenrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Weltrekord von 65:50 Minuten aufgestellt hatte, lief von Beginn an ein hohes Tempo, obwohl sie in den Wochen zuvor nicht voll trainiert und daher die Erwartungen vor dem Start gedrosselt hatte. Zeitweilig lag sie sogar auf Weltrekordkurs. Am Ende siegte Mary mit der Jahresweltbestzeit von 66:49 Minuten vor ihren kenianischen Landsfrauen Georgina Rono (69:13) und Gladys Cherono (69:14) sowie der Äthiopierin Feysa Tadese (69:15). Fünfte wurde Hilda Kibet (Holland) mit 71:15 vor der Boston-Marathon-Siegerin Caroline Kilel (Kenia/71:21). Als erste Läuferin hat Mary Keitany nunmehr schon fünfmal 67:00 Minuten unterboten.</p>
<p>Eine Überraschung gab es im Männerrennen, in dem sich mit Dennis Koech ein Newcomer durchsetzte. Der 18-Jährige lief sein erstes Rennen außerhalb Kenias und distanzierte eine Reihe von Topläufern. Mit 60:40 verbesserte der Youngster seine Bestzeit schließlich um 40&nbsp;Sekunden und war vor Azmeraw Bekele (Äthiopien/60:49) sowie Frankfurt-Marathon-Sieger Wilson Kipsang (61:01), der beim London-Marathon am 22. April starten wird, und Bernard Kipyego (beide Kenia/61:29) im Ziel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/ein-rueckblick-auf-die-rennen-der-halbmarathonsaison/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bernard Lagat triumphiert bei den Hallen-Weltmeisterschaften</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/bernard-lagat-triumphiert-bei-den-hallen-weltmeisterschaften/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/bernard-lagat-triumphiert-bei-den-hallen-weltmeisterschaften/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 03:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14333</guid>
		<description><![CDATA[In der Türkei lief  Bernard Lagat erneut zum 3.000-m-Gold. Der US-Amerikaner war schon vor den Titelkämpfen in guter Form und stellte im Februar ebenso wie der Brite Mo Farah einen Rekord auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14366" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14366" src="http://de.takethemagicstep.com/files/lagat_bernardfl-worlds12-copy1-250x174.jpg" alt="Bernard Lagat gewinnt in Istanbul seinen dritten Hallen-WM-Titel. © www.photorun.net" width="250" height="174" /><p class="wp-caption-text">Bernard Lagat gewinnt in Istanbul seinen dritten Hallen-WM-Titel. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der US-Amerikaner Bernard Lagat hat seinen 3.000-Meter-Titel in Istanbul verteidigt und konnte dabei sowohl die kenianischen Spitzenathleten als auch den aktuellen<br />
5.000-m-Weltmeister Mo Farah (Großbritannien) hinter sich lassen. Im einzigen Langstreckenwettbewerb der Hallen-Weltmeisterschaften belegte Arne Gabius (LAV Tübingen) Rang acht. Bei den Frauen gewann die Kenianerin Hellen Obiri überraschend vor der Äthiopierin Meseret Defar das 3.000-m-Gold.</p>
<p>Es waren zunächst die kenianischen Läufer Augustine Choge und Edwin Soi, die an der Spitze das Tempo bestimmten. Richtig schnell wurde es jedoch erst auf den letzten 1.000 Metern. Diesen Abschnitt lief Bernard Lagat in rund 2:24 Minuten. Er hielt dabei stets den Anschluss an die starke kenianische Konkurrenz und war dann in der letzten Runde nicht zu halten. In gut 26 Sekunden – einem 800-m-Tempo – absolvierte Bernard die letzten 200 m und stürmte in 7:41,44 Minuten ins Ziel. Hinter dem US-Amerikaner gab es im Kampf um Platz drei ein Fotofinish. Dabei hatte Mo Farah das Nachsehen, denn Augustine Choge (7:41,77) und Edwin Soi (7:41,78) waren mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Briten (7:41,79) im Ziel. Wegen einer angeblichen Behinderung disqualifizierte man Edwin Soi zwischenzeitlich, jedoch wurde diese Entscheidung später nach einem Gegenprotest wieder zurückgenommen.</p>
