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	<title>Take The Magic Step®</title>
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	<description>für einen gesunden Lebensstil</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 01:57:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Meb Keflezighi und Shalane Flanagan gewinnen US-Olympia-Trials</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 04:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Angefeuert von Tausenden von Zuschauern, triumphierten Meb Keflezighi und Shalane Flanagan am Samstag bei den US-Marathon-Olympia-Ausscheidungsen in Texas. Am Sonntag wurden dann vier neue Streckenrekorde beim Houston-Marathon und Halbmarathon aufgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14219" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14219" src="http://de.takethemagicstep.com/files/womenstartwide-usolyt12_full1-250x175.jpg" alt="Der Start des Frauenrennens in Houston. © www.photorun.net" width="250" height="175" /><p class="wp-caption-text">Der Start des Frauenrennens in Houston. © www.photorun.net</p></div>
<p>Das US-Marathon-Olympiateam steht fest: Meb Keflezighi, Ryan Hall und Abdi Abdirahman sowie Shalane Flanagan, Desiree Davila und Kara Goucher qualifizierten sich in dem Ausscheidungsrennen für die Olympischen Spiele, die im Sommer in London stattfinden. Die Marathonläufe der Männer (12. August) und Frauen (5. August) gehören traditionell zu den Höhepunkten der Spiele. Die US-Trials sind in dieser Form im Marathon einmalig unter den großen Leichtathletik-Nationen. Für Läufer anderer Länder ist es beispielsweise möglich, sich bei einem der zugelassenen City-Marathonrennen zu qualifizieren. Die Ausscheidungen fanden am Samstag bei kühlen, aber insgesamt sehr guten Bedingungen im Rahmen des Houston-Marathons statt. 114 Männer und 191 Frauen rannten um eines der jeweils drei London-Tickets. Der internationale Chevron Houston-Marathon wurde einen Tag später gestartet.</p>
<p>Der US-Leichtathletik-Verband (USATF) hatte die Marathon-Trials für die Männer und Frauen, die bislang separat stattfanden, frühzeitig im Jahr angesetzt, um den Athleten damit eine möglichst langfristige Vorbereitungszeit für die Olympischen Spiele in London zu geben.</p>
<div id="attachment_14214" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14214" src="http://de.takethemagicstep.com/files/keflezighimebfv1-usolyt12_full-250x375.jpg" alt="Meb Keflezighi feierte vor einem jubelnden Publikum seinen Sieg. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Meb Keflezighi feierte vor einem jubelnden Publikum seinen Sieg. © www.photorun.net</p></div>
<p>Es war lange Zeit Ryan Hall, im vergangenen Jahr hatte er sich in Boston auf die Weltklassezeit von 2:04:58 gesteigert, der das Feld des Männerrennens anführte. Dabei lief er Zwischenzeiten, die auf ein Ergebnis um 2:07 Stunden abzielten. Doch in der zweiten Rennhälfte wurde er müde und konnte das hohe Tempo nicht mehr halten. Dies trug dazu bei, daß auch die Spitzengruppe langsamer wurde.</p>
<p>Rund fünf Kilometer vor dem Ziel löste sich dann Meb Keflezighi, der als einziger noch an Ryan Hall dran bleiben konnte, und lief zum Sieg in einer persönlichen Bestzeit von 2:09:08 Stunden. Bemerkenswert an diesem Erfolg war auch, dass Meb nur 69 Tage zuvor beim ING New York-Marathon auf Rang sechs gelaufen war und dort mit 2:09:13 ebenfalls eine Bestzeit aufgestellt hatte. „Es ist eine Ehre, zum dritten Mal zum US-Olympia-Team zu gehören“, erklärte der 36-Jährige im Anschluss an das Rennen.</p>
<p>Während Ryan Hall in 2:09:30 Stunden Zweiter wurde, sicherte sich Abdi Abdirahman nach langwierigen Problemen mit einer Stressfraktur im rechten Bein das dritte London-Ticket mit 2:09:47. Für den 33-jährigen Abdi ist es bereits die vierte Olympia-Qualifikation seiner Karriere. Trotz einer Zeit unter 2:10 Stunden gelang Dathan Ritzenhein nicht der Sprung in das US-Team. Er wurde in 2:09:55 Stunden Vierter. Erstmals blieben vier Athleten unter 2:10 Stunden. Rang fünf belegte Brett Gotcher mit 2:11:06.</p>
<div id="attachment_14223" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14223" src="http://de.takethemagicstep.com/files/flanaganshalanefl-usolyt12_full-250x166.jpg" alt="Shalane Flanagan gewinnt den Marathon der Frauen. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Shalane Flanagan gewinnt den Marathon der Frauen. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im zweiten Marathon ihrer Karriere gelang Shalane Flanagan der erste Sieg und zudem ein US-Olympia-Trials-Rekord. Nach 2:25:38 war die 30-Jährige im Ziel. „Das ist ein Traum“, erklärte die Amerikanerin nach der erfolgreichen Qualifikation.</p>
<p>Eine anfangs neunköpfige Spitzengruppe hatte sich bis zur 25-Kilometer-Marke auf vier Läuferinnen reduziert. Neben Shalane Flanagan liefen Desiree Davila und Kara Goucher sowie Amy Hastings, die zweimal den Kontakt verlor. Nach dem ersten Mal kämpfte sie sich wieder heran, doch nach 32 km fiel sie endgültig zurück und wurde schließlich Vierte in 2:27:17 Stunden. Es war dann Kara Goucher, die an der Spitze nicht mehr mithalten konnte, jedoch als Dritte mit 2:26:06 die Qualifikation schaffte. Die Entscheidung um den Sieg fiel erst zwei Kilometer vor Schluss, als sich Shalane Flanagan von Desiree Davila lösen konnte. Während Desiree in 2:25:55 Zweite wurde, sagte die Siegerin: „Die letzte Meile war kein Vergnügen, sie fühlte sich sehr lang an. Aber ich bin froh, dass ich mit den anderen beiden zum US-Olympia-Team gehöre.“ Zum ersten Mal blieben bei den US-Trials fünf Läuferinnen unter 2:30 Stunden. Janet Cherobon-Bawcom wurde mit 2:29:45 Fünfte. Auf Rang sechs folgte die US-Rekordlerin und Olympia-Dritte von 2004, Deena Kastor (2:30:40).</p>
<h3>Tariku Jufar und Alemitu Abera triumphieren mit Streckenrekordzeit beim Houston-Marathon</h3>
<div id="attachment_14220" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14220" src="http://de.takethemagicstep.com/files/jufar_tarikufv-houston12-250x375.jpg" alt="Mit seinem Sieg krönte Tariku Jufar das Marathonwochenende. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mit seinem Sieg krönte Tariku Jufar das Marathonwochenende. © www.photorun.net</p></div>
<p>Am Tag nach den spannenden US-Marathon-Olympia-Trials stand der Chevron Houston-Marathon dem Wettbewerb vom Samstag nicht nach. Bei dem Straßenrennen mit einem internationalen Elitefeld fielen bei guten Wetterbedingungen mit Temperaturen von rund 12 Grad Celsius beide Streckenrekorde. Dabei dominierten jeweils äthiopische Läufer die Entscheidungen: Tariku Jufar gewann in 2:06:51 Stunden, seine Landsfrau Alemitu Abera siegte mit 2:23:14 Stunden.</p>
<p>Der 27-jährige Tariku Jufar hatte sich rund fünf Kilometer vor dem Ziel von seinem letzten verbliebenen Verfolger, seinem Landsmann Debebe Tolossa, gelöst. Am Ende unterbot er den bisherigen Streckenrekord um 13 Sekunden und erzielte die erste Zeit unter 2:07 Stunden in Houston. Es ist zudem eine persönliche Bestzeit für Tariku, der 2008 in Hamburg als Dritter 2:08:10 gelaufen war. 2009 wurde der äthiopische Läufer in Addis Abeba von einem Auto angefahren und brach sich dabei unter anderem das Schlüsselbein. Nun feierte er in Houston den bisher größten Sieg seiner Karriere. Debebe Tolossa wurde Zweiter in 2:07:41, Demssew Tsega machte den äthiopischen Dreifach-Triumph nach 2:11:13 perfekt.</p>
<p>Im Rennen der Frauen lief Alemitu Abera zu einem souveränen Sieg. Die größte Gegnerin der äthiopischen Athletin war in Houston am Sonntag die Uhr. Begleitet von einem männlichen Tempomacher erreichte sie schließlich 2:23:14 Stunden. Damit unterbot die 26-Jährige ihre eigene Bestzeit gleich um über drei Minuten und den bisherigen Streckenrekord um 39 Sekunden. Die frühere australische Crosslauf-Weltmeisterin Benita Willis wurde Zweite in 2:28:24 und dürfte sich damit für den olympischen Marathon qualifiziert haben. Rang drei belegte Yihunlish Delelecha (Äthiopien) mit 2:31:19.</p>
<p>Auch im parallel stattfindenden Halbmarathonrennen gab es gute Siegzeiten durch zwei äthiopische Läufer: Feyisa Lilesa steigerte sich als Gewinner des Männerlaufes auf 59:22 Minuten und verbesserte den Streckenrekord des US-Amerikaners Ryan Hall um 21 Sekunden. Bei den Frauen setzte sich Oljira Belaynesh in der Kursbestzeit von 68:26 Minuten durch – Shalane Flanagan hatte 2010 mit der vorherigen Bestzeit von 69:41 gewonnen. Nach einem spannenden Zweikampf lag Oljira im Ziel lediglich zwei Sekunden vor der Kenianerin Caroline Kilel.</p>
<p>Insgesamt gingen bei der 40. Auflage des Chevron Houston-Marathons und der 12. Auflage des Aramco Houston-Halbmarathons über 17.500 Läufer an den Start.</p>
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		<title>Asbel Kiprop und Fionnuala Britton überzeugen beim Cross in Edinburgh</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Kenias Mittelstrecken-Olympiasieger Asbel Kiprop, Irlands Langstrecken-Hoffnung Fionnuala Britton und der Spanier Ayad Lamdassem sind die Sieger des Crossrennens in Schottland. Nach dem Event sprach Kenenisa Bekele mit Take The Magic Step®.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_14152" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14152" src="http://de.takethemagicstep.com/files/edinburgh-12-by-nova-1-250x161.jpg" alt="Kompakt war das Frauenfeld in der ersten Runde. Später setzte sich Fionnuala Britton (Mitte, weißes Trikot) souverän durch. © Nova International" width="250" height="161" /><p class="wp-caption-text">Kompakt war das Frauenfeld in der ersten Runde. Später setzte sich Fionnuala Britton (Mitte, weißes Trikot) souverän durch. © Nova International</p></div>
<p>Beim Bupa Great Edinburgh Cross Country-Rennen hat Asbel Kiprop, Kenias 1.500-m-Olympiasieger von Peking 2008, die Langstreckenstars überrascht. Der 22-jährige Mittelstreckler gewann bei kühlem, windigem, aber sonnigem Wetter auf einem teilweise sehr matschigen Boden den 3-Kilometer-Lauf. Es war sein erster internationaler Cross-Sieg überhaupt in der Altersklasse der Männer. Das Meeting fand vor tausenden Zuschauern im Holyrood Park von Edinburgh statt, der seit Jahren der Schauplatz eines der bestbesetzten Crossrennens der Welt ist. Die Rennen werden von einem Millionenpublikum an den Fernsehbildschirmen verfolgt.</p>
<p>In der letzten der drei Runden konnte sich Asbel Kiprop vom britischen Youngster Ross Millington absetzen, der zuvor mutig an die Spitze gegangen war und gemeinsam mit dem kenianischen Läufer in Führung gelegen hatte. Weder der Edinburgh-Vorjahressieger Eliud Kipchoge noch der 3.000-Meter-Hindernis-Olympiasieger Brimin Kipruto (beide Kenia) noch der Äthiopier Kenenisa Bekele konnten in der entscheidenden Phase in das Geschehen eingreifen. Während Asbel Kiprop in 9:20 Minuten ins Ziel stürmte, nachdem er locker aussehend die letzte Runde auf dem hügeligen Terrain des Holyrood Parks absolviert hatte, kämpften ein gutes Stück zurück Eliud Kipchoge und der Spanier Juan Carlos Higuero um Platz zwei – doch auf den allerletzten Metern wurden sie noch von einem anderen britischen Youngster überrascht: Nach einem sehr starken Endspurt hatte sich der 19-jährige Jonny Hay auf dem zweiten Rang in 9:25 vor die beiden setzen können. Zeitgleich mit Carlos Higuero aber 1 Sekunge hinter Jonny Hay wurde Eluid Kipchoge Dritter. Hinter Kenenisa Bekele, der nach 9:42 Minuten als Elfter im Ziel war, lief der kenianische Olympiasieger Brimin Kipruto zeitgleich als Zwölfter über die Ziellinie.</p>
<p>Für Asbel Kiprop war das Rennen in Edinburgh ein perfekter Start in das Olympiajahr. „Ich war durchaus überrascht, dass ich heute Läufer wie [Kenenisa] Bekele, [Eluid] Kipchoge und [Brimin] Kipruto hinter mir gelassen habe. Ich rechnete immer damit, dass Kenenisa zu mir aufschließen würde, aber ich habe ihn während des ganzen Rennens nicht gesehen“, sagte Asbel, der 2007 bei den Crossweltmeisterschaften in Mombasa (Kenia) die Goldmedaille im Juniorenrennen gewonnen hatte. Seitdem jedoch lief er nur sehr sporadisch Crossrennen – die meisten von ihnen in seiner Heimat. „International bin ich seit Mombasa nur zweimal Cross gelaufen. Letztes Jahr war ich dabei in Edinburgh Zweiter und wurde dann im Sommer Weltmeister über 1.500 Meter. Jetzt habe ich hier gewonnen, was sicherlich ein gutes Zeichen ist bezüglich der Olympischen Spiele im Sommer.“</p>
<div id="attachment_14153" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14153" src="http://de.takethemagicstep.com/files/edinburgh-12-by-nova-2-250x196.jpg" alt="Der Spanier Ayad Lamdassem gewann das Männerrennen über 8 km in Edinburgh. © Nova International" width="250" height="196" /><p class="wp-caption-text">Der Spanier Ayad Lamdassem gewann das Männerrennen über 8 km in Edinburgh. © Nova International</p></div>
<p>Noch zwei weitere Eliterennen, die zu einer Team-Wertung gehörten, wurden in Schottland am Samstag gestartet. Dabei trafen Mannschaften aus Großbritannien, den USA und Europa aufeinander. Afrikanische Athleten waren hier nicht am Start. Der Spanier Ayad Lamdassem, der bei der EM zuletzt zweimal in Folge Silber gewonnen hatte, setzte sich über die 8-km-Distanz der Männer in 25:44 Minuten nach einem starken Endspurt durch. Während sich Bobby Mack (USA) überraschend den zweiten Rang sicherte, wurde der amtierende Europameister, der aus Äthiopien stammende und mit Kenenisa Bekele nicht verwandte Belgier Atelaw Bekele, zeitgleich in 25:47 Dritter. „Ich werde mich nun auf mein Marathondebüt im japanischen Lake Biwa im März konzentrieren. Ich hoffe auf eine Zeit um 2:09 Stunden und möchte auch bei Olympia Marathon laufen“, erklärte Ayad Lamdassem.</p>
<p>Die Frauen liefen auf der anspruchsvollen sowie abwechslungsreichen Strecke im Holyrood Park über 6 km. Es war hier das Rennen der aktuellen Europameisterin Fionnuala Britton. Mit ihr haben die Iren nach den Weltklasseläuferinnen Sonia O’Sullivan und Catherina McKiernan wieder eine große Langstreckenhoffnung. Die 27-Jährige, die sich im Sommer auf die 5.000 und 10.000 m konzentrieren wird, flog der Konkurrenz förmlich davon und gewann mit 20 Sekunden Vorsprung in 21:32 Minuten vor Gemma Steel. Dritte wurde Elle Baker in 22:08 (beide Großbritannien). Zum Europa-Team gehörte auch Simret Restle (Grün-Weiß Kassel), die als Zwölfte 22:48 lief. In der Gesamtwertung der Team-Wettbewerbe gewannen die Briten vor den USA und Europa.</p>
<p>Für sieben- bis dreizehn-jährige Nachwuchstalente wurde von den Veranstaltern ein 2,5-km-Rennen organisiert mit der Wohltätigkeitsorganisation „Leukaemia &amp; Lymphoma Research“ als offizielle Charity des ‚Bupa Junior Great Winter Run‘. Den Teilnehmern war es so möglich, als Teil des Laufteams ‚Banana Army‘ (dt. Bananenarmee) Spenden zu sammeln, die der Leukämie- und Lymphoma-Forschung zugutekommen. Zu erkennen waren sie während des Rennens an ihren gelben T-Shirts.</p>
