Athletics News

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2008


Die Predigt vom Berliner Läufer-Gottesdienst

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche fand am Abend vor dem Berlin-Marathon 2008 traditionell ein Läufer-Gottesdienst statt. Die Predigt von Pfarrer Klaus Feierabend, der selbst viele Male Marathon gelaufen ist, hat stets einen Bezug zum Laufen. Hier können Sie den Text seiner diesjährigen Predigt lesen.

Sergiy Lebid zum achten Mal Cross-Europameister

Der Ukrainer Sergiy Lebid ist nicht nur bei allen bisherigen 15 Auflagen der Cross-Europameisterschaften an den Start gegangen, mit seinem diesjährigen achten Sieg hat er nun auch mehr als die Hälfte der möglichen Einzeltitel gewonnen.

Äthiopier Kebede bricht Kursrekord beim Fukuoka-Marathon

Mit einem Streckenrekord triumphierte der Äthiopier Tsegaye Kebede beim traditionellen Männer-Elitemarathon in Fukoka (Japan). In Singapur setzten sich der Kenianer Luke Kibet und seine Landsfrau Edith Masai im Marathon durch.

Nur Jetlag kann Haile in Melbourne stoppen

Zwischen zwei Marathonrennen hat Haile Gebrselassie am Sonntag in überlegender Manier den Great Australian Run gewonnen. Bei dem hochklassig besetzten 15-Kilometer-Lauf durch Melbourne siegte der Äthiopier in 42:40 Minuten.

Duncan Kibet und Anna Incerti gewinnen Mailand-Marathon

Mit einem erwarteten und einem überraschenden Sieg endete der 9. Samsung Mailand-Marathon am Sonntag. Duncan Kibet und Anna Incerti sind die Gewinner des Rennens, bei dem die Rekordzahl von 5.875 Läufern aus 61 Nationen am Start war.

Yoshimi Ozaki, die letzte Siegerin des Tokio-Marathons

Mit einem Jubiläum und einem Heimsieg ist am Sonntag die Geschichte des Tokio-Marathons der Frauen zu Ende gegangen. Bei der 30. Auflage des Rennens triumphierte die 27-jährige Yoshimi Ozaki (Japan) in hochklassigen 2:23:30 Stunden.

Auch Kopfschmerzen können Kenias Lekuraa in Athen nicht stoppen

Der eine hatte Kopfschmerzen, die andere lief ein cleveres taktisches Rennen – beide gewannen: Paul Lekuraa und Mai Tagami siegten beim 26. Athen-Marathon, der inklusive der Läufe über kürzere Distanzen die Rekordzahl von 10.098 Meldungen registrierte. Der 25-jährige Kenianer stellte dabei trotz seines Handicaps mit 2:12:42 Stunden einen Veranstaltungsrekord auf.

Dos Santos, Radcliffe siegen in New York, Mikitenko gewinnt WMM

Für Paula Radcliffe und Marilson Gomes dos Santos ist New York ein ideales Pflaster: Zum dritten Mal nach 2004 und 2007 triumphierte die Engländerin beim spektakulärsten Marathonrennen der Welt, zum zweiten Mal nach 2006 siegte der Brasilianer in Big Apple.

Radcliffe will New York gewinnen, Mikitenko hofft auf WMM-Coup

Rechtzeitig vor dem ING New York City-Marathon am kommenden Sonntag ist Paula Radcliffe wieder in vielversprechender Form. Die Marathon-Weltrekordlerin, die in ,Big Apple’ ihren dritten Sieg beim dritten Start nach 2004 und 2007 erringen möchte, gewann am vergangenen Sonntag ein 10-Meilen-Rennen in Portsmouth (England) und stellte dabei trotz Regen und Wind mit 51:11 Minuten einen [...]

Cheruiyot und Mockenhaupt gewinnen starken Frankfurt-Marathon

In der Streckenrekordzeit von 2:07:21 Stunden hat der Kenianer Robert Kiprono Cheruiyot den 27. Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon vor seinen beiden Landsleuten Wilson Kigen (2:08:16) und KIMbias Stephen Kiogora (2:08:24) gewonnen. Im hochklassigsten Rennen in der Geschichte des Laufes blieben sieben Läufer unter 2:10 Stunden. Eine derartige Dichte in der Spitze hat kein anderer deutscher [...]

Kenianer Paul Kirui und Lydia Cheromei in Amsterdam vorne

Einen kenianischen Doppelerfolg gab es beim Amsterdam-Marathon, der mit seiner schnellen Strecke einmal mehr hochklassige Siegzeiten produzierte. Bei den Männern setzte sich dabei mit Paul Kirui der Halbmarathon-Weltmeister von 2004 in 2:07:52 Stunden durch. Das Rennen der Frauen gewann die Debütantin Lydia Cheromei in 2:25:57. Bei den Männern hatte sich eine gut zehnköpfige Spitzengruppe gebildet, [...]

Cheruiyot und Grigoryeva triumphieren in Chicago

Der Kenianer Evans Cheruiyot und die Russin Lidiya Grigoryeva haben den Chicago-Marathon gewonnen, der zu der World Marathon Majors (WMM)-Serie gehört. Während Cheruiyot bei Temperaturen von am Ende rund 25 Grad Celsius eine Weltklassezeit von 2:06:25 Stunden erreichte und Kenias Männer erwartungsgemäß das Rennen dominierten, konnte sich bei den Frauen etwas überraschend keine Afrikanerin unter den [...]