<p>„Ich habe darauf geachtet, immer in einer guten Position zu sein und fühlte, dass ich am Ende noch genügend Energie hatte“, erklärte der 37-jährige Bernard Lagat, der zum ältesten 3.000-m-Hallen-Weltmeister in der Geschichte dieser Titelkämpfe wurde und dieses Gold zum dritten Mal in seiner Karriere gewann. Bereits 2004 war er Weltmeister in der Halle, vor zwei Jahren siegte er in Doha. „Ich habe es in der Türkei geschafft, und ich weiß, dass ich es in London auch schaffen kann“, sagte der US-Amerikaner mit Blick auf die Olympischen Spiele im Sommer. Bei Olympia hat er bisher zwei Medaillen gewonnen: 2000 war er Dritter und vier Jahre später Zweiter, jeweils über 1.500 m. Ein Olympiasieg wäre die Krönung seiner Karriere.</p>
<p>Seine gute Hallenform hat in Istanbul auch Arne Gabius bewiesen. Mit einem achten Platz im Finale in 7:45,01 Minuten erreichte der 30-jährige Läufer des LAV Tübingen seine beste Platzierung bei einer großen internationalen Meisterschaft. Hinter sich ließ er unter anderen den amtierenden 10.000-m-Weltmeister Yenew Alamirew (Äthiopien/Neunter) und den Australier Craig Mottram (Elfter). Wenn Arne Gabius diese Form im Sommer wieder erreicht, könnte die Olympia-Qualifikation über 5.000 m möglich sein.</p>
<h3>Hellen Obiri überrascht die Titelverteidigerin Meseret Defar</h3>
<div id="attachment_14335" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14335" src="http://de.takethemagicstep.com/files/obiri_hellen-world11-250x375.jpg" alt="Hellen Obiri, hier zu sehen bei der WM 2011, entschied das Frauenrennen für sich. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Hellen Obiri, hier zu sehen bei der WM 2011, entschied das Frauenrennen für sich. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im Gegensatz zu den Männern, gab es bei den Frauen einen großen Favoriten: Meseret Defar ging mit Siegeshoffnungen in das Finale. Die äthiopische Läuferin wollte zudem ihre in dieser Disziplin einmalige WM-Erfolgsserie fortsetzen und zum fünften Mal in Folge den Titel gewinnen. Doch auf den letzten Metern gelang es der Kenianerin Hellen Obiri zur Goldmedaille (8:37,16) zu laufen. „Damit hatte ich nicht gerechnet, ich bin enttäuscht“, erklärte Meseret Defar, nachdem sie als Zweite in 8:38,26 Minuten die Ziellinie überquert hatte. Bronze gewann die Äthiopierin Gelete Burka (8:40,18), die sich im Sprintduell gegen Sylvia Kibet (Kenia/8:40,50) durchsetzte.</p>
<p>Meseret Defar hatte sich im Finale nach knapp 1.800 Metern an die Spitze gesetzt und das Tempo daraufhin immer weiter erhöht. Als es in die letzte Runde ging, führte die Titelverteidigerin vor Hellen Obiri, Sylvia Kibet und Gelete Burka. Doch dann ging Hellen rund 100 Meter vor dem Ziel an die Spitze und konnte zudem auf den letzten 50 Metern nochmals zulegen. „Dies ist mein erster großer Sieg, und ich habe die vierfache Weltmeisterin geschlagen – darüber freue ich mich natürlich riesig“, sagte die 22-Jährige, die im vergangenen Jahr beim WM-Finale in Daegu über 1.500 m gestürzt war und so nur Rang elf erreichen konnte. Bei ihrer zweiten großen internationalen Meisterschaft lief sie nun zum Sieg. „Ich hoffe, dass 2012 mein Jahr wird, und ich denke, dass ich auch bei den Olympischen Spielen über 1.500 Meter etwas erreichen kann.“ Erst seit 2011 startet Hellen bei internationalen Rennen.</p>
<h3>Bernard Lagat und Mo Farah stellen neue Rekorde während der Hallensaison auf</h3>