<p>Auch der Bupa Great Winter Run 5-km-Volkslauf, der jedes Jahr vor den Eliterennen stattfindet, zeichnete sich durch zahlreiche Spendenaktionen aus. So befand sich unter den vielen Teilnehmern auch Owen Redpath. Dieses Rennen war für ihn Teil einer Serie von Laufevents, mit denen er in Gedenken an seinen verstorbenen Vater auf die Krankheit Diabetes Mellitus aufmerksam machen und Spenden für die Wohltätigkeitsorganisation Diabetes UK sammeln möchte. Owen beschreibt nach Angaben der Website Scotsman.com seinen Vater als „einen ganz besonderen Mann“, der dafür lebte, anderen zu helfen, indem er sie ermunterte, sich selbst zu helfen.</p>
<h3>Kenenisa Bekele blickt optimistisch auf die Olympischen Spiele in London</h3>
<div id="attachment_14154" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14154" src="http://de.takethemagicstep.com/files/bekele_kenenisapc-brussels11-250x184.jpg" alt="Kenenisa Bekele, hier zu sehen beim Diamond League Meeting in Brüssel 2011, konzentriert sich nun verletzungsfrei auf sein Training. © www.photorun.net" width="250" height="184" /><p class="wp-caption-text">Kenenisa Bekele, hier zu sehen beim Diamond League Meeting in Brüssel 2011, konzentriert sich nun verletzungsfrei auf sein Training. © www.photorun.net</p></div>
<p>Am äthiopischen Weihnachtstag, dem 7.&nbsp;Januar, startete der Ausnahmeläufer Kenenisa Bekele in Edinburgh. Während seine Frau mit den beiden kleinen Kindern in Addis Abeba Weihnachten feierte, kam der Olympiasieger in Schottland hinter zehn Konkurrenten ins Ziel. 22 Sekunden betrug sein Rückstand in dem 3-km-Rennen auf den Sieger Asbel Kiprop. Der erfolgreichste Crossläufer aller Zeiten gewann zuvor allein bei Cross-Weltmeisterschaften 20&nbsp;Goldmedaillen.</p>
<p>Trotzdem konnte der 29-Jährige nach seinem elften Platz lächeln. „Ich wusste vorher, dass meine Form nicht so gut ist. Es stand 50:50 ob ich gut laufen würde oder nicht. Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dieser Platzierung – Rang elf, das ist nicht meine Welt. Aber was kann ich machen? Es ging heute einfach nicht besser“, erklärte Kenenisa und fügte hinzu: „Ich bin froh, dass ich gesund und ohne Verletzungsprobleme in das Olympiajahr gestartet bin. Bezüglich der Spiele in London bleibe ich optimistisch – ich denke, im Sommer werden wir den richtigen Kenenisa Bekele sehen. Ob ich dann wieder über beide Strecken starte, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das hängt vom Saisonverlauf und von meinen Ergebnissen zuvor ab. Generell mag ich beide Distanzen, beide sind mir wichtig.“ Dass er in dieser Saison in der Halle rennen wird, ist nach dem Resultat von Edinburgh unwahrscheinlich. „Ich muss jetzt in erster Linie trainieren. Es gibt noch keinen Plan für einen nächsten Start.“</p>
<p>Angesprochen auf die hervorragende Entwicklung des Briten Mo Farah, der bei der WM 2011 Gold über 5.000 m und Silber über 10.000 m gewonnen hatte, sagte Kenenisa: „Mo Farah war im vergangenen Jahr sehr stark. Aber man weiß nie, was passiert – wie wir ja im vergangenen Jahr im 10.000-Meter-Finale gesehen haben, kann es immer eine Überraschung geben. Jeder kann gewinnen. Man kann sich vor einem Rennen vieles vorstellen, aber man kann es nicht wissen – das ist Sport.“</p>
<p>Dass Kenenisa nachdem für seine Verhältnisse nicht zufriedenstellenden Rennen zuversichtlich blieb, hängt auch mit seiner Situation vor einem Jahr zusammen – der 5.000- und 10.000-m-Weltrekordler hatte sich eine Reihe von Verletzungen zugezogen. „Ich war damals, nachdem ich schon ein Jahr lang verletzt war, dicht dran, meine Karriere zu beenden“, erzählte er in einem Interview in Edinburgh. Gut eineinhalb Jahre lang konnte Kenenisa keinen Wettkampf bestreiten. „Ich hatte es immer wieder versucht und habe mich immer wieder neu verletzt. Das war eine harte Zeit. Viele Menschen haben für mich gebetet, dass ich zurückkommen würde. Ohne die Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde hätte ich aufgegeben.“</p>
<p>Bei den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea) lief er dann schließlich im vergangenen August sein erstes Rennen seit Januar 2010. Im 10.000-m-Finale musste der Titelverteidiger aufgeben. Doch zweieinhalb Wochen später meldete er sich eindrucksvoll in Brüssel zurück und stellte bei seinem 10.000-m-Sieg eine Jahresweltbestzeit auf (26:43,16 Minuten). Edinburgh war nun jedoch wieder eine Herausforderung für Kenenisa. „Ich will noch nicht zu früh in Topform sein, denn ich kann die Form dann nicht bis zu den Olympischen Spielen halten. Ich baue lieber langsam in Richtung Sommer auf“, erklärte der 29-Jährige.</p>
<p>Doch vielleicht ist es für Kenenisa auch nicht mehr ganz so leicht wie früher, sich zu motivieren. „Ich bin nicht mehr so hungrig, dass ich jeden Titel gewinnen will – aber ich will immer noch Geschichte schreiben“, hatte er nach seinem Brüsseler Rennen gesagt. Hinzu kommt, dass Kenenisa in Äthiopien inzwischen auch geschäftlich tätig geworden ist. „Ich habe zwei Hotels gebaut, die in den nächsten Monaten eröffnet werden. Es ist mir wichtig, auch für meine Zeit nach dem Sport Perspektiven zu haben“, erzählte der Läufer. Ein Hotel in Addis Abeba soll in drei Monaten eröffnen, ein weiteres an einem Sport-Komplex zehn Kilometer außerhalb der Stadt in rund vier Wochen. „Natürlich ist es etwas schwieriger, Training und Arbeit zu verbinden. Aber ich wende nur 15 bis 20 Prozent meiner Zeit für mein Geschäft auf.“</p>
<p>Seine Zukunft sieht Kenenisa ohne Frage im Sport. „Zurzeit plane ich, auch nach den Spielen von London weiter Bahn-Langstreckenrennen zu laufen“, kündigte er an. Wann er sich möglicherweise auf die Straßen- und Marathonrennen konzentrieren wird, kann er noch nicht sagen. Wäre ein Marathon-Olympiasieg ein Fernziel? „Es gibt keinen ultimativen Traum. Ich habe noch viel Zeit“, antwortete Kenenisa.</p>
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		<title>Viele Läufer stimmten sich bei Silvesterrennen auf 2012 ein</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 04:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Bozen über Madrid bis São Paulo – mit zahlreichen gut besetzten Silvesterläufen ging das Jahr 2011 zu Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Reihe von spannenden Straßenrennen ließen Laufbegeisterte weltweit das Jahr 2011 sportlich ausklingen. An keinem anderen Tag werden so viele Wettläufe gestartet wie am 31. Dezember. Hier haben wir für Sie einen Überblick zusammengestellt…</p>
<h3>Bozen: Edwin Soi siegt zum vierten Mal</h3>
<div id="attachment_14098" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14098" src="http://de.takethemagicstep.com/files/daniele_mosna-250x166.jpg" alt="Edwin Soi triumphiert in Bozen knapp vor Wilson Kiprop. © Daniele Mosna/BOclassic" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Edwin Soi triumphiert in Bozen knapp vor Wilson Kiprop. © Daniele Mosna/BOclassic</p></div>
<p>Der Kenianer Edwin Soi hat zum vierten Mal den prestigeträchtigen Silvesterlauf über 10 Kilometer in Bozen gewonnen. Der Olympiadritte von 2008 konnte sich beim BOclassic in Südtirol gegen Wilson Kiprop (Kenia) und Imane Merga (Äthiopien) durchsetzen. Bei den Frauen wiederholte die dreifache Weltmeisterin Vivian Cheruiyot ihren Vorjahressieg vor 15.000 begeisterten Zuschauern bei der 37. Auflage dieses Rennens.</p>
<p>Durch ihren Leistungen holten Vivian Cheruiyot und Edwin Soi die Erfolge Nummer 19 und 20 für ihr Land. Kenianischen Athleten gelang damit in Bozen zum insgesamt fünften Mal ein Doppelsieg.</p>
<p>Im spannenden Lauf der Männer fiel die Entscheidung erst auf den allerletzten Metern. Der Halbmarathon-Weltmeister Wilson Kiprop, der praktisch das ganze Rennen geführt hatte, wurde am Ende von seinem Landsmann Edwin Soi noch eingeholt. Edwin benötigte für die 10 km 28:17 Minuten. Das ist die schnellste Siegerzeit seit 1998. Wilson Kiprop lief sogar persönliche Bestzeit über diese Distanz (28:18). Für den Olympiadritten Edwin Soi war es bereits der vierte Triumph in Bozen. Damit fehlt dem 25-Jährigen nur noch ein Erfolg, um mit dem Bozener Rekordsieger Serhiy Lebid (Ukraine) gleich zu ziehen. Der neunfache Cross-Europameister belegte in diesem Jahr mit 29:20 Rang sieben. Der äthiopische Vorjahressieger und Cross-Weltmeister Imane Merga konnte gut die Hälfte des Rennens mit den beiden kenianischen Läufern mithalten und belegte schließlich mit einem Rückstand von 41 Sekunden Rang drei (28:57 Minuten). Vierter wurde der Marokkaner Abdelaziz El Idrissi mit 28:59 vor dem Franzosen Abdelhatif Meftah (29:02).</p>
<p>„Der BOclassic ist offensichtlich mein Rennen. Das war der bestmögliche Start für das Jahr 2012, das für mich ein Schlüsseljahr sein kann. Mein Ziel ist der 5.000-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen. Ich hatte schon vor dem Rennen ein gutes Gefühl, da ich [Imane] Merga erst kürzlich geschlagen hatte. Ich will unbedingt Rekordsieger dieser Veranstaltung werden. Mit 25 Jahren habe ich ja noch Zeit, um zu [Serhiy] Lebid aufzuschließen“, erklärte Edwin Soi.</p>
<p>Bei den Frauen sorgte die 5.000-m-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot ebenfalls für einen kenianischen Erfolg. Allerdings blieb die erst 20-jährige äthiopische Juniorin Asfera Godfay in dem 5-km-Lauf bis ins Ziel an den Fersen der Siegerin. Das lag auch am eher langsamen Rhythmus des Rennens. In 16:03 Minuten war Vivian Cheruiyot fast eine halbe Minute über dem Streckenrekord der Deutschen Kathrin Ullrich aus dem Jahr 1991. Dafür versprach Vivian, die den Laufsport ernsthaft seit ihrer Schulzeit betreibt, im nächsten Jahr mit einer stärkeren Vorstellung wiederkommen zu wollen. Asfera Godfay wurde schließlich in 16:04 Minuten Zweite. Rang drei ging an die Lokalmatadorin Silvia Weissteiner (Italien) mit 16:14. Vierte wurde Fatna Maraoiu (Italien/16:27), Platz fünf belegte Ana Dias (Portugal/16:29).</p>
<p>Teil der Veranstaltungen um den BOclassic durch die historische Bozner Altstadt ist auch der Jugendcup. Mit diesen Rennen möchten die Organisatoren Südtiroler Nachwuchstalente und laufbegeisterte Jugendliche fördern.</p>
<h3>Madrid: Gelungenes Silvester-Comeback von Tirunesh Dibaba</h3>
<div id="attachment_14100" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14100" src="http://de.takethemagicstep.com/files/dibaba_tiruneshpc-rbkboston08-copy2-250x166.jpg" alt="Tirunesh Dibaba, hier zu sehen bei den Boston Indoor Games 2008, siegt in Madrid nach langer Verletzungspause. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Tirunesh Dibaba, hier zu sehen bei den Boston Indoor Games 2008, siegt in Madrid nach langer Verletzungspause. © www.photorun.net</p></div>
<p>Knapp eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Rennen, einem 5.000-m-Sieg beim Londoner Diamond League-Meeting im August 2010, hat sich Tirunesh Dibaba zurückgemeldet. Die äthiopische Doppel-Olympiasiegerin (5.000 und 10.000 m) zeigte beim Silvesterlauf in Madrid ein tolles Comeback. Die 26-Jährige gewann auf der 10-km-Strecke in sehr guten 31:30 Minuten zeitgleich vor ihrer Landsfrau Gelete Burka. Die Mittelstrecken-Spezialistin Gelete Burka hatte kurz vor dem Ziel noch knapp in Führung gelegen, doch Tirunesh Dibaba konnte im Spurt überzeugen – so wie in den Rennen vor ihrer Verletzungspause. Mit Abstand folgte Susan Partridge (Großbritannien/32:44) auf Platz drei. Vierte wurde Marta Dominguez (Spanien) mit 32:49.</p>
<p>„Ich habe mich jetzt komplett erholt von den Verletzungen, und mein Training läuft gut“, wird Tirunesh Dibaba auf der Internetseite iaaf.org des internationalen Leichtathletik-Verbandes zitiert. „Ich freue mich darauf, bei den Olympischen Spielen in London im kommenden Sommer zu starten und will meine Goldmedaillen verteidigen.“</p>
<p>Eine Überraschung gab es im Männerrennen. Hier überzeugte der äthiopische Nachwuchsläufer Hagos Gebrehiwot im Spurt. Der 17-Jährige, der niemals zuvor außerhalb von Äthiopien gestartet war und erst kurzfristig nachgemeldet wurde, konnte sich gegen den Favoriten Teklemariam Medhin (Eritrea) durchsetzen. Beide Läufer wurden zeitgleich mit 27:57 Minuten gestoppt. Rang drei ging an den Spanier Ayad Lamdassem (28:10), Vierter wurde sein Landsmann Chema Martinez mit 28:34.</p>
<p>Bei dem Silvesterlauf in Madrid gingen insgesamt 38.000 Läufer an den Start. Das Rennen ist damit weltweit das größte seiner Art.</p>
<h3>São Paulo: Tariku Bekele und Priscah Jeptoo vorne</h3>
<div id="attachment_14103" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14103" src="http://de.takethemagicstep.com/files/jeptoo_priscah-worlds11-250x375.jpg" alt="Priscah Jeptoo, hier zu sehen bei den Leichtathletik Weltmeisterschaften 2011, stellte in São Paulo einen Veranstaltungsrekord auf. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Priscah Jeptoo, hier zu sehen bei den Leichtathletik Weltmeisterschaften 2011, stellte in São Paulo einen Veranstaltungsrekord auf. © www.photorun.net</p></div>
<p>Tariku Bekele und Priscah Jeptoo sind die Sieger des Silvesterlauf-Spektakels von São Paulo. Bei dem Klassiker, der bereits zum 87.&nbsp;Mal gestartet wurde, herrschten widrige Wetterbedingungen mit starkem Regen. Trotzdem stellte die kenianische Läuferin Priscah Jeptoo auf dem neuen 15-km-Kurs einen Veranstaltungsrekord von 48:48 Minuten auf. Äthiopiens Tariku Bekele, der jüngere Bruder des mehrfachen Olympiasiegers und Weltrekordlers Kenenisa Bekele, gewann das Männerrennen souverän in 43:35.</p>
<p>In dem stark besetzten Lauf löste sich der 24-Jährige bereits nach etwa der Hälfte der Strecke von seinen Konkurrenten und vergrößerte den Vorsprung dann ständig. „Der Regen hat mich nicht gestört, ich habe meine Taktik genau umsetzen können“, erklärte Tariku Bekele gegenüber der Internetseite des internationalen Leichtathletik-Verbandes (iaaf.org). „Ich hoffe, dass dieser Sieg eine Motivation sowohl für mich als auch für Kenenisa ist, mit dem ich zusammen trainiert habe“, fügte Tariku hinzu. Er wird sich auf einen Start bei den Hallen-Weltmeisterschaften im März in Istanbul vorbereiten.</p>
<p>In São Paulo konnte Tariku Bekele drei kenianische Mitstreiter hinter sich lassen: Mark Korir wurde in 43:58 Minuten Zweiter vor den Marathonläufern Matthew Kisorio (44:12) und Martin Lel (44:28). Platz fünf belegte der Marokkaner Najin El Qady mit 44:32.</p>
<p>Im Frauenrennen übernahmen Priscah Jeptoo und die Äthiopierin Ayelew Wude nach rund 5&nbsp;km die Führung. Der Zweikampf der beiden afrikanischen Weltklasseläuferinnen wurde erst auf der Zielgeraden entschieden. Hier hatte Priscah Jeptoo, die im August bei den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea) die Silbermedaille im Marathon gewonnen hatte, die besseren Reserven. Im Spurt erlief sie noch einen Vorsprung von vier Sekunden. Mit ihrer Siegzeit von 48:48 war die 27-Jährige die erste Frau, die beim „Corrida Internacional de São Silvestre“ die 50-Minuten-Marke unterbieten konnte. Im vergangenen Jahr hatte Alice Timbilil mit 50:19 einen Kursrekord aufgestellt.</p>
<p>Ayelew Wude, die das Rennen bereits 2008 gewonnen hatte, war nach 48:52 Minuten im Ziel. Rang drei belegte mit deutlichem Abstand Eunice Kirwa (Kenia) in 50:58, gefolgt von Nadia Ejjafini (Italien/51:19).</p>
<h3>Peuerbach: Leonard Komon siegt, Irina Mikitenko Dritte</h3>