Chicago-Marathon mit 45.000 Läufern und starkem Feld am Sonntag

Mit dem Chicago-Marathon wird am kommenden Sonntag eines der hochkarätigsten und größten Rennen über die 42,195 km des Jahres gestartet. Viermal wurden in der Geschichte der Veranstaltung Weltrekorde aufgestellt, zuletzt im Jahr 2002 durch Paula Radcliffe (England) mit 2:17:18 Stunden. Auf der schnellen, allerdings windanfälligen Strecke hat es immer wieder großartige Siegzeiten gegeben. Nicht umsonst [...]

Äthiopischer Doppelsieg beim Great North Run mit 52.000 Teilnehmern

Einen äthiopischen Doppelsieg gab es beim Great North Run, der im nordenglischen Newcastle gestartet wird und am Meer in South Shields endet: Tsegay Kebede und Gete Wami gewannen den größten Halbmarathon der Welt. Für das Rennen über die 21,0975 km hatten sich 52.000 Läufer gemeldet. Kebede gewann in 59:45 Minuten souverän, Gete Wami setzte sich [...]

Haile läuft Weltrekord, Mikitenko unter 2:20 beim Berlin-Marathon

Haile Gebrselassie und Irina Mikitenko haben mit fantastischen Leistungen die 35. Auflage des real,- Berlin-Marathons gewonnen. Vor einem Millionenpublikum brach der Äthiopier seinen eigenen, im vergangenen Jahr in der deutschen Hauptstadt aufgestellten Weltrekord um 27 Sekunden und verbesserte die Marke auf 2:03:59. Damit erreichte er auf die Sekunde genau sein Ziel, als erster Läufer über [...]

Gebrselassie und Mikitenko wollen Berlin-Marathon krönen

Jubiläumsrennen waren zuletzt ein gutes Omen für die spitzensportlichen Resultate des real,- Berlin-Marathons. Als vor zehn Jahren die 25. Auflage des größten und spektakulärsten deutschen Rennens über die 42,195 Kilometer gefeiert wurde, krönte Ronaldo da Costa die Veranstaltung. Der Brasilianer stürmte damals völlig überraschend zu einem Weltrekord. Ronaldo da Costa war nach 2:06:05 Stunden im Ziel, [...]

Vorschau auf die großen Herbst-Marathonrennen

Mit dem real,- Berlin-Marathon beginnt am kommenden Sonntag die Kette der hochkarätigen Herbstrennen über die klassischen 42,195 Kilometer. Dabei werden neben dem Lauf in der deutschen Hauptstadt vor allem die ebenfalls zu den World Marathon Majors (WMM) gehörenden Veranstaltungen Bank of America Chicago-Marathon und ING New York City-Marathon im Mittelpunkt stehen. Allerdings haben in den [...]

35.000 beim Dam tot Dam-Lauf

Kenianische Sieger gab es am Sonntag beim 24. Dam tot Dam-Lauf, der in Holland zwischen Amsterdam und Zaandam jährlich über eine Distanz von zehn englischen Meilen (gut 16 Kilometer) stattfindet. Sammy Kitwara war nach hochklassigen 45:17 Minuten im Ziel, seine Landsfrau Peninah Arusei lief 51:22. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet beteiligten sich an dem größten niederländischen Rennen [...]

Meseret Defar schafft Doppelsieg beim World Athletics Final

Meseret Defar lief zu einem versöhnlichen Saisonabschluss beim World Athletics Final (WAF) in Stuttgart. Die 24-jährige Äthiopierin, die in diesem Jahr zunächst ihren 5.000-m-Weltrekord an ihre Landsfrau Tirunesh Dibaba verloren hatte und dann im Olympia-Finale ihren Titel über diese Distanz nicht verteidigen konnte und Dritte wurde, siegte gleich zweimal. Nachdem sie am Sonnabend beim WAF [...]

Pamela Jelimo siegt auch beim letzten Meeting der AF Golden League 2008

Eine Läuferin hat den Jackpot der AF Golden League geknackt: Pamela Jelimo war zu Saisonbeginn noch so unbekannt, dass sie weder im Athletics 2008, der ,Bibel’ der Leichtathletik, verzeichnet war und schon gar nicht vom Leichtathletik-Weltverband IAAF zur Pressekonferenz der Golden-League-Präsentation eingeladen worden war. Die 18-jährige Kenianerin gewann nach Berlin, Oslo, Rom, Paris und Zürich [...]

Pamela Jemilo setzt Sieg- und Rekordserie in Zürich fort

Pamela Jelimo hat ihre Sieg- und Rekordserie in Zürich fortgesetzt. Die 18-jährige Kenianerin gewann elf Tage nach ihrem 800-m-Olympiasieg auch bei dem AF Golden League-Meeting in der Schweiz und sorgte mit einem Afrikarekord, Juniorinnen-Weltrekord sowie einer Jahresweltbestzeit für die hochklassigste Leistung bei dem Traditions-Meeting. Unterstützt von Tempomacherinnen stürmte Kenias erste 800-m-Olympiasiegerin in Zürich nach 1:54,01 [...]

Olympia aktuell: Sammy Wanjiru – Kenias Stolz im Marathon

Sammy Wanjiru hat sich in Peking den Status eines kenianischen Volkshelden erlaufen. Der 21-Jährige wurde am Sonntag zum ersten Marathon-Olympiasieger seines Landes. Obwohl die Kenianer seit Jahren die Marathonszene dominieren, war es zuvor in der olympischen Geschichte nie einem ihrer Topläufer gelungen, den Klassiker über 42,195 km zu gewinnen. Im letzten Wettbewerb der olympischen Leichtathletik stellte Sammy Wanjiru einen olympischen Rekord auf: Nach 2:06:32 Stunden lief er ins Ziel im Olympiastadion, wo am Morgen rund 60.000 Zuschauer auf die Marathonläufer warteten.