<div id="attachment_14364" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14364" src="http://de.takethemagicstep.com/files/farah_moleads1_pre11-250x375.jpg" alt="Mo Farah, hier zu sehen beim Prefontaine Classic-Rennen 2011, lief bei der WM auf Rang vier, nachdem er in Birmingham einen Europarekord aufgestellt hatte. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mo Farah, hier zu sehen beim Prefontaine Classic-Rennen 2011, lief bei der WM auf Rang vier, nachdem er in Birmingham einen Europarekord aufgestellt hatte. © www.photorun.net</p></div>
<p>Dass Bernard Lagat vor den Hallen-Weltmeisterschaften gut in Form war, hatte der Amerikaner im Verlauf der Wintersaison gezeigt. Er verbesserte beim Leichtathletik-Hallenmeeting ‚Millrose Games‘ in New York am 11. Februar den US-Rekord über 5.000 m um rund vier Sekunden auf 13:07,15 Minuten. Fast zeitgleich stellte Galen Rupp in Fayetteville (im US-Bundesstaat Arkansas) Bernard Lagats US-Rekord über zwei Meilen (8:10,07) mit einer Zeit von 8:09,72 Minuten ein.</p>
<p>Jedoch führen weder Bernard Lagat noch Galen Rupp über die 5.000 m beziehungsweise die zwei Meilen die Jahresweltbestenliste an. In Düsseldorf lief Kenias Thomas Longosiwa am 10. Februar beim PSD Bank Meeting die einzige Zeit unter 13 Minuten in dieser Hallensaison. Er siegte dort mit 12:58,67. Auch über die eher selten gelaufene Zwei-Meilen-Distanz führt ein kenianischer Athlet die Rangliste an: Eliud Kipchoge gewann den Aviva Grand-Prix im britischen Birmingham am 18. Februar mit 8:07,39 Minuten.</p>
<p>In jenem Rennen von Birmingham fielen gleich zwei Jahrzehnte alte Rekorde: Mo Farah stellte eine europäische Bestleistung auf, während Arne Gabius die deutsche Bestmarke knackte. Vor heimischem Publikum lief der Brite, der im US-amerikanischen Bundesstaat Oregon lebt, als Zweiter 8:08,07. Damit verbesserte er die fast 40 Jahre alte Zeit von 8:13,2 Minuten, die der Belgier Emiel Puttemans 1973 gelaufen war. Der in Birmingham fünftplatzierte Arne Gabius stellte mit 8:10,78 einen neuen nationalen Rekord auf. Thomas Wessinghage war 1982 eine Zeit von 8:30,2 Minuten gelaufen. Der 30-jährige Arne Gabius – fast genauso alt wie der frühere deutsche Rekord – hatte bereits eine Woche vor dem Wettkampf in Birmingham überrascht. Beim Internationalen Hallenleichtathletik Meeting in Karlsruhe lief er als Fünfter im 3.000-m-Rennen eine Zeit von 7:38,13 Minuten und kam dabei nah an den deutschen Rekord von Dieter Baumann (7:37,51) heran. Es war dieses Rennen in Karlsruhe, das die schnellsten Zeiten des Jahres produzierte. In einem Fotofinish setzte sich dabei Augustine Choge vor seinem zeitgleichen kenianischen Landsmann Edwin Soi durch. Beide wurden mit 7:29,94 Minuten gestoppt – es sind die einzigen Zeiten unter 7:30 in dieser Saison.</p>
<p>Den schnellsten 3.000-m-Lauf der Frauen in diesem Winter gab es in Birmingham zu sehen. Nachdem die kenianische Doppel-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot ihren Start krankheitsbedingt hatte absagen müssen, gewann die Äthiopierin Meseret Defar das Event mit einer Jahresweltbestzeit von 8:31,56 Minuten. Zweite wurde die aktuelle Hallen-Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia) mit 8:35,35.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/bernard-lagat-triumphiert-bei-den-hallen-weltmeisterschaften/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wilson Kipsang träumt voller Hoffnung von den Olympischen Spielen</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-traeumt-voller-hoffnung-von-den-olympischen-spielen/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-traeumt-voller-hoffnung-von-den-olympischen-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 20:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14314</guid>