<div id="attachment_14105" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-14105" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko_irinafv1_chicago09-250x375.jpg" alt="Irina Mikitenko, hier zu sehen beim Chicago-Marathon 2009, erreichte in Peuerbach Rang drei und blickt optimistisch auf das Olympiajahr 2012. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko, hier zu sehen beim Chicago-Marathon 2009, erreichte in Peuerbach Rang drei und blickt optimistisch auf das Olympiajahr 2012. © www.photorun.net</p></div>
<p>Mit einem dritten Platz hat die Weltklasse-Marathonläuferin Irina Mikitenko das Jahr 2011 beendet. Beim Silvesterlauf im oberösterreichischen Peuerbach konnte die <br />39-jährige Athletin des SC Gelnhausen über 5,1&nbsp;km bis zum Endspurt an den beiden Äthiopierinnen Asmera Bekele Workeba und Fikre Kifle Alem dran bleiben. Die Siegerin Asmera Bekele Workeba erreichte in 16:24 zeitgleich vor ihrer Landsfrau das Ziel. Irina Mikitenko lief 16:31 Minuten, und Andrea Mayr (Österreich) folgte als Vierte mit 16:46.</p>
<p>Im Männerrennen setzte sich der aktuelle<br />
10-km-Weltrekordler Leonard Komon (Kenia) in 18:51 Minuten souverän vor seinem Landsmann und Trainingspartner Josphat Bett (18:58) durch. Dritter wurde Yehwalaeshet Zewdie-Miliyon (18:59), gefolgt von Zelalem Regasa (beide Äthiopien/19:22). Mit nur einer Sekunde Rückstand belegte Günther Weidlinger (Österreich) Rang fünf. Darauf folgte Steffen Uliczka (SG Kronshagen/Kiel/19:41) als Sechster. Marathonläufer Jan Fitschen (TV Wattenscheid/19:56) belegte Platz neun.</p>
<p>„Ein Jahr ohne Silvesterlauf als Abschluss – das geht nicht. Diese Rennen stehen bei mir immer auf dem Programm. Es herrscht stets eine sehr nette Atmosphäre und eine prima Stimmung – so war es auch heute in Peuerbach“, sagte Irina Mikitenko, die während des Rennens durchweg in der Spitzengruppe mit den beiden äthiopischen Läuferinnen lag. Erst auf den letzten 300 Metern fiel sie im Spurt zurück. „Es war trotzdem ein gutes Rennen für mich. Bis auf die letzten 300 Meter war alles perfekt. Aber das ist normal, dass ich in dieser Zeit, in der keinerlei Schnelligkeitstraining auf dem Programm steht, nicht so spurtstark bin.“</p>
<p>Nach dem gelungenen Jahresabschluss beim Internationalen Raiffeisen Silvesterlauf Peuerbach kann Irina Mikitenko nun optimistisch auf 2012 schauen. „Das große Ziel, der olympische Marathon in London, kommt jetzt natürlich immer näher. Aber bis dahin ist erst einmal noch viel Trainingsarbeit zu leisten“, sagte Irina, die vor Olympia am 22. April beim Virgin London-Marathon starten wird.</p>
<h3>Trier: Äthiopische Läufer dominieren den Silvesterlauf</h3>
<p>Bei dem „deutschen São Paulo“ mit Konfettiregen und rund 2.000 Läufern setzte sich im<br />
8-km-Rennen der Männer der Favorit durch: Der Newcomer Musnet Geremew, der im November noch den Great Ethiopian Run über 10 km in Addis Abeba gewonnen hatte, siegte in 22:37 Minuten vor seinen Landsleuten Bane Tola, Yigrem Demelash (beide 22:39) und Taye Damte Kuashu (22:43). Als bester deutscher Läufer kam Arne Gabius (Asics Tübingen) nach 22:46 Minuten als Fünfter im Ziel.</p>
<p>Schnellste Frau über die 5-km-Distanz war die 22-jährige Almensch Belete. Die äthiopische Läuferin, die im vergangenen Jahr in Trier noch Vierte war, setzte sich souverän mit 15:56 Minuten durch. Rang zwei belegte Corinna Harrer (LG Telis Regensburg) in 16:04. Dritte wurde überraschend Diana Sujew (SC Potsdam/16:08), gefolgt von Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt/16:15).</p>
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		<title>Geoffrey Mutai gewinnt mit Streckenrekordzeit in New York</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 02:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kenianer Geoffrey Mutai überzeugte beim New York City-Marathon, während bei den Frauen überraschend die Äthiopierin Firehiwot Dado das Rennen für sich entschied.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13700" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13700" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mutai_geoffreyfhl-nycmar11-250x166.jpg" alt="Geoffrey Mutai ist der erste Boston- und New York City-Marathon-Champion innerhalb des selben Jahres seit Rodgers Rops Siegen 2002. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Geoffrey Mutai ist der erste Boston- und New York City-Marathon-Champion innerhalb des selben Jahres seit Rodgers Rops Siegen 2002. © www.photorun.net</p></div>
<p>Bei sehr guten Witterungsbedingungen siegte der Kenianer Geoffrey Mutai auf der welligen Strecke des ING New York City-Marathons mit der Weltklassezeit von 2:05:06 Stunden. Er verbesserte damit den Kursrekord um 2:37 Minuten. Zweiter wurde der nicht mit dem Sieger verwandte Emmanuel Mutai (Kenia/2:06:28), Rang drei belegte Tsegaye Kebede (Äthiopien/2:07:13). Bei den Frauen setzte sich überraschend die Äthiopierin Firehiwot Dado in 2:23:15 durch. Die Favoritin, Mary Keitany (Kenia), wurde hinter Bizunesh Deba (Äthiopien/2:23:19) Dritte mit 2:23:38. Mehr als 47.000 Teilnehmer gingen bei der 42. Auflage des New York-Marathons an den Start. Sie wurden am Sonntag von Temperaturen von etwa zehn Grad Celsius, Sonnenschein und praktisch keinem Wind begrüßt.</p>
<p>Dass Geoffrey Mutai schnell laufen kann, hatte er in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt. 2010 steigerte er sich in Rotterdam zunächst auf 2:04:55 Stunden, dann lief er in Berlin 2:05:10 – beide Male wurde er jeweils von seinem Landsmann Patrick Makau knapp auf Platz zwei verwiesen. Im Frühjahr triumphierte der inzwischen 30-Jährige auf der hügeligen Strecke von Boston mit 2:03:02. Nun hat Geoffrey Mutai in New York seine Leistung aus dem April bestätigt.</p>
<p>Ohne Tempomacher erreichte die zehnköpfige Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 63:17 Minuten. In der Folge wurde es etwas schneller und die ersten Läufer konnten das Tempo nicht mehr halten. Sieben Männer passierten dann den 30-Kilometer-Punkt nach 1:29:45 Stunden: Geoffrey und Emmanuel Mutai, der Debütant Matthew Kisorio (alle Kenia), der Titelverteidiger Gebre Gebremariam, Tsegaye Kebede (beide Äthiopien), Jaouad Gharib (Marokko) und der einzige nicht-afrikanische Läufer Meb Keflezighi (USA). Doch diese Gruppe blieb nur noch kurze Zeit zusammen. Denn etwa zehn Kilometer vor dem Ziel zog Geoffrey Mutai das Tempo deutlich an und riss damit die Gruppe auseinander. Zunächst konnten Tsegaye Kebede, Gebre Gebremariam und Emmanuel Mutai noch mithalten, doch dann setzte sich der Boston-Sieger entscheidend ab. An der 40-km-Marke (1:58:42) hatte er bereits einen Vorsprung von 55 Sekunden auf seinen Namensvetter und Tsegaye Kebede, die um Platz zwei kämpften. Auch im sehr welligen Central Park ließ Geoffrey Mutai auf den letzten Kilometern nicht nach.</p>
<p>Hinter dem Sieger Geoffrey Mutai (2:05:06), Emmanuel Mutai (2:06:28) und Tsegaye Kebede (2:07:13) belegten Gebre Gebremariam (2:08:00), Jaouad Gharib (2:08:27) und Meb Keflezighi (2:09:13) die nächsten Plätze. Der US-Amerikaner wird am 14. Januar an den US-Olympia-Ausscheidungen im Marathon in Houston teilnehmen. Nur die ersten drei qualifizieren sich dort für London 2012. Der Schweizer Marathon-Europameister Viktor Röthlin belegte in New York Rang elf in 2:12:26 Stunden.</p>
<p>„Auch wenn ich gewonnen habe, war das nicht leicht“, erklärte Geoffrey Mutai und fügte hinzu: „Ich wollte nicht an einem bestimmten Punkt die Führung übernehmen, ich bin einfach nur mein Tempo gelaufen.“ Zum ersten Mal seit zehn Jahren gab es in New York wieder einen Kursrekord bei den Männern. 2001 hatte der Äthiopier Tesfaye Jifar in 2:07:43 Stunden gewonnen. Mehr zu Geoffrey Mutai können Sie in seinem Athlenprofil <a title="Geoffrey Mutai: Der schnellste Marathonläufer der Welt" href="http://de.takethemagicstep.com/geoffrey-mutai-der-schnellste-marathonlaeufer-der-welt/">hier</a> auf unserer Website erfahren.</p>
<p>Der zweitplatzierte Emmanuel Mutai wurde in New York zum neuen Gewinner der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2010-2011. Während bei den Frauen die Russin Liliya Shobukhova bereits seit ihrem Erfolg in Chicago als Siegerin feststand, waren vor dem New York-Marathon noch vier Athleten im Rennen. Für den London-Marathon-Sieger Emmanuel Mutai war es auf den letzten Kilometern entscheidend, dass er Tsegaye Kebede hinter sich lassen konnte. Wenn der äthiopische Läufer Emmanuel überholt hätte, dann wäre Geoffrey Mutai nicht nur als Sieger des Rennens, sondern auch der WMM-Serie hevorgegangen.</p>
<div id="attachment_13701" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13701" src="http://de.takethemagicstep.com/files/dado_firehiwotfv1a-nycmar11-250x375.jpg" alt="Firehiwot Dado überrascht in New York. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Firehiwot Dado überrascht in New York. © www.photorun.net</p></div>
<p>Mary Keitany, die kenianische Weltrekordlerin über die Halbmarathon- und 25-km-Distanz, lief am Sonntag ihr drittes Rennen über die 42,195 km. Vor einem Jahr erreichte sie bei ihrem Debüt in ‚Big Apple&#8217; als Dritte in 2:29:01 ein für sie sicherlich nicht zufriedenstellendes Ergebnis. Im April zeigte sie dann in London ihr Potenzial und gewann in 2:19:19 Stunden. Noch schneller wollte sie nun auf der New Yorker Strecke laufen. Mit Zwischenzeiten, die zum Teil sogar in den Bereich von Paula Radcliffes Weltrekord (2:15:25) gingen, überraschte sie die Konkurrenz und die Beobachter. Kilometer 10 passierte Mary Keitany nach 31:54 Minuten, den 15-km-Punkt erreichte sie in 47:59 Minuten und die Halbmarathonmarke nach 67:56. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie einen Vorsprung von 2:17 Minuten auf eine vierköpfige Verfolgergruppe mit den äthiopischen Läuferinnen Firehiwot Dado, Bizunesh Deba und Worknesh Kidane sowie der Boston-Marathon-Siegerin Caroline Kilel (Kenia). Auch diese Gruppe lief mit einer Zwischenzeit von 70:13 Minuten ein sehr hohes Tempo.</p>
<p>Nach einer Weltklasse-Zwischenzeit über 25 km (1:21:38) wurde Mary Keitany langsamer und der Vorsprung begann sich jenseits der 30 km-Marke (1:38:57) zu verkleinern. Für den folgenden 5-km-Abschnitt benötigte Mary gut 18 Minuten – damit lief sie plötzlich nur noch ein 2:32-Stunden-Tempo. Kurz vor der 40-km-Marke schlossen Firehiwot Dado und Bizunesh Deba zu ihr auf. Zunächst versuchte die kenianische Läuferin noch gegenzuhalten, doch einen Kilometer vor dem Ziel konnte sich Firehiwot Dado absetzen.</p>
<p>Hinter Firehiwot, die mit 2:23:15 den acht Jahre alten Streckenrekord von Margaret Okayo (Kenia/2:22:31) letztlich nicht verbessern konnte, Bizunesh Deba (2:23:19) und Mary Keitany (2:23:38) belegten Ana Dulce Felix (Portugal/2:25:40), Kim Smith (Neuseeland/2:25:46) und Caroline Kilel (2:25:57) die nächsten Plätze.</p>
<p>„Es war ein hartes Rennen mit einem für mich überraschenden Ausgang. Aber natürlich bin ich sehr froh“, erklärte die 27-jährige Äthiopierin, die in New York den größten Sieg ihrer Karriere feierte. Firehiwot Dado hatte in den Jahren 2009 bis 2011 dreimal in Folge den Rom-Marathon gewonnen und ihre persönliche Bestzeit dabei in diesem Frühjahr auf 2:24:13 gesteigert.</p>
<div id="attachment_13702" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13702" src="http://de.takethemagicstep.com/files/jack-250x314.jpg" alt="Jack Waitz, Gretes Ehemann, spricht bei der Eröffnungsveranstaltung des Marathons. © www.photorun.net" width="250" height="314" /><p class="wp-caption-text">Jack Waitz, Gretes Ehemann, spricht bei der Eröffnungsveranstaltung des Marathons. © www.photorun.net</p></div>
<p>Charity-Läufer konnten 2010 beim New York City Marathon 30,8 Millionen US-Dollar (etwa 22,4 Millionen Euro) für einen guten Zweck sammeln. In diesem Jahr nahmen 210 Organisationen am offiziellen Wohltätigkeits-Programm des Rennens teil. Dazu zählt unter anderem die Initiative ‚Team for Kids&#8217;, deren Ziel es ist, die körperliche Fitness von Kindern zu fördern und sie in ihrer Entwicklung sowie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Seit seiner Gründung vor zehn Jahren konnte so mehr als 110.000 Kindern geholfen werden.</p>
<p>Der New York City-Marathon war in diesem Jahr Grete Waitz gewidmet. Die Norwegerin verstarb im Frühjahr nach einem langen Kampf gegen den Krebs. Kein Läufer, weder bei den Männern noch bei den Frauen, gewann öfter den New York City-Marathon als Grete – sie war insgesamt neun Mal siegreich. Mehr über Grete können Sie <a title="Grete Waitz – Vorbild, Freundin und Pionierin des modernen Frauen-Laufsports" href="http://de.takethemagicstep.com/news-events/gruesse-von-uta/grete-waitz-vorbild-freundin-und-pionierin-des-modernen-frauen-laufsports/">hier</a> auf unserer Website nachlesen.</p>
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		<title>Geoffrey Mutai: Der schnellste Marathonläufer der Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 23:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bemerkenswerte Geschichte des Kenianers Geoffrey Mutai, der in Boston im April in hervorragenden 2:03:02 triumphierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13654" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13654" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mutai_geoffreyfhl_bostonm11-250x166.jpg" alt="Mit der Weltbestzeit von 2:03:02 Stunden überquerte Geoffrey Mutai im April die Ziellinie vor der Bostoner Bibliothek. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Mit der Weltbestzeit von 2:03:02 Stunden überquerte Geoffrey Mutai im April die Ziellinie vor der Bostoner Bibliothek. © www.photorun.net</p></div>
<p>Als 21-Jähriger hatte er den Laufsport schon aufgegeben, doch acht Jahre später ist Geoffrey Mutai der schnellste Marathonläufer aller Zeiten. In 2:03:02 Stunden gewann Geoffrey den Boston-Marathon im April. Damit war er 36 Sekunden schneller als Patrick Makau (Kenia) bei seinem Weltrekord in Berlin im September. Dass Geoffreys großartige Leistung nicht als Rekord anerkannt werden kann und Patricks Zeit der offizielle Weltrekord ist, hängt u.a. mit der Streckenführung* in Boston zusammen.</p>
<p>Geoffrey stammt aus dem Koibatek-Gebiet, das zwischen Eldoret und Nairobi in der Provinz Great Rift Valley liegt. Er ist das älteste Kind der Familie und hat acht Geschwister, von denen bisher aber kein anderer läuferisch erfolgreich ist. „Laufen ist in meinem Blut“, hat Geoffrey einmal gesagt. Als Zehnjähriger, so erzählte er der kenianischen Zeitung „The Nation“, bezahlte er fünf kenianische Schillinge, um mit Freunden zusammen in der nahen Ortschaft die Olympischen Spiele 1992 in einem Schwarz-Weiß-Fernseher verfolgen zu können.</p>
<p>Mit dem Laufen begann Geoffrey in der Grundschule, für die er als 12-Jähriger bei Wettkämpfen startete. „Ich habe damals schon täglich trainiert. Ohne das Laufen habe ich mich nicht wohl gefühlt“, erzählt Geoffrey, der es sich später nicht mehr leisten konnte, auf die Oberschule zu gehen. „Nach meiner Grundschulzeit verlor mein Vater seine Arbeit in einer Textilfabrik in Eldoret.“ Das Schulgeld für Geoffrey fehlte. So konzentrierte er sich frühzeitig auf das Laufen und sah darin eine Chance.</p>