Olympia aktuell: Bekele schafft das Doppel, Yego und Lagat siegen für Kenia

Einen Tag nach dem Triumph seiner Landsfrau Tirunesh Dibaba zog Kenenisa Bekele nach und gewann ebenfalls seine zweite Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Peking. Sechs Tage nach dem 10.000-m-Sieg setzte sich der Äthiopier auch über die 5.000 m durch. Dabei war er im Spurt einmal mehr nicht zu schlagen und war am Ende in 12:57,82 Minuten sogar mit rund fünf Sekunden Vorsprung im Ziel. Die Zeit ist ein olympischer Rekord. Die beiden Kenianer Eliud Kipchoge (13:02,80) und Edwin Soi (13:06,22) belegten die Plätze zwei und drei.

Olympia aktuell: Tirunesh Dibaba schreibt mit Doppelsieg Sportgeschichte

Tirunesh Dibaba hat in Peking olympische Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Die 23-jährige Äthiopierin gewann nach dem 10.000-m-Lauf zum Auftakt nun eine Woche später auch das Rennen über 5.000 m. Im Spurt setzte sie sich dabei nach einem langsamen, taktischen Lauf letztlich souverän durch. Nach 15:41,40 Minuten stürmte Tirunesh Dibaba ins Ziel. Silber ging wie über 10.000 m an die Türkin Elvan Abeylegesse (15:42,74), Meseret Defar (Äthiopien) gewann mit 15:44,12 die Bronzemedaille.

Olympia aktuell: Favoriten stolpern über 800 Meter

Eine Überraschung gab es im olympischen 800-m-Halbfinale der Männer. Der große Favorit, Abubaker Kaki (Sudan), verpasste das Finale, das am Sonnabend stattfindet. Der 19-jährige Junioren-Weltrekordler und Hallen-Weltmeister verlor in der zweiten Runde seines Rennens etwa 250 Meter vor dem Ziel den Anschluss an die Spitze und wurde schließlich Letzter mit 1:49,19 Minuten. Dieses Rennen gewann Nabil Madi (Algerien) in 1:45,63 Minuten während die beiden Kenianer Wilfred Bungei (1:46,23) und der amtierende Weltmeister Alfred Yego Kirwa (1:44,73) die weiteren zwei Läufe für sich entschieden.

Olympia aktuell: Bekele und Lagat im 5.000-m-Finale

Weltrekordler Kenenisa Bekele (Äthiopien) und Weltmeister Bernard Lagat (USA) erreichten an einem Tag ohne Finals über die Mittel- und Langstrecken bei den Olympischen Spielen den Endlauf über 5.000 m. In diesem hochkarätigen Rennen am Sonnabend werden neben Bekele, der bereits über 10.000 m in Peking Gold gewonnen hat, und Lagat aber auch noch die Kenianer Eliud Kipchoge (Weltmeister 2003), Thomas Longosiwa und der spurtstarke Edwin Soi (IAAF Athletics Final-Sieger 2007) sein.

Olympia aktuell: Rashid Ramzi gewinnt knapp vor Asbel Kiprop über 1.500 m

Rashid Ramzi ist der neue Olympiasieger über 1.500 m. Der 28-Jährige aus Bahrain gewann sein erstes olympisches Gold in 3:32,94 Minuten vor dem Kenianer Asbel Kiprop (3:33,11) und dem Neuseeländer Nicholas Willis, der überraschend in 3:34,16 zur Bronzemedaille lief. „Das ist ein riesiger Erfolg für Bahrain, denn wir sind nur ein sehr kleines Land. Aber auch in Marokko freuen sich die Menschen über diesen Erfolg“, erklärte Rashid Ramzi, der aus dem nordafrikanischen Land stammt.

Olympia spezial: Zwei Läuferinnen schreiben Sportgeschichte

Ein Youngster und ein Routinier gewannen bei den Olympischen Spielen im großen Stil Goldmedaillen an den vergangenen zwei Tagen: Zunächst durchbrach am Sonntag die 30-jährige Russin Gulnara Galkina-Samitova die Neun-Minuten-Barriere im 3.000-m-Hindernislauf, dann rannte einen Tag später die zwölf Jahre jüngere Pamela Jelimo zum 800-m-Sieg in Afrikarekordzeit und Juniorinnen-Weltrekord.

Olympia aktuell: Zweimal Gold für Kenia binnen 20 Minuten

Es war der große Tag für die Kenianer: Binnen 20 Minuten gewannen sie am Montagabend im Olympiastadion von Peking zweimal Gold sowie zwei weitere Medaillen. 90.000 Zuschauer feierten die Athleten in der Arena. Die Chinesen erwiesen sich einmal mehr als ausgesprochen faires Publikum, nachdem sie am Vormittag die denkbar größte Enttäuschung erlebt hatten: Das verletzungsbedingte Aus von Hürdensprinter Xiang Liu hatte die ganze Nation geschockt.

Olympia aktuell: Bekele verteidigt Titel, Galkina durchbricht Neun-Minuten-Barriere im Hindernislauf

Kenenisa Bekele hat seinen Titel als 10.000-m-Olympiasieger eindrucksvoll verteidigt. Im Pekinger Finale siegte er im mit 90.000 Zuschauern einmal mehr ausverkauften Olympiastadion mit der olympischen Rekordzeit von 27:01,17 Minuten vor seinem Landsmann Sileshi Sihine (27:02,77) sowie den beiden zeitgleichen Kenianern Micah Kogo und Moses Masai (beide 27:04,11). Nach der Auswertung des Zielfotos bekam Kogo die Bronzemedaille. Haile Gebrselassie (Äthiopien) wurde bei seiner vierten Olympiateilnahme hinter Zersenay Tadese (Eritrea/27:05,11) Sechster mit 27:06,68 Minuten.