		<description><![CDATA[Nach seinem Marathondebüt 2010 gewann Kenias Wilson Kipsang alle drei folgenden Rennen und triumphierte dabei zuletzt in Frankfurt mit einer Zeit von schnellen 2:03:42 Stunden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14315" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14315" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kipsang_wilsonfh1-frankfurt11-250x168.jpg" alt="Wilson Kipsang gewann 2011 den Frankfurt-Marathon zum zweiten Mal in Folge mit einem Kursrekord. © www.photorun.net" width="250" height="168" /><p class="wp-caption-text">Wilson Kipsang gewann 2011 den Frankfurt-Marathon zum zweiten Mal in Folge mit einem Kursrekord. © www.photorun.net</p></div>
<p>Als der kenianische Läufer Wilson Kipsang beim BMW Frankfurt-Marathon im vergangenen Oktober ins Ziel stürmte, lief er bis auf vier Sekunden an den Weltrekord heran. 2:03:42 Stunden zeigten die Uhren in der Frankfurter Festhalle, 2:03:38 war sein Landsmann Patrick Makau einen Monat vorher in Berlin gelaufen. Wäre Wilson pro Kilometer nur eine Zehntelsekunde (also pro 100-Meter-Abschnitt nur eine Hundertstelsekunde) schneller gewesen, dann wäre er der neue Weltrekordler. Aber es war dennoch nicht der knappste Weltrekordversuch in der Marathon-Geschichte: 1985 kam der Brite Steve Jones in Chicago an die ein halbes Jahr zuvor in Rotterdam von Carlos Lopes (Portugal/2:07:12) aufgestellte Bestmarke bis auf eine Sekunde heran.</p>
<p>Unmittelbar nach dem Zieleinlauf konnte man Wilson die Enttäuschung ansehen, doch kurz darauf überwog die Freude über eine außerordentliche Leistung. „Ich freue mich über meine Zeit und werde es beim nächsten Mal erneut versuchen, den Weltrekord zu brechen. Dieses Resultat ist eine große Motivation für mich hinsichtlich meiner nächsten Rennen“, erklärte der 29-Jährige und fügte hinzu: „Es ist immer gut, gegen starke Konkurrenz zu laufen. Wenn man dann ein so hochklassig besetztes Rennen gewinnt, gibt das viel Selbstvertrauen.“</p>
<p>„Mein nächstes großes Ziel sind die Olympischen Spiele in London im Sommer.“ Trotz der famosen Zeit von Frankfurt hat der kenianische Verband Wilson noch nicht aufgestellt. Er gehört aber zu einem halben Dutzend vornominierter Athleten. So stark ist die kenianische Konkurrenz, dass der Verband sich erst nach dem Marathon-Frühjahr festlegen möchte. Daher wird Wilson am 22. April in London starten. Dort trifft er unter anderen auf den Weltrekordler Patrick Makau.</p>
<div id="attachment_14317" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14317" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kipsang_wilsonpc-frankfurt11-250x166.jpg" alt="Bei der Pressekonferenz in der Metropole am Main strahlt der Sieger des Männerrennens. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Bei der Pressekonferenz in der Metropole am Main strahlt der Sieger des Männerrennens. © www.photorun.net</p></div>
<p>Bereits 2010 hatte Wilson Kipsang in Frankfurt für Furore gesorgt: Damals war es das Ziel des kenianischen Athleten, den Streckenrekord von 2:06:14 Stunden zu unterbieten. Das schaffte er auf eindrucksvolle Art und Weise – mit einer Steigerung auf 2:04:57. „Ich war zuversichtlich, denn ich hatte sehr hart trainiert. Ich wusste, dass ich alles getan hatte, um hier zum Erfolg zu kommen“, erklärte Wilson damals und erläuterte weiter: „Das ist wie bei einer Schulprüfung – wenn Du erst in der Nacht davor anfängst zu üben, ist es zu spät. Du musst Dich gut vorbereiten, dann kannst Du auch zuversichtlich sein.“</p>