<p>Als 18-Jähriger wechselte er auf die 3.000-Meter-Hindernisstrecke. Nachdem er sich bereits für die Junioren-Weltmeisterschaften 2002 qualifiziert hatte, zog Kenias Leichtathletik-Verband seine Nominierung wieder zurück, weil er keine Geburtsurkunde besaß. Einige Monate später zog Geoffrey sich eine Achillessehnenverletzung zu. „Danach entschloss ich mich, das Laufen aufzugeben und mir eine Arbeit zu suchen“, erzählt der talentierte Läufer, der dann für die Elektrizitätswerke Bäume fällte, die als Strommasten gebraucht wurden.</p>
<p>„Doch nach einer Weile merkte ich, dass mir das Laufen fehlte. Also rannte ich jeden Morgen vor der Arbeit.“ Als er mit 23 Jahren seine Arbeit verlor, begann Geoffrey wieder mit richtigem Training. Er brauchte mehrere Anläufe und etwas Glück, um schließlich eine echte Chance zu bekommen. Nachdem er sich einem Leichtathletik-Verein in Eldoret angeschlossen hatte, wo er heute noch Mitglied ist, startete er 2006 beim Kilimandscharo-Halbmarathon in Tansania. Dort belegte er Platz sechs. Entscheidend war damals, dass beim Eldoret-Marathon 2007 Gerard van de Veen auf ihn aufmerksam wurde. Nachdem Geoffrey Zweiter geworden war, bot ihm der holländische Manager an, ein Rennen in Europa zu vermitteln.</p>
<p>Der kenianische Athlet nutzte die Chance seines Lebens: Er gewann im März 2008 den Monte Carlo-Marathon in 2:12:40 Stunden. Noch im gleichen Jahr steigerte Geoffrey sich um fast fünf Minuten: Im Oktober siegte er beim Eindhoven-Marathon in der Streckenrekordzeit von 2:07:50. Ein Jahr später kehrte er nach Eindhoven zurück, gewann erneut und steigerte seine Bestzeit auf 2:07:01.</p>
<div id="attachment_13655" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13655" src="http://de.takethemagicstep.com/files/makau-mutai-worku-berlin10-250x355.jpg" alt="Patrick Makau und Geoffrey Mutai lieferten sich 2010 beim Berlin-Marathon ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei Dauerregen und kühlen Temperaturen. © www.photorun.net" width="250" height="355" /><p class="wp-caption-text">Patrick Makau und Geoffrey Mutai lieferten sich 2010 beim Berlin-Marathon ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei Dauerregen und kühlen Temperaturen. © www.photorun.net</p></div>
<p>In der Marathon-Weltspitze etablierte sich Geoffrey im Frühjahr 2010 in Rotterdam. Nachdem er im Februar bereits mit einem Sieg beim stark besetzen Halbmarathon von Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten (59:43) auf sich aufmerksam gemacht hatte, überraschte er in Holland mit einer Zeit von 2:04:55. Nur sieben Sekunden hinter seinem Landsmann Patrick Makau wurde er Zweiter. Bei der Neuauflage dieses Duells in Berlin im gleichen Jahr wurde es im strömenden Regen noch knapper, doch wieder war Patrick Makau in 2:05:08 etwas schneller. Mit nur zwei Sekunden Rückstand wurde Geoffrey Zweiter. Die beiden waren die dominierenden Marathonläufer des Jahres 2010. In der Jahresweltbestenliste belegten sie nach den Rennen in Rotterdam und Berlin die Ränge eins und vier (Patrick Makau) beziehungsweise zwei und fünf (Geoffrey Mutai).</p>
<p>Trotz seiner großen internationalen Erfolge läuft Geoffrey immer wieder auch bei Wettkämpfen in seiner Heimat. „Bei den lokalen Rennen konnte ich mich früher entwickeln, sie haben mir eine gute Grundlage für meine internationalen Starts gegeben“, erklärte er, nachdem er vor rund einem Jahr einen Halbmarathon in Kenia gewonnen hatte. „Ich bin nicht in das Rennen gegangen, um zu siegen. Es ging mir darum, die jungen regionalen Athleten zu inspirieren. Es ist motivierend für sie, wenn sie neben Topläufern an den Start gehen können. Ich versuche, auch andere erfolgreiche Läufer zu überzeugen, bei diesen Rennen teilzunehmen“, erzählte Geoffrey, der sich selbst trainiert. „Ich habe mein eigenes Programm, das ich für unterschiedliche Distanzen anpassen kann. Ich mache mein Training lieber ohne Coach, dann kann ich es besser auf mein nächstes Rennen abstimmen.“</p>
<p>Dennoch läuft er nicht alleine, sondern immer wieder mit anderen Weltklasseathleten. Dazu zählen William Kipsang, der ABN AMRO Rotterdam-Marathon-Sieger von 2008, oder auch Robert Kiprono Cheruiyot (Sieger Frankfurt 2008 und Boston 2010) und David Barmasai (Sieger Dubai 2011). Geoffreys Trainingslager in Kapngetuny (rund 50 Kilometer von Eldoret entfernt) liegt in der Nähe der Camps von Robert Kiprono Cheruiyot und David Barmasai. „Für den Boston-Marathon hat Geoffrey bis zu 240 Kilometer pro Woche trainiert“, erzählt sein holländischer Manager Gerard van de Veen.</p>
<p>Bemerkenswert ist auch, dass Geoffrey als Marathonläufer parallel im Crosslauf und über 10.000 Meter erstklassige Leistungen erreicht. Im vergangenen Jahr wurde er bei den kenianischen Meisterschaften Zweiter über 10.000 m. Dabei lief er in der Höhenluft von Nairobi (auf etwa 1.700 Meter), die in der Regel die Leistung beeinträchtigt, beachtliche 27:27,59 Minuten. Bei den Afrikameisterschaften wurde er wenige Wochen später Dritter.</p>
<p>Nachdem er sich im November 2010 bei seinem Halbmarathonsieg in Neu Delhi auf 59:38 Minuten gesteigert hatte, lief er im vergangenen Winter eine ausgezeichnete Cross-Saison: Geoffrey gewann die nationalen Meisterschaften und belegte dann bei den Cross-Weltmeisterschaften in Punta Umbria (Spanien) Platz fünf. Das Crosslauf-Training hat ihm offenbar auch bei der Vorbereitung auf den Boston-Marathon geholfen.</p>
<div id="attachment_13660" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13660" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mutai_geoffreyt-bostonm11-250x166.jpg" alt="Nach seinem großartigen Erfolg beim Boston-Marathon 2011 strahlte Geoffrey vor Freude. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Nach seinem großartigen Erfolg beim Boston-Marathon 2011 strahlte Geoffrey vor Freude. © www.photorun.net</p></div>
<p>Geoffreys beeindruckende Leistung in Boston wird aus verschiedenen Gründen* nicht als Weltrekord anerkannt. Es handelt sich beispielsweise um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke. (Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen.) In der Tat wehte in Boston an jenem 18. April ein eher seltener Rückenwind, der die Läufer begünstigte. Darüber hinaus liegt das Ziel 139 Meter niedriger als der Startpunkt (erlaubt ist maximal ein Gefälle von 42 Metern).</p>
<p>Doch unabhängig davon ist es bekannt, dass der Boston-Marathon aufgrund einer Reihe von Hügeln alles andere als eine einfache Strecke ist. Wenn Geoffrey dort 2:03:02 laufen kann, müsste er in der Lage sein, auf einem schnellen Rundkurs, wie beispielsweise beim BMW Berlin-Marathon, diese Zeit auch ohne Rückenwind zu erreichen. Es könnte also vielleicht nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der 30-Jährige auch der offizielle Weltrekordler im Marathon wird. Allerdings ist er nicht der einzige Läufer, der das Vermögen hat, die Zeit von Patrick Makau zu unterbieten. Es gibt eine Reihe sehr starker Athleten, die durchaus das Potential haben, ihm zuvor zu kommen.</p>
<p>Mit den insbesondere für kenianische Verhältnisse enormen Preisgeldern, die Geoffrey inzwischen verdient hat – alleine in Boston erhielt er Sieg- und Zeitprämien von insgesamt 225.000 US-Dollar (etwa 163.000 Euro) –, hilft er auch seinen Eltern und seinen Geschwistern. „Ich bezahle meinen Geschwistern das Schulgeld, denn ich weiß, wie wichtig die Schulausbildung für sie ist. Außerdem habe ich meinen Eltern ein Haus gebaut und Land gekauft“, erzählt der 30-Jährige, der mit seiner Frau zwei kleine Töchter hat.</p>
<h3>Geoffrey Mutais Entwicklung im Marathon</h3>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr class="tbl_blue" align="left">
<td><strong> Zeit (Stunden)  <strong></strong></strong></td>
<td><strong> Platz  <strong></strong></strong></td>
<td><strong> Austragungsort</strong></td>
<td><strong> Jahr  </strong></td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> nicht bekannt</td>
<td> 2.</td>
<td> Eldoret (KEN)</td>
<td> 2007</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:12:40</td>
<td> 1.</td>
<td> Monte Carlo (MON)</td>
<td> 2008</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:07:50</td>
<td> 1.</td>
<td> Eindhoven (NED)</td>
<td> 2008</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> ausgestiegen</td>
<td> </td>
<td> Seoul (Dong-A/KOR) </td>
<td> 2009</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:10:45</td>
<td> 8.</td>
<td> Daegu (KOR)</td>
<td> 2009</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:07:01</td>
<td> 1.</td>
<td> Eindhoven (NED</td>
<td> 2009</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:55</td>
<td> 2.</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 2010</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:05:10</td>
<td> 2.</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 2010</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:03:02</td>
<td> 1.</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wilson Kipsang und Mamitu Daska siegen mit Kursrekord in Frankfurt</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/wilson-kipsang-und-mamitu-daska-siegen-mit-streckenrekord-in-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 23:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei guten Wetterbedingungen gewinnt Wilson Kipsang den Marathon in der hessischen Metropole in 2:03:42 Stunden. Mamitu Daska verbesserte mit 2:21:59 Stunden ihre persönliche Bestzeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_13588" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13588" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kipsang_wilsonfv-frankfurt11-250x375.jpg" alt="Wilson Kipsang feiert seinen Erfolg in Frankfurts Festhalle. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Wilson Kipsang feiert seinen Erfolg in Frankfurts Festhalle. © www.photorun.net</p></div>
<p>Der Kenianer Wilson Kipsang triumphierte beim 30. BMW Frankfurt-Marathon in hervorragenden 2:03:42 Stunden und krönte das Jubiläum mit einem famosen Streckenrekord. In einem mitreißenden Rennen erzielte er das zweitschnellste offizielle Ergebnis aller Zeiten und kam bis auf vier Sekunden an den bestehenden Weltrekord von Patrick Makau (Kenia/2:03:38) heran. Zweiter wurde Levy Matebo in 2:05:16, Rang drei belegte Albert Matebor (beide Kenia) mit 2:05:25. Im Männerrennen blieben 14 Läufer unter 2:10 Stunden – das gab es weltweit noch nie im Marathon. Insgesamt 29 Läufer überquerten die Ziellinie in weniger als 2:15 Stunden.</p>
<p>Auch bei den Frauen sahen die etwa 7.000 jubelnden Zuschauer in der Frankfurter Festhalle hervorragende Ergebnisse: Mamitu Daska (Äthiopien) lief mit 2:21:59 ebenfalls einen Streckenrekord. Sie gewann vor Agnes Kiprop (2:23:54) und der Debütantin Flomena Chepchirchir (beide Kenia/2:24:21). Die Siegzeit der äthiopischen Läuferin ist die sechstschnellste des Jahres. Auch in der Breite der Spitze überzeugte das Frauenfeld: Zwölf Läuferinnen konnten unter 2:30 Stunden bleiben.</p>
<p>Die Rekordzahl von 15.210 Läufern ging beim 30. BMW Frankfurt Marathon an den Start. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, beteiligten sich 25.305 Athleten an dieser Veranstaltung. Im Rahmen des Rennens findet beispielsweise auch ein Mini-Marathon über 4,2 Kilometer für 10- bis 16-Jährige statt. Mit mehr als 3.000 Teilnehmern ist es der größte Kinderlauf in Hessen.</p>
<p>Bei Temperaturen von rund zwölf Grad zur Startzeit um zehn Uhr, so gut wie keinem Wind und einem bedeckten Himmel herrschten fast ideale Bedingungen. Allerdings waren die Frankfurter Straßen aufgrund eines morgendlichen Regens noch nass und dadurch teilweise rutschig. Besonders in den Kurven mussten die Topläufer bei dem hohen Tempo vorsichtig sein.</p>
<p>„Ich freue mich über meine Zeit und werde es beim nächsten Mal erneut versuchen, den Weltrekord zu brechen. Dieses Resultat ist eine große Motivation für mich für meine nächsten Rennen“, erklärte der 29-jährige Wilson Kipsang, der seinen vierten Marathon lief. Wilson wuchs etwa 50 km von Iten in einer Bauernfamilie auf und entdeckte sein Lauftalent erst als Oberschüler. Vor einem Jahr hatte er in Frankfurt den Kursrekord auf 2:04:57 Stunden gesteigert, nun verbesserte er sich um 1:15 Minuten und erklärte nach seinem großartigen Sieg: „Der Weltrekord ist quasi auf dem Weg zu mir!“</p>
<p>Mit einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 61:40 Minuten und einer 25-km-Durchgangszeit von 1:13:09 Stunden lag die Spitzengruppe gut im Rennen bezüglich des Weltrekordes von Patrick Makau. Doch es war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Tempomacher dabei: Peter Kirui (Kenia) machte seine Sache zwar ausgezeichnet, jedoch gingen ein paar Sekunden auf dem nächsten 10-km-Abschnitt verloren. Und die Spitzengruppe verkleinerte sich deutlich. Der Frankfurt-Sieger des Jahres 2008, Robert Kiprono Cheruiyot (Kenia), der am Ende Rang fünf in 2:06:29 belegte, und Deriba Merga (Äthiopien), der schließlich sogar ganz aus dem Rennen gehen musste, verloren unter anderen den Kontakt.</p>
<p>Die Entscheidung fiel dann unmittelbar nach der 35-km-Marke. Wilson Kipsang zog die Geschwindigkeit an und ließ seine Landsleute Levy Matebo sowie Peter Kirui hinter sich – der Tempomacher hatte sich entschieden durchzulaufen, sortierte sich nach gut 30 km hinter seinem führenden Landsmann ein und war schließlich als Sechster in 2:06:31 im Ziel.</p>
<p>Wilson Kipsang gab auf den letzten sieben Kilometern alles und konnte am Ende bis auf vier Sekunden an den fünf Wochen alten Weltrekord von Patrick Makau herankommen, den dieser mit 2:03:38 Stunden in Berlin aufgestellt hatte. </p>
<p>Durch die starken Zeiten bei den Männern hat Frankfurt in der Liste der schnellsten City-Marathonrennen einen Sprung nach vorn von Rang neun auf Platz fünf gemacht. Diese Statistik basiert auf dem Durchschnitt der zehn schnellsten je gelaufenen Männer-Zeiten eines Rennens. Frankfurts Schnittzeit liegt nun bei 2:05:45,3 Stunden.</p>
<div id="attachment_13589" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13589" src="http://de.takethemagicstep.com/files/daska_mamitufv-frankfurt11-250x375.jpg" alt="Mamitu Daska überzeugt mit einer persönlichen Bestzeit. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mamitu Daska überzeugt mit einer persönlichen Bestzeit. © www.photorun.net</p></div>
<p>Bei den Frauen liefen die zwei äthiopischen Athletinnen Mamitu Daska und Merima Mohammed von Beginn an ein sehr hohes Tempo an der Spitze. Zeitweise sah es so aus, als könnte die 2:20-Stunden-Marke erstmals in Frankfurt unterboten werden.</p>
<p>Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 69:46 Minuten fiel auch bei den Frauen die Entscheidung jenseits der 35-km-Marke. Hier konnte sich die 28-jährige Mamitu Daska absetzen, während sich Merima Mohammed mit 2:24:32 Stunden auf Rang vier platzierte. „Es war mein eigentliches Ziel, eine Zeit von etwa 2:20&nbsp;Stunden oder sogar knapp darunter zu erreichen“, erklärte Mamitu. „Erst nach 40&nbsp;Kilometern war ich mir sicher, dass ich gewinnen würde.“ Die äthiopische Läuferin, die den Kursrekord von der Kenianerin Caroline Kilel (2:23:25 vor einem Jahr) verbesserte, hat nun gute Chancen, für die Olympischen Spiele in London nominiert zu werden.</p>