Olympia spezial: Constantina Tomescu-Dita gewinnt Marathon-Gold

Constantina Tomescu-Dita heißt die Marathon-Olympiasiegerin von Peking. Die 38-jährige Rumänin gewann nach einem Alleingang in der zweiten Hälfte souverän in 2:26:44 Stunden vor Catherine Ndereba. Wie vor vier Jahren in Athen gewann die Kenianerin, die nach 2:27:06 im Ziel war, damit die Silbermedaille. Dritte wurde die Chinesin Chunxiu Zhou mit nur einer Sekunde Rückstand auf Ndereba.

Olympia aktuell: Kenianer rennen in die Finals

Der Montag könnte Kenias großer Tag werden bei den Olympischen Spielen in Peking. Dann stehen die Finals über 3.000 m Hindernis bei den Männern sowie über 800 m der Frauen auf dem Programm. Mit fünf Athleten werden die Kenianer in den zwei Finals sein – darunter sind jeweils die Favoriten auf Gold.

Olympia spezial: „Ich will Youngsters inspirieren, alles ist möglich“ – Shalane Flanagan

Shalane Flanagan lief bei den Olympischen Spielen in Peking zum größten Erfolg ihrer Karriere. Die 27-jährige US-Amerikanerin, die aus Boulder (Colorado) stammt und in Marblehead (Massachusetts) lebt, gewann vor rund 90.000 Zuschauern im Olympiastadion der chinesischen Metropole die Bronzemedaille über 10.000 m. Es ist erst die zweite US-Medaille einer Frau über eine Bahn-Langstrecke bei Olympia. 1992 hatte Lynn Jennings in Barcelona ebenfalls Bronze über 10.000 m gewonnen.

Olympia spezial: Sabrina Mockenhaupt überzeugt mit Bestzeit

Mit dem stärksten Rennen ihrer Karriere lief Sabrina Mockenhaupt bei den Olympischen Spielen in Peking auf Rang 13 über 10.000 m. Das ist die beste Platzierung der 27-Jährigen bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften bisher. Die Läuferin des Kölner Vereins für Marathon kam mit 31:14,21 Minuten so dicht wie noch nie an den deutschen Rekord heran, obwohl zu der Marke der Berlinerin Kathrin Weßel, die 1991 in Frankfurt 31:03,62 Minuten gelaufen war, noch gut zehn Sekunden fehlen. Bisher stand die persönliche Bestzeit von Sabrina Mockenhaupt bei 31:21,28 Minuten aus dem Jahr 2005.

Olympia aktuell: Tirunesh Dibaba gewinnt Rekordrennen über 10.000 Meter, Sabrina Mockenhaupt stark

Besser hätten die olympischen Laufwettbewerbe nicht beginnen können: Rund 90.000 Zuschauer erlebten in Peking einen der hochklassigsten 10.000-m-Läufe der Frauen aller Zeiten. Zwar fiel kein Weltrekord, doch nie zuvor blieben zwei Läuferinnen in einem Rennen unter 30 Minuten: In einem mitreißenden Zweikampf lief Tirunesh Dibaba (Äthiopien) in Afrikarekordzeit und Olympischer Bestzeit von 29:54,66 Minuten zu ihrem ersten Olympia-Gold.

Olympia spezial: Duell Dibaba gegen Defar über 5.000 m?

m morgigen Freitag beginnen bei den Olympischen Spielen in Peking die Leichtathletik-Wettbewerbe. Hier folgt Teil 2 eines Überblicks über die Mittel- und Langstreckenentscheidungen bei Olympia, von denen wir mit Resultaten und Hintergrundinformationen berichten werden.

Olympia spezial: Bekele gegen Lagat über 5.000 m?

Wenn am Freitag mit dem Start der Leichtathletik-Wettbewerbe die Olympischen Spiele ,richtig’ beginnen, steht auch die erste Lauf-Entscheidung auf dem Programm: das 10.000-m-Finale der Frauen. Die große Favoritin heißt Tirunesh Dibaba. Die äthiopische Weltmeisterin ist in Peking eine von drei Läuferinnen, die realistische Chancen haben, zweimal Gold zu gewinnen. Dibaba wird voraussichtlich auch über 5.000 m an den Start gehen.

Olympia spezial: Vorteil China im Frauen-Marathon?

Gibt es am kommenden Sonntag zum ersten Mal in der olympischen Marathon-Geschichte eine Goldmedaille für China? Chunxiu Zhou und vielleicht auch Xiaolin Zhu haben in Peking sicherlich Chancen, diesen chinesischen Traum zu erfüllen. Sie gehören zu einer großen Gruppe von Favoritinnen, zu denen unter anderen die Titelverteidigerin Mizuki Noguchi (Japan), die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe, die kenianische Weltmeisterin Catherine Ndereba oder die Äthiopierinnen Gete Wami und Berhane Adere zählen.

Olympia spezial: Haile Gebrselassie startet zum vierten Mal bei den Spielen

Vielleicht ist Haile Gebrselassie der größte Läufer aller Zeiten. Der Äthiopier brach in seiner Karriere 18 offizielle und 7 inoffizielle Weltrekorde, hinzu kamen zwei Olympiasiege und vier Weltmeistertitel über 10.000 Meter. Damit steht der 35-jährige äthiopische Volksheld zumindest in einer Reihe mit dem legendären Finnen Paavo Nurmi, der bis Anfang der 30er Jahre 35 Weltrekorde aufgestellt hatte, oder Emil Zatopek.