<p>Ein wöchentliches Laufpensum von 140 bis 200 Kilometern bildet die Grundlage für den Erfolg von Wilson, der in Iten lebt und dort in einer Gruppe mit anderen Topläufern trainiert. Darunter sind Wilson Chebet (er gewann 2011 den ABN AMRO Rotterdam-Marathon in 2:05:27 und startet ebenfalls am 22. April in London) und gelegentlich auch Patrick Makau. Einen festen Coach hat Wilson nicht. „Wir stellen uns unser Trainingskonzept selber zusammen. Entscheidend ist dann, dass wir das Programm auch stringent befolgen. Wenn wir das tun, brauchen wir nicht unbedingt einen Trainer“, erklärt der Ausnahmeathlet, der im Vorfeld seiner Steigerung auf 2:03:42 Stunden das Laufprogramm etwas verändert hatte: „Ich habe vor dem Frankfurt-Marathon 2011 mehr Qualität trainiert als noch im Jahr zuvor.“ Das heißt, er ist vor allem verstärkt schnellere Einheiten gelaufen.</p>
<p>Wilson ist als Kind einer Farmerfamilie rund 50 km von Iten, einem auf etwa 2.330 Meter Höhe liegenden Zentrum für kenianische Weltklasseläufer, aufgewachsen. In seiner Kindheit lebte er jedoch im Tal und profitierte in dieser Zeit nicht von der im Allgemeinen leistungsfördernden Höhenluft. Auch ist er als Kind nicht weit gelaufen. „Ich habe erst in der Oberschule bei Wettkämpfen gemerkt, dass ich Talent habe“, erzählt er.</p>
<p>Es dauerte dann noch einige Jahre, bevor der kenianische Läufer mit ernsthaftem Training begann. Nach der Schule arbeitete er zunächst als Zwischenhändler von Farm-Produkten. „Doch nach drei Jahren wollte ich das nicht mehr machen“, erinnert sich Wilson, der daraufhin in Iten mit dem Lauftraining begann. „Ich war damals 21 Jahre alt und wollte es mit dem Laufsport versuchen. Ich kannte andere Läufer, die in Iten trainierten.“ Es war das Jahr 2003, und Paul Tergat verbesserte in Berlin den Marathon-Weltrekord. „Das bedeutete eine große Motivation für mich und viele andere kenianische Läufer. Ich habe das Rennen damals im Fernsehen gesehen und sah, dass Laufen ein wirklich toller Sport ist und man davon auch leben kann. Zudem hat mich Paul Tergats Werdegang inspiriert. Ich wusste natürlich nicht, ob ich es schaffen würde. Ich habe aber gehofft, dass ich ein solches Niveau erreiche und habe hart dafür gearbeitet“, sagt Wilson, der allerdings das Glück hatte, vor einigen Jahren überhaupt erst die Möglichkeit zu bekommen, bei großen Straßenrennen außerhalb Kenias an den Start zu gehen.</p>
<div id="attachment_14318" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14318" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kipsang_wilson1d-frankfurt11-250x375.jpg" alt="Wilson konzentriert sich nun auf seinen Start beim London-Marathon im April. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Wilson konzentriert sich nun auf seinen Start beim London-Marathon im April. © www.photorun.net</p></div>
<p>Bei kenianischen Wettkämpfen war Wilson bald erfolgreich. Doch er hatte keinen Manager. Über Trainingspartner entstand dann der Kontakt zum Holländer Gerard van de Veen. Mit etwas Glück bekam er die Chance, sein Talent bei einem Rennen in Europa unter Beweis zu stellen. Ein für den Jever Fun-Lauf im norddeutschen Schortens verpflichteter kenianischer Athlet fiel 2007 verletzt aus und so schickte Gerard van de Veen kurzfristig Wilson in das 10-Meilen-Rennen. „Ich bekam zunächst eine E-Mail von einem meiner Läufer, der mir sagte, dass es da in der Trainingsgruppe einen starken neuen Athleten geben würde. Er fragte mich, ob ich ihn mit ins Team nehmen könnte, aber ich sagte nein, denn wir hatten keinen Platz mehr“, erinnert sich Gerard van de Veen. „Ich hatte für drei Teilnehmer einen Start beim Jever Fun-Lauf organisiert. Als sich dann in letzter Minute einer verletzte, sagte ich zu Wilson: ‚Das ist Deine Chance!‘“</p>