<p>Der deutsche Läufer Jan Fitschen (TV Wattenscheid) konnte sein Zeitziel am Main erreichen. Mit 2:15:40 Stunden steigerte er seine Bestzeit im zweiten Marathon um knapp fünf Minuten und belegte Rang 32 in dem stark besetzten Feld. „Das ist genau der Zeitbereich, den ich mir vorgenommen hatte. Ich bin sehr froh, dass ich nach der Enttäuschung von Düsseldorf nun das umsetzen konnte, was ich kann“, sagte Jan. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) musste das Rennen nach der 30-km-Marke aufgeben.</p>
<p>Bei den Frauen kam Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in 2:28:08 Stunden auf Platz neun ins Ziel und erreichte die Olympia-Norm von 2:30:00. Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken) lief eine persönliche Bestleistung und damit ebenfalls die Qualifikationszeit für London 2012. Bei ihrem Comeback nach einer Babypause kam sie nach 2:28:49 Stunden auf Platz elf. „Die Norm war das Ziel, und ich wollte die guten Wetterbedingungen nutzen. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat. Ich wusste, dass ich in diesem Zeitbereich laufen kann“, sagte Susanne Hahn.</p>
<p><div id="attachment_13677" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://de.takethemagicstep.com/files/kidsstart1-frankfurt113-250x166.jpg" alt="Der Start des Struwwelpeter-Laufs. ©&nbsp;www.photorun.net" width="250" height="166" class="captionimg size-medium wp-image-13677" /><p class="wp-caption-text">Der Start des Struwwelpeter-Laufs. ©&nbsp;www.photorun.net</p></div>Auch in diesem Jahr gehört der Wohlfahrtsverband Caritas Frankfurt, dessen größte Abteilung die Kinder- und Jugendhilfe ist, zu den Charity-Partnern des hiesigen Marathons. Seit 2007 ist die Spendeninitiative „Gemeinsam mehr bewegen“ teil des Rennens und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit Frankfurter Kinder zu fördern. So konnten innerhalb von vier Jahren 110.000 Euro gesammelt und mehr als 200 Projekte und Aktionen – zu denen auch bewegungsfreundlicher ausgestattete Kindertagesstätten zählen – realisiert werden. Höhepunkt dieser Initiative ist der am Samstag vor dem Frankfurt-Marathon stattfindende Struwwelpeter-Lauf über 420 Meter für Kids im Alter von  fünf bis neun Jahren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moses Mosop triumphiert mit neuem Streckenrekord beim Chicago-Marathon</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/moses-mosop-triumphiert-mit-einem-neuem-kursrekord-beim-chicago-marathon/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 03:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=13351</guid>
		<description><![CDATA[Kenias Moses Mosop und Russlands Liliya Shobukhova sind die großen Gewinner des Chicago-Marathons. Moses verbesserte mit 2:05:37 Stunden den Streckenrekord, während Liliya mit 2:18:20 zur zweitschnellsten Läuferin aller Zeiten wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_13353" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13353" src="http://de.takethemagicstep.com/files/boa203-250x344.jpg" alt="Streckenrekord in Chicago: Moses Mosop gewann mit 2:03:37 Stunden. © Zur Verfügung gestellt vom Bank of America Chicago-Marathon" width="250" height="344" /><p class="wp-caption-text">Streckenrekord in Chicago: Moses Mosop gewann mit 2:03:37 Stunden. © Zur Verfügung gestellt vom Bank of America Chicago-Marathon</p></div>
<p>Moses Mosop gewann seinen ersten Marathon und erzielte dabei eine Weltklassezeit. Der 26-jährige Kenianer siegte beim Bank of America Chicago-Marathon in 2:05:37 und verbesserte den Streckenrekord um vier Sekunden. Schon im Frühjahr kam er beim traditionellen Boston-Marathon mit einer hervorragenden Zeit auf den zweiten Platz.</p>
<p>Auch im Rennen der Frauen gab es ein großartiges Resultat: Bei warmen Temperaturen lief Liliya Shobukhova zum ersten Mal in ihrer Karriere unter 2:20 Stunden. Die russische Läuferin kam in der ‚windigen Stadt‘ nach 2:18:20 Stunden ins Ziel, stellte einen Landesrekord auf und wurde zur zweitschnellsten Marathonläuferin aller Zeiten hinter der Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien). Sie sicherte sich so zum zweiten Mal in Folge den World Marathon Majors (WMM)-Sieg. In der WMM-Serie 2010-2011 ist Liliya Shobukhova bereits vor dem abschließenden Rennen in New York nicht mehr einzuholen. Mit Moses Mosop und Liliya Shobukhova haben sich in Chicago die Favoriten durchgesetzt.</p>
<p>Innerhalb von 31 Tagen waren die 45.000 Startnummern für das beliebte WMM-Event in Chicago vergeben – ein Veranstaltungsrekord. Die Teilnehmer kamen dabei aus 50 US-Bundesstaaten und 109 Ländern. Start und Ziel des Rennens befinden sich im weitläufigen Grant Park. Die Grünanlage beherbergt unter anderem einen der größten Springbrunnen der Welt, den Clarence Buckingham Fountain. Für eine gute Stimmung am Start sorgten tausende jubelnder Zuschauer, die zum Teil Kuhglocken läuteten und Schilder mit motivierenden Aufschriften hochhielten. Nach dem Rennen feierten die Teilnehmer ihren großen Marathontag mit Live-Musik im Grant Park. Möglich machen diesen begeisternden Marathon etwa 12.000 unermüdliche freiwillige Helfer.</p>
<p>Im Männerrennen hatte Moses Mosop ursprünglich den Weltrekord, den sein Landsmann Patrick Makau vor zwei Wochen beim Berlin-Marathon auf 2:03:38 Stunden verbesserte, im Visier. In Boston sorgte Moses im April auf dem hügeligen Kurs für Furore, als er bei seinem Marathondebüt als Zweiter hervorragende 2:03:06 Stunden lief (da die Strecke dort nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt, können die Zeiten nicht als Rekorde anerkannt werden). Es war das schnellste Debüt aller Zeiten. Nun war man gespannt, was Moses auf der schnellen Strecke durch Chicago laufen könnte.</p>
<p>Doch während der Tage vor dem Chicago-Marathon gab es ein kleines Fragezeichen, denn der Läufer berichtete von Achillessehnenproblemen, die ihn während des Sommers zeitweise behindert hatten. Am Sonntag war davon dann nichts zu spüren. Das Tempo wurde nach den ersten Kilometern außerordentlich schnell. In 29:40 Minuten – eine Zwischenzeit, die auf eine Endzeit von knapp über 2:05 Stunden hindeutet – hatte die Spitzengruppe die 10-Kilometer-Marke erreicht.</p>
<p>Acht Läufer plus Tempomacher passierten dann die Halbmarathonmarke in 62:54 Minuten. Ryan Hall (USA) war bald darauf einer der ersten Favoriten, der dem Tempo der Spitzengruppe nicht mehr folgen konnten. Der Amerikaner hatte an der 25-km-Marke rund 15 Sekunden Rückstand und wurde schließlich Fünfter in 2:08:04 Stunden. Auf dem nächsten 5-km-Abschnitt verloren der frühere Chicago-Sieger Evans Cheruiyot, Bernard Kipyego (beide Kenia) und der Äthiopier Bekana Daba den Kontakt zu Wesley Korir (Kenia) und Moses Mosop, die nun um den Sieg liefen. Den 30-km-Punkt passierten die beiden noch in 1:28:46 Stunden, nachdem der letzte Tempomacher zuvor aus dem Rennen gegangen war. Kurz darauf setzte sich Moses ab. Zeitweilig sah es so aus, als könnte er ein Ergebnis im Bereich von 2:04:30 Stunden erreichen, doch alleine laufend wurde er nach 35 Kilometern langsamer. Dennoch gelang es ihm, unter dem alten Kursrekord zu bleiben. Wesley Korir lief als Zweiter eine persönliche Bestzeit von 2:06:15. Rang drei belegte Bernard Kipyego (2:06:29) vor Bekana Daba (2:07:59).</p>
<p>„Gestern war ich mir noch nicht so sicher bezüglich meines Beines“, sagte Moses Mosop und fügte hinzu: „Deswegen bin ich jetzt froh, dass alles gut gelaufen ist.“ Seine Frau, Florence Kiplagat, hatte vor zwei Wochen den BMW Berlin-Marathon gewonnen.</p>
<div id="attachment_13354" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13354" src="http://de.takethemagicstep.com/files/boa4-250x362.jpg" alt="Liliya Shobukhova erzielte das viertschnellste Ergebnis aller Zeiten. © Zur Verfügung gestellt vom Bank of America Chicago-Marathon" width="250" height="362" /><p class="wp-caption-text">Liliya Shobukhova erzielte das viertschnellste Ergebnis aller Zeiten. © Zur Verfügung gestellt vom Bank of America Chicago-Marathon</p></div>
<p>Im Rennen der Frauen war das Tempo von Beginn an hoch, und es entwickelte sich frühzeitig ein Dreikampf. Nach 32:44 Minuten hatten Liliya Shobukhova, die Japanerin Kayoko Fukushi und die Marathon-Debütantin Ejegayehu Dibaba die 10-km-Marke erreicht. Die Äthiopierin ist die Schwester der Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba und war selbst bei Olympia 2004 über 10.000 m Zweite. An der Halbmarathonmarke wurden für dieses Trio 69:25 Minuten gestoppt.</p>
<p>Kurz darauf verlor zunächst Kayoko Fukushi den Kontakt, und unmittelbar vor der 25-km-Marke konnte auch Ejegayehu Dibaba dem hohen Tempo von Liliya Shobukhova nicht mehr folgen. Weitere 5 km später hatte die russische Spitzenläuferin bereits einen Vorsprung von 46 Sekunden auf die äthiopische Athletin. Und Liliya ließ auf dem Weg zum dritten Chicago-Sieg in Serie – keinem anderen Athleten gelang bisher in Chicago ein Hattrick – nicht nach. Im Gegenteil, sie lief die zweite Hälfte sogar noch etwas schneller als die erste. Nach 2:18:20 war Liliya vor Ejegayehu Dibaba im Ziel, die mit 2:22:09 Stunden ein glänzendes Marathondebüt lief. Dritte wurde Kayoko Fukushi in 2:24:38.</p>
<p>„Das ist ein ganz besonderer Tag für mich“, erklärte Liliya im Anschluss an das Rennen. „Ich bin persönliche Bestzeit gelaufen, unter 2:20 Stunden geblieben und habe mich für das russische Olympia-Team qualifiziert.“</p>
<p>Unter den 45.000 Teilnehmern befanden sich auch etwa 10.000 engagierte Charity-Läufer. Sie sammelten für 162 Wohltätigkeitsorganisationen Spenden. Seit 2002 konnten so über 70 Millionen US-Dollar für einen guten Zweck erlaufen werden.</p>
<p>Der amerikanische Fernsehsender NBC Chicago befragte einige der Läufer, warum sie am Chicago-Marathon teilnehmen. Gretchen Wro erzählte Reportern, dass sie von ihrem Freund Joe Massow dazu inspiriert wurde. Er nahm bereits vier Mal teil und sammelte mehr als 40.000 US-Dollar für den Kampf gegen Leukämie und Brustkrebs sowie um Spielzeug für zwei Chicagoer Kinderkrankenhäuser zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Der Sponsor des Chicago-Marathons, die Bank of America, unterstützt mit Einnahmen aus seinen Chicagoer Laufveranstaltungen selbst fünf lokale Organisationen (ChicagoRun, Chicago Parkways Foundation, Girls on the Run, MGR Foundation und Special Children’s Charities/Special Olympics Chicago), die 4.000 Kindern und Jugendlichen außerschulische Programme anbieten. Die finanzielle Unterstützung soll den Organisationen dabei helfen, Ausrüstungen zu erwerben, das Training zu verbessern und Events zu veranstalten, um so das körperliche wie auch das seelische Wohlbefinden von Chicagos Jugend zu fördern.</p>
<h3>Die zehn schnellsten Marathonzeiten*</h3>
<p><strong>Männer:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:02 Stunden </td>
<td> Geoffrey Mutai</td>
<td> KEN  </td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011* </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:03:06</td>
<td> Moses Mosop</td>
<td> ETH</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011*</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:38</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:03:59</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:26</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 30.09.2007</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:27</td>
<td> Duncan Kibet</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED) </td>
<td> 05.04.2009</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:27</td>
<td> James Kwambai</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 05.04.2009</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:40</td>
<td> Emmanuel Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:48</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 11.04.2010</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:53</td>
<td> Haile Gebrselassie </td>
<td> ETH</td>
<td> Dubai (UAE)</td>
<td> 18.01.2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:15:25 Stunden </td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR </td>
<td> London (GBR)        </td>
<td> 13.04.2003 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:17:18</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> Chicago (USA) </td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:17:42</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:20</td>
<td> Liliya Shobukhova</td>
<td> RUS</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 09.10.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:47</td>
<td> Catherine Ndereba  </td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)</td>
<td> 07.10.2001</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:56</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 14.04.2002</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:12</td>
<td> Mizuki Noguchi</td>
<td> JPN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:19</td>
<td> Irina Mikitenko</td>
<td> GER</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:19</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:26</td>
<td> Catherine Ndereba</td>
<td> KEN</td>
<td>Chicago (USA)</td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* Die Zeiten des Boston-Marathons können nicht offiziell als Weltrekorde beziehungsweise nationale Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m.</p>
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		<title>Patrick Makau läuft in Berlin Marathon-Weltrekord in 2:03:38</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 18:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kenianer Patrick Makau konnte sich beim Berlin-Marathon nicht nur gegen Haile Gebrselassie durchsetzen, sondern auch einen neuen Weltrekord stellen. Florence Kiplagat gewann das Frauenrennen vor Irina Mikitenko und Paula Radcliffe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<div id="attachment_13126" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13126" src="http://de.takethemagicstep.com/files/makau_patrickcl1-berlin11-250x166.jpg" alt="Patrick Makau verbessert den Weltrekord in Berlin. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Patrick Makau verbessert den Weltrekord in Berlin. © www.photorun.net</p></div>
<p>Die Herbst-Marathonsaison hat in Berlin auf eindrucksvolle Weise begonnen: Patrick Makau krönte den 38. BMW Berlin-Marathon mit einem Weltrekord. Der 26-jährige Kenianer lief in phantastischen 2:03:38 Stunden ins Ziel am Brandenburger Tor. Mit einer dramatischen Tempoverschärfung konnte Patrick nach 27 Kilometern den vorherigen Weltrekordhalter Haile Gebrselassie im direkten Duell hinter sich lassen. Haile musste nach 36 Kilometern aus dem Rennen gehen. Seit 1977 ist dies der achte Marathon-Weltrekord, der auf der schnellen Strecke von Berlin aufgestellt wurde.</p>
<p>„Das ist der größte Tag meiner Karriere, ich bin sehr stolz. Nach etwa der Hälfte der Distanz wusste ich, dass ich den Weltrekord heute brechen kann“, sagte Patrick, der 21 Sekunden schneller war als Haile Gebrselassie vor drei Jahren in Berlin. Auch einen weiteren Weltrekord des äthiopischen Weltklasseläufers verbesserte er: Den 30-km-Punkt erreichte er in 1:27:38 Stunden. Haile war 2009 in Berlin 1:27:49 gelaufen. Zwischenzeiten werden als offizielle Weltrekorde anerkannt, wenn an dem entsprechenden Kilometerpunkt ein Kampfgericht platziert wird, was in Berlin der Fall war.</p>