Olympia spezial: Kenia hofft auf das erste Marathon-Gold

Dramatik und Sensationen – kein anderes Marathonrennen bietet diese Komponenten so oft wie das olympische. Bei Olympischen Spielen sind die Läufe über die klassischen 42,195 km schwer vorhersehbar. In der Sommerhitze und auf oft profilierten Strecken stattfindend, haben diese Entscheidungen ihre eigenen Gesetze. Meistens gewinnen dabei nicht die Favoriten.

Olympia spezial: 100 Jahre Marathon-Distanz

Schon bei der Olympia-Premiere 1896 stand der Marathon als zentrales Ereignis auf dem Programm der Leichtathletik-Wettbewerbe. Doch die heutige, klassische Streckenlänge von 42,195 Kilometern wurde zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen von London vor 100 Jahren gelaufen.

Mikitenko muss auf Olympia verzichten, Radcliffe hofft noch

Irina Mikitenko muss auf ihren geplanten Start bei den Olympischen Spielen verzichten. Ein Rückenproblem stoppt die Marathonläuferin des TV Wattenscheid, die in Topform in Peking durchaus für eine Überraschung hätte sorgen können. Mit ihrem Sieg beim London-Marathon im April gegen hochkarätige Konkurrenz hatte sie sich in der Weltelite etabliert. Doch nun musste Irina Mikitenko ihre Teilnahme an dem olympischen Klassiker absagen.

Tola überrascht Makau in New York

Der erst 20-jährige Äthiopier Tadesse Tola ist beim New York City-Halbmarathon zu einem überraschenden Sieg gestürmt. Dabei besiegte er im Schlussspurt den favorisierten Kenianer Patrick Makau in 60:58 Minuten. Bei den Frauen gewann Kenias Marathon-Weltmeisterin Catherine Ndereba in 70:19 zum zweiten Mal nach 2006.

Newcomerin Pamela Jelimo bricht erneut Rekorde

Nach Siegen in Berlin, Oslo, Rom und nun auch Paris bleibt die 800-m-Läuferin Pamela Jelimo im Rennen um den Jackpot der AF Golden League. Die erst 19-jährige Kenianerin muss jetzt noch bei den Meetings in Zürich und Brüssel Ende August beziehungsweise Anfang September gewinnen, um an dem Jackpot von einer Million US-Dollar zu partizipieren.

Pamela Jelimo setzt ihre Siegserie fort

Kenias Aufsteigerin des Jahres bleibt im Jackpot-Rennen der IAAF Golden League: Beim dritten von sechs Meetings der Serie in Rom siegte Pamela Jelimo erneut über 800 m. Gewinnt sie nun auch noch nächste Woche in Paris sowie nach den Olympischen Spielen bei den Meetings in Zürich und Brüssel partizipiert sie am Golden League-Jackpot von einer Million US-Dollar.

Mockenhaupt und Möldner überzeugen bei Deutschen Meisterschaften

Zu einem Start-Ziel-Sieg lief Sabrina Mockenhaupt bei den Deutschen Leichathletik-Meisterschaften in Nürnberg über 5.000 m. Die Läuferin des Kölner Vereins für Marathon war bei ihrem überlegenen Erfolg in 15:38,33 Minuten im Ziel. Trotz der international längst nicht erstklassigen Zeit hatte Sabrina Mockenhaupt am Ende fast eine Minute Vorsprung und hatte das Gros der Konkurrentinnen überrundet.

Flanagan, Goucher, Begley schaffen US-Olympia-Qualifikation

Drei Langstrecklerinnen waren die ersten, die sich bei den neuntägigen US-Olympia-Trials in Eugene die Tickets für Peking sicherten: Im 10.000-m-Finale schafften die drei erstplatzierten Shalane Flanagan, Kara Goucher und Amy Yoder Begley die Qualifikation für die Olympischen Spiele, indem sie die Norm von 31:45 Minuten unterboten.

Irina Mikitenko: Ein Portrait von Deutschlands Marathon-Olympiahoffnung

Der Sport, den Irina Mikitenko zuerst betrieb, war der Eiskunstlauf. Schon mit fünf Jahren stand sie auf Schlittschuhen, dann spezialisierte sie sich auf das Paarlaufen. „Im Eiskunstlauf beginnt man sehr früh“, erzählt die deutsche Siegerin des London-Marathons 2008, die bei den Olympischen Spielen in Peking durchaus für eine Überraschung sorgen könnte.

Dire Tune läuft Stundenweltrekord in Ostrava

Eine Woche vor ihrem 23. Geburtstag lief Dire Tune zum dritten großen Erfolg in diesem Jahr: Die Äthiopierin brach beim Leichtathletik-Meeting in Ostrava den Stundenweltrekord von Tegla Loroupe. Die Kenianerin war vor zehn Jahren in Borgholzhausen 18.340 Meter gelaufen. In Ostrava bewältigte Dire Tune nun eine Distanz von 18.517 Metern binnen 60 Minuten.

Oslo im Dibaba-Fieber: Weltrekord über 5.000 Meter

Tirunesh Dibaba krönte das AF Golden League-Meeting in Oslo mit einem Weltrekord über 5.000 Meter. Die 23-jährige Äthiopierin stürmte bei den legendären Exxon Mobil Bislett Games in einer warmen norwegischen Sommernacht vor rund 15.000 begeisterten Zuschauern zur Traumzeit von 14:11,15 Minuten. Damit verbesserte Tirunesh Dibaba die vor einem Jahr in Oslo aufgestellte Marke ihrer Landsfrau Meseret Defar um rund fünfeinhalb Sekunden.