<p>„Ich hatte Glück und habe meine Chance genutzt“, erzählt Wilson, der das Rennen gewann, einen zehn Jahre alten Streckenrekord unterbot und noch eine Jahresweltbestzeit aufstellte – das war sein Durchbruch.</p>
<p>Einen Teil seiner erlaufenen Prämien und Startgelder investiert Wilson in Kenia in den Bau von Häusern. Nebenbei trainiert er in Kenia seine Frau Doreen, mit der er drei Kinder hat. „Sie macht gute Fortschritte“, erzählt der Frankfurt-Marathon-Sieger.</p>
<p>Einmal startete das Lauftalent bisher bei einer großen interkontinentalen Meisterschaft für Kenia. 2009 verpasste er bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Birmingham (Großbritannien) die Bronzemedaille nur um acht Sekunden. Er wurde Vierter in 60:08. Auch über die Halbmarathondistanz gehört er zu den schnellsten Läufern aller Zeiten: Mit seiner Bestzeit von 58:59 Minuten, die er 2009 als Zweiter des Rennens von Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) aufstellte, ist er der siebtschnellste Läufer. Doch die Marathondistanz, über die er nach seinem Debüt in Paris alle folgenden drei Rennen jeweils mit Streckenrekorden gewann, ist die Zukunft für Wilson Kipsang.</p>
<p><strong>Wilson Kipsangs Marathonläufe:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr class="tbl_blue" align="left">
<td valign="top"><strong> Zeit (Stunden) <br />
</strong></td>
<td valign="top"><strong> Platz/Veranstaltung </strong></td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td valign="top"> 2:07:13</td>
<td valign="top"> 3. Paris 2010</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td valign="top"> 2:04:57</td>
<td valign="top"> 1. Frankfurt 2010 (Kursrekord)</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td valign="top"> 2:06:13</td>
<td valign="top"> 1. Lake Biwa/JPN 2011 (Kursrekord) </td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td valign="top"> 2:03:42</td>
<td valign="top"> 1. Frankfurt 2011 (Kursrekord)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-traeumt-voller-hoffnung-von-den-olympischen-spielen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meb Keflezighi und Shalane Flanagan gewinnen US-Olympia-Trials</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/meb-keflezighi-und-shalane-flanagan-gewinnen-us-olympia-trials/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/meb-keflezighi-und-shalane-flanagan-gewinnen-us-olympia-trials/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 04:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=14210</guid>
		<description><![CDATA[Angefeuert von Tausenden von Zuschauern, triumphierten Meb Keflezighi und Shalane Flanagan am Samstag bei den US-Marathon-Olympia-Ausscheidungsen in Texas. Am Sonntag wurden dann vier neue Streckenrekorde beim Houston-Marathon und Halbmarathon aufgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14219" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14219" src="http://de.takethemagicstep.com/files/womenstartwide-usolyt12_full1-250x175.jpg" alt="Der Start des Frauenrennens in Houston. © www.photorun.net" width="250" height="175" /><p class="wp-caption-text">Der Start des Frauenrennens in Houston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Das US-Marathon-Olympiateam steht fest: Meb Keflezighi, Ryan Hall und Abdi Abdirahman sowie Shalane Flanagan, Desiree Davila und Kara Goucher qualifizierten sich in dem Ausscheidungsrennen für die Olympischen Spiele, die im Sommer in London stattfinden. Die Marathonläufe der Männer (12. August) und Frauen (5. August) gehören traditionell zu den Höhepunkten der Spiele. Die US-Trials sind in dieser Form im Marathon einmalig unter den großen Leichtathletik-Nationen. Für Läufer anderer Länder ist es beispielsweise möglich, sich bei einem der zugelassenen City-Marathonrennen zu qualifizieren. Die Ausscheidungen fanden am Samstag bei kühlen, aber insgesamt sehr guten Bedingungen im Rahmen des Houston-Marathons statt. 114 Männer und 191 Frauen rannten um eines der jeweils drei London-Tickets. Der internationale Chevron Houston-Marathon wurde einen Tag später gestartet.</p>