<p>Zweiter hinter Patrick Makau wurde überraschend Stephen Chemlany, der ursprünglich als Tempomacher an den Start ging, dann jedoch nicht ausstieg und weiterlief. Der kenianische Athlet war nach 2:07:55 Stunden vor seinem Landsmann Edwin Kimaiyo (2:09:50) im Ziel. Rang vier belegte Felix Limo (Kenia/2:10:38), Fünfter wurde überraschend der Brite Scott Overall, der bei seinem Debüt 2:10:55 Stunden lief und sich für die Olympischen Spiele in London 2012 qualifiziert haben dürfte. Dagegen kamen die deutschen Topläufer Falk Cierpinski (SG Spergau) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) beim Versuch, die vom DLV gesetzte Olympianorm von 2:12 Stunden zu erreichen, nicht ins Ziel. Falk Cierpinski musste nach 25 km und Martin Beckmann nach 30 km aussteigen.</p>
<div id="attachment_13127" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13127" src="http://de.takethemagicstep.com/files/kiplagat_florencefh-berlin11-250x166.jpg" alt="Florence Kiplagat siegte im Frauenrennen in 2:19:44 Stunden. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Florence Kiplagat siegte im Frauenrennen in 2:19:44 Stunden. © www.photorun.net</p></div>
<p>Im Rennen der Frauen überraschte Florence Kiplagat. Die 24-jährige Kenianerin siegte in 2:19:44 Stunden und erreichte die zweitschnellste Zeit des Jahres weltweit. Nachdem sie im Frühjahr beim Boston Marathon nach 30 km aufgeben musste, kam sie nun bei ihrem ersten Marathon überglücklich ins Ziel. Auf einen hervorragenden zweiten Platz lief Irina Mikitenko (SC Gelnhausen), die mit 2:22:18 die drittbeste Zeit ihrer Karriere erreichte und die schnellste seit fast zweieinhalb Jahren. Dritte wurde Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien), die bei ihrem Marathon-Comeback nach einer Babypause in 2:23:46 Stunden ins Ziel lief. Auch Atsede Habtamu (Äthiopien/2:24:25), Tatyana Petrova (Russland/2:25:01) und Anna Incerti (Italien/2:25:32) blieben noch unter 2:26 Stunden.</p>
<p>Für das World Marathon Majors-Event durch die Berliner Innenstadt hatten sich 40.963 Läufer aus 125 Nationen zusammen mit Rollstuhlathleten, Handbikern und Powerwalkern gemeldet – dabei gab es am Marathontag 33.157 Finisher. Angefeuert wurden sie entlang der Strecke von etwa einer Million Zuschauer und mehr als 70 Live-Bands. Der BMW Berlin-Marathon bietet den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, eine schnelle Zeit zu erzielen, sondern auch die Gelegenheit, die Stadt und ihre historischen Sehenswürdigkeiten laufend zu erobern – die Strecke führt vorbei an Berliner Wahrzeichen wie der Siegessäule, dem Reichstag, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und dem Potsdamer Platz. Auf den letzten 400 Metern geht es schließlich durch das Brandenburger Tor, vorbei an voll besetzten Tribünen, um dann begleitet von begeisterten Anfeuerungsrufen und Musik die wohlverdiente Ziellinie zu überqueren.</p>
<div id="attachment_13160" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko-kiplagat-radcliff.jpg"><img class="captionimg size-medium wp-image-13160" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko-kiplagat-radcliff-250x166.jpg" alt="Irina Mikitenko, Florence Kiplagat und Paula Radcliffe. © www.photorun.net" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko, Florence Kiplagat und Paula Radcliffe. © www.photorun.net</p></div>
<p>Uta sagte mit Begeisterung über das Rennen: „Es war eine tolle Atmosphäre beim Berlin-Marathon, den ich hier von Colorado aus verfolgen konnte. Was für ein Tag für die Marathon-Geschichte. Die vielen Berichte über das Rennen waren bewegend, und ich gratuliere allen Läufern zu ihrem gelungenen Marathontag. Ich hoffe, sie können sich jetzt gut erholen. Viele Glückwünsche natürlich auch an den Veranstalter, der dieses beeindruckende Marathonwochenende so klasse organisieren konnte.”</p>
<p>Bei dem fast schon legendären Berlin-Marathon-Wetter (13 bis 16 Grad Celsius im Schatten, Sonne und kaum Wind) entwickelte sich von Beginn an ein sehr schnelles Rennen. Das Tempo und die Zwischenzeiten lagen durchweg im Bereich des Weltrekordes von Haile Gebrselassie. Sechs Tempomacher führten fünf Läufer zu einer Halbmarathon-Zeit von 61:43 Minuten. Das war 17 Sekunden schneller als geplant. Auf den nächsten sechs Kilometern folgte eine dramatische und bereits entscheidende Rennphase. Nachdem vier Tempomacher aus dem Rennen gegangen waren, konnten auch die kenianischen Läufer Edwin Kimaiyo, Emmanuel Samal und John Kyui nicht mehr mithalten.</p>
<p>Jetzt gab es das mit Spannung erwartete Duell zwischen Haile Gebrselassie und Patrick Makau. Doch es war viel schneller entschieden als gedacht. Der kenianische Titelverteidiger sprintete nach 27 km plötzlich davon – im Stile eines Mittelstreckenläufers löste er sich vom Weltrekordler. Kurz darauf bekam dieser Atem- und Lungenprobleme und musste das Rennen unterbrechen. Haile Gebrselassie lief danach noch rund acht Kilometer weiter, doch schließlich musste er endgültig aus dem Rennen gehen. Sein Manager Jos Hermens sagte im Anschluss, dass nun ein Start beim Dubai-Marathon im Januar für Haile anstehen könnte. Haile Gebrselassie siegte in den vergangenen Jahren vier Mal beim Berlin-Marathon.</p>
<p>Patrick Makau konnte das hohe Tempo halten und lief schließlich zum Weltrekord. „Als ich heute Morgen aufwachte, fühlte ich mich körperlich nicht so richtig gut. Doch vom Start weg war alles in Ordnung, ich hatte keine Probleme“, sagte Patrick, der nun voraussichtlich bereits für die Olympischen Spiele vornominiert werden könnte. „Ich bin nach Berlin gekommen, um zu gewinnen. Es ist natürlich eine große Herausforderung, gegen Haile zu laufen. Aber ich hatte mit mehr Gegenwehr von ihm gerechnet.“ Mehr über Patrick Makau können Sie in einem Interview mit ihm nach seinem Sieg bei Berlin-Marathon 2010 <a href="http://de.takethemagicstep.com/coaching/athleten/interviews/patrick-makau-der-marathon-weltrekord-ist-moeglich/">hier</a> auf unserer Website erfahren.</p>
<p>Bei den Frauen hatten sich Florence Kiplagat und Paula Radcliffe vom Start weg abgesetzt. Sie liefen von Beginn an ein Tempo, das auf eine Zeit von knapp unter 2:20 Stunden führte. Doch nach etwa 15 km wurde es für Paula Radcliffe bei ihrem Comeback-Rennen zu schnell. Sie ließ es etwas ruhiger angehen, um Kräfte zu sparen, während Florence Kiplagat nicht nachließ. „Ich hatte nicht mit einer derartigen Zeit gerechnet“, erklärte die Halbmarathon-Weltmeisterin von 2010. Nun lief sie auch über die 42,195 km in die Weltspitze: Nach hervorragenden 2:19:44 war die Ehefrau von Moses Mosop, dem Zweitplatzierten (2:03:06) des Boston Marathons, im Ziel.</p>
<div id="attachment_13128" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13128" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko_irinar-berlin11-250x375.jpg" alt="Irina Mikitenko läuft jubelnd die letzten Meter. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko läuft jubelnd die letzten Meter. © www.photorun.net</p></div>
<p>Spannend war der Kampf um die Plätze hinter der kenianischen Läuferin. Lange Zeit liefen Irina Mikitenko und Atsede Habtamu, die vor zwei Jahren in Berlin gewonnen hatte, gut eine Minute hinter Paula Radcliffe. Doch kurz vor der 35-km-Marke zogen die beiden an der Britin vorbei. Als sich Irina Mikitenko dann von der äthiopischen Läuferin lösen konnte, kam wiederum Paula Radcliffe noch einmal besser ins Rennen. Sie überholte schließlich noch Atsede Habtamu und sicherte sich Rang drei.</p>
<p>„Ich freue mich über meine Leistung, aber ich bin nicht ganz glücklich. Denn ich habe nicht gewonnen“, erklärte Irina Mikitenko, nachdem sie im Jubel der Zuschauer ins Ziel gelaufen war. „Aber“, fügte die deutsche Rekordhalterin (2:19:19 in Berlin 2008) hinzu, „ich denke, ich habe ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London eine gute Leistung gezeigt.“</p>
<p>Gemischte Gefühle hatte auch Paula Radcliffe nach ihrem Marathon-Comeback: „Ich bin nicht ganz zufrieden, denn ich wollte hier gewinnen. Aber nach Krankheiten und Verletzungen habe ich mich immerhin zurückgemeldet. Ich hoffe, dass ich in London bei Olympia besser sein werde als heute.“</p>
<p>Teil des Berlin-Marathons war auch die Staffel des RTL-Spendenmarathons – eine große Benefizveranstaltung, die der deutsche Fernsehsender RTL jeweils im November ausstrahlt. Hunderte von Charity-Läufern hatten es sich unter dem Motto „Wir helfen Kindern“ in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, insgesamt 42.195 Euro zu erlaufen. Die gesamten Einnahmen werden dabei verschiedenen Kinderhilfsprojekten in Deutschland zugutekommen.</p>
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		<title>Unsere Vorschau auf den Marathon-Herbst: Von Berlin bis New&#160;York</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/unsere-vorschau-auf-den-marathon-herbst-von-berlin-bis-newyork/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 23:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende beginnt eine Reihe spektakulärer Herbst-Marathonläufe. Dazu gehören die World Marathon Majors-Rennen in Berlin, Chicago und New York. Zudem schauen wir gespannt auf den Frankfurt-Marathon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jörg Wenig</em></p>
<p><a href="#Berlin">Haile Gebrselassie trifft in Berlin auf Patrick Makau</a><br />
<a href="#Chicago">Wird Liliya Shobukhova den Hattrick in Chicago schaffen?</a><br />
<a href="#Frankfurt">Wilson Kipsang in Frankfurt</a><br />
<a href="#NewYork">Die Titelverteidiger starten in New York</a><br />
<a href="#Herbstrennen">Ausgewählte Herbst-Marathonrennen</a></p>
<div id="attachment_12995" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-12995" src="http://de.takethemagicstep.com/files/start1a_chicago10-250x375.jpg" alt="Der Start des Chicago-Marathons 2010. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Der Start des Chicago-Marathons 2010. © www.photorun.net</p></div>
<p>In Berlin wird am Sonntag die Saison der großen Herbst-Marathonrennen eröffnet. Auch in diesem Jahr verspricht die deutsche Hauptstadt Spannung und schnelle Zeiten. Gleich beide Weltrekordler – Haile Gebrselassie (Äthiopien) und Paula Radcliffe (Großbritannien) – sowie Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) werden beim Berlin-Marathon am Start stehen. Doch die Leistungsdichte in der absoluten Spitze ist so groß, dass auch in den darauffolgenden großen Herbstrennen die Elitefelder stark besetzt sein werden und der Männer-Weltrekord bei einigen Veranstaltungen in Gefahr geraten könnte. Neben den Läufen der World Marathon Majors (WMM)-Serie in Berlin, Chicago und New York hat sich leistungssportlich Frankfurt sehr gut entwickelt.</p>
<p>Die großen internationalen Rennen über die klassischen 42,195 Kilometer begeistern auch breitensportlich. Startnummern für die WMM-Rennen von Berlin, Chicago oder New York gibt es schon lange nicht mehr. Im März, so früh wie nie zuvor, waren alle 40.000 Nummern für den Berlin-Marathon ausverkauft. Aber auch Frankfurt erfährt einen Boom – abhängig von den Meldezahlen in den nächsten Wochen, könnten beim 30. Jubiläumsrennen am Main erstmals über 14.000 Marathonläufer registriert werden.</p>
<p>Spitzensportlich verspricht es einmal mehr ein aufregender Marathon-Herbst zu werden. Es ist erst zehn Jahre her, da träumten die besten Läufer der Welt davon, die klassische Distanz in weniger als 2:05 Stunden zurückzulegen. Der Kenianer Paul Tergat schaffte das schließlich als Erster in Berlin 2003 mit 2:04:55. Die Entwicklung ist mittlerweile so stark, dass es heute bereits 15 solcher Zeiten gibt. Ein Drittel davon wurde in diesem Frühjahr gelaufen. Hier eingerechnet sind auch die Ergebnisse des Boston-Marathons 2011, bei dem Geoffrey Mutai (Kenia) mit 2:03:02 Stunden das schnellste Ergebnis aller Zeiten erreichte und nur vier Sekunden vor seinem Landsmann Moses Mosop im Ziel war, der sein Marathondebüt lief.</p>
<p>Als offizieller Weltrekord steht jedoch nach wie vor jene Zeit, die Haile Gebrselassie (Äthiopien) vor drei Jahren in Berlin erreichte: 2:03:59 Stunden. Die Zeiten aus Boston können nicht offiziell als Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m. Dennoch, wer die Strecke von Boston kennt, weiß, dass dieser Kurs auf Grund einer Reihe von Hügeln schwer zu laufen ist.<a id="Berlin" name="Berlin"></a></p>
<h3>Der Weltrekordler Haile Gebrselassie trifft in Berlin auf den Titelverteidiger Patrick Makau</h3>
<div id="attachment_13011" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13011" src="http://de.takethemagicstep.com/files/gebrselassie_hailepc6-vienna11-250x166.jpg" alt="Haile Gebrselassie möchte sich in Berlin für die Olympischen Spiele qualifizieren. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Haile Gebrselassie möchte sich in Berlin für die Olympischen Spiele qualifizieren. © www.photorun.net</p></div>
<p>Berlin macht am Sonntag den Anfang mit einem Duell zwischen Haile Gebrselassie und Patrick Makau. Der kenianische Titelverteidiger ist eine große Herausforderung für den Weltrekordler. Im vergangenen Jahr steigerte er sich auf 2:04:48 Stunden und war damit der schnellste Marathonläufer in 2010. Er hat zweifelsohne das Potenzial, den Weltrekord zu verbessern. Die Frage ist, ob dies in einem Rennen gegen Haile Gebrselassie möglich ist. Die beiden werden voraussichtlich neben einigen Tempomachern alleine an der Spitze laufen. Es ist abzuwarten, ob das Rennen dabei frühzeitig taktisch wird und ob sie sich gemeinsam zum Weltrekord ziehen wollen oder nicht. Außerdem benötigen Haile wie auch Patrick eine Weltklassezeit, um eine Chance zu haben, die Qualifikation für den Olympia-Marathon in London 2012 zu erreichen. Nur drei Startplätze stehen pro Land zur Verfügung, und die Konkurrenz ist besonders in Kenia enorm. Eine Zeit über 2:05 Stunden dürfte kaum reichen.</p>
<p>So stark wie niemals zuvor in der Geschichte des Berlin-Marathons, die 1974 im Grunewald begann, ist das Frauenfeld am Sonntag besetzt. Paula Radcliffe wird erstmals bei einem Straßenlauf in Deutschland an den Start gehen und nach Verletzungsproblemen sowie der Geburt ihres zweiten Kindes (im September 2010) ihren ersten Marathon seit November 2009 laufen. Damals kam die britische Weltrekordlerin (2:15:25) in New York auf einen für sie sicher nicht zufriedenstellenden vierten Platz.</p>
<div id="attachment_13013" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13013" src="http://de.takethemagicstep.com/files/radcliffe_paulafl-nycm_07-small-250x166.jpg" alt="Paula Radcliffe läuft am Sonntag in Berlin ihr Marathon-Comeback. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Paula Radcliffe läuft am Sonntag in Berlin ihr Marathon-Comeback. © www.photorun.net</p></div>
<p>„Es ist immer mein Ziel zu gewinnen und natürlich auch eine gute Zeit zu laufen. Ich erwarte ein schnelles Rennen in sehr guter Atmosphäre und freue mich darauf, endlich einmal bei einem Straßenlauf gegen Irina Mikitenko laufen zu können. Aber ich will noch nicht über konkrete Zeitziele reden. Wichtig ist für mich vor allem, gesund durchzukommen“, erklärte Paula Radcliffe.</p>