Pamela Jelimo stürmt zum 800-m-Afrika-Rekord

Der aktuelle Mittelstrecken-Star ist erst 18 Jahre alt, kommt aus Kenia und heißt Pamela Jelimo. Vor acht Tagen rannte sie sensationell zu einem Juniorinnen-Weltrekord in Hengelo (1:55,76 Minuten), nun steigerte sie sich beim DKB-ISTAF im Berliner Olympiastadion um gut eine dreiviertel Sekunde auf 1:54,99 Minuten. Das bedeutete neben einem weiteren Juniorinnen-Weltrekord auch Afrika-Rekord, Meeting-Rekord sowie nebenbei eine Jahresweltbestzeit für die 800-m-Entdeckung des Frühjahres.

Sensation durch Kenianerin Pamela Jelimo in Hengelo

Die Äthiopier dominierten einmal mehr die mit Spannung erwarteten Langstreckenrennen bei dem Leichtathletik-Meeting in Hengelo (Holland): Während Kenenisa Bekele die 5.000 m gewann, siegte sein Landsmann Sileshi Sihine über die 10.000-m-Distanz vor Haile Gebrselassie, der dadurch einen wichtigen Schritt in Richtung Olympia-Nominierung machte. Doch die Show bei den Läufen stahl den Äthiopiern eine Kenianerin: Die 19-jährige Pamela Jelimo zeigte ein atemberaubendes 800-m-Rennen und stürmte in 1:55,76 Minuten ins Ziel.

Weidlinger und Pavey schlagen afrikanische Konkurrenz

Europäische Sieger gab es beim 10-km-Straßenlauf in Manchester. Während der Österreicher Günther Weidlinger das Männerrennen für sich entschied, war die Britin Jo Pavey die schnellste Frau. Beide setzten sich gegen hochkarätige afrikanische Konkurrenz durch.

Noguchi gewinnt letzten Test vor Peking

Marathon-Olympiasiegerin Mizuki Noguchi hat ihr letztes Testrennen vor der olympischen Titelverteidigung im August in Peking gewonnen. Die Japanerin siegte beim Halbmarathon in Sendai in ihrer Heimat in flotten 68:25 Minuten. Bei den Männern gewann der Kenianer Harun Njoroge in 61:55 mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Japaner Yusei Nakao.

Peninah Arusei bricht Streckenrekord in Berlin

Einen kenianischen Doppelsieg gab es beim traditionellen Berliner 25-km-Lauf. Während sich überraschend Samuel Karuku in hochklassigen 1:13:49 Stunden durchsetzte, stellte seine Landsfrau Peninah Arusei mit 1:24:10 einen Streckenrekord auf. Gemessen an den zwei Siegzeiten war diese Auflage des 25-km-Rennens in Berlin die hochklassigste seit Bestehen des Rennens 1981.

Abel Kirui krönt großes Wiener Jubiläum mit Kursrekord

Die Kenianer haben einmal mehr ihre Dominanz über die Marathonstrecke bewiesen: Beim 25. Vienna City-Marathon belegten sie nicht nur die ersten acht Plätze sondern sorgten für die qualitativ besten Ergebnisse in der Geschichte des Rennens. Passend zum Jubiläum stellte Abel Kirui dabei einen Streckenrekord auf. Der 25-Jährige war nach 2:07:38 Stunden im Ziel am Heldenplatz. Es war die erste Zeit unter 2:08 Stunden, die in Wien gelaufen wurde.

Irina Mikitenko: Die WMM-Überraschung des Frühjahrs

Die World Marathon Majors (WMM) wurden in der Folge des spektakulären Finales der ersten Serie im vergangenen November in New York in der Öffentlichkeit immer stärker wahrgenommen. Damals wurden der Kenianer Robert Cheruiyot und die Äthiopierin Gete Wami als erste Sieger geehrt. Beide erhielten jeweils einen Scheck über 500.000 US-Dollar.

Robert Cheruiyot gewinnt zum vierten Mal in Boston

Robert Cheruiyot hat zum vierten Mal den Boston-Marathon gewonnen. In beeindruckender Manier bestimmte der Kenianer die 112. Auflage des Rennens von der Spitze weg und erreichte bei guten Witterungsbedingungen, jedoch zeitweiligem Wind, eine Zeit von 2:07:46 Stunden. Gemessen an der zwar abfallenden aber trotzdem schwer zu laufenden, hügeligen Strecke ist das eine hervorragende Zeit. Nur dreimal war der Sieger in der langen Geschichte des Boston-Marathons zuvor schneller.

Kastor bleibt cool und löst souverän Olympia-Ticket

Deena Kastor hat in Boston das US-amerikanische Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele der Frauen gewonnen und damit das Ticket nach Peking gelöst. Die 35-Jährige ließ sich auch durch einen zeitweise großen Rückstand nicht irritieren und siegte auf der Rundstrecke in der Innenstadt letztlich souverän in 2:29:35 Stunden. Am Tag vor dem 112. Boston-Marathon belegten Magdalena Lewy Boulet (2:30:19) und Blake Russell (2:32:40) die Ränge zwei und drei.

Lel und Mikitenko eindrucksvolle Sieger in London

Der Kenianer Martin Lel gewann eines der hochkarätigsten Marathonrennen aller Zeiten. In London triumphierte er in 2:05:15 Stunden und lief damit die fünftschnellste Zeit bisher. Eine Sensation schaffte Irina Mikitenko (TV Wattenscheid), die das Rennen der Frauen in 2:24:14 gewann.

Marathon-Monat April: Highlights an jedem Wochenende

Von London bis Boston oder von Rotterdam bis Hamburg und Wien – im April ballen sich die Top-Marathonläufe wie in keinem anderen Monat. Bei den Klassikern werden wiederum große fünfstellige Teilnehmerfelder erwartet sowie internationale Topzeiten der Spitzenathleten. Was die Besetzung anging und oft auch die Ergebnisse war der London-Marathon in den letzten Jahren das Maß der Dinge.