<p>Der US-Leichtathletik-Verband (USATF) hatte die Marathon-Trials für die Männer und Frauen, die bislang separat stattfanden, frühzeitig im Jahr angesetzt, um den Athleten damit eine möglichst langfristige Vorbereitungszeit für die Olympischen Spiele in London zu geben.</p>
<div id="attachment_14214" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14214" src="http://de.takethemagicstep.com/files/keflezighimebfv1-usolyt12_full-250x375.jpg" alt="Meb Keflezighi feierte vor einem jubelnden Publikum seinen Sieg. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Meb Keflezighi feierte vor einem jubelnden Publikum seinen Sieg. © www.photorun.net</p></div>
<p>Es war lange Zeit Ryan Hall, im vergangenen Jahr hatte er sich in Boston auf die Weltklassezeit von 2:04:58 gesteigert, der das Feld des Männerrennens anführte. Dabei lief er Zwischenzeiten, die auf ein Ergebnis um 2:07 Stunden abzielten. Doch in der zweiten Rennhälfte wurde er müde und konnte das hohe Tempo nicht mehr halten. Dies trug dazu bei, daß auch die Spitzengruppe langsamer wurde.</p>
<p>Rund fünf Kilometer vor dem Ziel löste sich dann Meb Keflezighi, der als einziger noch an Ryan Hall dran bleiben konnte, und lief zum Sieg in einer persönlichen Bestzeit von 2:09:08 Stunden. Bemerkenswert an diesem Erfolg war auch, dass Meb nur 69 Tage zuvor beim ING New York-Marathon auf Rang sechs gelaufen war und dort mit 2:09:13 ebenfalls eine Bestzeit aufgestellt hatte. „Es ist eine Ehre, zum dritten Mal zum US-Olympia-Team zu gehören“, erklärte der 36-Jährige im Anschluss an das Rennen.</p>
<p>Während Ryan Hall in 2:09:30 Stunden Zweiter wurde, sicherte sich Abdi Abdirahman nach langwierigen Problemen mit einer Stressfraktur im rechten Bein das dritte London-Ticket mit 2:09:47. Für den 33-jährigen Abdi ist es bereits die vierte Olympia-Qualifikation seiner Karriere. Trotz einer Zeit unter 2:10 Stunden gelang Dathan Ritzenhein nicht der Sprung in das US-Team. Er wurde in 2:09:55 Stunden Vierter. Erstmals blieben vier Athleten unter 2:10 Stunden. Rang fünf belegte Brett Gotcher mit 2:11:06.</p>
<div id="attachment_14223" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14223" src="http://de.takethemagicstep.com/files/flanaganshalanefl-usolyt12_full-250x166.jpg" alt="Shalane Flanagan gewinnt den Marathon der Frauen. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Shalane Flanagan gewinnt den Marathon der Frauen. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im zweiten Marathon ihrer Karriere gelang Shalane Flanagan der erste Sieg und zudem ein US-Olympia-Trials-Rekord. Nach 2:25:38 war die 30-Jährige im Ziel. „Das ist ein Traum“, erklärte die Amerikanerin nach der erfolgreichen Qualifikation.</p>