<p>Es ist möglich, dass die 37-Jährige bei guten Wetterbedingungen eine Zeit um 2:20 Stunden anvisieren wird. Man darf gespannt sein, inwieweit Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) die Weltrekordlerin gefährden kann. Doch es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Halbmarathon-Weltmeisterin des vergangenen Jahres, Florence Kiplagat, für eine Überraschung sorgt. Die kenianische Läuferin stieg bei ihrem Marathon-Debüt im Frühjahr in Boston aus, zeigte aber im Sommer eine gute Form. Sie gewann einen Halbmarathon am Wörthersee (Österreich) bei großer Hitze in 68:02 Minuten. Acht Läuferinnen stehen zurzeit mit Bestzeiten von unter 2:28 Stunden auf der Berliner Startliste. Sechs von ihnen blieben bereits unter 2:26.<a id="Chicago" name="Chicago"></a></p>
<h3>Wird Liliya Shobukhova den Hattrick in Chicago schaffen?</h3>
<div id="attachment_13014" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13014" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mosop_moses-boston11-250x375.jpg" alt="Moses Mosop möchte in Chicago auf Weltrekordjagd gehen. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Moses Mosop möchte in Chicago auf Weltrekordjagd gehen. © www.photorun.net</p></div>
<p>Einen Weltrekordversuch planen die Veranstalter des Bank of America Chicago-Marathons. Dabei setzen sie nach seinem spektakulären Boston-Debüt auf Moses Mosop (Kenia). Zu beachten sein wird auch Ryan Hall (USA), der sich nach einem starken Boston-Rennen (Vierter in 2:04:58) den amerikanischen Rekord angreifen möchte. Khalid Khannouchi war 2002 in London 2:05:38 gelaufen – eine Zeit, die damals Weltrekord bedeutete. „Ich freue mich auf das Rennen in Chicago. Wann immer ich gegen Weltklasseläufer antrete, lerne ich etwas und entwickle mich weiter“, erklärte Ryan, der zum ersten Mal in Chicago an den Start gehen wird.</p>
<p>Bei den Frauen spricht in Chicago viel für die russische Läuferin Liliya Shobukhova, die das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen könnte, was noch nie zuvor gelang. Schafft sie dies, hätte sie auch die WMM-Wertung zum zweiten Mal hintereinander für sich entschieden. Zudem möchte Liliya erstmals mit einer Zeit unter 2:20 Stunden ins Ziel kommen. Kein Athlet, weder bei den Männern noch bei den Frauen, schaffte bisher in Chicago drei aufeinanderfolgende Siege. Khalid Khannouchi hat das Rennen zwar insgesamt viermal gewonnen, jedoch über einen Zeitraum von sechs Jahren.</p>
<p>„Unser Elitefeld ist nicht nur dynamisch, sondern hat das Potenzial, Rekorde einzustellen. Wenn das Wetter gut ist, könnten die Alltime-Listen des Marathonlaufes einige Ergänzungen erhalten“, erklärte Carey Pinkowski, der Race-Direktor des Chicago-Marathons.<a id="Frankfurt" name="Frankfurt"></a></p>
<h3>Kann der Kursrekordler Wilson Kipsang in Frankfurt seinen Titel verteidigen?</h3>
<p>Vielleicht spielt in diesem Jahr auch der BMW Frankfurt-Marathon ein Rolle in der Männer-Rekordjagd. Ganz ausgeschlossen ist dieses Szenario, das vor wenigen Jahren noch undenkbar war, nicht. Mit Wilson Kipsang kehrt der Titelverteidiger und Kursrekordler (2:04:57) zurück. Er trifft auf die Sieger von 2009 (Gilbert Kirwa) und 2008 (Robert Kiprono Cheruiyot). Die drei kenianischen Ausnahmeathleten müssen sich zudem mit Äthiopiens Deriba Merga auseinandersetzen, der für seinen offensiven Laufstil bekannt ist.</p>
<p>Für die besten deutschen Läufer geht es in Frankfurt beziehungsweise Berlin um die Olympia-Qualifikation. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) wird erstmals seit der WM 2009 wieder einen Marathon laufen und peilt in Frankfurt ebenso wie Jan Fitschen (TV Wattenscheid) die Norm von 2:12:00 Stunden an. Das gleiche Zeitziel haben Falk Cierpinski (SG Spergau) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Berlin. Während Irina Mikitenko bereits für Olympia qualifiziert ist, sollte der Richtwert von 2:30 Stunden für Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in Frankfurt keine Hürde sein. Schwerer kann das allerdings für Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken) werden, die nach einer Babypause in Frankfurt zurückkehrt.<a id="NewYork" name="NewYork"></a></p>
<h3>Gebre Gebremariam und Edna Kiplagat kehren nach New York zurück</h3>
<div id="attachment_13045" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13045" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mutai-keitanyt-londonm11-250x166.jpg" alt="Die Sieger des London-Marathons 2011, Emmanuel Mutai und Mary Keitany, laufen in New York. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Die Sieger des London-Marathons 2011, Emmanuel Mutai und Mary Keitany, laufen in New York. © www.photorun.net</p></div>
<p>Eine Reihe von Stars hat bereits der New York-Marathon unter Vertrag genommen. Dazu gehören auch die Titelverteidiger Gebre Gebremariam (Äthiopien) und Edna Kiplagat (Kenia). Ebenfalls am Start werden die Boston-Sieger Geoffrey Mutai und Caroline Kilel sowie die London-Sieger Emmanuel Mutai und Mary Keitany (alle Kenia) sein. „Unser Feld wird superstark“, erklärte die Race-Direktorin Mary Wittenberg bereits. Aufgrund der schweren Strecke ist in New York jedoch wahrscheinlich nicht mit einem Weltrekord zu rechnen. Am 6. November werden sich voraussichtlich 45.000 gemeldete Teilnehmer auf den Weg vom New Yorker Bezirk Staten Island zum bekannten Central Park machen. </p>
<h3>Irina Mikitenko: „Ich freue mich auf das Duell mit Paula Radcliffe“</h3>
<div id="attachment_13051" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-13051" src="http://de.takethemagicstep.com/files/mikitenko_irinasmart-berlin08-250x166.jpg" alt="Irina Mikitenko © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Irina Mikitenko © www.photorun.net</p></div>
<p>Zum dritten Mal geht Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) beim Berlin-Marathon an den Start. 2007 lief die inzwischen 39-Jährige dort ein glänzendes Marathondebüt und erreichte als Zweite auf Anhieb hervorragende 2:24:51 Stunden. Ein Jahr später blieb sie als erste und bisher einzige deutsche Läuferin unter 2:20 Stunden. Mit 2:19:19 siegte sie und stellte den heute noch gültigen deutschen Rekord auf. Zweimal gewann Irina Mikitenko, die mit ihrem Mann und Trainer Alexander zwei Kinder hat, den London-Marathon (2008 und 2009) und entschied zudem zweimal die prestigeträchtige World Marathon Majors (WMM)-Serie für sich: 2007-2008 und 2008-2009. Sie war die erste nicht-afrikanische Läuferin, der ein WMM-Triumph gelang.</p>
<p><strong>Mit welchen Gefühlen gehen Sie in Berlin an den Start?</strong></p>
<p><strong>Irina Mikitenko:</strong> In Berlin bin ich immer gut gelaufen. Ob früher beim ISTAF oder in den vergangenen Jahren bei den Straßenläufen und Marathonrennen – ich habe dabei viele gute Erfahrungen gemacht. Deswegen komme ich mit einem positiven Gefühl nach Berlin, was eine Rolle spielt vor einem Wettkampf. Aber trainieren muss man natürlich trotzdem genauso intensiv wie sonst. Wichtig ist, dass einem keine Zweifel kommen. Aber bisher gibt es derartige Gedanken nicht, es stimmt alles in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon.</p>
<p><strong>In den letzten Jahren waren Sie vor den Herbstmarathonrennen aus unterschiedlichen Gründen beeinträchtigt – 2010 hatten Sie eine Verletzung, im Jahr davor einen Trauerfall in der Familie. Sind Sie nun vielleicht so gut in Form wie seit 2008 nicht mehr?</strong></p>
<p><strong>Irina:</strong> Jede Marathonvorbereitung verläuft anders. Und irgendetwas passiert dabei immer. Insofern kann man das nicht richtig vergleichen. Es ist auf jeden Fall ein Vorteil, dass ich jetzt im Sommer die Trainingslager in St. Moritz machen konnte, wo wir alles kennen. Ich war zweimal für jeweils drei Wochen dort in der Schweiz und konnte mich gut vorbereiten, so dass ich hoffe, dass ich in Berlin ein gutes Rennen laufen kann.</p>
<p><strong>Mit welchen Zielen gehen Sie in den Marathon?</strong></p>
<p><strong>Irina:</strong> In Berlin war das Frauenrennen in den vergangenen Jahren lange nicht so stark besetzt wie in diesem Jahr. Dass so viele Topläuferinnen dort rennen wollen, hängt natürlich auch damit zusammen, dass sie für die Olympia-Qualifikation jetzt eine sehr gute Zeit brauchen. Daher erwarte ich ein schnelles Rennen. Ich habe kein konkretes Zeitziel, denn ich werde auf Platzierung laufen. Die Zeit kommt dann automatisch – und für die Olympischen Spiele bin ich ohnehin schon qualifiziert.</p>
<p><strong>Sie werden unter anderen auf die Weltrekordlerin Paula Radcliffe treffen.</strong></p>
<p><strong>Irina:</strong> Ja, ich wollte schon immer gerne gegen Paula Radcliffe im Marathon laufen. Wenn sie dabei ist, hebt das die gesamte Stimmung und Atmosphäre der Veranstaltung. Ich freue mich jetzt noch mehr auf den Berlin-Marathon. Aber auch andere Läuferinnen wie die Kenianerin Florence Kiplagat und die Russinnen schätze ich sehr stark ein.<a id="Herbstrennen" name="Herbstrennen"></a></p>
<h3>Marathon-Termine des Herbsts im Überblick</h3>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left">
<td> 25. September</td>
<td> Berlin</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 2. Oktober</td>
<td> Köln</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 9. Oktober</td>
<td> Chicago</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> Eindhoven</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> München</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 16. Oktober</td>
<td> Amsterdam</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> Peking</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 23. Oktober</td>
<td> Venedig</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 30. Oktober</td>
<td> Frankfurt</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 6. November</td>
<td> New York</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> Seoul</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 13. November</td>
<td> Athen</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> Turin</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> 4. Dezember</td>
<td> Fukuoka (Männer-Eliterennen)</td>
</tr>
<tr align="left">
<td> </td>
<td> Singapur</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Daten und Favoriten ausgewählter Herbst-Rennen</h3>
<p><strong>Berlin (25.9.)</strong></p>
<p>World Marathon Majors (WMM)-Rennen<br />
IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: 40.000<br />
Anmeldungen noch möglich: nein<br />
Internet: <a href="http://www.bmw-berlin-marathon.com/" target="_blank">www.bmw-berlin-marathon.com</a><br />
TV: Live in n-tv, Eurosport und BBC2 sowie Live-Stream im Internet (www.universalsports.com)</p>
<p>Siegprämie: 40.000 Euro<br />
Gesamtpreisgeld: 233.000 Euro</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:03:59 – Haile Gebrselassie (ETH) WR<br />
2:19:12 – Mizuki Noguchi (JPN)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Haile Gebrselassie (ETH/2:03:59), Patrick Makau (KEN/2:04:48), Driss El Himer (FRA/2:06:48), Hendrick Ramaala (RSA/2:06:55), Simon Munyutu (KEN/2:09:24), Jon Kyui (KEN/2:10:00), Emmanuel Samal (KEN/2:10:27), Mikhail Lemaev (RUS/2:10:41), Falk Cierpinski (SG Spergau/2:13:30), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42).<br />
Frauen: Paula Radcliffe (GBR/2:15:25), Irina Mikitenko (SC Gelnhausen/2:19:19), Lidia Simon (RUM/2:22:54), Atsede Habtamu (ETH/2:24:26), Lidiya Grigoryeva (RUS/2:25:10), Tatyana Petrova (RUS/2:25:53), Rosaria Console (ITA/2:26:45), Anna Incerti (ITA/2:27:33), Florence Kiplagat (KEN/bei Debüt ausgestiegen).</p>
<p><strong>Chicago (9.10.)</strong></p>
<p>World Marathon Majors (WMM)-Rennen<br />
IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: 45.000<br />
Anmeldungen noch möglich: nein<br />
Internet: <a href="http://www.chicagomarathon.com" target="_blank">www.chicagomarathon.com</a><br />
TV: NBC5 Chicago und vorauss. Live-Stream im Internet (nbcchicago.com)</p>
<p>Siegprämie: 125.000 Dollar<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 485.000 Dollar</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:05:41 – Sammy Wanjiru (KEN)<br />
2:17:18 – Paula Radcliffe (GBR)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Moses Mosop (KEN/2:03:06), Ryan Hall (USA/2:04:58), Bazu Worku (ETH/2:05:25), Getu Feleke (ETH/2:05:44), Evans Cheruiyot (KEN/2:06:25), Marilson dos Santos (BRA/2:06:34), Bernard Kipyego (KEN/2:07:01), Bekana Daba (ETH/2:07:04), Atsushi Sato (JPN/2:07:13), Joshua Chelenga (KEN/2:08:21), Wesley Korir (KEN/2:08:24).<br />
Frauen: Liliya Shobukhova (RUS/2:20:15), Askale Tafa (ETH/2:21:31), Inga Abitova (RUS/2:22:19), Benita Willis (AUS/2:22:36), Wie Yanan (CHN/2:23:12), Maria Konovalova (RUS/2:23:49), Christelle Daunay (FRA/2:24:22).</p>
<p><strong>Amsterdam (16.10.)</strong></p>
<p>IAAF Silver Label Race<br />
Meldezahl: rd. 10.000<br />
Anmeldungen noch möglich: nein<br />
Internet: <a href="http://www.amsterdammarathon.nl/home/index.php?a=YTo2OntpOjU7YToxOntzOjQ6InBhZ2UiO3M6NDoiMTg5NyI7fXM6MjoiNWIiO2E6MTp7czo0OiJwYWdlIjtzOjQ6IjE4OTciO31pOjY7YToxOntzOjQ6InBhZ2UiO3M6NDoiMTg5NyI7fXM6MjoiNmIiO2E6MTp7czo0OiJwYWdlIjtzOjQ6IjE4OTciO31zOjI6IjZjIjthOjE6e3M6NDoicGFnZSI7czo0OiIxODk3Ijt9aTo3O2E6MTp7czo0OiJwYWdlIjtzOjQ6IjE4OTciO319&amp;language=DE" target="_blank">www.amsterdammarathon.nl</a></p>
<p>Prämien: nicht bekannt</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:06:18 – Gilbert Yegon (KEN)<br />
2:22:20 – Gete Wami (ETH)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten:<br />
Männer: Koen Raymaekers (NED/2:11:09). Frauen: Lornah Kiplagat (NED/2:22:22) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Frankfurt (30.10.)</strong></p>
<p>IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: vorauss. 14.000<br />
Anmeldungen noch möglich: ja<br />
Internet: <a href="http://www.bmw-frankfurt-marathon.com" target="_blank">www.bmw-frankfurt-marathon.com</a><br />
TV: Live im hr und vorauss. Live-Stream im Internet</p>
<p>Siegprämie: 20.000 Euro<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 116.500 Euro</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:04:57 – Wilson Kipsang (KEN)<br />
2:23:25 – Caroline Kilel (KEN)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):<br />
Männer: Wilson Kipsang (KEN/2:04:57), Robert Kiprono Cheruiyot (KEN/2:05:52), Gilbert Kirwa (KEN/2:06:14), Deriba Merga (ETH/2:06:38), Wilfred Kigen (KEN/2:07:33), Günther Weidlinger (AUT/2:10:47), André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf/2:13:09), Jan Fitschen (TV Wattenscheid/2:20:15).<br />
Frauen: Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg/2:26:21), Liz Yelling (GBR/2:28:33), Aniko Kalovics (HUN/2:29:04), Kirsten Melkevik (NOR/2:29:12), Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken/2:29:26), Andrea Mayr (AUT/2:30:43) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>New York (6.11.)</strong></p>
<p>World Marathon Majors (WMM)-Rennen<br />
IAAF Gold Label Race<br />
Meldezahl: ca. 50.000<br />
Anmeldungen noch möglich: nein<br />
Internet: <a href="http://www.ingnycmarathon.org/" target="_blank">www.ingnycmarathon.org</a><br />
TV: Live vorauss. in Eurosport, NBC4 New York und vorauss. Live-Stream im Internet (www.univeralsports.com)</p>
<p>Siegprämie: 130.000 Dollar<br />