Patrick Makau Musyoki gewinnt Berliner Halbmarathon nach Sprintduell

Fast in der Manier eines Mittelstrecklers gewann Patrick Makau Musyoki den Berliner Halbmarathon. In einem dramatischen Sprint-Finish setzte sich der 23-jährige Kenianer in sekundengenau 60 Minuten gegen Eshetu Wondimu durch. Der Äthiopier wurde in 60:01 Zweiter. Siegerin Peninah Arusei erzielte mit 68:22 Minuten die drittschnellste Zeit des Jahres und die drittschnellste Zeit in der Geschichte des Rennens. Einmal mehr bestätigte der Berliner Halbmarathon seine Position als eines der größten und hochkarätigsten Rennen weltweit über die genau 21,0975 km lange Strecke.

Bekele trotz Handikap bei Cross-WM nicht zu schlagen

Auf dem Weg zu einer weiteren einmaligen Leistung war Kenenisa Bekele auch durch ein plötzliches Handikap nicht zu stoppen: Bei den Cross-Weltmeisterschaften in Edinburgh musste der Äthiopier im 12-km-Rennen kurz stoppen, nachdem er einen Schuh fast verloren hatte. Am Ende jedoch gewann Kenenisa Bekele zum sechsten Mal die Langdistanz bei diesen Titelkämpfen. Ein halbes Dutzend Einzeltitel über die 12-km-Strecke hat bei der Cross-WM nie zuvor ein Athlet gewonnen.

Tadesse ist das Maß für Bekele bei der Cross-WM

Wenn Kenenisa Bekele in dieser Woche nach Edinburgh reist, kommt er an Zersenay Tadesse nicht vorbei. Im Zentrum der Stadt hängt seit Mitte März ein 68 Meter breites und 18 Meter hohes Werbetransparent für die Cross-WM. Fixpunkt dieses Riesen-Plakates ist ein zwölf Meter hoher Tadesse, denn der Läufer aus Eritrea wird als Titelverteidiger in Schottland an den Start gehen. Dieses Bild weckt bei Kenenisa Bekele keine guten Erinnerungen.

Mikitenko und Arusei in starker Form in Paderborn

Die Frauenrennen produzierten die qualitativ besten Siegzeiten beim traditionellen Paderborner Osterlauf. Peninah Arusei (Kenia) steigerte ihren persönlichen Rekord über 10 km auf 31:42 Minuten während Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) den Halbmarathon gewann. In Vorbereitung auf den Flora London-Marathon am 13. April lief sie trotz kühler Temperaturen und Schneeregen 68:51 Minuten. Das war eine persönliche Bestleistung für die 35-jährige Deutsche. Für die 62. Auflage des Paderborner Osterlaufes hatten sich 7.802 Läufer gemeldet.

Haile Gebrselassie siegt in Lissabon, verpasst aber Weltrekord

Haile Gebrselassie hat den Lissabon-Halbmarathon am Sonntag in der Jahresweltbestzeit von 59:15 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor dem früheren kenianischen 10.000-m-Weltmeister Charles Kamathi gewonnen. Kamathi war nach 60:45 im Ziel. Schnellste Frau war in Lissabon Salina Kosgei in flotten 69:57 Minuten. Die Kenianerin hatte dabei am Ende in einer Spurtentscheidung nur zwei Sekunden Vorsprung vor ihrer Landsfrau Pamela Chepchumba.

Weltrekord als Bonus für Yelena Soboleva

„Ich hatte nicht erwartet, dass ich hier den Weltrekord brechen würde, ich lief nur um den Sieg“, sagte Yelena Soboleva, nachdem sie die Hallen-Weltmeisterschaften von Valencia am Sonntag mit einer 1.500-m-Bestzeit von 3:57,71 Minuten gekrönt hatte. „Hinzu kam, dass ich an der 1.000-Meter-Marke die Uhr nicht gesehen hatte, so dass ich nicht wusste wie wir liegen. Natürlich merkte ich, dass es schnell war.“

Yelena Soboleva krönt Hallen-WM mit Weltrekord über 1.500 Meter

Überraschungen, hochklassige Rennen und sogar einen Weltrekord – die Lauf-Entscheidungen am Schlusstag der Hallen-Weltmeisterschaften in Valencia boten alles. Höhepunkt war dabei das 1.500-m-Finale der Frauen. Kein taktisches Rennen wie so oft sondern eine Tempojagd gab es in diesem Endlauf, in dem Yelena Soboleva die Titelkämpfe mit einem Weltrekord krönte.

Meseret Defar schafft Hattrick bei der Hallen-WM über 3.000 Meter

Zum dritten Mal in Folge heißt die 3.000-m-Goldgewinnerin bei den Hallen-Weltmeisterschaften Meseret Defar. Die Äthiopierin sicherte sich in Valencia souverän den Titel in 8:38.79 Minuten. Dabei musste die erst 24-Jährige sich nicht verausgaben, um die Konkurrenz deutlich hinter sich zu lassen. Ihre Landsfrau Meselech Melkamu wurde in 8:41,50 Zweite. Rang drei belegte die Marokkanerin Mariem Alaoui Selsouli, die mit 8:41,66 Minuten ihre erste große Medaille gewann. „Wir wollten Gold und Silber für Äthiopien gewinnen, das ist uns gelungen. Genauso wollen wir es auch bei Olympia in Peking im Sommer machen“, sagte Meselech Melkamu.