<p>Eine anfangs neunköpfige Spitzengruppe hatte sich bis zur 25-Kilometer-Marke auf vier Läuferinnen reduziert. Neben Shalane Flanagan liefen Desiree Davila und Kara Goucher sowie Amy Hastings, die zweimal den Kontakt verlor. Nach dem ersten Mal kämpfte sie sich wieder heran, doch nach 32 km fiel sie endgültig zurück und wurde schließlich Vierte in 2:27:17 Stunden. Es war dann Kara Goucher, die an der Spitze nicht mehr mithalten konnte, jedoch als Dritte mit 2:26:06 die Qualifikation schaffte. Die Entscheidung um den Sieg fiel erst zwei Kilometer vor Schluss, als sich Shalane Flanagan von Desiree Davila lösen konnte. Während Desiree in 2:25:55 Zweite wurde, sagte die Siegerin: „Die letzte Meile war kein Vergnügen, sie fühlte sich sehr lang an. Aber ich bin froh, dass ich mit den anderen beiden zum US-Olympia-Team gehöre.“ Zum ersten Mal blieben bei den US-Trials fünf Läuferinnen unter 2:30 Stunden. Janet Cherobon-Bawcom wurde mit 2:29:45 Fünfte. Auf Rang sechs folgte die US-Rekordlerin und Olympia-Dritte von 2004, Deena Kastor (2:30:40).</p>
<h3>Tariku Jufar und Alemitu Abera triumphieren mit Streckenrekordzeit beim Houston-Marathon</h3>
<div id="attachment_14220" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14220" src="http://de.takethemagicstep.com/files/jufar_tarikufv-houston12-250x375.jpg" alt="Mit seinem Sieg krönte Tariku Jufar das Marathonwochenende. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mit seinem Sieg krönte Tariku Jufar das Marathonwochenende. © www.photorun.net</p></div>
<p>Am Tag nach den spannenden US-Marathon-Olympia-Trials stand der Chevron Houston-Marathon dem Wettbewerb vom Samstag nicht nach. Bei dem Straßenrennen mit einem internationalen Elitefeld fielen bei guten Wetterbedingungen mit Temperaturen von rund 12 Grad Celsius beide Streckenrekorde. Dabei dominierten jeweils äthiopische Läufer die Entscheidungen: Tariku Jufar gewann in 2:06:51 Stunden, seine Landsfrau Alemitu Abera siegte mit 2:23:14 Stunden.</p>
<p>Der 27-jährige Tariku Jufar hatte sich rund fünf Kilometer vor dem Ziel von seinem letzten verbliebenen Verfolger, seinem Landsmann Debebe Tolossa, gelöst. Am Ende unterbot er den bisherigen Streckenrekord um 13 Sekunden und erzielte die erste Zeit unter 2:07 Stunden in Houston. Es ist zudem eine persönliche Bestzeit für Tariku, der 2008 in Hamburg als Dritter 2:08:10 gelaufen war. 2009 wurde der äthiopische Läufer in Addis Abeba von einem Auto angefahren und brach sich dabei unter anderem das Schlüsselbein. Nun feierte er in Houston den bisher größten Sieg seiner Karriere. Debebe Tolossa wurde Zweiter in 2:07:41, Demssew Tsega machte den äthiopischen Dreifach-Triumph nach 2:11:13 perfekt.</p>
<p>Im Rennen der Frauen lief Alemitu Abera zu einem souveränen Sieg. Die größte Gegnerin der äthiopischen Athletin war in Houston am Sonntag die Uhr. Begleitet von einem männlichen Tempomacher erreichte sie schließlich 2:23:14 Stunden. Damit unterbot die 26-Jährige ihre eigene Bestzeit gleich um über drei Minuten und den bisherigen Streckenrekord um 39 Sekunden. Die frühere australische Crosslauf-Weltmeisterin Benita Willis wurde Zweite in 2:28:24 und dürfte sich damit für den olympischen Marathon qualifiziert haben. Rang drei belegte Yihunlish Delelecha (Äthiopien) mit 2:31:19.</p>
<p>Auch im parallel stattfindenden Halbmarathonrennen gab es gute Siegzeiten durch zwei äthiopische Läufer: Feyisa Lilesa steigerte sich als Gewinner des Männerlaufes auf 59:22 Minuten und verbesserte den Streckenrekord des US-Amerikaners Ryan Hall um 21 Sekunden. Bei den Frauen setzte sich Oljira Belaynesh in der Kursbestzeit von 68:26 Minuten durch – Shalane Flanagan hatte 2010 mit der vorherigen Bestzeit von 69:41 gewonnen. Nach einem spannenden Zweikampf lag Oljira im Ziel lediglich zwei Sekunden vor der Kenianerin Caroline Kilel.</p>
<p>Insgesamt gingen bei der 40. Auflage des Chevron Houston-Marathons und der 12. Auflage des Aramco Houston-Halbmarathons über 17.500 Läufer an den Start.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.takethemagicstep.com/meb-keflezighi-und-shalane-flanagan-gewinnen-us-olympia-trials/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