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 800.000 Dollar</p>
<p>Streckenrekorde:<br />
2:07:43 – Tesfaye Jifar (ETH)<br />
2:22:31 – Margaret Okayo (KEN)</p>
<p>Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):<br />
Männer: Geoffrey Mutai (KEN/2:03:02), Emmanuel Mutai (KEN/2:04:40), Gebre Gebremariam (ETH/2:04:53), Martin Lel (KEN/2:05:15), Jaouad Gharib (MAR/2:05:27), Viktor Röthlin (SUI/2:07:23), Meb Keflezighi (USA/2:09:15).<br />
Frauen: Mary Keitany (KEN/2:19:19), Edna Kiplagat (KEN/2:20:46), Caroline Kilel (Kenya/2:23:25), Kim Smith (NZL/2:25:21), Jo Pavey (GBR/2:28:24), Lauren Fleshman (USA/Debüt) – weitere noch nicht bekannt.</p>
<h3>Die zehn schnellsten Marathonzeiten*</h3>
<p><strong>Männer:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:02 Stunden </td>
<td> Geoffrey Mutai</td>
<td> KEN </td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:03:06</td>
<td> Moses Mosop</td>
<td> ETH</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:03:59</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:26</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 30.09.2007</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:27</td>
<td> Duncan Kibet</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED) </td>
<td> 05.04.2009</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:27</td>
<td> James Kwambai</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 05.04.2009</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:40</td>
<td> Emmanuel Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:48</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> Rotterdam (NED)</td>
<td> 11.04.2010</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:04:53</td>
<td> Haile Gebrselassie</td>
<td> ETH</td>
<td> Dubai (UAE)</td>
<td> 18.01.2011</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:04:53</td>
<td> Gebre Gebremariam </td>
<td> ETH</td>
<td> Boston (USA)</td>
<td> 18.04.2011</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:15:25 Stunden </td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR </td>
<td> London (GBR) </td>
<td> 13.04.2003 </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:17:18</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> Chicago (USA)     </td>
<td> 13.10.2002 </td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:17:42</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 17.04.2005</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:18:47</td>
<td> Catherine Ndereba </td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA) </td>
<td> 07.10.2001</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:18:56</td>
<td> Paula Radcliffe</td>
<td> GBR</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 14.04.2002</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:12</td>
<td> Mizuki Noguchi</td>
<td> JPN</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 25.09.2005</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:19</td>
<td> Irina Mikitenko</td>
<td> GER</td>
<td> Berlin (GER)</td>
<td> 28.09.2008</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:19</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> London (GBR) </td>
<td> 17.04.2011</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 2:19:26</td>
<td> Catherine Ndereba    </td>
<td> KEN</td>
<td> Chicago (USA)   </td>
<td> 13.10.2002</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2:19:36</td>
<td> Deena Kastor</td>
<td> USA</td>
<td> London (GBR)</td>
<td> 23.04.2006</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* Die Zeiten des Boston-Marathons können nicht offiziell als Weltrekorde beziehungsweise nationale Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m.</p>
<h3>World Marathon Majors (WMM)<br />
Stand der Serie 2010-2011*</h3>
<p><strong>Männer:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 1. </td>
<td> Emmanuel Mutai</td>
<td> KEN </td>
<td> 55 Punkte </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2.</td>
<td> Tsegaye Kebede</td>
<td> ETH</td>
<td> 41</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 3.</td>
<td> Geoffrey Mutai</td>
<td> KEN</td>
<td> 40</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 4.</td>
<td> Patrick Makau</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Gebre Gebremariam</td>
<td> ETH</td>
<td> 35</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 6.</td>
<td> Abel Kirui</td>
<td> KEN</td>
<td> 26</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 7.</td>
<td> Robert Kiprono Cheruiyot</td>
<td> KEN</td>
<td> 25</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Samuel Wanjiru (verstarb im Mai) </td>
<td> KEN</td>
<td> 25</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 9.</td>
<td> Feyisa Lilesa</td>
<td> ETH</td>
<td> 20</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 10. </td>
<td> Vincent Kipruto</td>
<td> KEN</td>
<td> 16</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Frauen:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 1.   </td>
<td> Liliya Shobukhova  </td>
<td> RUS</td>
<td> 65 Punkte </td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 2.</td>
<td> Edna Kiplagat</td>
<td> KEN </td>
<td> 60</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 3.</td>
<td> Mary Keitany</td>
<td> KEN</td>
<td> 35</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 4.</td>
<td> Bezunesh Bekele</td>
<td> ETH</td>
<td> 30</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> 5.</td>
<td> Aberu Kebede</td>
<td> ETH</td>
<td> 25</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Teyba Erkesso</td>
<td> ETH</td>
<td> 25</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Caroline Kilel</td>
<td> KEN</td>
<td> 25</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> 8.  </td>
<td> Inga Abitova</td>
<td> RUS</td>
<td> 20</td>
</tr>
<tr align="left" bgcolor="#cccccc">
<td> </td>
<td> Desiree Davila</td>
<td> USA</td>
<td> 20</td>
</tr>
<tr class="tbl_white" align="left">
<td> </td>
<td> Sharon Cherop</td>
<td> KEN</td>
<td> 20</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* Eine WMM-Serie erstreckt sich jeweils über einen Zwei-Jahres-Zyklus. Die beiden Sieger erhalten am Ende ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar. Für die ersten fünf Plätze gibt es in jedem WMM-Rennen Punkte, wobei die Sieger 25 Zähler erhalten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mo Farah: Sein Flug nach London 2012 ist „bereits gebucht“</title>
		<link>http://de.takethemagicstep.com/mo-farah-sein-flug-ist-bereits-gebucht-fuer-london-2012/</link>
		<comments>http://de.takethemagicstep.com/mo-farah-sein-flug-ist-bereits-gebucht-fuer-london-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Athletic News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.takethemagicstep.com/?p=12940</guid>
		<description><![CDATA[Der Brite Mo Farah gewann in Südkorea über 5.000 m Gold und belegte über 10.000 m Rang zwei. Mit Blick auf die kommenden Olympischen Spiele ist er nun Europas große Langstrecken-Hoffnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12942" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-12942" src="http://de.takethemagicstep.com/files/farah_mo5kmedal-world11-250x166.jpg" alt="Mo Farah ist der neue Weltmeister über 5.000 m. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Mo Farah ist der neue Weltmeister über 5.000 m. © www.photorun.net</p></div>
<p>Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London lief Mo Farah zu einem Sieg mit Signalwirkung. Der 28-jährige Ausnahmeathlet aus Großbritannien hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu über 5.000 Meter gezeigt, dass im vermeintlich aussichtslosen Wettlauf mit den afrikanischen Topathleten doch große Erfolge möglich sind. Nach einem taktischen Rennen setzte sich Mo Farah in der Schlussphase des Finales an die Spitze und war so spurtstark, dass keiner der anderen Läufer mehr an ihm vorbei kam. In 13:23,36 Minuten wurde der Londoner Weltmeister.</p>
<p>„Vor sechs oder sieben Jahren haben wir noch gedacht, dass es unmöglich für uns sein wird, gegen die Afrikaner zu gewinnen“, sagte Mo, der glaubt, dass sein Erfolg von Daegu eine Vorbild-Wirkung für andere europäische Läufer haben kann: „Ich glaube, jetzt beginnt sich der Abstand zu den afrikanischen Läufern langsam zu verringern.“</p>
<p>Für den europäischen Laufsport hatte Mo in Daegu gleich zweimal sporthistorische Leistungen vollbracht. Eine Woche vor seinem 5.000-m-Triumph kam er über 10.000 m nur knapp hinter Äthiopiens Ibrahim Jeilan auf Rang zwei. Es war die erste Medaille eines europäischen Läufers über die 25-Runden-Strecke bei einer globalen Meisterschaft seit Olympia 1988. In Seoul, also ebenfalls in Südkorea, wurde Salvatore Antibo (Italien) Zweiter über 10.000 m. Bei Weltmeisterschaften war Francesco Panetta (Italien) 1987 bei den Titelkämpfen in Rom mit Rang zwei der letzte europäische Medaillengewinner.</p>
<p>Über 5.000 m gab es bei einer WM zuletzt 1999 in Sevilla (Spanien) eine Medaille für Europa – der aus Marokko abgewanderte Belgier Mohammed Mourhit wurde Dritter. Zwölf Jahre zuvor hatten zwei gebürtige Europäer Medaillen über 5.000 m gewonnen: Domingos Castro (Portugal) wurde vor Jack Buckner (Großbritannien) Zweiter im WM-Finale 1987. Einen europäischen Weltmeister gab es erst einmal über diese Distanz: Eamonn Coghlan (Irland) triumphierte 1983 in Helsinki. Bis ins Jahr 1992 blickt man in der Laufgeschichte zurück, um einen europäischen 5.000-m-Sieger bei Olympischen Spielen zu finden: Dieter Baumann triumphierte damals in Barcelona.</p>
<p>Dieter Baumanns Sieg 1992 war eine Sensation. Der heutige deutsche Kabarettist hatte auch etwas Glück, denn das Rennen entwickelte sich damals taktisch so, dass es ihm entgegen kam. Was Mo Farah Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass er die Jahresweltbestenliste über 5.000 m anführt (12:53,11). Es ist bereits über 20 Jahre her, seit ein nicht-afrikanischer Läufer der schnellste Langstreckler des Jahres war: 1990 erreichte der Italiener Salvatore Antibo über 5.000 m 13:05,59 Minuten und der mexikanische Weltrekordler Arturo Barrios lief im gleichen Jahr über 10.000 m 27:18,22.</p>
<div id="attachment_12944" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-12944" src="http://de.takethemagicstep.com/files/farah_mo400togo1-worch11-250x375.jpg" alt="Mo lässt die äthiopischen Läufer hinter sich. © www.photorun.net" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mo lässt die äthiopischen Läufer hinter sich. © www.photorun.net</p></div>
<p>Auf die Frage, wie er diesen Erfolg erreichen konnte, antwortete Mo: „Du musst an dich glauben, konzentriert bleiben und sehr hart trainieren – dann ist es möglich, die afrikanischen Läufer zu besiegen.“ Mo wurde zwar in Afrika geboren, jedoch kam er bereits im Alter von acht Jahren als Flüchtlingskind aus Mogadischu (Somalia) nach London zu seinem britischen Vater und wuchs dort auf. Er hat also im Gegensatz zu erst später ausgewanderten afrikanischen Weltklasseläufern in seiner Entwicklung die gleichen Voraussetzungen gehabt wie andere europäische Läufer auch. Seinem Sportlehrer fiel einst sein Talent auf. Er überredete ihn dazu, sich weniger auf das Fußballspielen zu konzentrieren und stattdessen mit der Leichtathletik zu beginnen. Dann brachte er ihn zum lokalen Londoner Verein.</p>
<p>Zurückblickend auf seine Kindheit erzählte Mo während der Sieger-Pressekonferenz bei den Weltmeisterschaften: „Es ist erstaunlich, dass ich heute hier sitze. Als ich aus Somalia zu meinem Vater kam, der bereits in London lebte, war das ein ganz anderes Leben. Für meinen Vater war es immer sehr wichtig, dass ich in der Schule gut war. Ich liebte es, Sport zu treiben und zu laufen. Wenn ich zum Laufen ging, fragte mein Vater: Hast du deine Schularbeiten schon gemacht?“</p>
<p>Nachdem er vier Jahre lang im Leichtathletikverein trainiert hatte, hieß der englische Crosslauf-Schulmeister Mo Farah. Als 18-Jähriger wurde er 2001 schließlich Junioren-Europameister über 5.000 m. Seit Jahren sucht sich Mo konsequent starke Trainingspartner. Dazu gehörten zum Beispiel Craig Mottram (Australien), Micah Kogo (Kenia) oder Bob Tahri (Frankreich). Er trainierte in der Vergangenheit mehrmals in Kenia, aber auch längere Zeit in Äthiopien, und dort wurde ihm bewusst, dass er sich vollständig dem Sport widmen muss, um eine Chance zu haben. Über viele Jahre hinweg wurde er von Alan Storey trainiert. „Er hat mich zu einem Weltklasseläufer gemacht“, sagte Mo, der im vergangenen Winter diese Zusammenarbeit mit dem Briten jedoch beendete. Der 28-Jährige schloss sich dann der Trainingsgruppe des früheren US-Marathonläufers Alberto Salazar an, der unter anderen Kara Goucher und Galen Rupp betreut. Mo, der die britische Marathonweltrekordlerin Paula Radcliffe als sein größtes Vorbild nennt, lebt daher zurzeit hauptsächlich im US-amerikanischen Bundesstaat Oregon, was einen positiven Nebeneffekt hat. „Dort ist es ruhig“, bemerkte Mo in Bezug auf den Rummel rund um Olympia 2012 in London.</p>
<p>Innerhalb gut eines Jahres hat sich der frühere Crosslauf-Europameister (2006) deutlich verbessert. Im Sommer 2010 wurde Mo Farah, trotz der großen Läufer-Tradition seines Landes, als erster Brite 10.000-m-Europameister und siegte in Barcelona anschießend auch noch über 5.000 m. „Ich will mit den Besten der Welt konkurrieren“, nannte er daraufhin sein nächstes Ziel, was er in diesem Jahr eindrucksvoll erreichte. Zunächst verteidigte er seinen Titel als 3.000-m-Hallen-Europameister, dann lief er neue Bestzeiten von 26:46,57 Minuten (10.000-m-Europarekord) und 12:53,11 (5.000 m/Britischer Rekord). Dazwischen gewann Mo zudem sein Halbmarathondebüt in New York in 60:23 Minuten. „Ich muss mich bei Alberto Salazar dafür bedanken, dass ich diesen Erfolg erzielen konnte“, erklärte er nach seinem WM-Sieg. Der Trainer stärkte vor dem 5.000-m-Finale sein Selbstvertrauen und gab ihm taktische Tipps. Großes Lob zollte Mo Farah später auch der zweitplatzierte Bernard Lagat: „Ich weiß, dass Mo sehr hart trainiert, und deswegen hat er heute verdient gewonnen“, sagte der US-Amerikaner anerkennend.</p>
<div id="attachment_12945" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="captionimg size-medium wp-image-12945" src="http://de.takethemagicstep.com/files/farah_mo5kfl-worlds11-250x166.jpg" alt="Mo feiert seinen 5.000-m-Sieg. © www.photorun.net" width="250" height="166" /><p class="wp-caption-text">Mo feiert seinen 5.000-m-Sieg. © www.photorun.net</p></div>
<p>Aber kommt der WM-Sieg mit Blick auf Olympia 2012 nicht ein Jahr zu früh? „Nein, denn für solche Rennen wie dieses hier in Daegu trainiere ich ja. Es geht Schritt für Schritt, ein Rennen nach dem anderen. Es wird sicher toll sein, wenn die Olympischen Spiele vor meiner Haustür stattfinden. Aber du weißt nie, was bis dahin passiert und wie dann die Olympia-Rennen laufen werden“, erklärte Mo Farah, der in Daegu auf der Ehrenrunde die britische Flagge (auch bekannt als Union Jack) mit der Aufschrift „Fly Mo“ präsentierte. Sein Flug ist bereits „gebucht“ – das Ziel: London 2012.</p>
]]></content:encoded>
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