Shami gewinnt Lake Biwa-Marathon

Ein gutes halbes Jahr nach seiner einzigen Marathon-Niederlage hat Mubarak Shami wieder gewonnen: Der gebürtige Kenianer, der seit mehreren Jahren für Katar startet, siegte beim 63. Lake Biwa-Marathon in Japan in flotten 2:08:23 Stunden. Bei dem reinen Männer-Eliterennen verbesserte Yared Asmeron (Eritrea) seine Bestzeit um rund sieben Minuten und belegte in 2:08:34 Rang zwei vor drei Japanern: Für Satoshi Osaki (2:08:36), Yuzo Onishi (2:08:54) und Tomoya Shimizu (2:09:23) ging es dabei auch um die Startmöglichkeit bei den Olympischen Spielen.

Kiplagat setzt Siegserie in Puerto Rico fort

Lornah Kiplagat hat zum fünften Mal in Folge die ,World’s Best 10 km’ in San Juan (Puerto Rico) gewonnen. Bei dem Straßenlauf am Sonntagabend lief die gebürtige Kenianerin, die für Holland startet, flotte 31:02 Minuten. Schnellster Mann war nach einem dramatischen Finish der Äthiopier Deriba Merga in 28:03.

Röthlin siegt in Tokio, Bekele läuft Weltrekord in Birmingham

Viktor Röthlin feierte in Tokio den größten Sieg seiner Karriere und Claudia Dreher gelang in der japanischen Metropole ein Achtungserfolg. Der Schweizer gewann den hochkarätigen Tokio-Marathon in erstklassigen 2:07:23 Stunden. Dabei verbesserte der 33-Jährige seinen eigenen im vergangenen Jahr in Zürich aufgestellten Landesrekord von 2:08:20 um fast eine Minute. Erst zum zweiten Mal ist dieser Tokio-Marathon kein reines Männer-Eliterennen mehr, sondern auch ein Massenlauf.

Topzeiten bei Halbmarathon in Ras Al Khaimah, Weltrekord in Moskau

Nur drei Wochen nach dem Dubai-Marathon mit Haile Gebrselassie sorgte ein zweiter Straßenlauf in den Vereinigten Arabischen Emiraten für Furore: Bei der zweiten Auflage des Halbmarathons von Ras Al Khaimah blieben gleich vier Läufer unter der prestigeträchtigen Stundenmarke. Damit bestätigte das Rennen die hochkarätigen Ergebnisse des Vorjahres, als Sammy Wanjiru (Kenia) mit 58:53 Minuten die bis dahin schnellste Zeit aller Zeiten erreicht hatte.

Lagat mit Sieg Nummer sechs in New York

Mit der bisher schnellsten Zeit der noch jungen Hallensaison gewann Bernard Lagat das traditionelle Meilenrennen bei der 101. Auflage der Millrose Games. Auf der engen, nur knapp 150 Meter langen Rundbahn im Madison Square Garden von New York lief der US-Amerikaner vor gut 12.500 Zuschauern 3:57,51 Minuten.

Meseret Defar startet mit Weltrekord ins Olympiajahr

Mit einem Weltrekord ist Meseret Defar in das Olympiajahr gestartet. Die 24-jährige Äthiopierin rannte beim Hallen-Meeting in Boston die selten gelaufene Zwei-Meilen-Distanz in 9:10,50 Minuten. Dabei verbesserte Meseret Defar die alte Marke, die die US-Amerikanerin Regina Jacobs mit 9:23,38 vor sechs Jahren ebenfalls bei dem Meeting in Boston aufgestellt hatte, gleich um fast 13 Sekunden.

Haile verpasst die Weltrekord-Dollar-Million in Dubai knapp

Superstar Haile Gebrselassie hat es trotz perfekter Wetterbedingungen auf der wohl flachsten Strecke der Welt nicht geschafft, seinen eigenen Marathon-Weltrekord zu brechen. Um nur 28 Sekunden hat der Äthiopier die höchste Prämie in der Geschichte des Laufsports verpasst.

Bekele meldet sich mit Sieg zurück

Kenenisa Bekele hat sich bei seinem ersten Rennen nach seiner Hochzeit im November 2007 standesgemäß mit einem Sieg zurückgemeldet: Der 25-jährige Äthiopier gewann das hochkarätige Crossrennen in Edinburgh über 9,3 km in 27:42 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Zersenay Tadesse (Eritrea). Schnellste Frau über 6,7 km war Gelete Burka (Äthiopien) in 19:58.

Unruhen in Kenia erfassen auch die Laufstars

Die Unruhen in Kenia in der Folge der umstrittenen Präsidentschaftswahl von Mwai Kibaki machen auch vor den Läufer-Stars des Landes nicht halt. Ein zu Tode geschlagener Olympiateilnehmer, ein verletzter Weltmeister und eine Crosslauf-Junioren-Weltmeisterin, die keine Chance hat, zu ihrem geplanten Wettkampf nach Europa zu gelangen – das sind nur drei Beispiele für die Gewalt und das Chaos, das derzeit besonders im Westen des Landes herrscht und auch die Topläufer trifft.

Doppelsieg für Kenia in Bozen

Die Kenianer haben einmal mehr die Straßenlaufszene im Jahr 2007 dominiert. Standesgemäß ging für sie auch das Jahr zu Ende. Beim hochklassigen Silvesterlauf in Bozen feierten die Athleten aus der Laufnation Nummer eins einen Doppelsieg: Zunächst gewann Sylvia Kibet das 5-km-Rennen in 16:01 Minuten, danach gab es durch Edwin Cheruiyot Soi im 10-km-Lauf der Männer in 28:50 einen weiteren Sieg für Kenia.